HEILIGES — Mögen Engel …

Engel, Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens

H E I L I G E S

Mögen Engel euch berühren
Eure Herzen sanft nun führen

Frieden und Liebe zu bringen
Wahrhaft frohe Lieder miteinander zu singen

In Dankbarkeit wollen wir sein
Ohne Hast und ohne Pein

Frieden und Liebe zu bringen
Wahrhaft frohe Lieder miteinander zu singen

Mögen Engel euch berühren
Eure Herzen tief zu spüren.

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens

11.12.19
Ich wünsche allen Menschen und Wesen

eine lichtvolle Zeit des Ankommens.
Ganz von Herzen

© Dr. Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Biografin, Lebensreisebegleiterin
www.heidrunbomke.de · info@heidrunbomke.de

Wahre Liebe

Schreibreise Sizilien

“Wahre Liebe ist wie die Sonne, die ihr eigenes Licht aussendet und es gleichermaßen auf alle erstrahlen lässt.”

Thich Nhat Hanh

In den letzten Wochen begegneten mir immer wieder diese Worte des vietnamesichen Zenmeisters Thich Nhat Hanh. Auf einer Postkarte, auf einem Zettel, der aus meinem Kalender fiel. Ich mag diese Zetteleien, die sich mir dann im rechten Augenblick neu offenbaren. Mir Mitteilung geben. Meine Aufmerksamkeit vertiefen.

Wahre Liebe

Ich lausche den Worten. Immer tiefer legen sie sich in mich hinein. Ganz tief, ganz tief in mir beginnt eine große Ahnung Raum zu greifen. Immer ist sie mit einem Lächeln verbunden. Bereits 2011 und 2012 hatte ich in der alten Stadt Syrakus am Meer Sonnenaufgangsgedichte geschrieben. “Wo das Licht wohnt” – damals begann das Staunen und Ahnen einer wundervollen Verbindung. Kontemplation gepaart mit tiefem Erkennen. Eine Anbindung an “etwas”. Es gab mir Zeichen. Ich konnte sie einatmen, fühlen, sogar hören und aufschreiben. Eine Offenbarung, so scheint mir.

Wie die Sonne

Schreibreise Syrakus
© Sonnenaufgang in Syrakus am 20.10.2019 – ich stehe lange am Ufer der alten Stadt an der Ionischen Küste. Meditiere, fotografiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vergleich ist sinnbildlich. Ich habe im Oktober sehr oft am Meer von Punta Secca und Syrakus auf Sizilien dem Sonnenaufgang zugeschaut. Von der ersten zarten Morgenröte über das Ausbreiten des Lichts bis hin zum Aufsteigen des Sonnenballs. Es dauert ca. eine halbe Stunde. Und dann erlebe ich das Gold, das alles überflutet. Und ich erlebte es als Wunder. Ja, das Wort ist treffend.

Ihr Licht aussendet

Mich erfasste das wahrhafte Gefühl, dass es eine liebevolle Kraft ist, ein liebevoller Kosmos, der uns so beschenkt. Unglaublich schön, magisch, bestaunenswert. Und ich mitten darin. Welch Glück! Wir alle inmitten des Wunders. Ich werde beschenkt. Jeden Tag. Immerzu. Und nicht nur ich.

© Corona am 8.5.19 über Punta Secca. Während einer Bootsfahrt mit Schreibenden im Mai 2019 war der Strahlenkranz plötzlich über uns. Und blieb eine ganze Weile da. Ich sah es als Zeichen. Schon einmal, 2015 im April, hatte ich mit einer anderen Gruppe die Corono gesehen, auf dem Kultfelsen der Demeter in Enna.

Und es gleichermaßen auf alle erstrahlen lässt

Das klingt selbstverständlich und einfach. Natürlich. Die Sonne sendet ihr Licht auf alles, auch wenn wir nicht immer ihre volle Kraft sehen und spüren. Die Sonne wertschätzt alles und alle. Sie ist bedingungslos.

Auf alle

Ich spüre so viel Frieden in diesen beiden Worten, die nicht trennen. Die herabfallen wie Gold. Warm und schön. Gnade.

Und ich möchte es weiter versuchen und von der Sonne lernen.

Eure Heidrun Adriana Bomke · 5.11.19 Posie des Lebens-Lebendig schreiben

Wandlung wagen!
Junger Fischer in Punta Secca. Ich traf ihn oft mit einem alten Holzboot dort, wo auch die grünäugige Meeresfrau Gabriela wohnt. Wir wechselten immer ein paar liebevolle Worte am frühen Morgen.

 

 

 

Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog

Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment
Fambach am 14. August 2019

Als ich heute mit dem Fahrrad am Nachmittag um 15 Uhr aus Fambach, meinem Geburtsort, Richtung Heßles fuhr – am Waldrand und an Wiesen entlang, da waren sie plötzlich wieder da: die weißen Kühe.
Ich staunte und mein Herz lachte vor Freude! Ich spürte das Besondere des Augenblicks.

Ich stieg vom Fahrrad und sah sie so friedlich gegenüber am Wiesenhang. Die weißen Flecken unter noch grünen Eichen und Ahorn, im so satten grünen Gras. Gerade liefen sie nach oben. Waren an der Tränke gewesen. Ja, da waren sie wieder, die Mutterkühe mit ihren Jungen. Und wie die Kälbchen gewachsen sind!

Ich freute mich so sehr über den Anblick, dass mir wieder die Tränen über die Wangen liefen.

Wann war es gewesen, dass ich sie bei meinen Fahrradausflügen im Frühsommer gesehen?

Wohl Ende Mai. Damals blühte der Ginster und alles war hellgrün.

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog
Mai in Fambach

Schon damals war ich tief berührt von diesem friedlichen unerwarteten Anblick. Auch dass sie so weiß waren. Hier in Thüringen.  Damals war ich Zeuge des Geborenwerdens geworden. Die kleinen Kälbchen waren erst wenige Tage alt. Dicht bei ihren Müttern. Und eines war wohl gerade geboren.

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog

Fast heilig erschien mir das Bild.

Ich weiß noch, wie ich auch einen kleinen Schreck bekam. Ich sah vom Weg aus, etwa 10 m entfernt, eine Kuh liegen und einen großen Blutfleck auch und etwas entfernt ein kleines Wesen. Beide unbewegt. Lebten sie? Die Herde war hundert Meter entfernt. Die Kuh hatte sich wohl zur Geburt abseits begeben. Am nächsten Tag fuhr ich damals wieder hin. Und welcher Anblick bot sich mir! Alle Kühe und Kälbchen lagen dicht beieinander. Der Geburtsfleck war schon von der Sonne getrocknet. Manche Kälbchen liefen schon freudig umher. Die Kühe leckten ihre Jungen ab. Ich mache viele Fotos.

Es war für mich ein Bild des gebärenden, natürlichen und beschützten Lebens.
Alles geschah mit einer Selbstverständlichkeit. Einfach so.

Darin liegt wohl das Wunder der Lebendigkeit.

Das sie ist. Sein darf. „Man“ sie gewähren lässt. Es braucht keine Erlaubnis. Keine Gedanken. Sie genügt sich selbst. Geschieht ohne Ansage. Lesen Sie mehr »

Worte sind reife Granatäpfel – Hilde Domin zur KLP 2019 – Impressionen

Heidrun Adriana Bomke

Worte sind reife Granatäpfel

so schrieb Hilde Domin, die Dichterin (1909-2006) und so gaben die Musikerin Britta Stützer und ich die poetischen Worte und die Musik wie ein Geschenk an die Menschen zur Kulturellen Landpartie im Wendland weiter. Öffneten den Granatapfel und ließen die Samen fallen.

Ja, Poesie und Musik gemeinsam erreichen die Herzen der Menschen. Da ist Magie am Werke. Es entsteht ein besonderer Raum voller Liebe und Sanftheit und Herzenskraft und Wahrheit. Ich glaube an die Worte der Dichterin Hilde Domin:

“Gedichte wenden sich an die Unschuld eines jeden, an das Beste in ihm: an seine Freiheit, er selbst zu sein.”Heidrun Adriana Bomke

 

 

 

 

“Nochmals vielen vielen Dank für die wundervolle poetische Stunde. Das war ein perfekter Moment.
Bei Sonnenschein Ihrer schönen Stimme mit tiefgründigen Texten und dazu der schönen musikalischen Begleitung lauschen zu dürfen.”
Ehepaar aus Hamburg, 9.6.19, Breese im Bruche

Ja, es war heiß in Breese im Bruche um 14 Uhr auf dem Rasenplatz zwischen den vielen Rosen. Lesen Sie mehr »

Besuch der Worte – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

wo die Worte wohnen - Poesie

“Jahresklang” heißt mein  Gedicht, das beginnt:
“Schlummernd noch murmelt das Jahr sein Lied …” – hört es gerne nochmal und vielleicht bleibt ein Vers, der besonders gefällt! Lauscht auf den Klang, lauscht auf die Gefühle, die sich in euch regen.

Besuch der Worte

Am frühen Morgen besuchen mich die Worte
kaum aufgewacht sind sie schon wieder fort

Ich frag sie noch
Woher kommt ihr? Wo ist der Ort?

Sie kichern leise tänzelnd
wispern und sind wieder fort!

21.3.19

Woher kommen die Worte? – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

Als Dichterin frage ich mich das. Zum Welttag der Poesie, der jedes Jahr am 22.3. ist. Und nicht nur dann. Worte der Poesie jenseits der Alltagsworte kommen aus einem anderen “Raum”. Doch woher?
Sie besuchen mich jeden Tag und ja, oft am Morgen, wie ich im lustvollen Dialog mit den Worten schreibe. In dieser Sphäre zwischen Traum und Tag … gerade die Dichterworte sind von einer großen Zartheit. So tief und flüchtig zugleich. Sinnlich, natürlich, oft leicht wie ein kleiner Sonnenstrahl auf der Nase kitzeln sie. Sie formen sich in Herz und Hand.
Ich spüre, dass ich sie einsammle. Ihnen Gestalt gebe.  Sie wohnen nicht in mir – oder sie sind als Erscheinungen und Empfindungen da: im Großen und Ganzen, in der Weltenseele, dem Weltinnernaum wie R.M.Rilke sagte und im “großen Chor”, wie es im Gedicht “Jahresklang” heißt.

Ich habe die Gabe, Poesie zu spüren und zu materialisieren.

Möge sie mir erhalten bleiben. Ich bin so dankbar, die Poesie des Lebens einsammeln und in die Welt geben zu können. Poesie bleibt immer auch Geheimnis, wie die Dichterin Hilde Domin in ihrem Gedicht
“Worte sind reife Granatäpfel” schrieb.

Granatapfelblüten
Foto: Adriana

Hilde DominLeben ist Poesie

für mich. Als Dichterin lebe ich in einer besonderen Wahrnehmungswelt. Sie ist sehr fein, lebendig, leicht, still mit Natur und Herz verbunden und ein großer innerer Raum voller vielfältigster Wahrnehmungen. Sie ist hochsensibel und möchte beschützt werden. Sie möchte tanzen und fliegen und geerdet werden. Sie ist kein Diskussionsraum. Sie ist einfach da. Ein Hinausgehen aus der Alltagswelt und ein Zurückführen in Gestalt der poetischen Früchte. Dahin, wo wir uns alle versammeln können: In der POESIE des LEBENS.

Ist nicht alles Lebendige voller Poesie, voller Schönheit, Freude, Vielfalt, Verwandlung?

Jeder kleine Vogel, der Ästchen für sein Nest zusammenträgt? Die Wolken, die sich im Wasser spiegeln? Die Knospe, die aufgeht und zu Blüte und Frucht wird …? Der Mensch, der gerne lebt … einen anderen berührt …

Jean Paul schrieb: “Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und in der Seele die Essenz der Schönheit zurück läßt.”

Hilde Domin meinte: “Poesie ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen”

Sich entfalten im eigenen Rhythmus ist Poesie

Poesie bleibt, wie das Leben im Kleinsten auch, Geheimnis. Manches kann man spüren im Innehalten. Erahnen, sich öffnen, mutig sich offenbaren und zeigen. In der Poesie kann man nichts “umlügen”, wie Domin sagt. Es geht um Wahrhaftigkeit. Nicht umsonst nennt man die Poesie die subjektivste der Gattungen. Man spricht von sich. Und gleichzeitig vertraue ich, gebe ich die Gedichte hinaus, auf ein Gegenüber, einen Hörer. Am liebsten lese ich direkt vor den Menschen. Ein poetischer Raum entsteht, in dem Worte berühren und Menschen sich dadurch beruhigen, leise werden, in sich hinein horchen, sich spüren …  – man kann diese Energie einatmen. Es wächst aus dieser schöpferischen Gestaltung Schönheit.

Poesie gibt mir die größte innere Freiheit und Weite

Sie verbindet mich mit all dem Kleinen und Feinen und Wunderbaren des Seins und bindet mich so wie von selbst in den großen lebendigen Rhythmus ein. Dafür bin ich so dankbar. Genießen Sie noch einmal zum “Welttag der Poesie” mein vorgelesenes Gedicht “Jahresklang”. Es drückt auch meine poetische Verbundenheit mit dem Leben aus: mein Einstimmen “in den großen Chor”.

Viel Freude beim Hören! Und:

Schreiben Sie auch Ihr Gedicht! Einfach so – federleicht. Heidrun Adriana Bomke

JAHRESKLANG

© Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Biografin und Lebensreisebegleiterin
Aufnahme: Patrick Penot Musikproduktion GmbH Wiesbaden

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Meine Begegnung mit San Valentino oder Von der Selbstliebe

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

Meine Begegnung mit San Valentino oder Von der Selbstliebe

… Ausschnitt aus meinem Hörbuch
“Übermut tut gut! Unterwegs in den Süden”

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gutSchauen Sie gerne auf meine weiteren ANGEBOTE.

Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Schneerose_Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Dankbar bin ich

für die Lebendigkeit, die ich erlebe in der Natur: für das Licht jeden Tag, für die Sterne am Abend, für die starken Bäume, das Wasser, das fließt …, für die Jahreszeiten, die den Rhythmus angeben …

Dankbar bin ich

für das Leuchten und Lächeln, das Blau des Himmels und die Weite des Kosmos – alles gibt mir so viel Kraft und Vertrauen und dass ich keineswegs alleine bin, auch wenn ich alleine lebe

Dankbar bin ich

für die nahen Menschen und Wesen, die ich liebe und die mich lieben

Dankbar bin ich

für alle Gefühle, die ich fühlen darf: Liebe, Freude, Schmerz, Leere, Hingabe, Leidenschaft, Begeisterung, Frieden, Stille, Weite, Einsamkeit, Verletzung, Selbstzweifel, Vergebung, Freundschaft, wachsende Gelassenheit und Geduld

Dankbar bin ich

weniger zu werten, wenn ich anderen Meinungen, Gewohnheiten etc. begegne, sondern einfach zu schauen, zuzuhören, zu beobachten und das Anderssein zu lassen

Dankbar bin ich

für die Schöpferkraft im großen Leben, in mir und für die tiefen schreibenden Begegnungen mit Menschen während meiner Schreibreisen und Schreibkunsttage

Dankbar bin ich

für Berührungen mit Schreibenden, die sich selbst berühren mit ihren eigenen Worten

Dankbar bin ich

für das Schreiben mit Teilnehmerinnen in Nida / Kurische Nehrung, das einem sanften Märchen glich

Dankbar bin ich

für den Schreibspaziergang auf dem Hexenberg auf der Kurischen Nehrung; für das Schreiben an den starken Plätzen der sizilianischen Südküste (Punta Secca, Randello, Donnafugata, Modica, Camarina, Scicli …), für die stille Schreibkraft in Bremen und Fischerhude, für den Künstlerort Teplingen und die Zusammenarbeit mit meiner Malerfreundin Verena

Dankbar bin ich

für die Worte, die mich finden; für die Gedichte, die ich empfange und aufschreibe und vorlese …

Dankbar bin ich

für meine Lesungen und Vorträge – ich liebe es zu lesen und vorzutragen – ich berühre Menschen mit Worten

Dankbar bin ich

für das Wort “Sanftheit” und für das Mittagsgebet im Dom zu Bremen im Advent

Dankbar bin ich

für den Geruch meines Geburtsortes am Morgen – das Brot des Bäckers – und am Abend – der Geruch der Holzöfen und ebenso für das stille Gehen durch den Wald mit seinem Baumgeruch

Dankbar bin ich

für den fürsorglichen Satz von Beat “und manchmal brauchst du einen Windschutz …” und für den Satz eines 10-Jährigen Mädchens: “Warum nehmen Sie Ihre Bilder ab (Ausstellungsende)? Sie sind so schön!”

Dankbar bin ich

für die Anerkennung, die mir zuteil wurde und auch dafür, dass ich immer mehr fühle, dass ich “in meinem Kern” weniger davon abhängig bin – das befreit mich unglaublich und lässt mich meine Grenzen besser erkennen – vielleicht ist das ein bisschen mehr Selbstliebe

Dankbar bin ich

für meine “Poesie des Lebens” – immer mehr aus mir heraus zu sein und zu tun, weil es so in mir ist und so nach außen möchte – es schafft Verbindung

Dankbar bin ich

für die zwei Jahre gemeinsam mit meiner lieben Hündin und Wegebegleiterin Neringa und auch dafür, dass ich sie in Liebe loslassen konnte

Dankbar bin ich

dass ich mehr meiner inneren Stimme vertraue und so auch für die Fügungen in meinem Leben – auch die Hündin Neringa war letztendlich eine Fügung in einer Wandlungszeit, in der wir uns begleiten durften

Dankbar bin ich

für das Entdecken von “Porto di Ulisse” und “Scirica” an der Südküste Siziliens

Dankbar bin ich

für die Demut, die mehr und mehr in mir hochsteigt und ich erkennen darf, wo ich versagt habe und dafür um Vergebung bitte

Dankbar bin ich

für klare Entscheidungen und dass ich besser aufpasse auf mich

Dankbar bin ich

für das Buch “Sei gut zu dir” von Christa Spannbauer, das mir geschenkt wurde

Dankbar bin ich

für das Vertrauen, das mir Menschen schenken

Dankbar bin ich

für mehr schöne Einfachheit und viel Stille in meinem Leben – ich brauche weniger Materie und mehr Geist

Dankbar bin ich

dass ich Probleme und Konflikte in meinem Leben anschaue und sie mit wachsender Geduld durch schwere Zeiten hindurch auch in Leichtigkeit verwandeln kann – es geht wirklich

Dankbar bin ich für meine Neugier auf das Leben, für meinen Entdeckermut im Innen und Außen und für meine Liebe zum Leben.

30.12.18 · Heidrun Adriana Bomke, Gründerin von

mit Leichtigkeit in Punta SeccaPoesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

Der Vulkan Ätna und ich – la maga Etna ed Adriana

Ätnaausbruch - Foto Heidrun Adriana Bomke

Der Ätna – la maga Etna ed Adriana

Fast sieben Jahre habe ich zu ihren Füßen gelebt. Zu Füßen der Zauberin Etna, la maga. Zu Füßen des aktivsten Vulkans Europas. Und das ist keine Floskel. Ich war direkt an der Südseite des Berges, la montagna, wie die Sizilianer sagen, auf 1.300 m inmitten der fruchtbaren stillen Ätnawiesen zu Hause. Der Vulkan war direkt hinter mir. Ich begrüßte ihn jeden Morgen! Solch ein Geschenk!

ÄtnaÄtnaausbruch April 2013_Heidrun Adriana Bomke
Ätnaausbruch 2013

Wie ich heute Morgen in der kleinen Bar unter dem Leuchtturm von Punta Secca an der Südküste Siziliens die Rauchwolken im Fernseher sah und die glühende Lava vom Vulkan herab, da sprach mein Herz zu mir:

Wie dankbar bin ich für die Zeit, die ich am Fuße dieser Feuerkraft verbringen durfte! Wie dankbar, diese Wandlungskraft einatmen zu können. 2015 schrieb ich das Gedicht “Maga Etna”:

Maga Etna

Bist eine Zauberin mein Berg
Spuckst Feuer und Asche
Bläst weiße Wölkchen wie Luftballons

Ins blaue Himmelszelt

Wie dankbar bin ich, diese unglaubliche Weite zwischen dem Vulkan Ätna und dem Meer einatmen zu können. Wie dankbar, dass mich das Leben dorthin geführt hat und ich den großen großen Mut hatte, seinen Ruf anzunehmen.

Tausend Wege bin ich am Ätna alleine und mit dem Hund Rocky gelaufen.

Rocky und ich am Ätna_Foto Katrin Matschenz

Über Lava und Gräschen und Asche. Begegnet sind wir der weiten Natur, dem Ginster, den Kastanienbäumen, den Eichen, den alten Obstplantagen und Resten von Gartenanlagen mit den alten “Pagliaia di pietra”, meinen “Lavabienenkörben” aus dem 18. Jahrhundert, alten Zisternen … . Gemauert ohne Mörtel mit Lavasteinen. Noch heute kommt kein Regentropfen herein.  Begegnet bin ich der größten und weitesten Stille meines Lebens, die mir neues Leben einhauchte. Ich erlebte dort wirklich heiße Sommer. Und war im Winter eingeschneit. Ich sammelte Maroni, erntete Mandeln, bereitete Carcioffi – oh ich liebe sie die Artischocken. Ich sammelte Holz für den Ofen und ich half meinem Freund Santo die Zisterne zu säubern. Ich erntete meine ersten Feigen. Es war wie ein Wunder! Und nicht nur das:

Der Ätna war mein Ashram und mit dem immer unten sichtbaren Meer mein Schöpferquell. Wie Phönix aus der Asche erlebte ich eine Wiedergeburt und entdeckte die Poesie meines Lebens!

Blauer Winterblick am Ätna_Heidrun Adriana Bomke
Blauer Winterblick
Ginster und Lavahütte am Etna
Ginster und Lavahütte
mein Lavaweg am Etna sud
Heidrun Adriana Bomke am Ätna
Etnaausbruch April 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe die Götter spazieren gehen sehen, bin Proserpina und Plutone begegnet und Empedokles auch und Vulcanos hörte ich über 20 mal auf den Amboss hauen und dann sprühten die Funken aus dem Berg. Die Mythologie erzählt, dass die einäugigen Riesen ihm helfen. Polyphemos, der von Odysseus geblendet. Ich sah ih stehen an der Ostküste bei Aci Trezza. Für mich ist er der weise Hüter der Küste dieser so alten und oft gebeutelten Insel.

Und ich wurde Lavasteinherzfinderin. Ich entdeckte eine neue andere Liebe:

LEBENSLIEBE!

Lavaherz am Ätna Süd
Erwachendes Herz am Ätna Süd
Erwachen_Heidrun Adriana Bomke
Erwachen · 40×60 · Leinwand

Sonnenaufgang am Ätna, 3. August 2014

Ätnaausbruch und Knospen
Ätnaausbruch und Blüten

Ich schrieb und schrieb und schrieb, die Wörter fielen in mich. Ich lernte im Handumdrehen italienisch. Ich machte tausende Fotos, erstmals in meinem Leben.

Mögen die Urkräfte anhalten und die Menschen an die natürlichen Kräfte und den natürlichen Rhyth

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden
Übermut tut gut

mus erinnern. Mögen sie die Menschen auch verschonen. Oder bricht die Zeit der Zyklopen wieder an? Wer weiß das schon. Ich spreche heute mein Gebet für den Ätna.

Hier hört man hinein in mein Hörbuch “Übermut tut gut”, das so viel vom Vulkan Ätna erzählt!

Und: Kommen Sie doch einfach mal mit zu einer besonderen Schreibreise nach Sizilien:

Sizilien und sich selbst entdecken – Die ureigenen Worte wecken!
Lesen Sie gerne mehr dazu.

Heidrun Adriana Bomke · Poetessa · Lebensreisebegleiterin · Literaturwissenschaftlerin (Dr. phil.)

Lesung am Ätna Süd
Lesung am Ätna
Foto K. Matschenz

Berührung – das Herz öffnen

Berührung

Berührung

Tret ich in mein Zimmer ein
Spür ich einen hellen Schein
Lausche ich dem Herz ganz still
Was es mir nun sagen will.

Mein Gedicht von 2015 heißt “Berührung”.

Ich “kramte” es eben aus meinem poetischen Schatzkästlein hervor, als ich den Weihnachtsbrief von Gerald Hüther las. Das Wort Berührung fiel in mein Herz. “Es” berührt mich selbst. In “mein Zimmer eintreten” – bei mir, in meinem inneren Kämerchen ankommen. Da geschieht Berührung. Und ich kann diese Berührung in Worte verwandeln, in Bilder. Woher die Worte kommen, das ist auch ein Stück Mysterium, das ich für mich ergründe. Das ist mein Herzensweg, mein Herzstück – die Poesie, die berührt, einen Raum der stillen Verbundenheit schafft und anregt.

Berührung erleben

Mit Gedichten. Mit Poesie. Die Worte sprechen, flüstern, schreien, erschrecken, erzählen, leuchten, weinen, haben Sehnsucht, lieben, wachen auf, legen sich mit der Abendsonne zu Bett, tragen manchmal eine große Stille in sich; sie umarmen Bäume und legen sich auf die Erde, sie spüren den Atem der Erde  … – ja, sie haben in sich all diese Lebendigkeit und Weite des Lebens und so wohnen sie in mir, in uns, um uns herum und können berühren. Gedichte. Meine Gedichte.

Nähe

Im warmen Lächeln meiner Hat
Atmet der Duft der Liebe.

Ich gebe meine Gedichte auf den Weg zu euren und Ihren Herzen.

Manchmal sprechen Zuhörerinnen und Zuhörer von Magie, wenn sie meiner Lesung lauschen. Da passiert etwas zwischen uns und mit den Worten und Herzen. Berührung geschieht. Es ist wahrhaft einfach und doch lange nicht mehr so leicht. Manchmal schrecken Menschen auch vor mir und meinen Worten zurück. Als wären sie eine Gefahr. Vielleicht sind sie das auch in diesem Augenblick. Die Gefahr, sich selbst plötzlich wieder fühlen zu können. Der Panzer, das Korsett, das doch so fest gefügt und für immer halten soll, bekommt einen ganz kleinen Kratzer. Einen Riss. Es möchte aufspringen, vielleicht? Angst vor den eigenen Gefühlen. Bei meinen Schreibbegleitungen darf sie sich ganz leicht lösen.

Das Wagnis der Berührung mit sich selbst

Dieses tiefe Spüren im Innern. Das Herauskommen aus dem äußeren Rennen, den Räumen der Routine, dem Lebens-Muster, das vermeintlich Sicherheit und Struktur gibt; ein bisschen heraus aus dem, “was so sein muss”, was doch immer so war und so bleiben soll. Was Gewinn und Prestige verspricht oder was auch immer. Auch wenn darunter, wie unter etwas Eis und Schnee, der in der Frühlingssonne taut, ein kleines Pflänzchen gedeihen möchte. Doch wie wird es aussehen, riechen, was wird daraus? Also bitte, die Kruste muss besser bleiben. Auch wenn sie uns selbst ins Fleisch schneidet. Vielleicht ist es manchmal wie der Eissplitter im Herzen des kleinen Kai im Märchen von der Schneekönigin, die den Jungen mit ihrem kalten Kuss fast tötet. Er spürt es jedoch nicht. Unsere Kälte hat andere Namen: Hetze, Wachstum, Gewinn, Besitz, Konsum, die dunkle Gewalt der Medien … – jeder kann es für sich herausfinden. Manchmal wächst daraus eine kleine Kruste über dem Herzen, manchmal ein Korsett, manchmal ein richtiger Panzer, den man sich zugelegt, um alles darunter nicht spüren zu wollen, zu müssen. Oder um der sein zu können, der man meint, sein zu müssen. Für eine Zeit kann das so sein, doch irgendwann holen einen die Gefühle ein.

Sie gehören doch zu dir, zu mir, zu jedem: Unsere so wertvollen Gefühle. Die manchmal ganz leise Stimmen haben: “Hör mir zu, hör hin, liebe Adriana, lieber … ich möchte dir etwas sagen!”

Selbstschutz – Schutz vor sich selbst?

Und oft gebieten wir ihnen, bloß jetzt den Mund zu halten. Jetzt ist nicht der Moment und jetzt ist es nicht zu ertragen und unpassend. Denn da kommen Tränen und Schmerz steigt auf – wer will den schon aushalten, so alleine? Und was sollen denn die anderen Menschen sagen? Wir schützen uns vor uns selbst. Wie schade, fühle ich. Wie schön und berührend ist es doch für mich, wenn sich ein Mensch zeigt, wahrhaft zeigt, mit seinem Herzen und ich ihn wahrhaft fühlen kann. Auch mich selbst. Das ist oft schwer auszuhalten und doch macht es mich und uns dann leichter, offener, selbstvertrauter, ehrlicher, wen wir es zulassen.

Ich schätze meine Tränen. Sie sind der Regen meiner Seele. Sie lösen und öffnen mein Herz.

Als kleines Mädchen habe ich wohl viel bzw. sehr leicht geweint. Ich erinnere sehr gut den Satz:

“Du hast zu nah am Wasser gebaut. Sei nicht so empfindlich!”

Ich fühlte mich manchmal seltsam, alleine. Heute weiß ich, dass ich mich vorbereitet habe, alleine sein zu können und alles fühlen zu dürfen und auch auszuhalten, um mich selbst tief zu entdecken, zu erleben. Schon als Kind fand ich Worte, fanden mich die Worte und die Bilder, die mir Trost geben konnten. Da gab es das Christkind und die Birken, Lärchen, Buchen und Tannen, die mich grüßten; das Weizenfeld mit Kornblumen, Mohn; die Wiese mit Schlüsselblumen und Gänseblümchen und Eier-und Speckblumen; die Lupinen, die mir mit ihren lila Köpfchen zunickten; ich rieche ihn noch, den Duft der Erde an meinen Händen, wenn ich Kartoffeln erntete; das Heu mit seinem Duft und seinem Pieksen auch und die Hündin Blanca, mit der ich in die Hütte kroch und die Märchen, in denen ich mich wiederfinden konnte und das Lied “Vom Himmel hoch, da komm ich her” – eine Welt, die mir nahe kam, die mich irgendwie auch verstand. Sie hatte etwas mit meinen Gefühlen dazu. Heute sage ich: Ich fühlte Liebe mit all dem. Sie begleitet mich im Herzen, auch wenn ich den Orten entwachsen – sie ist da. Und manchmal komme ich an fremde Orte und sie wächst, diese Liebe.
Und ja, ich habe gelernt, meine Tränen sehr zu schätzen. Da sucht “etwas” einen Weg aus mir heraus. Ist geschmolzen wie Eis. Der Druck hinter dem Herzen weicht auf.
Tränen sind für mich der Regen der Seele.

Tränen fließen. Berührung geschieht. Mit sich selbst. Mit dem Regen der Seele.

Ich kenne es vom Schreiben mit Menschen. Manchmal fließen sie heraus wie ein großer Strom, manchmal kommen sie zaghaft, denn sie waren schon fast vertrocknet. Ausgetrocknet ein bisschen wie das Innere. Oder sie waren verschlossen in einem tiefen Brunnen, der sich öffnen darf. Wie im Märchen – Verwandlung beginnt.

Im zarten Morgenlicht
fließen Tränen über mein Gesicht
noch drückt mein Herz
noch fühl ich Schmerz
Im zarten Morgenlicht
fließen Tränen über mein Gesicht.

Juni 2017

Immer ist es der Beginn der Öffnung – sich berühren lassen und Gefühle zulassen.

erwachendes Lavaherz
Erwachendes Herz

Poesie & Fotografie
Heidrun Adriana Bomke · Poetessa und Lebensreisebegleiterin · Punta Secca, 25.12.18

 

 

Was mir wirklich wichtig ist – liebevoll sein

Weihnachtslichter

Was mir wirklich wichtig ist – liebevoll sein

Wissen Sie genau – und wissen meint hier die Herzweisheiten – was in Ihrem Leben wichtig und wertvoll ist? Was für Sie zählt? Was sofort als innere Stimme in Ihnen und dir aufsteigt bei dieser Frage?

Ich habe es für mich einmal gesammelt – seit Monaten bewegt mich die Frage.
Sicher ist meine Herzensaufzählung nicht vollständig – ich werde sie laufend ergänzen.

· Mit dem ganzen Herzen sein – aus dem vollen Herzen tun.

Nur so fühle ich tief, was wesentlich ist. Das ist eine Übung, in jedem Moment.
Und da tauchen vor meinem inneren Auge Bilder auf: meine Söhne, meine Eltern, der Himmel und das Meer, meine Begegnung mit dem Kosmischen, die Poesie des Lebens, die ich spüre, schreibe und weitergebe; meine Klientinnen und Klienten, die ein wertvoller Teil davon sind.

· Das Leben ist für mich eine Reise mit vielen Stationen.
In meinem Hörbuch “Übermut tut gut!” erzähle ich davon.

Ich versuche diese Reise mit Hingabe und in Offenheit lebendig zu leben. Auch die Untiefen, das Dunkle – ich habe auch davon schon einiges erfahren – Es geht darum, alles zu leben!, so sagt Rainer Maria Rilke, mein poetischer Begleiter in allen Lebenslagen.

· Ich schätze den Augenblick und bin eine schreibende Sammlerin von Augenblicken.

Leben ist der freie Atem, in jedem Augenblick. Das ist für mich die Wahrheit geworden. Im Unterwegssein die letzten sieben Jahre habe ich genau das erfahren! SEIN im AUGENBLICK – ÖFFNUNG FÜR DEN MOMENT, egal wo. So habe ich so viel Schönes und Neues erleben dürfen.

UNTER DEM FREIEN HIMMEL IN MIR!,
das ist ein Lebensmotiv für mich.

· Ich spüre mit zunehmenden Alter, dass Leben und Tod zusammengehören.

Zwei Pole des Seins, die ein Gleichgewicht möchten. Da verstehe ich Rilke immer ebsser, der sagte, dass es die Anforderung des Todes an uns ist, das Hiersein ganz auszuschöpfen.

· Selbstliebe und Liebe gehören für mich fest zusammen.

Ich lerne es, gut für mich zu sorgen: Was brauche ich? Womit geht es mir gut? Nur dann kann ich gut und liebevoll für andere dasein. Bin ich selbst nicht gut gefüllt, dann kann ich schlecht geben. So lerne ich auch

· Grenzen zu setzen und ich mache mich nicht mehr zum Opfer.

Ich sage auch einmal Nein oder: Jetzt nicht, später vielleicht.

· Ich lerne immer mehr, meiner sehr feinen Intuition und Hochsensibilität zu vertrauen.

Ich entwickle sie weiter. Mein Schreiben, das unbedingte Sein in der Natur, in Stille und Natürlichkeit, der Austausch mit Seelenverwandten, die Beachtung meiner Träume, mein poetisches Schatzkästlein, kleine Rituale und Begleitungen (Yoga, meditation, Spaziergänge, Stille, Astrologie, Tarot, Engel und Gött*innen, Märchen) pflege ich.

· Ich begegne allen Wesen respektvoll, friedlich und freundlich – ich versuche es wirklich:

Den Menschen jeden Tag, den Tieren, den Bäumen, den Blumen, meinen Klienten … – ich übe mich in Toleranz und versuche nicht zu werten. Es so stehen lassen und meine Ansicht hinzufügen.

· Ich diene dem Leben da, wo es mich um Hilfe bittet.

Das geschah beispielsweise, als mein Vater sehr krank wurde und ich die Chance hatte, ihn wirklich über einen langen Zeitraum zu begleiten. Oder als mir in den Ätnawiesen eine kleine Hündin nachlief – ich konnte irgendwie gerade keinen Hund gebrauchen, doch ich nahm die Aufgabe und das kleine Wesen an. Und das Leben hat mir geholfen, sie zu hüten und weiterzugeben!

· Ich bin davon überzeugt, dass das Leben mich liebt!

Und ich hier bin, damit auch ich es wahrhaft lieben und leben lerne – mit all seinen Seiten.

· Ich schätze und achte mich selbst.

Ich bin es wert, mich selbst gut zu behandeln und gut behandelt zu werden. Ich beende alle Beziehungen etc., die mir nicht mehr guttun und pflege alles, was meinem inneren Wachstum dient.

· Ich liebe und gestalte meine Arbeit als Freiberuflerin und Gründerin von Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

· Ich gestalte meine besondere künstlerische Arbeit mit all den Gaben und den Professionen,

die ich als Basisausbildungen habe (Lehrerin, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Biografieforscheriin mit Ausbildung in Poesietherapie). Ich habe herausgefunden und finde heraus, was genau meine Besonderheiten und Kostbarkeiten sind: lebendige Lesungen, sehr individuelle Schreibreisen zum Entdecken im Außen und Innen, biografische Arbeit und Schreibbegleituung, Begleitung von Wandlungsprozessen, die Arbeit mit Kleinstgruppen bis 7 Personen.

· Ich kreiere und inspiriere zu Leichtigkeit, Schöpferkraft und Muße.

Das ist eine wahre Kostbarkeit, die auch ihren Preis verdient. Ich arbeite sehr individuell, meine Klienten haben meine volle Hingabe in der Zeit der Begegnung.

· Ich inspiriere Menschen, ihre eigene Schöpferkraft immer tiefer zu entdecken,

um sich als Wesen liebevoll und lebendig zu entfalten und mit der Schönheit des Lebens zu verbinden. Ich nenne das die “Poesie des Lebens” entdecken!

· Ich glaube an die Magie der Poesie und bringe sie als Dichterin in die Welt.

Da halte ich es mit Jean Paul und seinem Satz:
“Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt ud in der Seele die Essenz der Schönheit zurück läßt.”

· Poesie macht reich – in jeder Weise!

· Ich liebe und schätze wahre Begegnungen:

Geben und nehmen, wirklichen Austausch. Auge in Auge, von Seele zu Seele. Flüchtigkeiten sind mir fremd. Ich entwickle und mag Verbindlichkeiten. Ich pflege meine familiäre Verbundenheit und meine Freundschaften.

· Ich bitte um Vergebung und vergebe anderen Wesen.

Alle kennen das sicher: Wir spüren im Nachhinein, dass wir jemanden verletzt haben, dass wir nicht da waren, als wir da sein sollten … Leider passiert das und es ist auch mir passiert. Ich kann nur eins tun: um Vergebung bitten, dass ich nicht geholfen habe, dass ich nicht im rechten Moment da war, dass ich unangemessen reagiert habe … Und andererseits werden auch wir selbst verletzt. Ich habe das mehrmals kräftig erfahren. Das hat natürlich auch seinen Grund – ich habe auch meinen Anteil daran. Mit einem Ritual vergebe ich den Menschen. Das dauert und gelingt doch gut. So entsteht zwischenmenschlicher Frieden, werden die störenden Energien und Knflikte aufgehoben, können sich ausgleichen.

· Ich traue meiner Wahrnehmung, dass alles mit allem verbunden ist.

und jeder meiner Gedanken, meiner Handlungen einfließt iin den großen “Lebensozean”. Mit meinen positiven, freundlichen, poetischen und Mut machenden Energien kann ich ganz viel tun!

· Ich darf um Hilfe bitten, wenn ich sie brauche.

Das übe ich! Und manchmal hilft mir das Leben auch einfach, gibt mir einen Hinweis. Und ich merke: Oh, du bist mal wieder total an deine Grenze gegangen.

· Ich gehe mit einem Lächeln jeden Tag hinaus.

Auch wenn es mir einmal vergeht, das kommt schon vor. Immer wieder den inneren Frieden finden – auf meine Weise. Achtsam und aufmerksam sein.

· Ich bin mutig und lebe meine Lebendigkeit!

Ich öffne mich jeden Tag dem Neuen, gehe auf, wie es auch die Sonne tut – schaue, was mir das Leben bringt, was gerade ich möchte und tun kann. Stillstand bringt Starre!
Damit ist nicht gemeint, dass ich nicht ausruhe, entspanne – nein. Das gehört sehr zur Lebendigkeit dazu.

· Ich lebe Leichtigkeit und lasse die Dramen sein!

Das ist etwas, das mit mir wächst. Früher habe ich gerne Drama gemacht – “Damendrama”, wie ich es in meinem Reisetagebuch “Neumond in Syrakus” nenne. “Ach ich Arme – was passiert mir da wieder …”
Langsam habe ich – auch durch Begleitungen – erfahren, dass ein Konflikt, ein Dilemma, ein ungutes Gefühl etc. eine wahre Chance ist. Annehmen. Durchleben. Schauen, was einem hilft, um wieder aus der Krise zu kommen. Entdecken, was sie mir sagen möchte.Leider ist es so, dass Dramen oft viel mehr Aufmerksamkeit bekommen als gute Nachrichten, Freude etc. Und Menschen, die ins Drama gehen, wie auch immer, bekommen sie auch. Das habe ich bei mir “durchschaut”.

Und dann konnte ich leichter werden – wirklich auch Ballast im Innen und Außen abladen – und loslassen. Auf meinem Blog erzähle ich, wie ich loslassen konnte … bis ich über Jahre hinweg erkannte:

Es darf mir so richtig gutgehn und ab, ja:

· Neu losgehen – mutig ins Offene!
Ja, Übermut tut gut! – mein Mut zum wandelnden Leben.

“Ich weiß es noch nicht”, das ist ein Satz geworden, den ich seit 2010 öfter gesagt habe. Und das war weder Koketterie noch Lüge, es war einfach so. ich wusste nicht, wo ich in eiinem Monat wohne oder wie ich auf Reisen auch meinen unterhalt verdiene (ich hatte wohl Ahnungen davon). ich weiß auch gerade jetzt noch nicht, wo ich im April wohnen werde. … und so ist so viel entstanden, von dem ich noch nicht einmal geträumt hatte! Drei Reisebücher beispielsweise in sieben Jahren. Ich habe italienisch gelernt und so viele neue Menschen kennengelernt. … – und diese kraftvolle Insel Sizilien!

· Ich kann mich erneuern und muss niemals perfekt sein.

Perfektionismus ist Angst vor dem Versagen. Ich schaue meine Ängste an und habe erfahren, dass ich sie verwandeln kann.

· Ich liebe das Leben und habe mich entschlossen, es tief und möglichst ganz zu entdecken!

Das war irgendwie schon immer so, bereits als Kind hatte ich dieses Gespür, und so möge es bleiben. Das Leben ist ein Geschenk für mich, das ich ein lebenlang auspacken kann! Und ich freue mich, dass ich wirklich die Schleife aufgemacht habe …!

· Ich lebe einfach und natürlich.

Das steht gerade jetzt im letzten Lebensdrittel als Wert für mich ganz oben. genau schauen, womit ich mich umgebe, wofür ich Geld ausgebe, was ich esse, wie ich reise, womit ich mich kleide. ich bin keiine Anhängerin der Konsumwelt und lebe mit wenigem. “Einfach und natürlich” ist mein Motto dabei.

· Die Natur ist meine Lehrerin. In der Kunst, im Schreiben, im täglichen Leben.

· Ich bin dankbar und übe mich wirklich jeden Tag darin.
Ich danke der Sonne und den Elementen, dass sie mir das leben ermöglichen . Ich danke und vertraue.

· Ich habe einen Schutzengel und bitte um Schutz für meine Familie, mich und dass alles natürlich und liebevoll bleibt, Konflikte sich auflösen etc. Ich vertraue, dass ich geleitet bin.

· Und ich habe eine Vision:

Lebendig, leicht und voller Kreativität älter zu werden und der Welt zu geben, was ich geben kann.

Heidrun Adriana Bomke · Poetin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterinmit Leichtigkeit in Punta Secca

Heidrun Adriana Bomke
Heidrun Adriana Bomke