“JAHRESKLANG” – FRÜHLINGSPOESIE

Frühlings-Poesie, Heidrun Adriana Bomke

J A H R E S K L A N G

Hören Sie hier mein Gedicht
JAHRESKLANG

JAHRESKLANG

ist wie viele meiner Poesie eine Poesie, die aus dem Vertrauen in eine gütige, liebevoll waltende kosmische Kraft schöpft. ES gibt wohl einen schöpferischen Willen, der die Welt immer wieder erneuert. Christina Kessler beschreibt in ihrer Herzensqualität 17 | DEMUT, wie aus dem Einklang von individuellem und kosmischen Willen Schöpfung entstehen kann (Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe)

So wünsche ich allen schöne Frühlingsgesänge und Düfte und linde Lüfte und Herzensklänge!
Und natürlich einen befreienden Osterspaziergang und einen mutigen Neuanfang.

„Lyrik ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen“ (Hilde Domin)
Heute um so mehr!

© Heidrun Adriana Bomke, 30. März 2024
Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin

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MEIN LIED ❤️ LESUNGEN zum WELTTAG DER POESIE via zoom

Lesungen zum Welttag der Poesie, Heidrun Adriana Bomke, www.heidrunbomke.de

21. März 2024, 10 Uhr  & 21. März 2024, 20 Uhr
jeweils 30 min

MEIN LIED ❤️ Lesungen zum Welttag der Poesie via zoom

Der 21. März ist jedes Jahr zum Frühlingsbeginn auch der

W E L T T A G   D E R   P O E S I E !

Und was macht eine Dichterin an diesem Tag?
Sie lässt die Worte wie Granatäpfel fallen! Sie bereitet der Poesie den Tisch, an dem alle Platz nehmen können. Sie lässt die Verse fliegen 🦋 und singt ihr Lied, das Lied der Poesie:
 Liebevoll, offen, zuversichtlich, natürlich, frei, heiter und von Herzen!
Zur Einstimmung in den Tag um 10 Uhr und zum Tagesausklang um 20 Uhr.

MEIN LIED ❤️ Lesungen zum Welttag der Poesie via zoom

21. März 2024, 10 Uhr ➡️ LINK ZUR ZOOMLESUNG

21. März 2024, 20 Uhr ➡️ LINK ZUR ZOOMLESUNG

MEIN LIED

Ich wär so gern
ein erster zarter Frühlingshauch

ein blühender Mandelstrauch
der wär ich auch! …

Man darf sich gerne anmelden: info@heidrunbomke.de 
oder spontan Platz nehmen.

HERZLICH WILLKOMMEN ZUM POETISCHEN MITEINANDER AM WELTTAG DER POESIE!

In Liebe, Heidrun Adriana Bomke ❤️ Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin

BEITRAG: Bitte um Spende 

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Plötzlich … vielleicht ein Anfang?

Frühing_Anfang_Heidrun Adriana Bomke_Kladow

P l ö t z l i c h

… vielleicht ein Anfang?

Die ersten Veilchen pflanzen auf dem Balkon
sie lange lieb betrachten und
dem lustigen Lied der Morgengäste lächelnd lauschen

Alle Samen
die weitgereisten
Plötzlich aus den Koffern packen
als hätten sie es eilig

Gemeinsam mit ihnen warten
warten auf die wärmende Erde
Hoffnungsfroh sie dann hineinlegen
wie in ein träumendes Frühlingsbett

Vielleicht

genau das

Plötzlich

der Anfang!

© Heidrun Adriana Bomke · 10. April 2021, Breitehornweg Berlin


Liebe Leserin und lieber Leser,

ich möchte diesem Gedicht “Plötzlich … vielleicht ein Anfang”, heute Morgen frisch geboren und jetzt in die Welt geschickt, einen kleinen Kommentar mitgeben.
Jede und jeder von euch liest es auf seine Weise, bleibt an diesem oder vielleicht jenem Wortbild hängen oder hat eine Situation vor Augen, wird von einem Gefühl berührt – oder auch nicht -, spürt “etwas”. Was wohl?

Ich erfahre es meist nicht. Und das macht auch nichts. “Gedichte sind magische Gebrauchsartikel”, sagte meine liebe Vorgängerin Hilde Domin, deren Magie sich vor allem bei und durch den Leser entfaltet. Sie sind “zweckfrei” wie Liebe. “Es” geschieht einfach. Und das ist das ganz Wunderbare! Diese Worte geschehen auch mir einfach so! Oft im Betrachten, in einer schwebenden Aufmerksamkeit, die wenig mit dem funktionierenden Alltagsbewusstsein zu tun hat.

Heute möchte ich es einmal kurz beschreiben, wie es zu mir kam, das Gedicht.
Beim Aufwachen, ich schaute auf meinen Balkon, sah ich zuerst die kleinen Veilchen in den Kästen und spürte etwas ganz Zartes, Liebevolles, das mehr war als nur eine augenblickliche, kleine Freude. Ganz in der Tiefe kam das Wort-Gefühl “Anfang”. Waren/sind diese vor kurzem eingepflanzten Veilchen ein Seelenbild des Anfangs für mich? Des Anfangens hier in dieser kleinen Wohnung, meiner ersten nach zehn Jahren in Deutschland überhaupt wieder? Ein poetisches Zeichen des Beginnens in/an diesem Fleckchen Berliner Erde, des Ankommens in Deutschland wieder nach so vielen Jahren in meinem geliebten Sizilien und unterwegs? Zehn Jahre sind vergangen und die kleinen Veilchen und die Vögel und die Samen, die mir wirklich aus meinem Reisegepäck zufielen, angesammelt da und dort und nie ausgesät, sprechen sie mir aus dem Herzen, sanft, vorsichtig, doch plötzlich wahrnehmbar?

Das berührte mein Herz und ließ die weiteren Worte fließen … Die Magie der Poesie … Ich lausche …
“Plötzlich – vielleicht ein Anfang?”

Und vielleicht, wenn die Worte zu dir, zu euch kommen, lauscht ihr ihnen auch einmal nach.
Sie sind voller Zauber und sie sind Heimat, können das “Haus unserer Erfahrungen” sein. Es ist wahrhaft tief wohltuend und verbindend, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viel Freude!

Eure Heidrun Adriana

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LESUNG & LYRA – WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN !

LESUNG UND LYRA, 22.3.21, 19 UHR

 

Frühlingslesung_Heidrun Adriana Bomke · HerzpoesieMontag, 22. MÄRZ 2021, 19-19.40 Uhr – WELTTAG DER POESIE
WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN!
Lesung & Lyra mit Heidrun Adriana Bomke und Kateryna Korobova

ZOOMLINK

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April in Kladow – für Mascha Kaleko

Mascha Kaleko

April in Kladow – für Mascha Kaleko

Die Gänse schnattern früh am Morgen
sie hatten wohl ne tolle Nacht

Ich jedoch bin aufgewacht
mit Kopfschmerz, ein paar Sorgen
und hab mir einen starken Kaffee gemacht

Ein Mann kam mich heut Nacht besuchen
im Traum versteht sich war er da
war gar nicht schlecht der Kerl
doch allzu kopfgesteuert
Ich hab ihn aus dem Bett gefeuert!

Bin ganz alleine aufgewacht
das Resultat so mancher Nacht

Der Tag scheint trüb
die Vöglein singen wie Morgenflöten wunderbar
Forsythiengelb und Knospenspringen

Ich werd jetzt meinen Kaffee trinken

Es ist April in Kladow
für mich zum ersten Mal.

Berlin, Kladow am 4.4.20

Mascha Kaleko, die so lebendig schöne, mutige, verspielte, berührende Dichterin der 20er und 30er Jahre, verbrachte 18 Frühlinge in Kladow, am südwestlichen Rande Berlins. Dort schrieb sie auch ihr Gedicht “Souvenir à Kladow”, das mit dem Vers endet: Ich denke oft an Kladow im April.
Und ich widme ihr nun mein Gedicht.

Wie oft gehe ich ihn – und nicht umsonst wurde mir dieser Weg geschenkt – der
MASCHA-KALEKO-WEG, der Dichterweg am Waldrändchen, an der Havel.

Mascha Kaleko erkor sich als Heimat die Liebe – JA! Wie auch anderes.

©Heidrun Adriana Bomke,
Dichterinfreundin von Mascha Kaleko
geschrieben am 4.4.20 in Kladow