JAHRESKLANG! Poetisches Miteinander in zwölf online-Lesungen

Lesung, Heidrun Adriana Bomke

J A H R E S K L A N G

Poetisches Miteinander in Zwölf monatlichen Jahreslesungen
online ab dem 1. Februar 2021

Die Sprache der Dichtung ist die Sprache der Seele. Was, wenn sie nicht mehr zu hören wäre?
Was brauchen wir JETZT mehr
als seelische Geborgenheit, Verbundenheit und Liebe?

Meine monatlichen online-Jahreslesungen sind eine bezaubernde und verlässliche Begleitung durch den Jahres-Rhythmus mit seinen Kräften in diesem Jahr 2021 vom 1. Februar 2021 bis zum 3. Januar 2022.

Hören Sie hier meinen poetischen
JAHRESKLANG

Jahresklang – mein inspirierendes Angebot an alle, die teilhaben wollen am “großen Chor”,
die Berührung, Verbundenheit, Magie,
Natürlichkeit,
Stärkung nd Muße
durch
Poesie erleben möchten!

Wir gehen durch Wind und Schnee, durch Stille und Nichts. Wir hören den Flügelschlag des Vogels und das Meeresrauschen und schauen das goldene Licht. Wir wandern unter Bäumen und begegnen dem Mond. Wir riechen Krokusse und hören das Herz der Erde, den Puls der Lebendigkeit, die fallenden Blätter, die Kranichrufe im Oktober und wieder die Erwartung der Weihnacht … die Menschwerdung.

Ja, wir gehen von Stufe zu Stufe, wie Hesse sagt, durch Jahr und Lebensaugenblick.

Die Leichtigkeit des Seins und die wirkende Lebensliebe entfalten sich in meiner „Poesie des Wandels“ zu erlebbarer Schöpferkraft!

„Lyrik ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen“

(Hilde Domin)

Heute wieder und um so mehr!

Meine herzliche Einladung zum “Jahresklang”,
zum Poetischen Miteinander
für ein lichtes, liebevolles, leichtes Sein!

Zwölf Lesungen, jeweils am 1. Montag im Monat, 19 Uhr – 19.40 Uhr
oft begleitet durch Musik (Lyra) von Kateryna Korobova

Beginn: Montag, 1. Februar 2021, 19 Uhr
Weitere Termine: 1.3., 5.4., 3.5., 7.6., 5.7., 2.8., 6.9., 4.10., 1.11., 6.12.21,
Ende: 3. Januar 2022

Kosten: 120 €; Anmeldung bitte schriftlich: info@heidrunbomke.de;

Sie erhalten nach Anmeldung eine Rechnung. Die Buchung ist nur ganzjährig für alle Lesungen möglich, bei Bedarf und nach Absprache auch in zwei Raten zahlbar. Den Zoom-Link erhalten Sie immer einen Tag vor den Lesungen! Völlig unkompliziert und schon bewährt während der Dezember-Licht-Lesungen.

Es ist deine Stimme, die mich beseelt.
(Wolfgang W., Hannover)

MEINE LESUNGEN

Hier noch ein weiterer Link zum Beitrag “Besuch der Worte – zum Welttag der Poesie”, wo sie mehr über meine Poesie erfahren und hören können.

Aus meinem poetischen Herzen
Ihre und Eure Heidrun Adriana Bomke · 11. Januar 2021

Heidrun Adriana Bomke

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JANUARPOESIE | 6. Januar 2021

Januargedichte_Heidrun Adriana Bomke

JANUARPOESIE

Der Monat Januar. In diesem Jahr 2021 schenkt mir sein Anfang sehr viel Muße. Eine solch stille, schwebende Muße. Der Januar. Der Monat mit dem Nichts. Ich bin in ihm geboren. Im Januar bei Frost, Kälte und viel Schnee. Ich bin ein Winterkind, das nie den Wintersport mochte. Diese weiße Kälte. Nein.
Ein Winterkind, das nur den glitzernden Schnee bewunderte. Vielleicht, weil in ihm das Versprechen der strahlenden Sonne lag. So fühle ich heute. Ein Winterling bin ich. der wachsen durfte.

Hier nun drei neue Januargedichte.

SEHNSUCHT

Vielleicht
zunächst nur
Sie sanft spüren
die Sehnsucht

Ihr Gehör schenken
Sie im Herzen still hüten
die Sehnsucht

Ihr einen Namen geben
Sie in den Arm nehmen
die Sehnsucht

Sie dann weit
in den Himmel werfen
die Sehnsucht
wo die Sterne sie segnen

4. Januar 2021, Breitehornweg Berlin

JANUAR

Es ist die Zeit
die gar nichts sagt
die Zeit
die gar nichts will

Da unten
in der dunklen Erde
am Wurzelwerk der Lebenssäfte
da wirken tausend stille Kräfte

Dort schläft
noch unsichtbar
des Frühlings Farbenpracht
dort träumen Sommerblüten süß

Dort ruht sogar
wer hätt’s gedacht
des Herbstes Blätterfall
gar tief

Es ist die Zeit
die gar nichts sagt
die Zeit
die gar nichts will

Drum Mensch
spür nun in dir
wie nie zuvor
des Januars Magie

5.1.2021, Berlin

MEIN WACHSEN AUS DEM JANUAR

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Ganz tief
im dunklen Erdengrund
verschneit
kam ich ans Licht

Durch Kälte, Frost und Dunkelheit
Ein Winterling war ich

Das prägt des Kindes Seele tief

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Das mühsam Werden
aus der strengen Kraft
bracht mir so einiges
an Müh

So schnell war es schon wieder Herbst
die Kälte kam immer zu früh

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Die Jahre gingen so ins Land
bis ich mein Sonnenkind dann fand
es wuchs auch unter Schmerzen
mir aus dem eignen Herzen

Mit Mut kam es hervor
ging staunend durch das offne Sonnentor

Heut ist es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

6. Januar 2021, Berlin

© Alle Rechte für Poesie und Bild liegen bei mir.
Weitergabe nur nach gültigen Zitierregeln und in Rücksprache.

Ich bin von Herzen dankbar für die Poesie des Lebens und für die Poesie meines Lebens.
Heidrun Adriana Bomke · www.heidrunbomke.de · info@heidrunbomke.de

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“spinnwebfein” · vorgelesen zum Altweibersommer 2020

Gutspark Sacrow_Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin,spinnwebfein

Mein Gedicht “spinnwebfein”, vorgelesen für Sie und Euch

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensHeidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

 

Altweibersommer, Heidrun Adriana Bomke

Ein poetischer Gruß von Dr. Heidrun Adriana Bomke
Dichterin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterin

Möchten auch Sie die Poesie entdecken, im Rhythmus der Natur und mit Freude schreiben, im Licht sein? Lesen Sie mehr über mich und meine ANGEBOTE, auch nach Sizilien, dahin, wo das Licht wohnt!

TERMINE

© alle Rechte für Text und Bilder bei der Autorin; Vervielfältigung nur mit Genehmigung

SOMMERGESCHICHTEN

Sommergeschichten

Die nachfolgenden Sommergeschichten entstanden während meines Urlaubs auf der Insel Poel.

TEREZA

Von der Anhöhe schien ein mattes Licht herab. Das kleine Landhaus war wie jeden Abend in diesem Sommer erleuchtet. Leben war eingezogen in die alten hellen Mauern. Eine Signora aus dem Norden. Keiner wusste so genau, woher sie plötzlich gekommen war. Tereza war ihr Name. Tereza war nicht meht jung und noch nicht alt. Mit dem schwingenden Schritt eines Mädchens sah man sie oft die kleine Allee herabkommen. Zwischen den hohen Zypressen flatterte sie mit ihren bunten Sommerkleidern wie ein Schmetterling. Manchmal wie ein Zitronenfalter, ein andermal tagpfauenaugegleich und schließlich wie ein Kohlweißling. Meist  ging sie zur Bäckerei. Louise, die Verkäuferin, erzählte, dass sie immer zwei Croissantes kaufte. Hell und noch ofenfrisch. Louise sah Tereza von Angesicht zu Angesicht. Eine schöne Frau, sagte sie. Eine Frau mit grünen Augen und einem feinen Lächeln darin. Louise erzählte auch von einigen grauen Strähnchen, die durch die kastanienbraunen Haare liefen und von einer hohen Stirnfalte. Sie schloss daraus, dass Tereza Kummer kenne. Doch wenn sie die beiden duftenden Croissants kaufe, da sei sie leicht und jung wie ein Mädchen.

Es war an einem dieser Morgen, als Tereza nicht alleine in die Bäckerei eintrat. Neben ihr stand ein großer junger Mann von schönster Gestalt und Herrlichkeit. Louise blickte ihn an wie man ein gerade eintretenes Wunder anschaut. Unfassbar und lange. Tereza wartete ein Weilchen und rief dann lächelnd:
“Louise, ich glaube, Sie sollten die Croissants herausnehmen. Wir würden gerne zwei essen. Und dazu auch zwei Kaffee bitte.”
“Setzen wir uns an den kleinen Tisch, Paul.” Louise servierte Croissants und Kaffee und ließ Paul nicht eine Sekunde aus den Augen. Es war ein Samstag. Und es sollten noch so viele dieser Samstage kommen …

7.7.2020

ROSINENBRÖTCHEN

Haben Sie Rosinenbrötchen?, fragte Maria voller Hoffnung durch ihre Maske hindurch, als sie in die Inselbäckerei am Eck tritt. Fast unwirsch verneint die Verkäuferin. Sind sie etwa so früh schon alle? Nein, wir haben nie welche. Nur Rosenbrötchen. Da ist irgendwie Zimt eingebunden. Sind aber auch schon weg.

Schade. Ich liebe Rosinenbrötchen, sagt Maria traurig.
Ich auch! Die Verkäuferin erzählt von ihrer Passion für Rosinenbrötchen. Doch der Chef mache einfach keine, tut sie enttäuscht kund.
Oh, dann sagen Sie ihm bitte einen lieben Gruß von mir, Maria. Ich möchte gerne Rosinenbrötchen im Urlaub essen. Die beiden Frauen lachen sich an. Maria entscheidet sich dann für einen gezuckerten Berliner und eine Streußelschnecke, was die Verkäuferin eine gute Wahl nennt. 2,40€ reicht sie ihr durch den verbarrikadierten Verkaufstisch.

Vor der Tür setzt sich Maria auf eine helle Holzbank. Die Streußelschnecke ist süß, zuckersüß und köstlich. Eine Streußelschnecke am Morgen in der Sonne.

Ach wie süß doch das Leben ist!

10.7.2020

SIE UND ER IM CAFÉ

Sagt er zu ihr in die Stille zwischen Zigarettenrauch und Kaffeewölkchen:

Wir können ja auch nach Gollwitz laufen, da unter den Bäumen lang.

Nein, sagt sie kurz und sehr scharf. Das Wetter ist zu schlecht.

Das duldet keine Widerrede.

Der Mann blinzelt mir genau in diesem Moment kleinbeigebend zu.

 

DIE FARBEN DES MEERES

Heute hat das Meer endlich die Farben des Meeres. Oggi il mare ha i colori del mare. Verde, esmeraldo, blu, rosso scuro, blu giaccinto.
Grün, smaragd, dunkelrot, eisblau mit etwas sandbraunen und weißen Wellenkrönchen.

Ich bin glücklich. So einfach ist das.

11.7.20

IMMER IM TAKT

“Viiiiiita mia” hört Angelika mit Blick auf Haff und Hafen. “Viiiiiita miaaaaaaaaaaaaaaaaa!”
Ach ja. Die Napolitaner. Angelika liebt den Süden. Denkt an Neapel und die Inseln. An die tanzenden und singenden Menschen auf der Straße. Hier am Haff von Poel.
Plötzlich hört sie einen Taktschlag. Sofort hat sie das Bild eines Sklavenschiffes vor Augen: Pum, pum, pum, tam, tam, tam …
Woher kommt das Geräusch? Da sieht Angelika ein Ruderboot mit kleinen Leuten.
Ja, nur immer schön im Takt. Pum, pum, pum … tam, tam, tam

12.7.20

PILGERREISE

Eine Frau spricht mich an, wie ich da am Straßenrand im Café sitze: “Sind Sie auf Pilgerreise? Sie sehen so aus.”

Ich sage lächelnd: “Nein, aber irgendwie ist doch das ganze Leben eine Pilgerreise, oder?”
Sie möchte den Jakobsweg gehen … war oft auf den Kanaren … dann dachte sie sich aber einfach, mal so von hier nach Bremen zu gehen.

Es geht ja um’s Ankommen.

Ja, sage ich, aber vor allem erstmal um’s Losgehen.

12.7.20

© Heidrun Adriana Bomke, Poesie des Lebens

WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN

heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN”

Mit meinem Frühlingsgedicht wünsche ich allen von Herzen ein neues Beginnen, Erwachen … Aufatmen zum März des Jahres 2020!

Kommen Sie doch auch gerne mit zum

P O E T I S C H E N   F R Ü H L I N G S S P A Z I E R G A N G

am Welttag der Poesie, Sonntag, 22. März 2020, 15 Uhr
im Schlosspark Sacrow, wenn ich allen zurufe:

“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN!” –
mehr Informationen dazu gibt es HIER

Heidrun Adriana Bomke, Poetischer Spaziergang

 

 

 

 

 

 

Mit poetischen Grüßen,
Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin (Dr. phil.)

Kranichtag – ein Oktobergedicht

Sacrow, Mittsommer,Heidrun Adriana Bomke

Kranichtag — ein Oktobergedicht

Heute höre ich lange eure Rufe

Immer wieder fliegt ihr am hohen Himmel ins Licht

Davon wohl
Davon …

Im Schwarm im Pflug
Tönt klar der Wechsel

Gebt ihr das Zeichen
Der milde Herbst wird bald weichen

Die Kühle kommt

Der Wind dann wirbelt erbarmungslos die bunten Blätter
Wir reden wieder über das kalte Wetter

Doch ihr seid lang lang

Davon wohl
Davon …

Oft werde ich hinaufschauen
Die Augen schließen

Euren so leichten Flug
In meinem Herzen genießen.

© Heidrun Adriana Bomke Heidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

Sommerduftende Zeit – Poesie

Naturgedichte, Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensS o m m e r d u f t e n d e  Z e i t

 

Kamille im Haar

fahr ich auf dem Deich zur Elbin

hin zum kaum noch fließenden Fluss

Auf dem Wege grüße ich dich Artemisia

schöne zarte Wilde unter den Weiden

zauberst du

zauberst mir den Duft auch unter die Füße

So streif ich verwunschen durch die spinnwebfeinen Wiesen

Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin

finde mich wieder unter meiner Eiche mit dem offenen Herzen

Heidrun Bomke

die mir leise fächelt

d a s   e r s t e   m ü d e   B l a t t

© Heidrun Adriana Bomke

Möchten auch Sie Gefühle und Erfahrungen IN LANDSCHAFTEN MIT POESIE entdecken?

Kommen Sie mit zu Schreiblust und Schreibreisen!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensTERMINE

Bei den fünf Birken

Bei den fünf Birken Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens

Bei den fünf Birken da sprudelt ein uralter Quell

bei den fünf Birken da plätschert ein Bächlein so schnell

bei den fünf Birken ist das Maiengrün leuchtend hell.

Ich sitze bei euch ihr fünf Birken
ich sitze bei euch auf einer Holzbank jeden Tag

Bei euren weißen Stämmen so frisch gewaschen
die ich von Herzen mag.

mein Frühlingsplatz in Fambach
Mein Maienplatz in Fambach

Ihr erinnert mich an junge Mädchen

ihr wachst ganz grad und frisch hinauf

und auf dem Kopfe ganz oben

setzt ihr euch ein grünes Krönlein auf.

Dieses Krönlein hat Herzensblätter
sie flattern hinauf in den Wind
sie wachsen im Frühlingsregen
und winken auch mir geschwind.

Wenn ich mich dann erhebe
lehne ich mich an euren Mädchenstamm an
so spüre ich die frische Jugend
und vor dem Altern ist mir nicht bang.

Bei den fünf Birken da sprudelt ein uralter Quell

bei den fünf Birken plätschert ein Bächlein so schnell

bei den fünf Birken ist das Maiengrün leuchtend hell.

© Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Fambach, bei den fünf Birken am 23.5.19

vorgelesen – “Will dir den Frühling zeigen”

Zoomlesungen, Heidrun Bomke
· Aufnahme: Patrick Penot Musikproduktion GmbH Wiesbaden

will dir den Frühling zeigenIch wünsche allen einen magischen Frühlingsbeginn!

ERLEBEN AUCH SIE DIE MAGIE DER POESIE!
Lesungen, schreibend unterwegs …


MEINE TERMINE

Heidrun Adriana Bomke, die Dichterin mit Wortmagie

 

Novembergedichte

Novermbergedichte

Novembergedichte

Der November bezaubert uns in diesem Jahr. Er dichtet mir solch schöne Verse vor! Der November, der so viel gefürchtete, er ist so mild noch und bunt. Für mich ist er der mäßige Vorbote des Advents mit seinem goldenen Glanz. Ja, auch mit seinem Grau, seiner so großen Genügsamkeit, seiner Leere bereitet er das Folgende vor. Über Jahre, merke ich gerade, habe ich Novembergedichte geschrieben. Ich spüre, wie unterschiedlich die Situationen waren. Wie die Stimmung des lyrischen Ich immer anders und so offen. Hier gibt es ausgewählte

 N o v e m b e r g e d i c h t e

AM WERDERSEE

So hell noch leuchten die bunten Blätter
Der November beschenkt uns mit Sommerwetter

Wir spazieren so freudvoll am See
Das Herbstherz hüpft noch ohne Weh
Kinder spielen mit Eimerchen am kleinen Strand
Andere gehen schon mit Laternen in ihrer Hand

So hell noch leuchten die bunten Blätter
Der November beschenkt uns mit Sommerwetter.

7.11.18, Neumond, Bremen

DER NOVEMBER LEGT SICH SANFT ZUR RUH
Für Beata

Meine ruhigen Schritte auf dem nassen Herbstlaub.

Fast tonlos mein Gehen.

Ich verweile.

Lausche dem leisen Tropfen des Novemberregens.

Das aufgeschreckte Flattern eines Vogels neben mir.

Am Himmel küssen sich die Abendwolken.

Da ist er auch schon.

Der erste Stern leuchtet ohne Laut.

Feierlich am Neumondtag unter dem Vulkan.

So still sein ewig Feuer in der blauen Stunde.

Nur im Kamin jetzt züngelt das Holz.

Heult eine ferne Stimme mir zu.

Seelige Dunkelheit fällt herab.

Der November legt sich sanft zur Ruh.

29.11.16, 17.25 Uhr, Contrada Monte Arso am Etna sud

WO DAS LICHT WOHNT
Sonnenaufgang in Siracusa

Jetzt weiß ich
Wo das Licht wohnt
Es gibt nicht nur eine Tür
zwischen Wolkenhäusern und Schneegebirgen
zwischen blauer Morgenluft und weißbrausendem Meer

Ich sehe drei Pforten
Und das Licht findet den Eingang
da oder dort oder auch hier

Heute hatte es sich hinter einer kleinen Dali-Wolke versteckt
kommt auf einem Fischerboot daher zu mir.

24.11. 2012, Syrakus


Mein buntes Sommerkleid

Das Jahr geht den Novemberweg.
Mein buntes Sommerkleid
zerschlissen
hängt am Schrank.

Ich schneide es in Fetzen
winke der Sonne zu
und mache mich auf

die Reise …

8.11. 2012, Contrada Monte Arso, Ätna

(PS: Eine Freundin sagte damals: “Das musst du doch nicht zerschneiden, ist doch eine Erinnerung.” Doch ich habe es ganz froh zerschnitten, es hatte ja seine Zeit … )

Novemberherzen

Die grauen Wolken tropfen.
Auf den Steinen spielt das Wasser.

Ein Eichelhäher sitzt in der Weide.
Er zählt die fallenden Blätter und ruft
Die Zeit aus wie der Kuckuck im Frühling.

Ich betrachte die gepflanzten Herzen im Garten und verbrenne noch einen Brief.

3./4.11. 2009, Breselenz

Voilà, Zeit vergeht wirklich. Gedichte entspringen als poetische Form so dem Augenblick, sind besonders tief verwurzelt in unseren Seelen und Herzen.

Probieren auch Sie es. Finden Sie Ihre ureigenen Poesie, Ihre Worte!
Ich helfe Ihnen gerne dabei. Mit Fernschreibkursen, oder unterwegs auf Reisen. Hier die nächsten Termine.

Heidrun Adriana Bomke, die Poetin mit dem Übermut,

Poesie des Lebens-Lebendig schreiben