SCHÖPFEN ! Schreibritual am Meer von Punta Secca | Sizilien

Schreibritual Sizilien-kreatives Schreiben_ Heidrun Adriana Bomke

SCHÖPFEN !
Schreibritual am Meer von Punta Secca (Sizilien)
4 Teilnehmer*innen

Termine für das Jahr 2024:
A: 5.-12. Mai 2024 (noch ein freier Platz)
B: 20.-27. Oktober 2024 (noch zwei freie Plätze)

 

Schreibreisen ins Licht, SizilienIch begleite Sie als Lebensreisebegleiterin und Dichterin liebevoll und bewusst in ein SCHREIBRITUAL voller Ruhe, Freude und Inspiration: Ein tiefes Atemholen in Leichtigkeit, Licht und Liebe. In poetischer Demut und Hingabe inspiriere ich aus dem tiefen Bewusstseins des Ganzen, des Teilhabens von uns Menschen an einem großen, lebendigen Rhythmus. Wir schwingen uns mit jedem Atemzug und jedem Wort gemeinsam ein in die große Ordnung des Lebens, den universellen Prozess (Christina Kessler) und erspüren dabei auf schöpferische Weise die eigene innere Bewegung, die als innere Stimme spricht und schreibend in den unterschiedlichsten Formen Ausdruck erhält: Eine große Quelle von Schönheit, Freude und Magie des Seins! Ich freue mich auf diesen natürlichen Raum der Liebe, in dem wir uns als kleine Gruppe in Punta Secca an der Südostküste Siziliens, meiner 2. Heimat, schöpferisch bewegen! Eine kraftvolle Verbindung mit sich selbst ❤️ im Einklang mit den kosmischen Kräften.

Das SCHREIBRITUAL widmet sich diesem schöpferischen Hineingleiten in die Lebendigkeit des Seins.

Eine äußerst feine Kommunikation mit der Insel, den Elementen, Menschen und allen Wesen entfaltet sich.”, so schreibt Kateryna K. 2022 in einem Feedback.

Ein Schöpfungsakt nimmt im natürlichen Rhythmus der kosmischen Kräfte seinen Lauf.

Das Meer um Punta Secca ist unser Raum zum Lauschen, Gehen, Atmen, Schreiben –
zum SchÖPFEN, um aus der Quelle zu empfangen und die eigene Quelle zu nähren. Ich begleite sensitiv kraftvoll aus dem weiten Lebensatem heraus. Das ist kein “Naturcoaching”. Mein Ansatz entspringt dem Bewusstsein universeller Ganzheit. Alles fließt in eins, denn jeder Mensch ist direkt im Mittelpunkt des Universums, am Puls des Lebens, den wir in der Natur, am Meer kraftvoll spüren können. Das ist uraltes indigenes Wissen, das sich durch meine Ausbildungen bei der Ethnologin Dr. Christina Kessler organisch mit meinem eigenen poetologischen Ansatz verbindet. In meinem Verständnis hat jeder Mensch eine eigene Poesie. Wird sie entdeckt und genährt, können wir uns entfalten, aufblühen und glücklich werden: Auge in Auge mit dem Licht!

Ein schöpferischen Hineingleiten in die Poesie des Lebens ist möglich.

Schreiben wird genau aus dieser Anbindung geboren und viel weniger aus der eigenen Lebensgeschichte oder aus starr vorgegebenen Settings. Tief berühren wir den  eigenen Schöpfungsgrund, unser Herz, das mit dem Herz der Erde schlägt. Am Meer von Punta Secca öffnet es sich und darf Impulse empfangen. Diese Poesie des Lebens führt in ihrer Symbolkraft in und durch die innere Landschaft eines jeden Menschen und kann Ur-Kräfte wecken, die sich ordnen und ihre Bestimmung finden möchten. Welch inneres Entdecken wartet da!

Ein Erlebnis von Reinigung, Entdeckung seiner selbst und Neubelebung!

Die tägliche Poesie im Spiel des kosmischen Reigens, meine Poesien, die Gedichte sizilianischer Dichter*innen sowie die eigenen Herzenstexte  füllen den Raum im weiten blauen Atem unseres Schreibrituals und sind bei jedem Atemzug unser “Kompass”, unser ganz freier Rhythmus – Raus aus immer gleichen, mechanistischen Abläufen! Alleine in diesem Sich-Hingeben an den universellen Prozess (Ch. Kessler), an die Weite und Offenheit des Seins, liegen so viele Möglichkeiten, um loszulassen, um wieder durchzuatmen, zu staunen, um die Magie des poetischen Entdeckens zu erleben! Jeden Tag sind wir auf diese Art und Weise liebevoll schreibend verbunden. Es gibt genügend Raum auch für die eigene Einkehr und das Atemholen. Der letzte Tag ist uns ein Poetischer Lebens-Festtag! Wir feiern unser Miteinander, gestalten ein Lesefest und essen, singen, tanzen mit der Familie unseres Hotelchens. Natürlich schön und wundervoll!

Weite

Ich fühle, dass mein Leben sich neu weitet
Aus Herz und Hand heraus sich neu verzweigt
Die Wurzeln wachsen tief in meinem Leibe
Verankern sich
in Ewigkeit von Raum und Zeit.

© Heidrun Adriana Bomke

So breiten sich unsere schönen Tage vertrauensvoll im schöpferischen Rhythmus aus:

Direkt an der Küste des Meeresfleckchens Punta Secca unter dem Leuchtturm; dann unweit im Naturschutzgebiet Randello am Meer oder am Fiume Irminio; auf den Hügeln von Kamerina und vielleicht im Park des Castello Donnafugata – alles magische Kraftorte für unser Miteinandersein und unser Schöpfen. Nichts ist “festes” Programm, alles ist Möglichkeit. Der Kompass ist die immer wieder gefühlte lebendige Verbindung mit sich selbst und dem großen Rhythmus. Wir werden uns täglich durch Herzmeditationen und andere meditative Rituale fragen, was das Leben in diesem Moment von uns möchte und wir von ihm. Wir lauschen unserem Herzen am Pulsschlag der Erde. Die Tage sind auf diese Weise so wundervoll überraschend und magisch mit immer wieder neuen Entdeckungen im Innen und Außen gefüllt. Ein “festes Programm”, das einzuhalten ist, gibt es also nicht. Unsere gemeinsamen Tage füllen sich auf magische Weise mit dem, was sein möchte. Das ist wahre Offenheit für das Lebendige! Raus aus festgezurrten Programmen. Nur um ein Beispiel zu geben: Gedacht war vielleicht ein langer Meeresspaziegang von Punta Secca nach Marina di Ragusa. Der Morgen zeigt sich jedoch schon sehr heiß und nicht einladend zum langen Laufen. ES darf etwas Anderes sein: Nämlich ein kleiner Spaziergang am Strand von Caucana nebst Meeresbad, Atemsequenz und Schreibinspiration: Lebensfluss eben! Energie- und Atemübungen nach den Prinzipien der Holotropen Energie- und Atemlehre (Christina Kessler) fließen organisch ein und reinigen uns am und im Meer. Diese sind von mir poetisch verbunden und eingebettet.


14 | Offenheit | Öffnung

Was auch immer mir
in der Welt des Wandels
begegnen mag –
ich halte mein Herz offen.
Ich blicke dem Neuen in die Augen
und atme mich in es hinein, bis ich
Wahrheit, Liebe und Freude empfinde.

© Christina Kessler, 33 Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe, 2014, S. 98

Schreibritual am MEER VON PUNTA SECCA_HEIDRUN ADRIANA BOMKE

© Meeresherz

Ein feiner Prozess schöpferischer Freiheit kann sich entfalten.

Lebensfluss

Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang
Mal tauch ich mal hüpf ich
mal ufer ich an
Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang.

© Heidrun Adriana Bomke

 

32 | Freiheit

Mein innerster Kern ist frei.
Hier und Jetzt.
Immer und überall.
In der allumfassenden Liebe bin ich frei.

© Christina Kessler, 33 Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe, 2014, S. 156

Dr. Heidrun Adriana Bomke, Schreibritual am MEER VON Punta Secca
Der Leuchtturm von Punta Secca
Kreatives Schreiben_Schreibritual Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Kreatives Schreiben_Schriebreise_Punta Secca

Was Sie schöpfen können

  • Eine erholsame und beglückende Auszeit in einer kleinen Gruppe (4 Teilnehmer*innen)
  • Licht, Leichtigkeit und Lebensfreude im Miteinander von Natur 🌱 Kultur 🌱 Mensch
  • Poesien, die aus der Quelle sprudeln, Ihre Seele berühren und das Herz weit öffnen
  • Herzheilung: die Fähigkeit, dem Herzen und der inneren Stimme zu lauschen
  • ein Schreibreisejournal mit eigenen Texten – Herzworte für Ihr weiteres Leben
  • Mut und Kraft für Ihren Lebensweg, für ihre ganz individuelle Lebensreise
  • wirksame Schreibinspirationen für Ihren weiteren schöpferischen Weg
  • Meditationen und Atemübungen, die Sie leicht in den Alltag integrieren können
  • Anregungen zum bewussten Umgang mit Wandlungsprozessen
  • Impulse für schöpferische Freiheit und Ganzheit
  • Heilungsimpulse aus den Elementen der sizilianischen Landschaft
  • ein kraftvolles Seelenbild der sizilianischen Landschaft
  • authentische, liebevolle Erlebnisse und Begegnungen rund um Punta Secca
  • Schönheit!

Was ich Ihnen von Herzen in dieser Zeit gebe

  • Wärme, Fürsorge, Lebensliebe
  • Weite – den inspirierenden Atem der Poesie
  • meine ganze künstlerische Präsenz: Auge in Auge mit dem Licht!
  • Begeisterung – die Fähigkeit, den Augenblick zu verlebendigen
  • Leichtigkeit, Liebe und Vertrauen zum Leben sowie die Liebe zur Insel Sizilien
  • Lesungen in der Natur, die sich mit den kosmischen, heilsamen Kräften verbinden
  • die Fülle erfrischend leichter und wirksamer Schreibinspirationen beim Unterwegssein
  • zwei Jahrzehnte Schreib- und Lebensreisebegleitung auf Sizilien und an anderen Kraftplätzen Europas
  • die spirituelle Gabe einer feinfühligen Dichterin mit Ausbildung in “Poesietherapie und Schreiben als Heilmittel”
  • Wandlungsimpulse als “Beraterin für Selbstrealisation und Bewusstseinsentwicklung”, Dr. Christina Kessler, 2022
  • Energie- und Atemarbeit nach dem Universellen Prozess: “Kessler Breathwork”, Dr. Christina Kessler, 2023
  • die inspirierende Kraft und den Reichtum meines eigenen Lebens im Wandel
  • die Fähigkeit, durch Poesie zur Quelle zu führen

    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca
    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
    Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Die Basis meiner Arbeit

sind der fundierte, jahrzehntelange Erfahrungsschatz einer Dichterin, Lebensreisebegleiterin und promovierten Wissenschaftlerin mit einem reichen, reifen Leben im Wandel. Intuition und Intelligenz, Gefühl und Verstand vereinen sich im praktischen Tun zur Liebesintelligenz (Ch. Kessler) und in meinem künstlerischen Bestreben, im Ganzen, im Weltenrauschen, unterwegs und zuhause zu sein: Das ist Lebendigkeit! Wahrhaftig, begeistert und schöpferisch zu leben. Gerade in den letzten sehr herausfordernden Jahren habe ich weitere Ausbildungen absolviert, um meine Liebe zum Leben, meine poetische Kraft für eine neue Schöpfungs-Kultur im Miteinander zu gestalten: zum Wohle aller Geschöpfe!
Der Universelle Prozess, die Liebesintelligenz, der wunderbare ethische Weg der Herzensqualitäten sowie die kraftvolle Holotrope Energie- und Atemlehre – alles aus dem Ansatz und der Lehre von Dr. Christina Kessler (Ethnologin, Philosophin, Relogionswissenschaftlerin) verbinden sich mit meiner poetischen Kraft und Schönheit, der Poesie des erlösten Ich, zu einem wahrhaften SCHÖPFEN. Dafür bin ich sehr dankbar. Und das gebe ich von Herzen gerne in die Welt.

Lesen und hören Sie mehr zu meinem Werden und Wirken auf den Seiten:
“Dr. Heidrun Adriana Bomke”. “Blättern Sie” in meinen Büchern.

Ein Interview mit mir wurde am 21.11.22 in der “La Sicilia” veröffentlicht:
Insegno la poesia della Sicilia

STIMMEN

„Ich denke mit großer Dankbarkeit an unsere Reise. Bin positiv überrascht, sehr überrascht über die heilsame Nachhaltigkeit. In welche Gebiete die Poesie hineinwirkt. Trotz der wirklich intensiven Zeiten, die sich ja kosmisch und irdisch zuspitzen, bin ich sehr in meiner Mitte. Sogar so, dass ich bei Transformationsprozessen, eigenen innere Themen, die kommen, ein ganz anderes inneres Stehen habe. Es ist wunderbar!” – Susanne Jass-Grabski, Psychologin, November 2023

“Mein Wunsch, zurückzufinden in die Worte, hat sich erfüllt. Es war wie ein Sog.” – Anja-Clarissa Gill, Heilpraktikerin & Musikerin

“Eine atmende Zeit […]
Adriana hat eine besondere Art der Führung: Mit ihrer sensitiven Wahrnehmung und künstlerischen Präsenz stellt sie ihre ganze Fülle zur Verfügung. So wird der Raum an jedem Ort, ob unter dem Leuchtturm, an der Mündung des Flusses Irminio, im antiken Kamerina, unter dem Olivenbaum, beim Baden im Meer … zur Quelle von Inspiration und Heilung: Eine äußerst feine Kommunikation mit der Insel, den Elementen, Menschen und allen Wesen entfaltet sich. Beispielsweise fängt durch die Wiederholung von Gedichten, die in ihrer Einfachheit zu M
antren werden, der Raum an zu schwingen und zu klingen und scheint aus der Gegenwärtigkeit zu Ewiglichem zurückzukehren.” – Kateryna Korobova, Musiktherapeutin, 2022

“Du hast mit deiner Begleitung eine unglaubliche Gabe, im Reisen nach außen die Reise zu sich selbst zu machen! 
Im Alltag bin ich abgelenkt von mir, entferne mich immer wieder von mir – es passiert so oft! Mit den Themen, die du vorgibst, mit deiner intuitiven und hellfühligen Art und Gabe, geht man auf eine tiefe Reise.” – Katrin Matschenz, 2018 

Weitere Eindrücke vom Oktober 2023 sind HIER zu lesen. 

Ich freue mich auf unsere Poetischen Begegnungen im frühlingshaften Sizilien, das schon ein weicher, bunter Sommer ist, und erwarte Sie voller Freude und mit einem offenen poetischen Herzen zu: 

SCHÖPFEN! SCHREIBRITUAL AM MEER VON PUNTA SECCA !

Dr. Heidrun Adriana Bomke,
Lebensreisebegleiterin, Dichterin, Literaturwissenschaftlerin

ORGANISATORISCHES |RAHMEN

Kosten*:
Basis-Honorar für Konzept, Organisation & Durchführung des Schreibrituals in einer Gruppe von vier Teilnehmer*innen für eine Woche: 1080 €

Förder-Honorar für Konzept, Organisation & Durchführung des Schreibrituals in einer Gruppe von vier Teilnehmer*innen für eine Woche: 1350 € (oder gerne nach eigener Wahl)

* Ich habe mich als Freiberuflerin für ein Honorarmodell entschieden, das auch die Möglichkeit gibt, meine besondere künstlerische Arbeit individuell zu fördern (Förder-Honorar). Ich möchte wertschätzend gegenüber mir selbst und den Teilnehmenden bleiben und das unverschämte Preiskarussell ins Unendliche nach oben möglichst nicht mitgehen. Dafür ist das Basis-Honorar die Grundlage. Ermäßigungen sind nicht möglich. Das ist eine bewusste Entscheidung bei einer Kleinstgruppe von  vier Plätzen. Eine Teilnehmerin sagte im November 2023: “Diese Arbeit ist unbezahlbar.” Es ist eben auch nicht alles mit Geld “aufzuwiegen”. Der geistige Austausch auf einem hohen schöpferischen Niveau ist auch ein Geschenk für alle und an das Universum.

Die ANMELDUNG erfolgt schriftlich und ist mit einer Anzahlung von 200 € verbindlich. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung mit allen Informationen sowie eine Rechnung. Eine frühe Anmeldung ist empfehlenswert, da es nur vier Plätze gibt. Auch sollten die Flüge rechtzeitig gebucht werden.

Kreatives Schreiben, Schreibritual , Punta Secca Heidrun Adriana Bomke
Schreibreise,Sizilien
Schreibreisen nach Sizilien
Schreibritual, Punta Secca,Sizilien, Heidrun Adriana Bomke

Unterkunft:
In Punta Secca ist das ökologisch aus Lehm und Stroh gebaute und familiengeführte
B&B Atelier “SEMPREVERDE” mit vier Zimmern reserviert (Ü/F, 65 € im EZ; 85 € im DZ).
Die Bezahlung erfolgt individuell vor Ort.

Eine tiefe Freundschaft verbindet mich mit Licia Perna und ihrer Familie. Es ist für alle eine Freude, bei solch liebevollen und authentischen Menschen Gast zu sein. Auf der großen Dachterrasse frühstücken wir im Sonnenlicht, grüßen den Leuchtturm und das Sternenmeer und beginnen jeden Tag mit einer poetischen Einstimmung. Manchmal ist sie auch unser Schreib – und Leseraum. Von dort schauen wir in die Weite; schauen, wohin uns der natürliche Rhythmus führen möchte …
Dreimal dürfen wir mit Pia, Gino, Peppe und Licia ein sizilianisches Abendessen genießen. Gino ist außerdem unser Capitano, wenn es mit dem roten gummone (Gummiboot) zu einer poetischen Meeresfahrt hinausgeht. Das ist Teil des Schreibrituals und wesentlich dafür, ein authentisches Ganzes genießen zu dürfen. 

SCHREIBRITUAL_pUNTA sECCA_HEIDRUN aDRIANA bOMKE
SCHREIBRITUAL_KREATIVES SCHREIBEN_SEMPREVERDE_HEIDRUN ADRIANA BOMKE
SCHREIBRITUAL PUNTA SECCA_SEMPREVERDE
SCHREIBRITUAL_Heidrun Adriana Bomke_SEMPREVERDE

Zeiten

Anreise: A: 5.5.2024 / B: 20.10.2024, Beginn 19 Uhr, poetischer Spaziergang unter dem Leuchtturm und Abendessen im Haus
Abschluss: A: 11.5.2024 / B: 26.10.2024, 15-22 Uhr, poetisches Fest mit Lesung, Musik und Essen im Haus
Abreise: A: 12.5.2024 / B: 27.10.2024
Es ist auch möglich (und sehr empfehlenswert), den Aufenthalt individuell und in Absprache mit dem Haus (Licia Perna) zu verlängern.

Die Anreise ist individuell. Flüge nach Catania sind empfehlenswert. Von dort aus kann man mit dem Bus bis Ragusa/Marina di Ragusa fahren. Von dort bietet unser “B&B” einen Transfer. Oder man fährt ab Catania mit dem Taxi. Dazu verständigen wir uns gerne bei Fragen zeitnah. Wer es langsamer mag, kann auch mit Bahn und Schiff anreisen. Es ist wundervoll, die Meeresenge von Messina mit dem Schiff zu durchqueren und die Insel Sizilien im frühen Morgenlicht wahrzunehmen! Ich kann es sehr empfehlen.

Für Fragen schreiben Sie mir gerne  oder rufen Sie mich an: +49 176 380 91094

Schreibreisen ins eigene Licht, Sizilien, Heidrun -Adriana BomkeMit begeisterten poetischen Grüßen
Heidrun Adri
ana Bomke

© Rechte für Text und Fotos

Warum gerade Sizilien ? Lesen Sie bitte HIER.

Schreibreise ins eigene Licht,Heidrun Adriana Bomke, Sizilien
Lesung am Meer von Punta Secca

 

WILLKOMMEN

Dem Leben lustvoll die Arme ausbreiten
wie einem lang erwarteten Gast!

Ein Willkommen sagen
Die Hand hinhalten

– offen –

Mit herzvollem Takt die Einladung wagen!

© Heidrun Adriana Bomke

 

 

LICHTUNG 🌅 Februarpoesie

Lichtung_Februarpoesie_Heidrun Adriana Bomke

Das Gedicht “LICHTUNG”
wurde am 6. Februar 2016 auf dem Waldboden unter Kiefern in der Nähe von Hitzacker/Elbe geboren.

Ich lebte gerade für drei Monate in dieser niedersächsischen Kleinstadt an der Elbe und war zu einem Spaziergang unterwegs. Es ist ein Gedicht, das vom Unterwegssein, von Einsamkeit und Heimkommen, von der Geborgenheit in der kosmischen Weite und von Öffnung spricht. Es gibt eine natürliche Orientierung. Ich kann mich noch heute, nach acht Jahren, genau an diesen Augenblick erinnern, der – wie auch andere ähnliche Lebensmomente – mein Vertrauen in meinen eigenen Weg stärkte. Dieses Liegen auf einer Lichtung, unter Bäumen, mit den ersten sehr zaghaften Sonnenstrahlen im Gesicht, das wohnt in mir. Es lässt mich lächeln. Lächeln, innehalten und vertrauen. Es gibt eine Kraft, die mir Urvertrauen schenkt, immer wieder.
Die Poesie habe ich im Tonstudio von Patrick Penot in Wiesbaden eingelesen. Nun können Sie es hören. alle Rechte liegen bei mir. Vervielfältigung ist nicht erlaubt.
Viel Freude und Inspiration beim Hören von

LICHTUNG

© Heidrun Adriana Bomke, Berlin am 8. Februar 2024

Manchmal gibt es solche symbolischen “Meilensteine” auf dem eigenen Weg. Für mich war dieser MEILENSTEIN wirklich Anlass zu tiefer innerer Einkehr, der eine Entscheidung folgte. Das Foto erinnert mich daran. Und sehe ich solche Meilensteine in der Natur, dann halte ich kurz inne: Wo und wie bin ich unterwegs?

Und wie ist es mit “Lichtungen und Meilensteinen” auf  Ihrem Lebensweg?
Das wäre doch eine schöne Schreibanregung …

 

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KOSTBARKEIT – Der eigene Weg

Heidrun Adriana Bomke, Kreatives Schreiben,

Kostbar, Kostbarkeit, der eigene Weg.

Wie das Meer glitzern die Perlen des Lebens
kostbar 

gefunden

tief
unten

aufgefädelt
Stück für Stück

im Licht des Mondes
schimmert der matte Glanz.

© Dieses Gedicht schrieb ich vor zehn Jahren am sizilianischen Meer. Es trägt den Titel “Spiegel in Blau” und ist veröffentlicht in meinem zweisprachigen Gedichtband “Wo das Licht wohnt/Dove abita la luce”, Catania 2014.
Lese ich es heute, ist es eine einzige Metapher für die Kostbarkeit zu leben. Die Kostbarkeit, sich selbst in den Tiefen aufzusuchen und mehr und mehr zu entdecken. Inmitten des großen weiten Lebens. Das Meer ist der Spiegel. Das fließende Element der Seele, das in seiner Weiblichkeit das Licht der Nacht, den Mond ruft. “Perlen des Lebens” sind eine kostbare Ernte. Und ich sehe eine Frau, die sich eine Perlenkette um den Hals legt und sich sagt:

Wie kostbar es doch ist zu leben!

Wie kostbar es doch ist, dass auch ich da bin. Wie kostbar ich doch bin.
Eine Frau, die ihre eigenen Schätze entdeckt hat, entdeckt und würdigt.
Sie kennt und öffnet ihre “Schatztruhe”: sieht ihren Weg, ihre Wahrheit.

In den letzten Tagen habe ich das Wort “Kostbar”viel  in mir bewegt. Wo es genau herkam, ich weiß es nicht mehr.
Plötzlich war es da: Vielleicht hervorgekommen als geistige Kostbarkeit in der nicht enden wollenden materiellen Überflutung mit Preisen, Geld, Gütern … dem unerlösten und ungehörigen materiellen Wachsen ins Sinnlose.

Kostbar

Wie kostbar es ist, zu meinem Wesen zu stehen im Reigen aller Wesenheiten und es in Freude zu sehen.
Wie kostbar, dass ich auf meiner bewegten Lebensreise immer einen Hafen habe, eine Küste.
Wie kostbar es ist, in den Elementen mehr zuhause zu sein als in jedem geschlossenen Raum.
Wie kostbar es ist, nur das zu besitzen, was ich wirklich brauche. Es macht mich leicht.

Wie kostbar ich den Lebensatem empfange und die weite Umarmung des Himmels.
Wie kostbar, die Kraft der Bäume zu erleben, an deren Stämme ich mich lehne.

Wie kostbar das Rauschen der Wasser, der Lebensquelle, aus der ich schöpfe.
Wie kostbar, die goldene Hand der Sonne auf meinem Gesicht zu spüren.
Wie kostbar mein Herz zu spüren, meine Wunderblume des Lebens.
Wie kostbar meine Tränen sind und wie kostbar mein helles Lachen.
Wie kostbar, dass es Wesen gibt, die mich lieben und die ich liebe.
Wie kostbar, Menschen über die letzte Schwelle zu begleiten.

Wie kostbar, die poetische Sprache in die Welt zu geben.
Wie kostbar es ist, schöpferisch und im Geiste zu leben.
Wie kostbar, immer wieder in Frieden zu erwachen.
Wie kostbar, meine große, liebe Familie zu haben.
Wie kostbar, an dieser Kostbarkeit
mich zu laben.

Wie kostbar

Ich spüre: Ich bin die Frucht dessen, was bisher gewachsen und schaue würdevoll in diese Schatztruhe.
Ich weiß: Man kann alle Erfahrungen sammeln und man darf auch alles hinter sich lassen.
Das Herz ist der Kompass: Reue, Vergebung, Hingabe und Dankbarkeit sind der Weg.
Im Himmel steht es schon geschrieben: Einfach lieben!
Kronos und Kairos gehen Hand in Hand.

Neues darf kommen. 
Willkommen

KOSTBARKEIT!

© Heidrun Adriana Bomke, Berlin am 7. Februar 2024

Lebensfluss 💦 Schreibreise am Meer von Punta Secca/Sizilien

Schreibritual, Sizilien, Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Liebe Menschen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreibende !
 

Was kann es jedoch Schönres geben
Als das Meer in mir zu leben?
 

Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang
mal hüpf ich
mal tauch ich
mal ufer ich an …
 
Die beiden obigen Fotos zeigen einen Sonnenaufgang in PUNTA SECCA in dieser Woche. Die “Schreibreise ins eigene Licht” (22.-29.10.23) mit dem Motto Lebensfluss war in und um PUNTA SECCA eine fulminante, lebendige, tiefe, weite und berührende Begegnung mit sich selbst, dem Meer, der kraftvollen sizilianischen Landschaft, mit den Menschen, ihren Geschichten und mit den kosmischen Kräften. Elementar in ihrer all-umfassenden Poesie. Es wird im nächsten Newsletter noch mehr dazu zu sagen sein – aus dem Blick der Teilnehmenden.

Was mich selbst vor allem bei diesen täglichen, intensiven und schöpferischen Begegnungen berührt hat?

Wie sanft Menschen werden, wenn sie ihre eigenen Worte aufsuchen; welche Freude aufblüht, wenn der Kampf aufhört und man sich selbst umarmt und wie groß das Bedürfnis nach Freude ist! Welche Anmut sich ausbreitet, welche Lebenssanftheit, wenn wir “im eigenen Fluss schwimmen” und durch Wellen und Untiefen uns führen lassen: ans eigene Ufer, das sich weitet. So viel Vertrauen in die schöpferische Quelle des Seins und in ein neues, lebenswertes Miteinander durften wir erleben! Eine große Kraft ist auferstanden. Ja, mit mir und dem Kosmos im Bunde erleben Sie, wie Sie die eigenen Worte aufsuchen und aussprechen können: ein Wiederfinden der eigenen Ausdrucks-Art, die lebendig macht.  

Sie erleben die Magie der Poesie – auf der Insel der Granatäpfel!

Wenn wir abends oft dem Sonnenuntergang zuschauten, nachdem wir uns gereinigt im noch warmen Meer, dann las ich immer das Gebet aus dem Medizinrad der Ureinwohner der Westküste, für die das Meer ein Familienmitglied ist – wie auch die anderen Elemente – nämlich die Großmutter:

 O Großer Geist des Westens
Geist der großen Wasser, der Flüsse und Seen
O Großmutter Meer
Urgrund des Seins
Quelle aller Lebensenergie
Kraft, die alle Bande löst und alle Grenzen sprengt …
O glückselige Dunkelheit des Friedens

Wir beten
mit dir im Gleichklang zu klingen
dass Deine Kraft uns durchfließen kann und
wir sie dann zum Ausdruck bringen
zum Wohle unserer Erde und aller Geschöpfe auf ihr.

Sonnenuntergang in Punta Secca, 28.10.2023

Glückselige Dunkelheit des Friedens –

am Weststrand von PUNTA SECCA durften wir sie spüren.
MÖGE ES SO SEIN!
Mögen wir durch die kommende dunklere Zeit friedvoll, liebevoll und achtsam gehen. Wir haben teil am schöpferischen Lebensprozess! Wir haben teil am großen Strom! Wir haben Ein-Fluss auf ein langsames Keimen einer neuen, liebens-werten Welt! Öffnen wir unsere Herzen, aus denen die Liebe fließen darf.

Das ist  uns allen schreibend und horchend und schauend bewusst geworden. Wir können Wandel leben, wenn wir uns mutig dem Lebensfluss hingeben: unseren Visionen, Träumen, Werten.  Und die MAGIE DES SCHREIBENS IM KOSMISCHEN BUNDE trägt diese Wandlungskraft in sich, befördert auf eigene Weise Selbst- und Welterleben, wirkt erlösend.

Wenn ich morgen nach Berlin zurückfliege, habe auch ich viel Inspiration und Kraft geschöpft und die

TERMINE FÜR 2024 in PUNTA SECCA schon im Gepäck, zum Vormerken:

5.-11. Mai 2024
20.-26. Oktober 2024

Und damit grüße ich aus meinem dankbaren poetischen Herzen vom sizilianischen Meer, das so viele Geschichten erzählt vom Gehen und Kommen und Bleiben …

vom LEBENSFLUSS.

Schreibreise, Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Kreatives Schreiben, Schreibritual , Punta Secca Heidrun Adriana Bomke

A PRESTO !

 © Heidrun Adriana Bomke, alle Rechte für Fotos und Texte
30.10.2023, PUNTA SECCA

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BERÜHRUNG 💚

Heidrun Adriana Bomke, Welttag der Poesie 2024, Lesung

BERÜHRUNG

Schon auf der Heimfahrt von Thüringen nach Berlin setzte sich das Wort BERÜHRUNG zu mir und ich schrieb in mein Reisetagebuch: “Aus all der Dichte der letzten Tage geht mir das Wort BERÜHRUNG nach. Die Berührung, die ich selbst oft in einer Tiefe erfahre, die mich regelrecht “durchschüttelt” und mich schreibend Zeugnis ablegen lässt, wie ich mich in dieser Welt befinde, worüber mein Herz spricht. Es ist auch die BER-RÜHRUNG, die ich “sehe”, empfinden und mitempfinden darf, wenn ich spreche und meine Gedichte in die Welt gebe.
Und so durfte ich das Gedicht BERÜHRUNG am 16.8. in Berlin “schöpfen”:

Berührung

Meine Worte
Mir geschenkt
Sie berühren

Ganz leicht rühren sie
An ungeahnt tiefe Quellen
Kleine Sprudel quellen aus dem Dunkel hervor
Schaffen sich Raum
Finden das Licht

Tränen erlösen das stockende Herz
Worte werden geboren
Liebe durchströmt das All

© Heidrun Adriana Bomke, 16. August 2023, Berlin


Und Feedbacks sprechen ihre eigene Sprache:

 

“Nun liegt unsere Muße-Reise schon einige Tage hinter uns, und dennoch bin ich in Gedanken noch oft in Weimar und an den vielen schönen Orten, zu denen Du uns geführt hast. […] Du hast das alles mit viel Liebe vermittelt.  […] Die Zeit unserer Reise war für mich eine sehr intensive, weil berührende und bewegende. […]”, Claudia im August 2023

Und eine andere Frau fühlte sich während der Tage in Weimar unter dem Motto “Gefunden-Mußereise in Weimars Natur und Kultur” vor allem berührt von meinem Gedicht “Mein plätscherndes Leben” und schrieb dazu eigene Verse:

“Mus(ß)e im Tiefurter Park

Die Ilm plätschert
Die Seele baumelt
Zwischen Blumen und Wolken.
Worte fließen tatsächlich
aus lang verschütteter Quelle.”

Danke für die berührenden Begegnungen bei Goethe, Christiane, Anna Amalia, in allen Weimarer Parks, von Angesicht zu Angesicht, im Miteinander. Es ist für mich unendlich schön mitzuerleben, wie sich das Herz öffnet, wie Freude einströmt und ein schöpferischer Raum Gestaltung im Wort gewinnt. Wandlung darf sein! Ob in Weimar, Berlin, auf Sizilien … 

Herzlich Willkommen!
Heidrun Adriana Bomke, Dichterin & Lebensreisebegleiterin, 29.8.23

TERMINE

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Der kleine Erdhügel 🙏 Eine Berührung

Kleve_Friedhof

Der kleine Erdhügel

Ich gehe gerne auf Friedhöfen spazieren. Auf Friedhöfen, die wie Ewigkeitsparks wirken. Ewigkeitsorte. Manchmal sind sie heilig. Jüngst war ich in Kleve zu einer Lesung. Dem Lesungsort mit dem Namen “Wandelhaus” gegenüber liegt der Friedhof. Ich habe ihn dreimal besucht. Er ist weitläufig. Geordnet irgendwie in Grabfelder. Bänke dazwischen. Grünflächen, Wiesen.
Ganz an einer Seite, ich hätte den Erdhügel vermutlich gar nicht wahrgenommen, wäre nicht der Stofflöwe gewesen, ein Kindergrab. Der Löwe, das Plüschtier eines Kindes, saß rittlings obenauf. Er schien herbeigezogen, um den kleinen Erdhügel zu bewachen. 30.6.2021-18.1.2023 las ich auf dem winzigen Holzkreuz. Ich blieb stehen. Mein Herz war in diesem Moment erschüttert.

Ein kleiner Erdhügel

Mein Herz
Es war berührt.
So unbehaust
fast verlassen
Ein Kindergrab
unterwegs
schnell an den Rand gelegt.
Dreimal ging ich an diesen Platz.
Eine weiße Taube einen Schutzengel gab ich hinein.
Sollen nun bei dem kleinen Jungen sein.
Da kam im Nachmittagslicht eine weiße Taube und gab ihren Segen.

Kleve am 23.7.23

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Eine große kraftvolle Vision

Schreibspaziergang,Sacrow

Meine lieben Leserinnen und meine lieben Leser,

Zeit ist vergangen seit meinem letzten Beitrag. Mir kommt es oft vor wie eine Zwischenzeit, in der ich mich befinde. Und manchmal zwicke ich mich selbst. Immer wieder bin ich verwundert – zutiefst irritiert auch, in welcher Zeit ich derzeit lebe. Was ich erlebe. …

Ein solch tiefer Wandel! Noch einmal und diesmal unendlich tief.

Viel inneres Erleben. Und immer wieder das tiefe Gefühl von Liebe und Verbundenheit und Dankbarkeit zu leben!

Und zwischendurch war ich am sizilianischen Meer, im Oktober  – eine Schreibreise. Auch darüber werde ich noch schreiben …

Und als ich dort stand, am Meer von Punta Secca, und lange in den Horizont schaute, da hatte ich plötzlich

Eine große kraftvolle Vision:

Ich sah einen langen, langen, sehr langen Regen. Alles war grau. Der Himmel stürzte ein unaufhaltsames graues Wasser über uns aus. Vor meinem inneren Auge floss es aus allen Schleusen. Und ich wusste, dass es so sein sollte, so kommen musste. Es fühlte sich wahr an. (Zwei Tage später begann es auf Sizilien wirklich stark zu regnen …) Und dann hörte es irgendwann auf in meinem inneren Bild. Der Regen hörte auf. Die Sintflut endete. Wie sie eben endet , wenn dieser Zyklus vorbei …

Und ich sah danach in ein leuchtendes Grün!

Ein Grün, wie ich es nie gesehen hatte! Ein Grün, das von Licht durchflutet. Bambus auch und viele Gewächse von einer einzigartigen grünen Kostbarkeit! Und auch dies ist wahr. Ich weiß, dass es kommt, das klare Licht der Liebe! Ich kann es sehen, auch wenn im Alltäglichen das kraftvolle Bild etwas verblasst. Es ist diese tiefe, aus dem Herzen steigende Energie und Hoffnung. Das klare Licht des Neuen. Urvertrauen.
Ja, ES keimt und kommt, wenn alles weggeflossen, gereinigt.

Es ist schon da. Es kommt, wenn wir es sehen, rufen, zulassen, ihm die Hand reichen:

Das Grün des neuen Lebens!  

Diese Vision möchte ich heute Abend, am 2. Dezember 2021, endlich mit Euch teilen und Euch ermutigen, an das Leben mit all seiner Schönheit und immer wirkenden Liebe, an der wir Menschen teilhaben können und sollen, zu glauben!

Sehr von Herzen und in Verbundenheit,
Heidrun Adriana Bomke, 2.12.2021, Berlin

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“Mut zum Aufbruch” – Interview mit Susanne Buckel

Wandlung wagen _ Heidrun Adriana Bomke

“Mut zum Aufbruch” – Susanne Buckler führt ein Interview mit mir

Im April interviewte mich Susanne Buckler, Gründerin von “Happy go Lucky” & Coach für Kreative, zum Thema Aufbruch, Wandel, Neubeginn … Dazu habe ich viele Erfahrungen und sicher sind sie gerade in der jetzigen Zeit, wo viele müde werden von so wenig Entfaltungsmöglichkeiten und Distanz … eine Inspiration, den Mut nicht zu verlieren, sich zu spüren und das Bestmögliche zu tun, um sich gut zu fühlen!

Hier könnt ihr das sehr lebendige und wahrhaftige Interview hören.  Danke und viel Freude allen beim Anhören!

M U T   Z U M   A U F B R U C H 

In meinen BÜCHERN kann man blättern oder hinein hören und sie bei mir bestellen!

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Plötzlich … vielleicht ein Anfang?

Frühing_Anfang_Heidrun Adriana Bomke_Kladow

P l ö t z l i c h

… vielleicht ein Anfang?

Die ersten Veilchen pflanzen auf dem Balkon
sie lange lieb betrachten und
dem lustigen Lied der Morgengäste lächelnd lauschen

Alle Samen
die weitgereisten
Plötzlich aus den Koffern packen
als hätten sie es eilig

Gemeinsam mit ihnen warten
warten auf die wärmende Erde
Hoffnungsfroh sie dann hineinlegen
wie in ein träumendes Frühlingsbett

Vielleicht

genau das

Plötzlich

der Anfang!

© Heidrun Adriana Bomke · 10. April 2021, Breitehornweg Berlin


Liebe Leserin und lieber Leser,

ich möchte diesem Gedicht “Plötzlich … vielleicht ein Anfang”, heute Morgen frisch geboren und jetzt in die Welt geschickt, einen kleinen Kommentar mitgeben.
Jede und jeder von euch liest es auf seine Weise, bleibt an diesem oder vielleicht jenem Wortbild hängen oder hat eine Situation vor Augen, wird von einem Gefühl berührt – oder auch nicht -, spürt “etwas”. Was wohl?

Ich erfahre es meist nicht. Und das macht auch nichts. “Gedichte sind magische Gebrauchsartikel”, sagte meine liebe Vorgängerin Hilde Domin, deren Magie sich vor allem bei und durch den Leser entfaltet. Sie sind “zweckfrei” wie Liebe. “Es” geschieht einfach. Und das ist das ganz Wunderbare! Diese Worte geschehen auch mir einfach so! Oft im Betrachten, in einer schwebenden Aufmerksamkeit, die wenig mit dem funktionierenden Alltagsbewusstsein zu tun hat.

Heute möchte ich es einmal kurz beschreiben, wie es zu mir kam, das Gedicht.
Beim Aufwachen, ich schaute auf meinen Balkon, sah ich zuerst die kleinen Veilchen in den Kästen und spürte etwas ganz Zartes, Liebevolles, das mehr war als nur eine augenblickliche, kleine Freude. Ganz in der Tiefe kam das Wort-Gefühl “Anfang”. Waren/sind diese vor kurzem eingepflanzten Veilchen ein Seelenbild des Anfangs für mich? Des Anfangens hier in dieser kleinen Wohnung, meiner ersten nach zehn Jahren in Deutschland überhaupt wieder? Ein poetisches Zeichen des Beginnens in/an diesem Fleckchen Berliner Erde, des Ankommens in Deutschland wieder nach so vielen Jahren in meinem geliebten Sizilien und unterwegs? Zehn Jahre sind vergangen und die kleinen Veilchen und die Vögel und die Samen, die mir wirklich aus meinem Reisegepäck zufielen, angesammelt da und dort und nie ausgesät, sprechen sie mir aus dem Herzen, sanft, vorsichtig, doch plötzlich wahrnehmbar?

Das berührte mein Herz und ließ die weiteren Worte fließen … Die Magie der Poesie … Ich lausche …
“Plötzlich – vielleicht ein Anfang?”

Und vielleicht, wenn die Worte zu dir, zu euch kommen, lauscht ihr ihnen auch einmal nach.
Sie sind voller Zauber und sie sind Heimat, können das “Haus unserer Erfahrungen” sein. Es ist wahrhaft tief wohltuend und verbindend, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viel Freude!

Eure Heidrun Adriana

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Scham oder Die letzte Behausung

Scham, Heidrun Adriana Bomke

Scham oder Die letzte Behausung

Heute, am Karfreitag, möchten die Worte hinaus. Sie haben sich in mir angesammelt. Eins nach dem anderen. Beiläufig. Ungeordnet. Hoffend. Erschrocken.
Am Ende steht Scham.

Es war einer der kalten Februartage, als ich durch den lichten Wald vom Breitehornweg bis nach  Havelhöhe am südwestlichen Rande Berlins ging. Das tat ich gerne. Meist an der Havel entlang. Da war der Weg gesperrt und nun ging ich durch den Winterwald. Alte Bäume. Gehölz. Weiche, weiße Pfade. Kurz bevor ich nach rechts auf den schmalen Asphaltweg ging, sah ich auf dem Hügel zwischen Bäumen ein Zelt. Ich wunderte mich und erschrak zugleich. War es vergessen? So sah es nicht aus. Ich dachte an die Frau, die hier seit Monaten durch die Gegend ging, wohl obdachlos. Vor ihr ängstigte ich mich, da sie aggressiv war. Immer in einer anderen Welt voller Verbrechen und Anklage an uns alle. Was war ihr geschehen? Wohnte sie vielleicht dort? Manchmal erschien sie mir wie eine Warnung. Wovor?

Ich ging meiner Wege. Wenige Tage später hörte ich die Rufe von Kranichen aus der klirrenden Kälte. Ich fuhr zusammen. Was machten sie hier? Ihre Rufe klangen jämmerlich. Hilferufe? Ich betete für sie und dachte beiläufig wieder an das Zelt. Suchte dort etwa auch jemand eine Überwinterung? Eine Behausung? Mein Herz mochte es nicht glauben. Nicht glauben auch, dass ich Kraniche gehört. Diese wunderbaren Geschöpfe in diesem Frost!

Dann kam der Tag, als ich am Zelt eine Gestalt sah. Ich spazierte in der späten Morgensonne durch die glitzernde Welt und da sah ich eine mit vielen Sachen bedeckte Gestalt. Den runden Rücken. Ihr Blick war in das Innere des Zeltes gerichtet. Es war wohl ein Mann. War er gekommen, um jemanden abzuholen? Es war mir, als sei das, was ich sah, außerhalb der Zeit. Zwar in diesem Wald und doch nicht von hier. Mir schien, als hätte ich zu diesem Geschehen  keinen Zugang. Meine Ahnungen kamen zu dem Schluss, dass dieser Mann wohl die Rettung war. Für wen auch immer. Aber doch die Rettung. Ich wollte es so. Es war meine Hoffnung.

Bis ich an irgendeinem späten Februarnachmittag, ich hatte in Kladow eingekauft, zur Bushaltestelle ging. Da standen ein paar Leute und in dem Bushäuschen saß jemand. Saß da, als wolle er nicht gesehen werden. Der Kopf nach unten. Alles an ihm war dunkel. Verloren. Nicht von hier. Doch er saß da. Ich sah hin. Die Kapuze seines Pullovers über den Kopf gezogen. Die braune Jogginghose war an beiden Seiten bis über die Kniee aufgerissen. Das sah ich, als er wie ich in den Bus einstieg. Ganz hinten. Er drückte sich in den Sitz. Seine Maske war erdbraun. Schmutzig.

Ich begriff augenblicklich: Das war der Mann aus dem Zelt! Er war es. Nur er konnte es sein. Nein, er war keine Rettung gewesen. Er brauchte Rettung. Ich stieg zwei Stationen später aus. Ich schämte mich. Schämte mich für das Leben. Schämte mich für mich selbst. Ich hatte nicht gefragt, ob er Hilfe brauche. Nichts. Gar nichts. Nur mein Mitgefühl war da. Ich hoffte für den Menschen. Hoffe.

Und noch einmal sollte ich seinem Schicksal begegnen. Wieder war ich zu Fuß unterwegs. Es war nun Mitte März. Ich ging zur Corona-Ambulanz auf dem Gelände der Havelhöher Klinik. Trat durch das Tor des unteren, hinteren Eingangs. Vom Wäldchen her. Und da sah ich es am Wegrand! Das Zelt! Wieder erschrak ich. Trat näher. Da war kein Mensch mehr. Es beruhigte mich. Da lagen ein paar vergessene Sachen, die wohl niemand mehr brauchte. Der Wind musste diese letzte Behausung umhergetrieben haben. Vom Hügel hierher. Da liegt sie nun am Wegrand wie ein für immer gestrandetes Wrack.

Es bleibt die Scham.

© 2. April 2021 · Heidrun Adriana Bomke