ICH LEBE SO GERN! – POETISCHER NEUJAHRSSPAZIERGANG IM SACROWER PARK

Neujahrsspaziergang Sacrower Park Heidrun Adriana Bomke

SAMSTAG, 6. Januar, 14.15 Uhr – 15.30 Uhr

ICH LEBE SO GERN!
POETISCHER NEUJAHRSSPAZIERGANG IM SACROWER PARK

Hautnah das Schwingen der Poesie am DreiKönigsTag im weiten Sacrower Park erleben!
Sich mit mir gemeinsam einschwingen auf eine Zeit der Liebe, der Natürlichkeit und auf ein friedvolles Miteinander im neuen Jahr 2024. Die 
Zeiger der Weltenuhr im poetischen Rhythmus spüren:
beim Schlendern durch den Park, unter alten Bäumen, an der Havel. Von wachsenden Ringen (Rilke) träumen. Auch das Danke am Anfang nicht versäumen. Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben vereinen. Nach den ureigenen Gaben fragen … Visionen wagen!
Mit einem kleinen Ritual sich miteinander verankern im Weltenkarussell.
Vertrauen, Freude, Lebendigkeit und Zuversicht einatmen:


Mein Herz, mein liebendes Herz

Neujahrsspaziergang Sacrower Park, Heidrun Adriana Bomke
Baumherz am Sacrower See. ©

Ich freue mich auf Spaziergängerinnen und Spaziergänger, mit denen ich meine Lebensfreude poetisch teilen kann.

Ja, so ist es:
Ich lebe so gerne!
So gerne küsse ich das Morgenlicht
und lasse mich wachküssen!
Erhebe mich aus den Traumkissen
und kann es kaum erwarten:
Zu hüpfen, zu lachen, verrückte Sachen zu machen!
Den Tau zu trinken
im Wind mich zu wiegen […]

ICH LEBE SO GERN!
POETISCHER NEUJAHRSSPAZIERGANG IM SACROWER PARK

Treffpunkt: Landschloss Sacrow: 14.15 Uhr
Der Spaziergang dauert bis 15.30 Uhr.

Zu erreichen bequem auch mit dem Bus 697 ab Alt-Kladow und zurück nach Alt-Kladow.

Anmeldung erbeten: info@heidrunbomke.de – oder einfach spontan kommen! Ich bin da.

Beitrag: 15 € / 10 € ermäßigt für Schüler*innen/Studenten*innen

Von Herzen und mit poetischen Grüßen zum Neuen Jahr,

Dr. Heidrun Adriana Bomke am 1. Januar 2024

WELTENUHR – Poesie aus den Rauhnächten

IM KUSS DES LICHTS 2023, Heidrun Adriana Bomke

WELTENUHR

Diese Nächte
So ohne Schlaf

Schlaflos wach
Als hätte der liebe Gott die Zeiten vertauscht

Sie führen mich heim
Heim in die große Weltenuhr
In den zeigerlosen Zeitenstrom der Reise

Der tiefen Reise in die Weiten der Welt
In das Heiligtum meines Lebens

Alles löst sich langsam auf
Im fernen Gemurmel des Morgens.

© Heidrun Adriana Bomke

Dieses Gedicht kam aus der Nacht in meine Seele. Als ich wach lag und so verbunden mit Stille und Dunkel und dem Ganzen immer innewohnenden Licht zugleich. Ich lag und atmete mich in die Weiten der Welt. Man kann es vielleicht als “Zwischensphäre” bezeichnen, in der wir ruhen und gleichzeitig auf einer anderen Wellenlänge hellwach sind. In der Soziologie, so erinnere ich mich, sprachen wir von der “schwebenden Aufmerksamkeit” und bei Christina Kessler hörte ich den Begriff der “Leuchtenden Unschärfe”. Es ist also eine Sphäre, wo Intellekt und Intuition Hand in Hand gehen beim Schreiben. Wo der Verstand zum Gefährten oder sogar zum Diener des Gefühls wird. Oder, um mit Hilde Domin zu sprechen, wo man aus der “Normzeit” herausfällt, wo die Magie der Poesie zu wirken beginnt. Und vielleicht sind es auch Rilkes “Wachsende Ringe”, in denen man sich dann bewegt …

SCHREIBANREGUNG:
Wie wäre es, wenn auch ihr in der besonderen Zeit der Rauhnächte euch öffnet für die Poesie? Stillwerden, lauschen, offensein, schreiben … vielleicht ganz im Dunkel und sogar mit geschlossenen Augen den Stift führen und der

WELTENUHR IN EUCH

eine Stimme gebt? Was spricht die innere Stimme? Welche Bilder steigen auf …? So kann man sich selbst lesen (M Frisch).

Ich wünsche allen innigliche, hellfühlige und wortreiche Rauhnächte!

© Heidrun Adriana Bomke ∙ Poesie des Lebens
Dichterin, Literaturwissenschaftlerin ∙ Lebensreisebegleiterin

26.12.2023

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