Bremen im Advent

Advent im Dom zu Bremen

Bremen im Advent

Heute bin auch ich ein bisschen angekommen – einfach anders. Avenire – ankommen. Über den Marktplatz mit dem Weihnachtsmarkt. Domsheide. Das leuchtende Rathaus.

Die Mittagsandacht im St. Petri Dom. Lange habe ich gesessen in dieser großen Stille. Die Sätze der Pfarrerin angehört:

Gott, dir vertraue ich. Hilf mir, dass ich nicht verloren gehe.

Tränen rollten mir über die Wangen. Berührung. Ich lasse sie zu. Es tut gut. Tränen sind der Regen der Seele, so spüre ich immer wieder. ich bin berührt vom Leben. Von den Worten der Pfarrerin, von der stillen Andacht, von den Kerzen, die leuchten.

Advent im Dom zu Bremen
Advent im Bremer Dom

Advent – die Ankunft.

Die Ankunft Christi im großen Reigen des Lebens. Schicksal und Möglichkeit zum Lebendigsein. Immer wieder neu, immer wieder anders. Nein, ich bin im strengen Sinne nicht religiös. Doch glaube ich tief an die Liebe und das Heilige im Leben. An eine ganz starke Kraft. Ich vertraue und lächle. Hier, wie ich gerade in ein anderes Stück Bremer Himmel schaue – silbrig glitzernd.

Auch gestern Abend bin ich durch die Menschenmengen gegangen. Plötzlich fühlte ich, dass alle diese so vielen verschiedenen Leute Sehnsucht haben. Mitten im Leben sein möchten. Miteinander sein möchten. Auch wenn sie es nicht zeigen oder vielleicht fast vergessen haben.

Das erfüllte mein Herz. Und unerwartet tauchten in dem ganzen Weihnachtsrummeltreiben engelhafte Gestalten auf. Die Menschen strömten hin. Ich winkte ihnen zu. Ankommen – Advent.

Weihnachtszauber in Bremen
Weihnachtszauber in Bremen

 

 

 

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