POETISCHE KRAFT 🕊️

Dr. Heidrun Adriana Bomke, Schreibritual am MEER VON Punta Secca

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende!

Wir schreiben ANFANG JANUAR 2024. Das neue Jahr geht auf die Reise und wir/ich mit ihm. Meine Lebensreise in der Mitte meines siebten Lebensjahrzehnts hält weiter den POETISCHEN KURS. Das war, ist und bleibt mein Kompass, meine Ausrichtung, mein Herzstück. Ich schaue in die Welt.

Die Äste der Robinien vor meinem Fenster sind nun (fast) leer. Die Bäume schweigen. Die Vögelchen besuchen sie und auch mich weiter. Die Zeiger der Weltenuhr sind weitergerückt.

Wo stehen sie? Wo stehen wir? Und noch wichtiger: Wie befinden wir uns?

POETISCHE KRAFT
nenne ich diese Reflexion am Anfang des Jahres 2024.

Und am ANFANG steht mein herzlicher DANK:

DANK für TREUE
DANK für AUSTAUSCH
DANK für LEBENDIGE BEGEGNUNGEN
bei Lesungen und Vorträgen, während poetischer Spaziergänge, bei Schreibritualen und Schreibreisen

DANK für das INTERESSE AN DER POESIE DES LEBENS !

Ich bin tief davon überzeugt, dass die SPRACHE DER POESIE immer mehr
RAUM bekommen und wirken wird. Sie ist – in erlöster Form! – eine SPRACHE DES HERZENS, in der die NATÜRLICHE KOSMISCHE ORDUNG bildhaft und symbolisch aufleuchtet und berühren kann. Ich erlebte es im letzten Jahr vielfach bei Lesungen und Schreibkursen.

Und diese Ordnung ist eine

 SCHWINGENDE LEBENDIGE ORDNUNG

DER ZUVERSICHT
DER FREUDE
DES WANDELS
DER LIEBE.

In ihr wohnt der GÖTTLICHE FUNKE DES LEBENDIGEN. Die Ethnologin Christina Kessler spricht vom UNIVERSELLEN PROZESS.

Nichts, aber auch gar nichts ist auf Zerstörung aus! Das STIRB UND WERDE ist das wohlwollende lebendige Prinzip der ERNEUERUNG, in dem immanent das GANZE, an dem wir als Menschen teilhaben, ERNEUERUNG erfährt und von einer liebevoll wirkenden Kraft behütet wird, damit es ein Ganzes bleiben kann. Manchmal erlebe ich Momente, wo ich diese LEBENSLIEBE als geistige Kraft deutlich spüre, empfange und in Worte verwandeln kann. Genau aus diesem Zwischenraum entsteht Dichtung: Eine tiefe Berührung von GEIST und Geist in Poesie.

Das sind STERNSTUNDEN in meinem Leben, die mich immer wieder verankern im tiefen Glauben an eine wirkende POETISCHE KRAFT:

So grüße ich zum Jahr 2024 mit einer Poesie, mit einer

FRIEDENSPOESIE.

Sie wurde auf Kreta geboren.
Ich bin 2023 ganz spontan an einen Ort gegangen, von dem ich spürte, dass er mir guttun würde. Es war Anfang Juni und ich musste raus hier. Raus aus ganz viel Anstrengung, ganz vielen kräftezehrenden Energien. Ich musste tief Luftholen. Ich folgte meiner Intuition.

Da ich eine Poesienomadin bin, weiß ich um die Kraft des natürlichen Unterwegsseins und Sich-Einlassens auf den Poetischen Augenblick.

Und so kehrte auf Kreta, inmitten von Natur und Stille, in Windeseile und am Meer die Poetische Kraft in mich zurück. So wurde mir in einer Nacht, an einem Morgen die Poesie “Frieden” geschenkt. Ich spüre noch jetzt, wie sie geboren wurde:
Ich stand auf der Terrasse und schaute lange in die vielen vielen Sterne, einfach in das Dunkel, in die Weite und war überwältigt von der Liebe, die um mich herum so spürbar war. Ja, ich fühlte mich fest umarmt von dieser Kraft!  Ich atmete sie ein und sie fand direkt Eingang in mein Herz ❤️ Mir liefen die Tränen über das Gesicht. Ich weinte lange. Es war ein Weinen aus der Quelle der Liebe. Vielleicht habe ich bisher nur nach den Geburten meiner beiden Söhne so tief und inniglich berührt geweint über das Wunder des Lebens.

Diese Berührung mit einer allumfassend wirkenden Liebe gab mir ganz tief ganz viel Glauben und Zuversicht und pure Lebensfreude! 

Und so hörte ich dann auch den 1. Hahn am Morgen krähen in diesem Drei-Seelen-Dorf unweit des Meeres und mir fielen die Evangelien in diesem Augenblick in die Seele und die Stelle mit dem Hahn, in der Jesus zu Petrus spricht, dass er ihn verleugnen wird. Und tief in meinem Herzen sprach ES: Nein!
NEIN!
Wir wollen uns nicht mehr als Menschen verleugnen. Wir wollen wahrhaftig sein und integer und uns umarmen. Wir wollen in Liebe und treu zueinander stehen. Einer Ethik folgen, die aus unserem Herzen, aus unserem Inneren entspringt.

So wie auch die Sterne, der Mond, der Himmel, die Erde, das Meer, die Sonne, die Bäume, die Tiere und alle Wesen uns treu zugetan sind. Ja. Denn unsere Weltenuhr ist eine natürliche Ordnung, deren Zeiger für das Leben ticken.

Ich schreibe und spreche für das LEBENDIGE JA ZUM LEBEN.
MÖGE ES SO SEIN !

FRIEDEN

Und bevor der Hahn zum ersten Mal kräht
streift der Nachtwind mein Gesicht

Mein reines Herz
spricht mit den Sternen

Und als der Hahn zum ersten Mal kräht ist mein Antlitz tränennass
im Angesicht der Liebe

Das Meer, eingehüllt in seinen sanften Morgenmantel 
träumt noch

Über dem Berg der guten Geister
wiegt sich der junge Mond

Bevor Eos dann verzaubert den Himmel mit tausend Küssen
klingt hell schon der vielstimmige Gesang der Vögel

Die Zweige vom Ölbaum nicken

Frieden ist
Frieden.

© Heidrun Adriana Bomke, Kreta am 14. Juni 2023
Weitergabe nicht erlaubt. Der Text ist urheberrechtlich geschützt.
 

Sicher könnte das Gedicht auch den Titel “Heilung” haben. Ich konnte alles leiblich, seelisch, geistig wahrnehmen. ich fühlte mich ganz.

So tickt die WELTENUHR mit POETISCHEN  KRAFT. 

Und dieser ruft gerade nach RUHE. Ruhe in uns selbst. Zum Ankommen darf man sich Zeit nehmen, um die kostbaren Gaben würdevoll entgegenzunehmen und zu fragen, welche Gaben wir selbst, jede und jeder von uns, in die Weltenschale hineinlegen möchten. Mir selbst ist diese AUSRICHTUNG sehr wichtig. Denn so BIN ich unbeirrbar verankert und laufe nicht all den Manipulationen und vor allem den ganzen ständigen Überflutungen mit negativen Energien hinterher.

Ich möchte bewusst
dem Leben zugetan sein!

WELTENUHR ist auch der Titel eines neues Gedichts. Zu lesen auch hier auf meinem LEBENSREISEBLOG.
Er lohnt sich wirklich, dieser Blog. Die Texte sind wahrhaftige Ermutigung, aus Liebe geschrieben, mit dem Leben mit. Sie sind bei Weitem keine Idyllen. Gerade im vergangenen Jahr kam ich an einen Punkt, an dem mir fast die Worte verloren gingen.

Die Zeitqualität, das Leben, ist oft anstrengend. Wir stehen auf der Schwelle. Und mir scheint, dass es bei aller Heftigkeit, übrigens auch in der Sprache, leise neue Zwischentöne gibt. Diese möchte Poesie verstärken.

Wir spüren es alle – und man muss wissen, wie man die Balance hält und sich immer wieder KRAFT FÜR DEN ANSTEHENDEN WANDEL holen kann..

Ich glaube an die natürliche Herzens-Kraft der Liebe und ich kann mich immer wieder auch mit dieser Weltenliebe poetisch verbinden. Darin liegt auch die Inspiration meiner weiteren Arbeit und Poetischen Kraft voller Mut und schöpferischer Freiheit und Geduld im neuen Jahr 2024.

Gedichte sind magische Gebrauchsartikel, wie Hilde Domin schrieb. Und Ingeborg Bachmann, an die ich in den letzten Tagen oft denken muss – ich besuchte ihre Lebensorte in Klagenfurt, auf Ischia vor vielen Jahren und las mit Begeisterung ihre Gedichte, vor allem den Sonnengesang “An die Sonne” -. Sie schrieb in ihrer Poetologie: DIE WAHRHEIT IST DEM MENSCHEN ZUMUTBAR. JA! Und bitte die ganze Wahrheit. Die so heftige Ausrichtung und Manipulation, auf Zerstörung, Krieg, Trennung, Zweifel, Überflutung – sie bringt uns weg vom wahren Menschsein: von Glaube, Liebe, Hoffnung. 

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein liebevolles und schöpferisches Jahr 2024 und freue mich, meine poetische Kraft hineinlegen zu können:

Auge in Auge mit dem Licht!

Heidrun Adriana Bomke, Berlin am 14. Januar 2024

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STILLE NACHT ⭐️ POESIEN ZUR WEIHNACHT

IM KUSS DES LICHTS 2023, Heidrun Adriana Bomke

STILLE NACHT ⭐️ POESIEN ZUR WEIHNACHT

Die Weihnachtsnacht wird auch die “Stille Nacht” genannt. Darin liegt die Geste von Würde, Ruhe, Andacht.
In dieser Stille, aus dieser stillen Kraft, wird ein Kind geboren. Ganz unspektakulär in einem Stall.
Ein Stern geht darüber auf. Ein Stern, den die Weisen sehen, weil sie das Gute, das Lichtvolle, die Liebe wahrnehmen. Damals müssen Hirten und vor allem Könige wohl noch die Gabe der Weisheit gehabt haben. Sie konnten die Zeichen der Liebe lesen und sie wollten sie ehren mit besten Gaben und beschützen.

Vielleicht können auch wir das noch?
Ja, ich bin davon überzeugt. Die Liebe ist uns gegeben in der Berührung der Herzen.
Und jedes Kind, das geboren wird, ist ein Symbol des Lebens in seiner heiligen Kraft. Ist Lebendigkeit.
Ist lebendiger Ausdruck eines Wunders ⭐️


Ehren wir es.
Kehren wir in unser Herz ein. Werden auch wir still.

Dann hören wir ES.
Hören die Liebe sprechen, die Freude, den Frieden im Angesicht der Stillen Nacht.

Ich wünsche allen, die auf dieser Seite meine beiden Gedichte hören, die zu dieser inneren Einkehr einladen, eine friedvolle, eine frohe Weihnacht!

© Heidrun Adriana Bomke ∙ Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin
Berlin/Sizilien am 23.12.2023

STILLE

 

HEILIGES, eine Weihnachtsbotschaft aus dem Jahr 2018

 

Weihnachtsgedichte, Heidrun Adriana Bomke
Weihnachtsgedichte, Heidrun Adriana Bomke

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Weihnachtsworte ⭐️ Ja zum Leben

Weihnachtslichter Heidrun Adriana Bomke

WEIHNACHTSWORTE

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende !
 
Wir schreiben den 17. Dezember 2023.
Weihnachtsworte möchte ich auf die Reise zu Ihnen und Euch allen schicken.

Wieder sitze ich an meinem Schreibplatz in “meinem Nest” am Rande Berlins.
Ja, der 3. Advent ist schon da, die Adventslesung via Zoom ist schon zwei Wochen her und ich danke allen, die während der Poetischen Besinnungdabei waren. Es war eine gelungene Einstimmung auf die Adventszeit.

Schon in wenigen Tagen wird Weihnachten gewesen sein.

Ich komme heute von einem langen Fahrradausflug zurück, der mich in den Sacrower Park geführt hat. Es war wunderschön und erholsam im Nachmittagslicht unter den alten Platanen, Linden und Eichen, an der Havel mit dem Blick ins Weite. Ich merke, wie mir hier im Norden, in diesem Drinnensein, oft “die Welt zu eng wird”. Ist sie ja auch! Ich brauche nicht nur den herzvollen Kontakt zu Menschen, sondern auch die unmittelbare Verbindung zu den Elementen, möchte ihre strömende Kraft einatmen und so unter ihnen leben. Ein Wesen unter anderen Wesen. Neun Jahre habe ich auf Sizilien fast nur die Nächte drinnen verbracht und gemerkt, dass genau dieses Sein in der Natur auch zu meinem Wesen gehört, mich frei, schöpferisch und damit glücklich und froh macht. Und das steckt ja bekanntlich an und fügt sich organisch in mein poetisches Wirken ein. Es gibt also meinem und dem Leben Sinn. Es wärmt das Herz. Das war schon als Kind so. Wie auch das Tanzen, das Radfahren, das Schreiben, das Baden, das Hütetragen, das Lesen, das Vortragen …

Die letzten Tage habe ich mich erinnert, was mich als Kind glücklich gemacht hat.

Irgendwie ist doch diese Adventszeit dem Geborenwerden, den Kindern, der Kindheit gewidmet. Besser gesagt: Es geschah vor allem in den letzten Nächten. Sie scheinen mir fast schon wie Rauhnächte, führen in Zwischenreiche und lassen mich seit dem Neumond auch nicht recht schlafen. Dann öffne ich weit meine Balkontür, atme tief die frische Luft ein, lausche in die Stille, höre manchmal das Käuzchen, träume im Halbschlaf, schreibe im Dunkeln Gedichte auf, koche manchmal nachts Kakao, lese “Nussknacker und Mausekönig” von E.T.A. Hoffmann – eine geheimnisvolle Atmosphäre hat sich in mir ausgebreitet.

Engel, Heidrun Adriana Bomke
Weihnacht, Heidrun Adriana Bomke

 Mir scheint, es offenbart sich mir gerade auf diese Weise der Sinn der Heiligen Zeit:

Räume, die eine leuchtende Ahnung, die Anbindung an eine liebevolle, friedliche Ordnung ermöglichen. Und das sind zuerst innere Räume. Räume, die das HERZ öffnen und erwärmen, die Berührung ermöglichen. Und wenn mein Atem da tief im Herzen ankommt, da gibt es eine so liebevolle Kraft, die wie ein inniger Kuss ist.

Als ich heute dann während meines Spaziergangs auch in die Sacrower Heilandskirche trat und eine ganze Weile dort saß und schaute, eine Kerze anzündete, fiel mein Blick auf den Adventskranz und das Altarbild und dort genau auf die Aussendung des Heiligen Geistes. Diese leuchtend geistige Kraft, dieses fühlbare Walten einer liebevollen Vorhersehung – sie schien mir ganz gegenwärtig. Sie scheint mir hier auf Erden möglich. In jedem von uns. Im Miteinander. In Hingabe und Schöpferkraft.

Ja, darauf sollten wir uns einigen: Auf das Ja zum Leben! 

Ich schreibe das so deutlich, weil auch mich in diesem Jahr die zehrenden äußeren Energien bewegt, mich manchmal traurig gemacht haben. Und ich mache da nicht mit! Nicht mit beim trennenden Werten, nicht mit beim ständigen Zweifeln und Beurteilen; nicht mit beim Kritisieren und Schuldzuweisen; nicht mit beim ständigen Schauen auf das Negative – nicht mit bei Angstmache und Verunsicherung. Ich versuche, diese Räume zu meiden. Ich verabschiede mich auch von Menschen. Ich schütze mich auch. Ich gebe ermutigende Poesie, gebe kraftvolle Impulse in die Welt.

Ja, vielleicht haben viele es vergessen, das Ja zum Leben? Ist es unter den unzähligen Reizüberflutungen verlorengegangen? Wollen wir uns gegenseitig daran erinnern, an das Menschsein, an das Ja zum Leben. Schenken wir uns Freude. Reichen wir uns einfach die Hände. Nehmen wir uns in die Arme. 

Und wenn ich, wie heute, in die Weite des Himmels gehe, dann reinige ich mich, dann tanke ich auf und danke den Elementen für ihre Kraft, die mich nährt und inspiriert.

Ich glaube unbeirrbar an das Licht in uns und an die waltende Kraft der Liebe.

Und ich vertraue und übe mich. Denn es ist der wahre Weg: die Liebe. Unbeirrbar.
Geborenwerden bedeutet für mich Mensch- und Weltwerdung.

Darauf richte ich mich aus und dabei begleite ich Menschen. Und diese poetischen Begegnungen sind berührend und wertvoll. Gerade gebe ich in einer Schule einen Schreib-Kurs: “Entdecke dich – Lebe frei und mutig!” Eine so herzerwärmende Begegnung.
⭐️
 
Und wie ich so sitze, diesen “Weihnachtsgranatapfel” schreibe, stelle ich mir vor, was wohl alle meine Leser*innen gerade machen, wie sie sich fühlen, was sie bewegt?

Vielleicht Weihnachtsbriefe schreiben? Vielleicht still in die Dunkelheit schauen? Vielleicht die letzten Arbeitstage vorbereiten? Vielleicht schon die Weihnachtsgeschenke einpacken, über das Weihnachtsmenü nachdenken, bald zur Familie fahren, Menschen helfen, gar Gedichte schreiben, die Kerzen anzünden  ?  ⭐️ 

Wie es auch sei. Die Lichter strahlen.

Heiliges, Heidrun Bomke
© Lichter vor einer dorischen Säule im Tempel von Syrakus

Ich verlinke noch zu einem Blogbeitrag mit Weihnachtsgedichten. Ich hoffe, sie bringen Weihnachtspoesie und eine heilige Stimmung in jede Stube.
 
POESIEN ZUR WEIHNACHT

Ich wurde in letzter Zeit mehrmals gefragt, ob man meine künstlerische Arbeit auch durch Spenden unterstützen kann. Ja, sehr gerne. Ich freue mich darüber und bin dankbar. Danke an die Menschen, die das schon getan haben. Alles kommt der schöpferischen Arbeit und wertvollen Angeboten zugute. Unter jedem Blogartikel hier im LEBENSREISEBLOG gibt es dafür einen Spendenbutton (siehe unten)

 Mit meinen
WEIHNACHTSWORTEN

wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern eine
Heilige Zeit und

FRIEDVOLLE WEIHNACHTEN 

⭐️

Mit poetischen Wünschen
©  Heidrun Adriana Bomke (Text und Fotos)
Berlin am 17.12.2023

T E R M I N E 

Gerade ist wieder ein Platz im SCHREIBRITUAL ZUM ÜBERGANG am 29.12.2023 freigeworden.

BESINNNUNG ⭐️ Lesung zum 1. Advent via Zoom

BESINNUNG, ADVENTSLESUNG VIA ZOOM

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende !

Wir schreiben heute den 2. Dezember 2023.

Ich sitze an meinem Schreibplatz in “meinem Nest” am Rande Berlins.
Die Robinien vor meinem Fenster sind schneestarr. Heute Vormittag habe ich Sterne für mein großes Fenster gebastelt und die feine Lichterkette, die wie kleine Kristalle funkelt, auf dem Balkon befestigt. Vogelfutter für meine Wintergäste, die Meisen und Rotkehlchen und Spechte verteilt. Mein Ginkgobaum ist gerade noch rechtzeitig in sein Winterquartier im Flur gewandert. Eine schöne Kerze mit Kiefernzweigen, die mir ein Spazierweg im Wald geschenkt hat, steht vor mir auf dem Tisch.

Der Advent hält Einzug.

Möchte Einzug halten in unsere Herzen. Er lädt uns ein, besonnen, friedvoll und licht zu leben. Licht zu sein. Im letzten “Granatapfel” schrieb ich über die “Laternen am Wegrand” und erzählte von der Poesie, die die Herzen am Wegrand erleuchtet.
Da kam mir der spontane Gedanke:

Ich lade Sie und Euch alle am morgigen 1. Adventssonntag um 17 Uhr zu einer kostenfreien, halbstündigen Adventslesung via Zoom ein. ⭐️ 

Sie trägt den Titel

B E S I N N U N G
 Und hier folgt der Link dazu. BESINNUNG – ZOOMLESUNG

Wer es rechtzeitig liest, trete sehr gerne herein,

bringe vielleicht auch noch jemanden mit in den Poetischen Raum der

B E S I N N U N G.

 ⭐️ Ich freue mich auf unsere Begegnungen, auf alle, die dabei sein möchten  ⭐️

Tret ich in mein Zimmer ein 
Seh ich einen hellen Schein …

Aus meinem poetischen Herzen grüße ich zum Advent ❤️
Heidrun Adriana Bomke, 02.12.2023

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EINE LATERNE AM WEGRAND – Worte, die die Herzen wärmen

Lebensberatung, HEIDRUN ADRIANA BOMKE

EINE LATERNE AM WEGRAND

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende !

O glückselige Dunkelheit des Friedens!

Das war einer der Verse aus dem Gebet der Ureinwohner an den Herbst, den ich mit dem Oktobergranatapfel am 30. Oktober aus Punta Secca geschickt habe. Nun geht das Jahr den Novemberweg. Ich bin seit dem 31. Oktober wieder in meinem Berliner Nest und spüre es in meinem Alltag hier, bei meinen täglichen Spaziergängen in der noch bunten Natur an der Havel, spüre es bei meinen Eltern in Thüringen, in meiner schöpferischen Begleitung von jüngeren und älteren Menschen, erlebe sie mit Sterbenden, diese Zeitbetrachtung:

O glückselige Dunkelheit des Friedens!

Kann Dunkelheit glückselig und friedvoll sein? Liegt im Frieden das glückselig Dunkle? Ist es nicht paradox?

Was verbinden Sie damit?
Was verbindet ihr mit diesem Bild der “glückseligen Dunkelheit des Friedens”?
Ein Innehalten, ein Besinnen, ein In-sich Gehen?
Ein Einverstandenen-Sein mit diesem Rhythmus und ein friedvolles Dasein im ruhigen Innern, durch das ruhige Innere?
Das ist eine Schreibstunde wert: Glückselige Dunkelheit des Friedens.
Zu all dem lädt die Dunkelheit ein. Wie eine Einladung zu einer heiligen Feierstunde 🙏.

Als ich letztes Wochenende viel Zeit im Hospiz verbrachte, als ich diesen Freitag junge Leute bei mir begrüßt habe, um sich schreibend zu verbinden, den Weg zu finden in dunklerer Zeit, immer wieder ging dieses Bild mit. Und immer mehr legt sich, trotz vieler vieler Aufgaben, eine schöne Ruhe in mich hinein und eine friedvolle Gewissheit:

Glückselige Dunkelheit des Friedens.

Und es es gibt sie ja, die Laternen am Wegrand, die ein Licht in der Dunkelheit sind: ein Trost, ein Wegzeichen, ein Zukunftsleuchten: Wie die Martinslaternen vor einer Woche den abendlichen Weg erleuchteten. Wie der Sonnenuntergang den Übergang in die Nacht begleitet und der Sonnenaufgang die Nacht verabschiedet, können wir Menschen uns auch gegenseitig Lichter sein, uns die Hand reichen. 🙏 Auch im größten Dunkel, auch am Sterbebett. Das ist gelebte Menschlichkeit. Das ist Schöpferkraft. Das ist Liebe.

Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Sonnenuntergang in Punta Secca, Sizilien

Nun frage ich: Welches Licht leuchtet aus mir? 

Welches Licht leuchtet aus Dir?
Welche Zeichen gibst Du in die Welt? Hin zu Deinen Nächsten?
Hin zu fremden Menschen, Wesen, hinaus in den Kosmos?
Ist Dein Licht im Dunkel überhaupt sichtbar und von Bedeutung?

Als ich mir diese Fragen stellte, kam aus meinem Herzen eine poetische Antwort mit einem Gedicht von Hilde Domin: Wie wenig nütze ich bin

Ich kannte es noch aus dem Gedächtnis, es wohnt in mir. Oft sagte ich es in meinem Hilde-Domin-Programm “Worte sind reife Granatäpfel”. Und in der letzten Strophe heißt es dort:
[..]
ich gehe vorüber –
aber ich lasse vielleicht
den kleinen Ton meiner Stimme,
mein Lachen und meine Tränen
und auch den Gruß der Bäume am Abend
auf einem Stückchen Papier.
Und im Vorübergehen
ganz absichtslos,
zünde ich die ein oder andere Laterne an
in den Herzen am Wegrand.

Eine Laterne anzünden in den Herzen am Wegrand.

Mit Worten, mit poetischen Bildern berühren. Was kann da nicht alles in den Herzen aufleuchten?
In den Herzen, die noch gerade mutlos, zögerlich, traurig, zweifelnd. Ich habe es in diesem Jahr intensiv und sehr dankbar erleben dürfen. Plötzlich zeigt sich Überraschung, Ahnung, Tränen strömen, gar ein zögerliches Staunen und Lächeln wird geboren!

Ja, sage ich zu mir, das ist meine Laterne.

Mit der ich kleine Lichter am Wege aussende und Seelen berühre, Menschen begleite und inspiriere. Getreu meinem Motto: Auge in Auge mit dem Licht!
Ja, dahin geht mein Blick.

Ich bin unbeirrbar vom Licht beseelt. 

Als ich letztens geflogen bin, habe ich in der kosmischen Weite, in all den Wolken, so viele Lichtwesen gesehen!
Laternen, die zu mir her leuchteten. Licht-Signale.

© Lichttänzerin in den Wolken

Ganz in diesem Sinne schicke ich heute ein

Leuchtendes DEZEMBERANGEBOT
auf den Weg:
Freitag, 29. DEZEMBER, 11-16 Uhr, in meiner Schreibstube:

DAS JAHR, ES GEHT …
SCHREIBRITUAL ZUM ÜBERGANG
für drei (!) Personen

Stille. Tief durchatmen. Fürsorglich sein. Sich im Schreiben verankern:
Wo befinde ich mich am Ende des Jahres 2023? Was sagt meine “innere Uhr”? Wie spricht meine Seele? Wonach ruft sie? Welchen Rufen möchte ich ge-horchen? Dazu im meditativen Waldspaziergang, am Havelufer in die Welt lauschen, in die Weite schauen. Den Lebensatem intensiv und liebevoll spüren. […]

Und weitere wärmende Nahrung aufnehmen: 
Eine von mir liebevoll bereitete vegetarische Suppe, würzigen Tee, Kekse. 
Alles im rechten Licht. Zum Übergang.

Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für sich selbst oder einen geliebten Menschen? Heilsame Selbstfürsorge und kraftvolle Inspiration pur. HIER geht es nochmal zur Ausschreibung.
 
Der Sonntag neigt sich. Regen wäscht die bunten Wege blank. Mein Windlicht flackert auf dem Balkon. Der Ginkgobaum hat noch ein einziges gelbes Blatt an der Spitze und trägt noch immer das Schild: Willkommen! Ich lächle ihm zu. Auch er hat mein Jahr beleuchtet, mich so erfreut, wie er unverhofft und sehr spät die ersten grünen Fächerblättchen Ende Juni ausrollte! Ein wundervolles Wegzeichen.Eine Laterne am Wegrand.

Ich wünsche allen – tief aus meinem poetischen Herzen –
die glückselige Dunkelheit des Friedens zu spüren und
tiefen inneren Frieden zu finden und zu leben.

© Heidrun Adriana Bomke, 19.11.2023

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Lebensfluss 💦 Schreibreise am Meer von Punta Secca/Sizilien

Schreibritual, Sizilien, Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende !
 

Was kann es jedoch Schönres geben
Als das Meer in mir zu leben?
 

Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang
mal hüpf ich
mal tauch ich
mal ufer ich an …
 
Die beiden obigen Fotos zeigen einen Sonnenaufgang in PUNTA SECCA in dieser Woche. Die “Schreibreise ins eigene Licht” (22.-29.10.23) mit dem Motto Lebensfluss war in und um PUNTA SECCA eine fulminante, lebendige, tiefe, weite und berührende Begegnung mit sich selbst, dem Meer, der kraftvollen sizilianischen Landschaft, mit den Menschen, ihren Geschichten und mit den kosmischen Kräften. Elementar in ihrer all-umfassenden Poesie. Es wird im nächsten Newsletter noch mehr dazu zu sagen sein – aus dem Blick der Teilnehmenden.

Was mich selbst vor allem bei diesen täglichen, intensiven und schöpferischen Begegnungen berührt hat?

Wie sanft Menschen werden, wenn sie ihre eigenen Worte aufsuchen; welche Freude aufblüht, wenn der Kampf aufhört und man sich selbst umarmt und wie groß das Bedürfnis nach Freude ist! Welche Anmut sich ausbreitet, welche Lebenssanftheit, wenn wir “im eigenen Fluss schwimmen” und durch Wellen und Untiefen uns führen lassen: ans eigene Ufer, das sich weitet. So viel Vertrauen in die schöpferische Quelle des Seins und in ein neues, lebenswertes Miteinander durften wir erleben! Eine große Kraft ist auferstanden. Ja, mit mir und dem Kosmos im Bunde erleben Sie, wie Sie die eigenen Worte aufsuchen und aussprechen können: ein Wiederfinden der eigenen Ausdrucks-Art, die lebendig macht.  

Sie erleben die Magie der Poesie – auf der Insel der Granatäpfel!

Wenn wir abends oft dem Sonnenuntergang zuschauten, nachdem wir uns gereinigt im noch warmen Meer, dann las ich immer das Gebet aus dem Medizinrad der Ureinwohner der Westküste, für die das Meer ein Familienmitglied ist – wie auch die anderen Elemente – nämlich die Großmutter:

 O Großer Geist des Westens
Geist der großen Wasser, der Flüsse und Seen
O Großmutter Meer
Urgrund des Seins
Quelle aller Lebensenergie
Kraft, die alle Bande löst und alle Grenzen sprengt …
O glückselige Dunkelheit des Friedens

Wir beten
mit dir im Gleichklang zu klingen
dass Deine Kraft uns durchfließen kann und
wir sie dann zum Ausdruck bringen
zum Wohle unserer Erde und aller Geschöpfe auf ihr.

Sonnenuntergang in Punta Secca, 28.10.2023

Glückselige Dunkelheit des Friedens –

am Weststrand von PUNTA SECCA durften wir sie spüren.
MÖGE ES SO SEIN!
Mögen wir durch die kommende dunklere Zeit friedvoll, liebevoll und achtsam gehen. Wir haben teil am schöpferischen Lebensprozess! Wir haben teil am großen Strom! Wir haben Ein-Fluss auf ein langsames Keimen einer neuen, liebens-werten Welt! Öffnen wir unsere Herzen, aus denen die Liebe fließen darf.

Das ist  uns allen schreibend und horchend und schauend bewusst geworden. Wir können Wandel leben, wenn wir uns mutig dem Lebensfluss hingeben: unseren Visionen, Träumen, Werten.  Und die MAGIE DES SCHREIBENS IM KOSMISCHEN BUNDE trägt diese Wandlungskraft in sich, befördert auf eigene Weise Selbst- und Welterleben, wirkt erlösend.

Wenn ich morgen nach Berlin zurückfliege, habe auch ich viel Inspiration und Kraft geschöpft und die

TERMINE FÜR 2024 in PUNTA SECCA schon im Gepäck, zum Vormerken:

5.-11. Mai 2024
20.-26. Oktober 2024

Und damit grüße ich aus meinem dankbaren poetischen Herzen vom sizilianischen Meer, das so viele Geschichten erzählt vom Gehen und Kommen und Bleiben …

vom LEBENSFLUSS.

Schreibreise, Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Kreatives Schreiben, Schreibritual , Punta Secca Heidrun Adriana Bomke

A PRESTO !

 © Heidrun Adriana Bomke, alle Rechte für Fotos und Texte
30.10.2023, PUNTA SECCA

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BLAU · Hoffnungsgedicht

Heidrun Adriana Bomke

Blau …

Blau ist die Hoffnung
Die Hoffnung ist blau

Blaue Hoffnung auf dem blauen Erdenball

Blau ist die Hoffnung
Die Hoffnung ist blau

Unsere Hoffnung im blauen All

1. März 2022, ein ganz blauer Tag
© Heidrun Adriana Bomke

Wie sieht Deine Hoffnung aus? Welche Farbe trägt sie? Wie zeigt sie sich? Schreibe Dich hinein in Deinen Hoffnungskeim!

 

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Wir stehen am Abgrund am Anfang · Friedensgedicht

Friedensgedicht

Wir stehen am Abgrund
am Anfang 

Schreck und Hoffnung in unseren Herzen

Legen wir sie sorgsam
in die geöffneten Hände des Frühlings 
in das fruchtbare Beet von Mutter Erde

Wo alles langsam keimt
knospet
grünt
blüht

Wie die Liebesfrucht
in unseren Herzen.

27.2.22

© Heidrun Adriana Bomke

Dieses Gedicht entstand aus dem Erleben der ersten Kriegsnachrichten aus der Ukraine. Die Bilder “Abgrund” und “Anfang” kamen zugleich sowie das tiefe Bitten um die Rückverbindung der Menschen mit den kosmischen Wahrheiten und sich selbst. Statt herzvoller Tugenden gibt es ins Unermessliche und Unmenschlichste gesteigerte Hybris: Macht, Geld, Gier.

Beten und bitten wir.
Meditieren und schreiben wir uns hinein in die friedlich-kraftvolle Tugend des liebenden Miteinanders.

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Heiliges ⭐️ mein Weihnachtsgedicht

Heiliges - Schreibritual zum Advent mit Dr. Heidrun Adriana Bomke

 

“Heiliges” – ein Weihnachtsgedicht von Heidrun Adriana Bomke

Liebe Menschen,

mit meinem Weihnachtsgedicht wünsche ich euch und Ihnen allen Frieden im Herzen, Geborgenheit und dass alle spüren, dass wir in Liebe sein können. Ja, es kann in unsere Herzen Ruhe und Besinnung einkehren, die einfache Freude am Leben, an der Freiheit des eigenen Seins und am Miteinander.

Auch wenn man manchmal alleine ist, so wie ich gerade, kann man die große, lebendige und oft so tiefe stille Kraft der Liebe und der Verbundenheit doch spüren. Im Lauschen. Im Schauen. Ich schaue gerade in den Himmel, zum Leuchtturm, der ab 17 Uhr seine Lichtsignale weit über das Meer sendet: Hier ist Land, hier sind Menschen, hier kann man sein. Und dieses Gefühl, dass ich Teil eines so großen Ganzen bin, es macht einfach geborgen, es erfüllt mich mit Freude und Lebensliebe.

Langsam neigt sich der Tag und bald kommen der Mond und die Sterne.

Ich wünsche allen eine heilige Zeit und dass das Licht in jedem Herzen leuchten mag.

Heidrun Adriana Bomke · 23.12.2018

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