Auferstehung an Ostermontag

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

Auferstehung an Ostermontag

Das ist ein Auszug aus meinem Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! – Unterwegs in den Süden”, Reisetagebuch 2011-2017. Ich erzähle, wie ich “ein Kreuz ablege”, den Ort am Ätna verlasse, den ich sehr liebte und noch immer liebe, auch einen Menschen lasse, den ich mochte. Es hat mich zuletzt beschwert und mir nicht mehr guttat. Das war ein Prozess von ungefähr einem Jahr. Ein Bewusstwerden, ein Gehen durch den Schmerz, denn er gehört dazu wie auch die Trauer beim Abschied. Und dann auch das: Mit Klarheit und ohne faule Kompromisse, ja, mit Schwung gehen!

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

Auferstehung geschieht immer wieder neu in meinem Leben!

Meine Erfahrungen zeigen mir, dass Auferstehung immer wieder neu geschehen darf. Ich darf es mir erlauben, aus dem Leiden, aus dem  Schmerz, aus der Tiefe … heraufzukommen. Ja, ich darf und muss es tun! Das ist meine Lebendigkeit – Wandel im Innen, der bei mir sehr viel auch mit Bewegung im Außen zu tun hat – das ist

Schreiben am Meer

Lebensreise!

Erleben Sie den Schwung des Wandels, die einfache und so natürliche Kraft bei Schreibreisen auf Sizilien 

und in Deutschland mit “Ein Stück Arkadien”

Viel Mut und Vertrauen wünsche ich!

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut!

 

Sonnenaufgang in Punta Secca – Vom Staunen

Sonnenaufgang in Punta Secca

Sonnenaufgang in Punta Secca

Ich war früh wach und gehe um 6.50 Uhr meinen kurzen Weg zum Meer. Drei MInuten zu Fuß.
Ein schmaler Pfad zwischen einer Sommer-Bretter-Bar, die jetzt verlassen und vor mir der Blick.

Immer ein Tor in die Weite — der Meerblick!

An diesem Vollmond-Dienstag des 19.2.19 besonders. Das Meer ist ein bisschen wie das Frühsommermeer – sanft, genügsam. So einladend gelassen. ich mag diese milde Sanftheit, die gar nichts möchte. Sie ist einfach nur da. Der Sand-Strand ist breiter. ich kann gut gehen. Zm Vollmond zieht sich das Meer zurück. Die beiden Wochen vorher waren stürmisch, wunderbar wild. Oft bekam ich etwas nasse Füße und musste spurten. Doch nun gehe ich zu den großen Steinen. Sehe die Flechten, das Meeresmoos, die Algen …

Sonnenaufgang in Caucana

Gerade beginnt der Sonnenaufgang!

Die Sonne steigt aus dem Meer, kommt von der Südostküste her. Marina di Ragusa, Pozzallo, Isola delle corrente … – ich bleibe stehen. Ich erlebe ein Déjà vu! Erinnere mich an den Sonnenaufgang in Siracusa, vor sieben Jahren. Da stand ich auch so, sah der Sonne zu, dem Fischerboot, das früh auf dem Meer war und in mir schrieb sich das Gedicht:

“Jetzt weiß ich, wo das Licht wohnt!”

Und wieder staune ich und schaue dem Morgenwunder des Meereslichtes zu. Es sind wenige Minuten, die mein Herz ganz öffnen und mich weiten!

Dieses Schauen und Staunen voller Poesie gehört zu meinem Alltag.

So breitet sich in mir die große Liebe zum Leben immer wieder aus: ruhig, weit, einfach. Ein unschätzbarer Wert. Ich begegne noch Peppe, dem kleinen jungen Mann, der gerade ein altes Holzboot zu Wasser lässt.

Mache ein Foto vom “piccolo pescatore”. Setze meinen Morgenweg am Strand entlang nach Punta Secca fort. Begegne dem Silberreiher, diesem leichten Geschöpf und sehe ihn vor mir, den wegweisenden Leuchtturmriesen. Punta SeccaIch bin sehr dankbar und gehe an meinen Scheibplatz zurück.

Gefüllt mit Licht, Sanftheit und Weite.

Reiher im sanften Morgen
Punta Secca
Morgenmeer

Erleben auch Sie dieses Wunder – Sizilien und sich selbst entdecken — die eigenen Worte wecken!

Herzlich,

Heidrun Adriana BomkeHeidrun Adriana Bomke

Wintermeer in Punta Secca/Sizilien

Wintermeer Punta Secca

Wintermeer in Punta Secca

Ich bin berührt vom Wintermeer, vom Meer im Winter. Nein, ich bin überwältigt, das ist das rechte Wort. Ich stehe und staune, denn es hat eine weite universale Kraft und Verbindung. Es weitet mich in die Freiheit hin – unter den freien Himmel in mir! So schrieb ich ein Gedicht mit dem Titel “Von weit”.

Von weit

höre ich die rauschenden Tiefen des Meeres
sie klopfen an meinen Schlaf:
Wach auf, steh auf!
Komm!
Und ich gehe ruhigen Schrittes hinaus
an das überspülte Ufer

Nur Meer und Himmel
Himmel und Meer.

Von weit  
schon hüpfen deine Wellentöchter reiten
schaumgeboren im brodelnden Kessel
rollen heran ans Ufer zu frohlocken im Sprung!

In mir eine smaragdgrüne Sehnsucht einfach so zu bleiben
mit dir Meer mit dir Wintermeer
Nur mit dir.

© Heidrun Adriana Bomke

Ich begleite Sie, begleite dich am Meer von Punta Secca vom 23.2.-2.3.19: Schreibreise ans Meer!

Gerne nachfragen und anmelden. Es gibt noch zwei freie Plätze!

Punta Secca
Wintermeer
Wintermeer Punta Secca
Punta Secca

Heiliges – mein Weihnachtsgedicht für alle Menschen

Heiliges - Weihnachtsgedicht

“Heiliges” – ein Weihnachtsgedicht von Heidrun Adriana Bomke

Liebe Menschen,

mit meinem Weihnachtsgedicht wünsche ich euch und Ihnen allen Frieden im Herzen, Geborgenheit und dass alle spüren, dass wir in Liebe sein können. Ja, es kann in unsere Herzen Ruhe und Besinnung einkehren, die einfache Freude am Leben, an der Freiheit des eigenen Seins und am Miteinander.

Auch wenn man manchmal alleine ist, so wie ich gerade an der Südküste Siziliens, kann man die große lebendige und oft so tiefe stille Kraft der Liebe und der Verbundenheit spüren. Ich schaue gerade in den Himmel, zum Leuchtturm, der ab 17 Uhr seine Lichtsignale weit über das Meer sendet: Hier ist Land, hier sind Menschen, hier kann man sein. Und dieses Gefühl, dass ich Teil eines so großen Ganzen bin, es macht einfach geborgen, es erfüllt mich mit Freude und Lebensliebe.

Langsam neigt sich der Tag und bald kommen der Mond und die Sterne.

Ich wünsche allen eine heilige Zeit und dass das Licht in jedem Herzen leuchten mag.

Heidrun Adriana Bomke · Poetin · 23.12.2018Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Weihnachtslichter
Weihnachtslichter

 

“Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten und diese fließen unmittelbar aus dem Herzen in die Hand.”

Herbstzeitlosen — Hilde Domin und ich

Herbstzeitlosen am Ätna

Herbstzeitlosen — Hilde Domin und ich

Hilde Domin (1909-2006) ist mir eine poetische Vorgängerin. Eine Ermutigerin. Nie habe ich sie getroffen – es wäre ja möglich gewesen. Erst um das Jahr 2004 nahm ich ihre so tiefen anderen sinnlichen Liebes- und Naturgedichte genau wahr. Und ihre Auffassungen von Poesie, die sie als magische Gebrauchsartikel bezeichnet. Ihre Poetologie ist mir nahe. Dass sie als Dichterin noch einmal neu geboren! “Mein 1. Gedicht, das war schon mein Leben”, so schreibt sie. Und sie kam mir sehr nahe. Mit ihren Gedichten. Und ich ihr. In meinen Träumen begegnete sie mir mehrfach. Ich kreierte sogar 2009 ein literarisch-musikalisches Programm für sie gemeinsam mit der Akkordeonspielerin Britta Stützer, das wir vielfach bis 2012 mit Begeisterung und viel Erfolg draußen und drinnen aufführten:

DAS ZWEITE PARADIES

Hilde DominHilde DominHilde DominZahllose Bilder berühren mein Herz. Einige davon nahm ich in eigenen Gedichten als Motiv auf. Die “Herbstzeitlosen”, “Worte sind reife Granatäpfel”, “das Klicken des Riegels, der die Stalltür leise schließt” … Es ist wundersam, wie Worte durch die Seelen ziehen … wie wir scheinbar Lebensthemen haben, die ähnlich, obwohl die konkreten Leben ganz anders.
Heute, wo der Herbst so spürbar und die Herbstzeitlosen ihre Köpfe neigen, da denke ich wieder an sie. Lese meinen Traum, den ich hier noch einmal zitiere aus:

“Neumond in Syrakus. Reisetagebuch, 2015”

5. zum 6. April 2011, erste Nacht am Vulkan

Nächtliche Begegnung mit Hilde Domin

Hilde Domin begegnete mir heute im Traum. Die Dichterin, die mich seit Jahren berührt mit ihren Worten. Eine Vorgängerin. Ich trat seit drei Jahren erfolgreich mit einem poetischen Programm auf, begleitet von einer Musikerin: „Das zweite Paradies.“
Letztendlich war es ihr Lebensentwurf, ihre Lebensrettung durch das eigene Schreiben, die mich genauer schauen ließen. Sie lebte an der Seite eines Mannes, dem sie jahrelang diente. Sie, eine so talentierte und für ihre Zeit äußerst fortschrittliche Frau, unterwarf sich einem Mann, legte ihm gar ihr Leben zu Füßen: „ … wenn du nur willst!“ Faszinierend leichte Liebesgedichte! Ihre Ermutigung: „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten“. Da sprach mich wohl ihre Seele an in diesen Liebesgedichten und den archaisch alltäglichen Bildern vom „Ziehenden Landschaften“.

Die Dichterin gab mir heute Nacht ein Zeichen. Spazierte in meinen Traum. Kam lächelnd direkt auf mich zu nach einer Lesung. Ich hatte keine Lust auf diese Lesung. Machte sie aber doch, artig wie ich war. Die Menschen waren zufrieden. Klatschten. Freuten sich. Ein Herr gab mir einen Strauß.

Dann kam sie. Tänzelnd. Und lachte mich an!

Sagte sie etwas? Das weiß ich nicht. In meinem Gefühl gab sie mir die Ermutigung, meinen eigenen poetischen Weg zu gehen. Was man in der ersten Nacht träumt …

Ja, und dann schrieb ich im Herbst 2011 in den Wiesen am Ätna Süd, am Vulkan, das gedicht von den

“Herbstzeitlosen am Ätna”
Mit einem Motiv von Hilde Domin

Jetzt

wo die Herbstzeitlosen aufstehen

in den müden Gräsern des Sommers

Jetzt seh ich dein Gesicht

Seh dein Lachen zwischen den blauen Trauben

Jetzt

wo auch hier die Hagebutten rot am Strauch

und die braunen Maroni warten auf das Feuer

Jetzt

wo die Herbstzeitlosen ihr lila Haupt langsam neigen

Schau auch ich demütig in den Spiegel

Jetzt ist es Zeit

Dass ich um die Ankunft weiß.

Das Gedicht spricht vom Ankommen.

Wo? Was meinen Sie? Schauen auch Sie manchmal in den Spiegel und fragen sich danach? Gerade jetzt im Herbst? “Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr …”, so schrieb Rilke melancholisch.

Eine Schreib-Anregung für Sie und dich:

Schauen Sie auf den bunten Blätterfall. Vielleicht machen Sie einen raschelnden Spaziergang. Nehmen Sie sich dann ein bisschen Zeit, so eine kleine stille halbe Stunde. Einfach ein leeres weißes Blatt. Und dann schreiben Sie einfach los:

Mein Ankommen (?)

Ich erinnere an mein Schreibmotto:

Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten und diese fließen unmittelbar aus dem Herzen in die Hand.

Viel Schreibfreude! Und schaut doch mal bei meinen Fernschreibkursen vorbei – Anregungen gibt es genug – vielleicht auch für ein Geschenk!

Aus dem Blätterwirbel grüßt poetisch

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Ein Kleidchen, ein Höschen — Eine Sommergeschichte

Sommergeschichte

Ein Kleidchen ein Höschen … – Eine Sommergeschichte

Adriana stand im weißen Sand und lachte.

Sie lachte über die ganze südliche Küste hinweg. Sie lachte so hell, dass der alte Sizilianer sich umdrehte. Er stand schon bis zur Brust im Meer. Jeden Tag ging er durch das flache Wasser bis zur Tiefe hin. Da, wo das Meer ganz blau wurde oder türkis ohne braunen Grund. Er schwamm. Kehrte dann langsam zurück. Ging nass davon. Nur mit einer blauen Badehose bekleidet. Sein Fleisch hing schon etwas müde herab. Die Brust war weiß behaart. Er war mager für einen von hier. Unter dem Arm trug er so etwas wie ein Schlauchboot. Jeden Tag.

Adrianas Lachen ließ ihn heute Mittag innehalten. Er winkte ihr zu und tauchte ins Wasser ein. Fresco oggi, hörte die Frau ihn sagen. Sie hüpfte im flachen Sonnenwasser herum und lachte. Ihr war soeben aufgegangen, wie schön doch ihr Leben ist! Als sie sich umgedreht hatte zum kleinen Ort, zum Leuchtturm. Sie sah ihr altes Rad an der weißen Kalksteinmauer lehnen. Darauf der kleine Rucksack mit ihrem Computer. Darauf noch die schönen Riemchensandalen. Das bunte Kleidchen mit Ausschnitt. Sie hatte es vor zwei oder drei Jahren in Vittoria gekauft. Immer trug sie die neuen Kleider dann tagein tagaus. Bis sie irgendwann zerfielen. Unter dem einfachen blau-rosa Kleid lag der weiße Spitzenslip.

Adriana betrachtete dieses Stillleben mit Fahrrad und fühlte plötzlich, dass sie hier angekommen ist. Solch eine Freude stieg in ihr hoch! Sie schloss die Augen. Da sah sie ein spielendes Mädchen mit leichtem Kleidchen und Rüschenschlüpfer darunter. Einen kleinen Sonnenhut hatte die Kleine auf dem Kopf. Später war das Hütlein groß und glockig geworden. Mit 15 Jahren hörte sie die Wellen des Schwarzen Meer. War so herrlich braun und schwamm schwamm schwamm.

Wärme stieg in ihr hoch. Sie kam von damals und vermischte sich mit der heißen sizilianischen Sonne. Es war Mai. Genauer: Es war der 18. Mai. Sie war angekommen. Es gab keine Zweifel mehr. Nein, sie hatte auch keine. Noch nicht einmal einen klitzekleinen.

Sie war angekommen im langen Sommer ihres Lebens.

Punta SeccaText und Fotos: Heidrun Adriana Bomke

Impressionen in Wort und Bild — Sommerreise zur Kurischen Nehrung vom 23.-31.8.18

am Kurischen Haff in Nida

Die Tage auf der Kurischen Nehrung waren einfach wunderbar, ich bin zutiefst im Innersten berührt worden und spüre es immer noch nach.
Ich glaube, auch einige Freunde haben gemerkt, dass ich eine besondere Woche an einem besonderen Ort verbracht habe.
— Christa, Oecotrophologin aus Hamburg

Ablegen in Kiel
Ablegen in Kiel –

Ablegen

 

 

Sonnenaufgang am Haff

 

 

 

 

Nida
Haffmorgen

 

Nida und Umgebung
Haus in Nida
Nida und Umgebung

 

 

 

auf dem Hexenberg in Juodkrante Die Bank auf dem Hexenberg _  Haiku zum Hexenberg

 

 

Bernsteinmuseum Nida
Bernsteinmuseum
Hohe Düne Nida
Hohe Düne Nida
Neringa
Region Neringa
mit dem Filmemacher Barysas
Küste von Nida
am Meer bei Nida
Kurenwimpel in Nida
Kurenwimpel

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Nicht im Traum

Es ist Wirklichkeit

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Lange über das Meer gefahren

Klaipeda-Nida-Kurische Nehrung

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Nicht im Traum

Räucherfisch am Haff von Nida
Räucherfisch am Haff von Nida

 

 

Eglè, die Natternkönigin                   Märchen von der Natterkönigin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und immer wieder ruft meine Seele mich in Dankbarkeit
wird die Seele wie auf Wellen getragen
wohin
zu mir
eine Schleuse öffnet sich in mir-
ich muss weinen
von tief innen
meine Berührung
streichelt mich hier im Wind
streift durch den ganzen Körper
Ergriffenheit
Ich bin da
Ich bin hier
hier in Nida
hier an der Kurischen Nehrung unter dem Nehrungskosmos
Ja,die Arme ausbreiten zu einer großen Umarmung im großen Ganzen
fließend
Bilder der Maler
Vermittlung kunstvoll diese Landschaft
erzählt vom Leben der Fischer und ihrer Werkzeuge-
der wunderbaren Kurenkähne-
eingefangen das Besondere des Lichts in seiner Einzigartigkeit
stimmungsvoll

 

 

 

 

Poetisch begleitet

Märchen dieser Landschaftserde

Gedichte eingebettet in den Strom des Reisens

Poetisch begleitet

Worte-Gefühle verdichtet

Stimmungsvoll im großen Ganzen

Poetisch begleitet

Märchen dieser Landschaftserde

 

 

 

Will dir den Frühling zeigen – Ostergruß!

Granatapfelblüte in Sizilien

Will dir den Frühling zeigen – mein poetischer Ostergruß!

Das Gedicht, das ich Ihnen und euch vorlese ist nur 40 Sekunden lang. Ich habe es im Frühling 2010 geschrieben. Nach dieser kurzen Lese-Zeit ist Stille. Der Stille lauschen tut auch gut. Nicht gleich weiter zum nächsten … –

Will dir den Frühling zeigen … fühlen den Weltentausch!

Einfach mal lauschen in sich hinein. Was summt denn da nach dem Winterdunkel? Was darf neu und wieder sein? Was möchten Sie, was möchtest du im Frühling finden mit den Ostereiern und erleben? Was möchtest du einem anderen Menschen zeigen? Das Grün, die Freude … Gehen wir in Wald und Feld, genießen wir die Natur und ihren Ruf zum Werden!

In Goethes Osterspaziergang,

lese ich ihn, liegt ein großes Be-Freien – ein Öffnen zum Lebendigen hin!

“Denn sie sind selber auferstanden …”

Ich wünsche euch und Ihnen allen so lebendig schöne, bunt geschmückte und auch einfach natürliche Ostertage!

Heidrun Adriana Bomke mit der

Das Geschenk des Lebens annehmen

Die Drei Weisen aus dem Morgenland haben ihre Geschenke gebracht. Sie beschenken das neue Leben mit den reichsten Gaben der damaligen Zeit: Gold, Weihrauch, Myrrhe. Epiphania ist vergangen. Ich erinnerte noch einmal das Gespräch mit meiner lieben Freundin und Malerin Verena. Das Leben ist doch ein Geschenk! Ja, so fühle ich tief. Das ist es.

Das Geschenk des Lebens annehmen

Was heißt das?, so frage ich mich, während draußen die Olivenzweige wild im Wind tanzen und zum neuen Jahr winken und meine junge Hündin neben mir liegt und ruhig atmet. sie kam vor über einem Jahr in mein Leben gelaufen, hatte mich nicht gefragt, “ob mir das passt” und ich fühle heute ganz tief, das auch sie ein großes Geschenk ist. Wir hören Mozart, die “Musikalische Schlittenfahrt”, hier am Meer von Punta Secca auf Sizilien. Vor mir brennt eine Kerze, in deren Flamme ich sehr gerne und lange schaue. Was heißt das: Das Geschenk des Lebens annehmen? Ich sehe ihn leuchten den Lebensstern, der wohl immer aufgeht, wenn ein Wesen geboren wird und die Welt reicher macht. Merkt sie es die Welt? Ist es ihr egal? Nein, das glaube ich nicht. Auch das unscheinbarste Wesen hat seinen Platz. ich merke es immer an dem kleinen Vogel, der mich jeden Morgen aus dem Dunkel der Nacht zwitschert. E ist schon wach, bevor ich es bin. Wie schön!

Es heißt wohl, lebendig zu werden und zu sein. Und so ein Geschenk zu werden. Sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren.

Dazu darf man sich zunächst entdecken.

Dazu gehört für mich die Neugier! Ich stelle mir vor, wie ich ein Geschenk auspacke! Immer bin ich neugierig, öffne die Schleifen, das Geschenkpapier und staune dem entgegen, was da ist. Und in diesem Fall “entpacke ich mich selbst” – staune ich mir zunächst selbst entgegen. Ist das nicht schön? Ja, das ist es.

Sich selbst staunend entdecken

Ja, mich selbst entdecken, das ist ein großes Geschenk. Und es dauert wohl ein Leben lang. Jedenfalls erscheint es mir so, als käme ich dem, wer ich bin, da tief innen, immer näher und dazu auch dem, was das Leben von mir möchte. Und da entfalten sich Schönheit und etwas sehr Geborgenes. Denn während ich das Peitschenknallen und Pferdegewieher der “Schlittenfahrt” höre, diese schöne Lebensfahrt vor mir sehe, sehe ich auch von mir ab und auf diese schöne große Natur mit so viel Millionen Sternen, die aufgehen. Die leuchten möchten und sich freuen und spüren: Ja, das ist mein Leben! Ich bin hier. Ich fühle mich wohl! Ich liebe und werde geliebt. Mit jedem Atemzug. Ich habe eine Aufgabe, die ich gerne erfülle. Ich bin auf dem Weg dahin. Ich bin verbunden. Und ich erstrahle und mir wird Licht zuteil.

Orangenweg

Was möchte das Leben von mir oder wie werde ich zum Geschenk?

Ich nenne es in  meiner inspirierenden künstlerischen Arbeit auch: die ureigene Poesie finden!

Da ist ein großer Kosmos voller Leben und ich tanze darin, gehe spazieren, lausche hinein: Was ist davon mein? Was atme ich ein und aus?

Mein Weg war und ist das Schreiben und Reisen, das Mich-im-Unterwegssein-Erfahren. Denn das Leben ist eine Reise. Ein Entdecken, Staunen, auch Irren, wieder auf den Weg gehen … – und dieser Weg kann ein ganz fruchtiger werden. Auch in den Wechseljahren! Und diese Erfahrungen inspirierend nach außen geben. In meinem Hörbuch “Übermut tut gut! unterwegs in den Süden. Reisetagebuch 2011-2017” erzähle ich davon. Immer wieder auch Anstrengendes, Krisen, Dunkles mit Zuversicht und Liebe zu verwandeln in Lebensfreude. Immer wieder. Ja, es geht. Ich darf! Man darf! Alle dürfen es!

mein Hörbuch

Die Lebensfreude darf der Kern des Seins sein!

Heraus aus der Enge ins Freie! Die Enge existiert meist in unserem Kopf. Sie heißt: Angst, Bedenken, Ärger über Vergangenes, Vorwurf, Selbstzweifel … sie hat viele Namen. Und wir können heraus. Immer wieder ins Freie! Nein, das geht oft nicht mit einem Satz, aber mit dem Bewusstwerden dessen, was einengt und auch dessen, was wir uns wünschen, welche Sehnsüchte wir haben!

Schauen Sie doch einmal, wie Sie im Jahr 2018 das Geschenk Ihres Lebens und sich selbst weiter entdecken! An fremden schönen Orten weiten wir oft unseren Blick – nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Wozu wären wir sonst hier?

Lassen Sie mehr Leichtigkeit in Ihr Leben. Sie können aufatmen? Ja, es geht. Durchatmen auch. Schauen Sie sich um. Und Sie sind nicht alleine damit.

Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Probieren Sie es mit einer Haikur am Meer von Punta Secca oder auch mit einer Poetischen Sommerreise zur Kurischen Nehrung oder einfach von Zuhause mit einem Fernschreibkurs!

Begegnen Sie so Ihrer ureigenen Poesie.
Staunen Sie einmal wieder über sich selbst und die Wunder des Lebens!

Das wünsche ich Ihnen zum neuen Jahr 2018!

Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke

Weißt du noch? – Heilige Weihnacht

Weißt du noch? Weißt du es noch aus deiner Kindheit? Fühlst du es noch? Wie ein Schein dein Herz berührt? Wie du eine besondere Stille spürst? Kennst du die heiligen Momente in deinem Leben?

Wie etwas Heiliges kommt zu dir?

Ja, ich spüre es tief in mir und schrieb es als Gedicht auf. Es heißt: Weißt du noch?

Weißt du noch …

Weißt du noch, spricht das Kind in mir

Wie es Weihnachtsabend war und ein Engel tritt durch die kleine Stubentür?

Ja, sage ich, ich fühl ihn noch immer in mir.

Weißt du noch, spricht das Kind in mir

Wie er aussah, der Engel, der trat durch die kleine Stubentür?

Ja, sage ich, ich sehe ihn noch immer vor mir.

Sehe sein ganz langes weißes strahlend Gewand.

Weißt du noch, spricht das Kind in mir

Was er dir gab, der Engel, der trat durch die kleine Stubentür?

Ja, sage ich, ich nehme es noch immer aus seiner meiner Mutterhand.

Nehme die Puppenstube klein mit Herdchen und Töpfchen, mit Bettchen und Kindlein so fein.

Weißt du noch, spricht das Kind in mir

Wie es Weihnachtsabend war und ein Engel tritt durch die kleine Stubentür?

Ja, sage ich, ich fühl ihn noch immer in mir.

Etwas Schützendes, ewig Heiliges schenkt er dem Mädchen

In mir.

Caucana, Sizilien, 29.11.17

Kennst du die heiligen Momente in deinem Leben? Weißt du noch?

Schreibe sie auf. Verbinde dich mit dir. Es ist ein Schatz, die Liebe tief in dir.
Geborenwerden, Zuversicht und Verbundenheit. Das sind auch die Gaben der lichten stillen Weihnachtszeit.

Erlebe es auch gemeinsam mit mir:
zu Hause und auf Reisen.

Ich wünsche allen Menschen eine gesegnete heilige Zeit. Das Christkind ist nicht mehr weit.