“JAHRESKLANG” – FRÜHLINGSPOESIE

Frühlings-Poesie, Heidrun Adriana Bomke

J A H R E S K L A N G

Hören Sie hier mein Gedicht
JAHRESKLANG

JAHRESKLANG

ist wie viele meiner Poesie eine Poesie, die aus dem Vertrauen in eine gütige, liebevoll waltende kosmische Kraft schöpft. ES gibt wohl einen schöpferischen Willen, der die Welt immer wieder erneuert. Christina Kessler beschreibt in ihrer Herzensqualität 17 | DEMUT, wie aus dem Einklang von individuellem und kosmischen Willen Schöpfung entstehen kann (Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe)

So wünsche ich allen schöne Frühlingsgesänge und Düfte und linde Lüfte und Herzensklänge!
Und natürlich einen befreienden Osterspaziergang und einen mutigen Neuanfang.

„Lyrik ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen“ (Hilde Domin)
Heute um so mehr!

© Heidrun Adriana Bomke, 30. März 2024
Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin

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WELTENUHR – Poesie aus den Rauhnächten

IM KUSS DES LICHTS 2023, Heidrun Adriana Bomke

WELTENUHR

Diese Nächte
So ohne Schlaf

Schlaflos wach
Als hätte der liebe Gott die Zeiten vertauscht

Sie führen mich heim
Heim in die große Weltenuhr
In den zeigerlosen Zeitenstrom der Reise

Der tiefen Reise in die Weiten der Welt
In das Heiligtum meines Lebens

Alles löst sich langsam auf
Im fernen Gemurmel des Morgens.

© Heidrun Adriana Bomke

Dieses Gedicht kam aus der Nacht in meine Seele. Als ich wach lag und so verbunden mit Stille und Dunkel und dem Ganzen immer innewohnenden Licht zugleich. Ich lag und atmete mich in die Weiten der Welt. Man kann es vielleicht als “Zwischensphäre” bezeichnen, in der wir ruhen und gleichzeitig auf einer anderen Wellenlänge hellwach sind. In der Soziologie, so erinnere ich mich, sprachen wir von der “schwebenden Aufmerksamkeit” und bei Christina Kessler hörte ich den Begriff der “Leuchtenden Unschärfe”. Es ist also eine Sphäre, wo Intellekt und Intuition Hand in Hand gehen beim Schreiben. Wo der Verstand zum Gefährten oder sogar zum Diener des Gefühls wird. Oder, um mit Hilde Domin zu sprechen, wo man aus der “Normzeit” herausfällt, wo die Magie der Poesie zu wirken beginnt. Und vielleicht sind es auch Rilkes “Wachsende Ringe”, in denen man sich dann bewegt …

SCHREIBANREGUNG:
Wie wäre es, wenn auch ihr in der besonderen Zeit der Rauhnächte euch öffnet für die Poesie? Stillwerden, lauschen, offensein, schreiben … vielleicht ganz im Dunkel und sogar mit geschlossenen Augen den Stift führen und der

WELTENUHR IN EUCH

eine Stimme gebt? Was spricht die innere Stimme? Welche Bilder steigen auf …? So kann man sich selbst lesen (M Frisch).

Ich wünsche allen innigliche, hellfühlige und wortreiche Rauhnächte!

© Heidrun Adriana Bomke ∙ Poesie des Lebens
Dichterin, Literaturwissenschaftlerin ∙ Lebensreisebegleiterin

26.12.2023

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GEFUNDEN – MUßEREISE IN WEIMARS NATUR UND KULTUR

Weimar Natur und Kultur; MUßEREISE, HEIDRUN ADRIANA BOMKE

 7. August – 11. August 2023

GEFUNDEN 🍀 Mußereise in Weimars Natur und Kultur

Ich freue mich, noch einmal – nach längerer Pause – mit dem Frauenreisebüro “Frauen unterwegs-Frauen reisen” zusammenzuarbeiten. Weimar liegt mir am Herzen. Nicht nur, weil ich mit ihm aufgewachsen bin; nicht nur, weil ich Goethe & Co. sowie die Musefrauen am Weimarer Hof schätze und mich intensiv mit dieser kulturgeschichtlichen Epoche als Literaturwissenschaftlerin und natürlich Dichterin befasst habe. Es ist ganz einfach die

MAGIE IM MITEINANDER VON NATUR UND KULTUR 🍀

„Gefunden“ ist ein spätes Gedicht Goethes an seine Frau Christiane. Es beginnt mit dem Vers
Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn.
Diese wunderbare Offenheit beschert dem Wanderer das besondere Glück des wahren Findens! Dichtung und Natur waren schon immer schöpferische Geschwister, gehen Hand in Hand. Sie laden zu Muße ein, zum Besinnen und Schauen, zum Lauschen und Atemholen, zu Schönheit und Weite.
Und so finden auch wir im August 2023, im hohen Sommer, viel Muße bei Spaziergängen, Lesungen, poetischen Meditationen, beim Verweilen in blühendenWiesen, an schönen Orten:

GEFUNDEN
MUßEREISE, WEIMAR, HEIDRUN ADRIANA BOMKE
Gefunden! Muße in Weimar, Heidrun Bomke

Ein Wandern durch natürliche und kulturelle Landschaften 🍀

In ihnen weben uns Liebe und Schönheit ihr Band. Dabei begegnen uns vor allem Christiane Vulpius (Goethe), Charlotte von Stein und die Herzogin Anna Amalia – Frauen unterschiedlichster Couleur – an ihren Orten und mit ihren verschiedenen Handschriften. Alle schreiben sie, halten ihre Erfahrungen meist in Brief und Tagebuch fest. Am 26.9.1814 schrieb Christiane von Goethe, die von Herzen gerne tanzte und ins Theater ging, in einem Brief:
“Bei diesem schönen Wetter fahren wir oft aus nach Tiefurt”.

Und das werden auch wir tun! Auf Mußewegen gehen, schlendern, verweilen 🍀
– an der Ilm entlang zu Goethes Gartenhaus, wo er einst Christiane traf und heute auch ein wunderschöner Garten mit lauschigen Plätzen und dem „Stein des Glücks“ auf uns wartet;
– und weiter an der Ilm bis hin zum wundervollen Tiefurter Park/Schloss, dem ehemaligen “Musenort” der Weimarer Hofgesellschaft und ab 1781 Sommersitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach;
– zum „Wittumspalais“ der geschätzten Regentin Anna Amalia, das Einblick in die Lebensweise dieser besonderen Frau gibt;
– auf einen poetischer Stadtspaziergang zu besonderen Plätzen;
– und schließlich an der Ilm hinauf zum barocken Schloss und Park Belvedere mit Orangerie und weitem Blick auf Weimar und Umgebung (zurück mit dem Bus);


WILLKOMMEN 🍀 zu GEFUNDEN ! Es gibt so Schönes zu entdecken.
Ich freue mich auf Sie.

Die ANMELDUNG zur MUßEREISE NACH WEIMAR erfolgt ausschließlich beim Frauenreisebüro. Hier geht es zur ausführlichen Ausschreibung und Anmeldung:
➡️ GEFUNDEN – Mußereise in Weimars Kultur und Natur

 

 

DAS JAHR GEHT … Jahresendgedicht 2022

IM KUSS DES LICHTS 2023, Heidrun Adriana Bomke

Liebe Leserinnen und liebe Leser meines Blogs!

Mit dem Gedicht DAS JAHR GEHT, gerade eben entstanden, bedanke ich mich für eure Treue. Ich hoffe, dass mein “Lebensreiseblog” zu Innehalten, Freude und eigener Kreativität inspiriert hat und es mit diesem Gedicht heute auch tut. Ich wünsche allen einen dankbaren Abschied des Jahres 2022 sowie ein heiteres Beginnen des neuen Jahres 2023!
Wer meine künstlerische Arbeit unterstützen möchte, findet unten einen Spendenbutton.

Eure Heidrun Adriana Bomke 🙏 Dichterin & Lebensreisebegleiterin, 31.12.2022

DAS JAHR GEHT

Das Jahr es geht.

Es legt sich
so scheint mir
langsam auf den stillen Grund
wo alles ruht.

Mein Lauschen in die letzte Nacht.
Ein Käuzchen hält gemeinsam mit mir Wacht.
Sein Ruf.
Ich hör ihn wie ein langes Flehn:
Das Jahr es mag nun wahrhaft gehen.

Wie jedes Jahr wird es dies tun.
Das ist der Weltenlauf.
Ein Wind erhebt sich kraftvoll schon
Das Leben hört nicht auf!

Es ist das Jahr wo mir das Herz
gar manchmal ward ganz wund.
Das Jahr wo meine Tränen fielen
fielen auf den tiefen tiefen Grund.

Die Wunde heilt.
Sie heilt wie alles heilt
vom Hohen Lied der Liebe
das uns klingt aus heller Weltentiefe.

Das Jahr es geht.
Es legt sich
so scheint mir
langsam auf den stillen Grund
der alles nimmt der alles gibt.

Das ist die alte alte Kund.

© Heidrun Adriana Bomke

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JANUARPOESIE | 6. Januar 2021

Januargedichte_Heidrun Adriana Bomke

JANUARPOESIE

Der Monat Januar. In diesem Jahr 2021 schenkt mir sein Anfang sehr viel Muße. Eine solch stille, schwebende Muße. Der Januar. Der Monat mit dem Nichts. Ich bin in ihm geboren. Im Januar bei Frost, Kälte und viel Schnee. Ich bin ein Winterkind, das nie den Wintersport mochte. Diese weiße Kälte. Nein.
Ein Winterkind, das nur den glitzernden Schnee bewunderte. Vielleicht, weil in ihm das Versprechen der strahlenden Sonne lag. So fühle ich heute. Ein Winterling bin ich. der wachsen durfte.

Hier nun drei neue Januargedichte.

SEHNSUCHT

Vielleicht
zunächst nur
Sie sanft spüren
die Sehnsucht

Ihr Gehör schenken
Sie im Herzen still hüten
die Sehnsucht

Ihr einen Namen geben
Sie in den Arm nehmen
die Sehnsucht

Sie dann weit
in den Himmel werfen
die Sehnsucht
wo die Sterne sie segnen

4. Januar 2021, Breitehornweg Berlin

JANUAR

Es ist die Zeit
die gar nichts sagt
die Zeit
die gar nichts will

Da unten
in der dunklen Erde
am Wurzelwerk der Lebenssäfte
da wirken tausend stille Kräfte

Dort schläft
noch unsichtbar
des Frühlings Farbenpracht
dort träumen Sommerblüten süß

Dort ruht sogar
wer hätt’s gedacht
des Herbstes Blätterfall
gar tief

Es ist die Zeit
die gar nichts sagt
die Zeit
die gar nichts will

Drum Mensch
spür nun in dir
wie nie zuvor
des Januars Magie

5.1.2021, Berlin

MEIN WACHSEN AUS DEM JANUAR

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Ganz tief
im dunklen Erdengrund
verschneit
kam ich ans Licht

Durch Kälte, Frost und Dunkelheit
Ein Winterling war ich

Das prägt des Kindes Seele tief

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Das mühsam Werden
aus der strengen Kraft
bracht mir so einiges
an Müh

So schnell war es schon wieder Herbst
die Kälte kam immer zu früh

Heut wird es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

Die Jahre gingen so ins Land
bis ich mein Sonnenkind dann fand
es wuchs auch unter Schmerzen
mir aus dem eignen Herzen

Mit Mut kam es hervor
ging staunend durch das offne Sonnentor

Heut ist es mir ganz klar
Mein Wachsen aus dem Januar!

6. Januar 2021, Berlin

© Alle Rechte für Poesie und Bild liegen bei mir.
Weitergabe nur nach gültigen Zitierregeln und in Rücksprache.

Ich bin von Herzen dankbar für die Poesie des Lebens und für die Poesie meines Lebens.
Heidrun Adriana Bomke · www.heidrunbomke.de · info@heidrunbomke.de

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“spinnwebfein” · vorgelesen zum Altweibersommer 2020

Gutspark Sacrow_Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin,spinnwebfein

Mein Gedicht “spinnwebfein”, vorgelesen für Sie und Euch

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensHeidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

 

Altweibersommer, Heidrun Adriana Bomke

Ein poetischer Gruß von Dr. Heidrun Adriana Bomke
Dichterin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterin

Möchten auch Sie die Poesie entdecken, im Rhythmus der Natur und mit Freude schreiben, im Licht sein? Lesen Sie mehr über mich und meine ANGEBOTE, auch nach Sizilien, dahin, wo das Licht wohnt!

TERMINE

© alle Rechte für Text und Bilder bei der Autorin; Vervielfältigung nur mit Genehmigung

SOMMERGESCHICHTEN

Sommergeschichten

Die nachfolgenden Sommergeschichten entstanden während meines Urlaubs auf der Insel Poel.

TEREZA

Von der Anhöhe schien ein mattes Licht herab. Das kleine Landhaus war wie jeden Abend in diesem Sommer erleuchtet. Leben war eingezogen in die alten hellen Mauern. Eine Signora aus dem Norden. Keiner wusste so genau, woher sie plötzlich gekommen war. Tereza war ihr Name. Tereza war nicht meht jung und noch nicht alt. Mit dem schwingenden Schritt eines Mädchens sah man sie oft die kleine Allee herabkommen. Zwischen den hohen Zypressen flatterte sie mit ihren bunten Sommerkleidern wie ein Schmetterling. Manchmal wie ein Zitronenfalter, ein andermal tagpfauenaugegleich und schließlich wie ein Kohlweißling. Meist  ging sie zur Bäckerei. Louise, die Verkäuferin, erzählte, dass sie immer zwei Croissantes kaufte. Hell und noch ofenfrisch. Louise sah Tereza von Angesicht zu Angesicht. Eine schöne Frau, sagte sie. Eine Frau mit grünen Augen und einem feinen Lächeln darin. Louise erzählte auch von einigen grauen Strähnchen, die durch die kastanienbraunen Haare liefen und von einer hohen Stirnfalte. Sie schloss daraus, dass Tereza Kummer kenne. Doch wenn sie die beiden duftenden Croissants kaufe, da sei sie leicht und jung wie ein Mädchen.

Es war an einem dieser Morgen, als Tereza nicht alleine in die Bäckerei eintrat. Neben ihr stand ein großer junger Mann von schönster Gestalt und Herrlichkeit. Louise blickte ihn an wie man ein gerade eintretenes Wunder anschaut. Unfassbar und lange. Tereza wartete ein Weilchen und rief dann lächelnd:
“Louise, ich glaube, Sie sollten die Croissants herausnehmen. Wir würden gerne zwei essen. Und dazu auch zwei Kaffee bitte.”
“Setzen wir uns an den kleinen Tisch, Paul.” Louise servierte Croissants und Kaffee und ließ Paul nicht eine Sekunde aus den Augen. Es war ein Samstag. Und es sollten noch so viele dieser Samstage kommen …

7.7.2020

ROSINENBRÖTCHEN

Haben Sie Rosinenbrötchen?, fragte Maria voller Hoffnung durch ihre Maske hindurch, als sie in die Inselbäckerei am Eck tritt. Fast unwirsch verneint die Verkäuferin. Sind sie etwa so früh schon alle? Nein, wir haben nie welche. Nur Rosenbrötchen. Da ist irgendwie Zimt eingebunden. Sind aber auch schon weg.

Schade. Ich liebe Rosinenbrötchen, sagt Maria traurig.
Ich auch! Die Verkäuferin erzählt von ihrer Passion für Rosinenbrötchen. Doch der Chef mache einfach keine, tut sie enttäuscht kund.
Oh, dann sagen Sie ihm bitte einen lieben Gruß von mir, Maria. Ich möchte gerne Rosinenbrötchen im Urlaub essen. Die beiden Frauen lachen sich an. Maria entscheidet sich dann für einen gezuckerten Berliner und eine Streußelschnecke, was die Verkäuferin eine gute Wahl nennt. 2,40€ reicht sie ihr durch den verbarrikadierten Verkaufstisch.

Vor der Tür setzt sich Maria auf eine helle Holzbank. Die Streußelschnecke ist süß, zuckersüß und köstlich. Eine Streußelschnecke am Morgen in der Sonne.

Ach wie süß doch das Leben ist!

10.7.2020

SIE UND ER IM CAFÉ

Sagt er zu ihr in die Stille zwischen Zigarettenrauch und Kaffeewölkchen:

Wir können ja auch nach Gollwitz laufen, da unter den Bäumen lang.

Nein, sagt sie kurz und sehr scharf. Das Wetter ist zu schlecht.

Das duldet keine Widerrede.

Der Mann blinzelt mir genau in diesem Moment kleinbeigebend zu.

 

DIE FARBEN DES MEERES

Heute hat das Meer endlich die Farben des Meeres. Oggi il mare ha i colori del mare. Verde, esmeraldo, blu, rosso scuro, blu giaccinto.
Grün, smaragd, dunkelrot, eisblau mit etwas sandbraunen und weißen Wellenkrönchen.

Ich bin glücklich. So einfach ist das.

11.7.20

IMMER IM TAKT

“Viiiiiita mia” hört Angelika mit Blick auf Haff und Hafen. “Viiiiiita miaaaaaaaaaaaaaaaaa!”
Ach ja. Die Napolitaner. Angelika liebt den Süden. Denkt an Neapel und die Inseln. An die tanzenden und singenden Menschen auf der Straße. Hier am Haff von Poel.
Plötzlich hört sie einen Taktschlag. Sofort hat sie das Bild eines Sklavenschiffes vor Augen: Pum, pum, pum, tam, tam, tam …
Woher kommt das Geräusch? Da sieht Angelika ein Ruderboot mit kleinen Leuten.
Ja, nur immer schön im Takt. Pum, pum, pum … tam, tam, tam

12.7.20

PILGERREISE

Eine Frau spricht mich an, wie ich da am Straßenrand im Café sitze: “Sind Sie auf Pilgerreise? Sie sehen so aus.”

Ich sage lächelnd: “Nein, aber irgendwie ist doch das ganze Leben eine Pilgerreise, oder?”
Sie möchte den Jakobsweg gehen … war oft auf den Kanaren … dann dachte sie sich aber einfach, mal so von hier nach Bremen zu gehen.

Es geht ja um’s Ankommen.

Ja, sage ich, aber vor allem erstmal um’s Losgehen.

12.7.20

© Heidrun Adriana Bomke, Poesie des Lebens

WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN

Heidrun Adriana Bomke, SCHREIBRITUAL

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN”

Mit meinem Frühlingsgedicht wünsche ich allen von Herzen ein neues Beginnen, Erwachen … Aufatmen zum März des Jahres 2020!

Kommen Sie doch auch gerne mit zum

P O E T I S C H E N   F R Ü H L I N G S S P A Z I E R G A N G

am Welttag der Poesie, Sonntag, 22. März 2020, 15 Uhr
im Schlosspark Sacrow, wenn ich allen zurufe:

“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN!” –
mehr Informationen dazu gibt es HIER

Heidrun Adriana Bomke, Poetischer Spaziergang

 

 

 

 

 

 

Mit poetischen Grüßen,
Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin (Dr. phil.)

Kranichtag – ein Oktobergedicht

Lebensberatung Heidrun Adriana Bomke

Kranichtag — ein Oktobergedicht

Heute höre ich lange eure Rufe

Immer wieder fliegt ihr am hohen Himmel ins Licht

Davon wohl
Davon …

Im Schwarm im Pflug
Tönt klar der Wechsel

Gebt ihr das Zeichen
Der milde Herbst wird bald weichen

Die Kühle kommt

Der Wind dann wirbelt erbarmungslos die bunten Blätter
Wir reden wieder über das kalte Wetter

Doch ihr seid lang lang

Davon wohl
Davon …

Oft werde ich hinaufschauen
Die Augen schließen

Euren so leichten Flug
In meinem Herzen genießen.

© Heidrun Adriana Bomke Heidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

Sommerduftende Zeit – Poesie

Naturgedichte, Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensS o m m e r d u f t e n d e  Z e i t

 

Kamille im Haar

fahr ich auf dem Deich zur Elbin

hin zum kaum noch fließenden Fluss

Auf dem Wege grüße ich dich Artemisia

schöne zarte Wilde unter den Weiden

zauberst du

zauberst mir den Duft auch unter die Füße

So streif ich verwunschen durch die spinnwebfeinen Wiesen

Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin

finde mich wieder unter meiner Eiche mit dem offenen Herzen

Heidrun Bomke

die mir leise fächelt

d a s   e r s t e   m ü d e   B l a t t

© Heidrun Adriana Bomke

Möchten auch Sie Gefühle und Erfahrungen IN LANDSCHAFTEN MIT POESIE entdecken?

Kommen Sie mit zu Schreiblust und Schreibreisen!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensTERMINE