Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog

Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment
Fambach am 14. August 2019

Als ich heute mit dem Fahrrad am Nachmittag um 15 Uhr aus Fambach, meinem Geburtsort, Richtung Heßles fuhr – am Waldrand und an Wiesen entlang, da waren sie plötzlich wieder da: die weißen Kühe.
Ich staunte und mein Herz lachte vor Freude! Ich spürte das Besondere des Augenblicks.

Ich stieg vom Fahrrad und sah sie so friedlich gegenüber am Wiesenhang. Die weißen Flecken unter noch grünen Eichen und Ahorn, im so satten grünen Gras. Gerade liefen sie nach oben. Waren an der Tränke gewesen. Ja, da waren sie wieder, die Mutterkühe mit ihren Jungen. Und wie die Kälbchen gewachsen sind!

Ich freute mich so sehr über den Anblick, dass mir wieder die Tränen über die Wangen liefen.

Wann war es gewesen, dass ich sie bei meinen Fahrradausflügen im Frühsommer gesehen?

Wohl Ende Mai. Damals blühte der Ginster und alles war hellgrün.

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Mai in Fambach

Schon damals war ich tief berührt von diesem friedlichen unerwarteten Anblick. Auch dass sie so weiß waren. Hier in Thüringen.  Damals war ich Zeuge des Geborenwerdens geworden. Die kleinen Kälbchen waren erst wenige Tage alt. Dicht bei ihren Müttern. Und eines war wohl gerade geboren.

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Fast heilig erschien mir das Bild.

Ich weiß noch, wie ich auch einen kleinen Schreck bekam. Ich sah vom Weg aus, etwa 10 m entfernt, eine Kuh liegen und einen großen Blutfleck auch und etwas entfernt ein kleines Wesen. Beide unbewegt. Lebten sie? Die Herde war hundert Meter entfernt. Die Kuh hatte sich wohl zur Geburt abseits begeben. Am nächsten Tag fuhr ich damals wieder hin. Und welcher Anblick bot sich mir! Alle Kühe und Kälbchen lagen dicht beieinander. Der Geburtsfleck war schon von der Sonne getrocknet. Manche Kälbchen liefen schon freudig umher. Die Kühe leckten ihre Jungen ab. Ich mache viele Fotos.

Es war für mich ein Bild des gebärenden, natürlichen und beschützten Lebens.
Alles geschah mit einer Selbstverständlichkeit. Einfach so.

Darin liegt wohl das Wunder der Lebendigkeit.

Das sie ist. Sein darf. „Man“ sie gewähren lässt. Es braucht keine Erlaubnis. Keine Gedanken. Sie genügt sich selbst. Geschieht ohne Ansage. Lesen Sie mehr »

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Heidrun Adriana Bomke · Blog

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Das ist ein Reisetagebuch-Auszug aus meinem Hörbuch
“Übermut tut gut! unterwegs in den Süden.

Noch heute, sieben Jahre später, bin ich begeistert!

Heidrun Adriana Bomke-Ätna-Blog
Dreifaltige Göttin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich erzähle voller Staunen und aus dem Augenblick heraus von einem Hochsommerabend am Vulkan Ätna, wo ich lange lebte. Die Zeit um Ferragasto am 15. August ist immer ein Höhepunkt im sizilianischen Leben. Das tägliche Leben ruht und man feiert den Sommer! Ziemlich genial.
Diese Erfahrung am 14.8.12 hat mir ins Fleisch geschrieben, was es heißt,

DER EIGENEN INTUITION FOLGEN – VERTRAUE IN DEN EIGENEN WEG!

Ätna-Heidrun Adriana Bomke

Und Sie – kennen Sie das? Schreiben Sie gleich einen Text:

Wie ich meiner Intuition gefolgt bin!

Ich gebe Ihnen noch mein Schreibmotto mit auf den Weg:

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gutDIE BESTE ART ZU SCHREIBEN IST MIT DEN UREIGENEN WORTEN UND DIESE FLIEẞEN UNMITTELBAR AUS DEM HERZEN IN DIE HAND.

Viel Freude beim Schreiben!

Folgen Sie gerne den Schreibentdeckungen nach Sizilien und erleben Sie selbst die Magie des Lichts, des Meeres, der Mythen …!

TERMINE Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

© Foto/Text
Ihre Heidrun Adriana Bomke, die Autorin mit dem Übermut! – KONTAKT

Heidrun Adriana Bomke

Blaues Wunder – Das Märchen von der blauen Rosentür

E-Mail-Fernschreibkurs Heidrun Adriana Bomke

Das Märchen von der blauen Rosentür

war neben “Rosenrondellen” und einer Liebesgeschichte die Schreibinspiration im Rosenmonat Juni.

Im E-Mail-Fernschreibkurs “Schreibend durch das Jahr – ein Schreibkalender” verbindet man sich fantasievoll mit dem Lebens-Rhythmus.

Zu jedem Monatsbeginn bekommen die Teilnehmenden per E-Mail ein von mir mit Foto und Schreibinspirationen gestaltetes Monats-Kalenderblatt. Monatliche Schreibinspiration durch den Jahreslauf
Eine schreibende Verbindung zum natürlichen Rhythmus des Lebens. Ein poetischer Schreibkalender über zwölf Monate. Lesen Sie gerne mehr zu meinem besonderen Angebot:

Schreibend durch das Jahr – Ein Schreibkalender

Nun im Juni war diese blaue Rosentür zu sehen auf dem Schreibkalenderblatt und dazu die Anregung:

Schreibe zu dem Foto ein Märchen. Dein Märchen von der blauen Rosentür. Gib ihm einen eigenen Titel!

Das wunderschöne Sehnsuchts-Märchen von Gabriele K. ist hier zu lesen. Es trägt den Titel:

Blaues Wunder

Es war einmal ein großer dunkler Wald, in dem man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Und es war einmal eine hübsche, mutige, junge Frau, die tagtäglich in diesen Wald hineinging. Sie sammelte dort Holz und hob Reisig zum Kochen, Backen und Heizen auf. Diese Frau wohnte nahe am Wald in einem kleinen, windschiefen Häuschen, das eher schlecht als recht ihre Herberge war. Doch die junge Frau beklagte sich nicht. Sie kam jeden Morgen aus ihrer baufälligen Haustüre, die fast aus den Angeln fiel und trat hinaus in die Natur. Sie begrüßte die Vögel und Hasen und hatte auch ein gutes Wort für die Ameisen, Käfer und das andere Getier, das ihren Weg kreuzte. Sie atmete tief die frische taugeschwängerte Morgenluft ein und holte das erste Holz um sich ein warmes Wasser und einen kargen Morgenbrei zu brauen.

Frisch gestärkt machte sie sich auf den Weg tief in den Wald hinein.

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Ein Stück Arkadien – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen

Heidrun Adriana Bomke, Schreibkunsttage

“Ein Stück Arkadien” – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen vom 13.&14.6.19

Nächster TERMIN: 7.9.19, 13-17 Uhr, darüber hinaus” – Schreibkunsttag im Museum Wustrow Informationen

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

schrieben die Teilnehmenden im Teplinger Gartenparadies am 13. Juni 2019. Zu Gast bei der Malerin Verena Holzhauser und dem Planetengartenexperten Manfred Brockt. © alle Fotos: Heidrun Adriana Bomke

 

 

 

Meditative Einstimmung im Grün – “Aus dem Kopf heraus” und “Aus dem Herzen heraus” mit genügend Zeit für einen freien Schreibfluss. Worte wie “mäandernder Grünfluss” erfüllten den Gartenraum.

Beim “blinden Wortwechsel” sieht man nicht, was der andere Mensch schreibt.
Und wie viel Gleichklang entstand! Intuitive Führung. Lesen Sie selbst!

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

1 Ich glaube, es passiert mühe- und schwerelos

2 Dieses Land ist mir Spärenmusik

3 – das Land, wo Milch und Honig fließen.

4 Sonnigliches Sein

5 Aber vielen entgeht etwas – ohne Chance, das zu bedauern.

6 Es ist mir Vollendung. Es ist mir Liebe.

7 Alles fließt dahin.

8 So schön das ganze Leben.

9 Nur, wer loslässt, kann locker sein! Lesen Sie mehr »

Mittsommer !

Mittsommer – ein helles Fest des Lebens!

Hier genießen Sie den letzten Track meines Hörbuchs “Übermut tut gut! unterwegs in den Süden”!

Hat Ihnen der lebendige Mittsommertag gefallen? Sieben Jahre bewegte Reise- und Lebenszeit (2011-2017) im Außen und im Innen, zwischen Sizilien und Deutschland erwarten Sie 170 Hörminuten. Viel Wandlung, Abenteuer, Liebe, Meer, Sonne, Ätna und und und … Mittsommer!

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden
Übermut tut gut

Lesen Sie gerne mehr zum Hörbuch !

Bestellen können Sie das Hörbuch gerne bei mir. Einfach eine Mail schreiben!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen heiteren und ganz wunder-vollen Mittsommer mit langen leichten Tagen und kurzen heißen Nächten!

Ihre
© Heidrun Adriana Bomke 

Meine TERMINE

Heidrun Adriana Bomke
Foto – Katrin Matschenz

 

Puntaseccaglück – Rückblick auf die Mai-Schreibreise in Sizilien

Scheibparadies Sizilien mit Heidrun Adriana Bomke

Puntaseccaglück

Im Hier und Jetzt sein
Auszeit vom Alltag
Puntaseccaglück

Schreibreise Sizilien-Heidrun Adriana Bomke
Bootstour um Punta Secca

So schreibt Ulli, eine Teilnehmerin der Mai-Schreibreise am Meer von Punta Secca, im Süden Siziliens.

Und Lydia, 63 Jahre:

Drei Frauen im Wind
wir schreiben Morgenhaikus
lüften unser Herz

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
gewischter Himmel mit Meer

Das Herz lüften – welch wunderbares Bild, nicht?

Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Corona über dem Meer

 

Tutto dolci – so heißt der Reiserückblick von Lydia. Hier zu lesen.

Tutto dolci – meine Schreibwoche auf Sizilien

Ein kleiner weißer Lieferwagen mit dieser Aufschrift fuhr vor dem Bus her, der mich von Catania nach Ragusa brachte- in die Schreibwoche nach Punta Secca mit Adriana.

„Tutto dolci“ dachte ich, das ist ein gutes Motto für alles, was mich auf Sizilien erwartet.
Und es waren nicht nur die leckeren Süßspeisen, in ihrer unglaublichen Vielfalt, die mir das Leben versüßten. Auch die Begegnung mit Adriana und unserer kleinen Schreibgruppe, dem Meer, dem „sempre verde“ unserer Pension und ihren freundlichen Betreibern waren bereichernd.

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Frühstück auf der Terrasse
Schreibreise nach Punta Secca-Heidrun Adriana Bomke
Picknick unter einem Olivenbaum

 

 

 

 

 

 

Adrianas leitende Schreibworte für die Reise:
„Sizilien entdecken- die ureigenen Worte wecken“ führten uns durch die Woche.

Ja, in der Morgensonne Haikus schreiben, am Meer sein, schreibend Eindrücke sammeln wie Muscheln am Strand,

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Schreiben am Meer von Punta Secca

mir selbst begegnen auf der Insel des Lichts, mit einem reich gefüllten Tagebuch nach Hause kommen.

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Schreiben unter der alten Olive

 

 

 

 

 

 

Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Mein süßes Leben

Diese Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana BomkeReise habe ich mir geschenkt,

meine inneren Widerstände überwunden, zu weit, zu teuer, zu …… ach, was weiß ich,

ich hatte viele „zus“ .

Und dann den Mut, sie alle wegzuschieben und das Abenteuer wagen und Tutto dolci mit nach Hause bringen!

Schreibreise Heidrun Adriana Bomke
sizilianische dolci

Danke, liebe Lydia, du mutige Frau! Danke an euch, ihr Teilnehmerinnen der Mai-Schreibreise an der Südküste Siziliens mit viel Licht, Meer, Leuchtturm, mit alten Olivenbäumen und Caruba und Dünen und den spätbarocken Städten Modica und Scicli!

Mit viel Poesieund Leichtigkeit und Liebe!

NÄCHSTER TERMIN für die Schreibreise nach Punta Secca:
19.-26.10.19 – bitte für weitere Informationen klicken.

Mit einer herzlichen Einladung von Dr. Heidrun Adriana Bomke
© Fotos und Text

 

Der Regenbogen über Punta Secca

Regenbogen Punta Secca

Der Regenbogen über Punta Secca …

“Punta Secca diventa un quádro”, das sagt Giuseppe, Peppe, der Barista der Bar unter dem Leuchtturm. “Piccolo oasi” heißt die Bar, der Anlaufpunkt der Einheimischen am Meeresrand zwischen Südeuropa und Afrika.

Regenbogen in Punta Secca
Foto: Peppe

Wir begegnen uns beide staunend und ganz alleine am Morgen des 29. Januar um 8 Uhr am kleinen Hafen von Punta Secca an der Südküste Siziliens. Er hat gerade die Bar geöffnet und ist hinausgerannt. Sein Handy in der Hand. Winkt mir begeistert von fern zu. Manchmal bin ich seine 1. Kundin.

Ich bin den Strand entlang von Caucana gekommen und laufe jauchzend auf den großen Regenbogen zu.

Erst nur ein halbes Rund, dann immer weiter weiter größer umspannt er das ganze Meeresfleckchen! Ich bleibe stehen und bitte in diesem Moment darum, dass es geschützt bleibt. Manchmal wundert es mich sowieso, dass sich hierher einige Häuser verirrt, wie beiläufig an den Sandstrand gebaut. Manche halb aufgefressen vom Meer, andere recht prächtig und neu restauriert. Hell leuchten sie im Morgenlicht.

Wie ich aus meinem Haus ging, über die strada regionale und den nicht regulären Huckelweg, der zum Meer führt, sah ich ihn wachsen, den Regenbogen. Arcobaleno im Italienischen.

Regenbogen Punta Secca
Foto: Peppe

Er musste aus dem Meer kommen, der Arcobaleno, und wuchs über den Himmel!

Ich lief zum Meer. Kletterte ein bisschen über Felsen, da die schäumenden Winterwellen meine Füße küssten. Vorbei am Boot der Meeresfrau, die im Sommer mit ihrem Mann hinaus fuhr. Hin zum felsigen Vorsprung, wo ich Punta Secca sehe. Und da blieb ich stehen. Der Lichterbogen wuchs vor mir auf. Daneben die Ahnung eines zweiten. Alle Farben: dunkelrot, orange, gelb, grün, blau, lila … bis es sich auflöst in den Himmel, sich vereint.

Da ging mir ein Licht auf! Das sind ja auch die Farben der Chakren in meinem Körper!

Wurzel-Basis, Kreativität-Sexualität, Solar Plexus, Herz, Hals, drittes Auge und hinauf ins Unendliche. Ich lud den Regenbogen ein – fließ in mich hinein! Und dann weitete er sich und breitete sich schützend und so vitalisierend über dem weiß hinauf ragenden Leuchtturm aus!

Aus dem Urgrund des Meeres wuchs er zur Himmelsmitte und dann über die Häuser zur menschlichen Erde hinab.

Regenbogen Punta Secca
Foto: Peppe

Ein weites Eingangstor zauberte mir der Regenbogen.

Ich durfte an diesem Morgen hineintreten in die wunderbar weite Unendlichkeit, die mich einlud, mich durchströmte. Noch spüre ich es, noch fließt es in mir. Ich lächle still vor mich hin. Wie gut, dass ich Frühaufsteherin bin!

Das Leben ist in diesem Wunder zusammengeflossen.

Peppe, der junge Mann, wird mir sein Foto schicken. So hoffe ich noch immer. Ich war einfach so los, ohne alles. Manchmal vergesse ich auch meine 2 Euro für Cornetto und Café. Dann sagt Peppe: Domani, morgen. Heute sagte er: “Ho il cellulare sempre dietro di me. Ich habe das Handy immer dabei.

Punta Secca diventa molte volte un quádro.

Ja, dieses Meeresfleckchen hat einen fast unwirklichen Charme: Natürlichkeit, Gelassenheit, ja, fast Vergessenheit am afrikanischen Meer.

Punta Secca
Wintermeer

Haben auch Sie Lust bekommen, Punta Secca zu entdecken?

Schon vom 23.2.-2.3.19 ist die nächste Möglichkeit zu einer schreibenden Erkundung mit mir, der Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Lebensreisebegleiterin Heidrun Adriana Bomke:

Sizilien entdecken und die ureigenen Worte wecken!,

Schreiben am Meer von Punta Secca

heißt es auch vom 4.-11. Mai 2019

Alles finden Sie unter meinen TERMINEN!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

Wintermeer in Punta Secca/Sizilien

Wintermeer Punta Secca

Wintermeer in Punta Secca

Ich bin berührt vom Wintermeer, vom Meer im Winter. Nein, ich bin überwältigt, das ist das rechte Wort. Ich stehe und staune, denn es hat eine weite universale Kraft und Verbindung. Es weitet mich in die Freiheit hin – unter den freien Himmel in mir! So schrieb ich ein Gedicht mit dem Titel “Von weit”.

Von weit

höre ich die rauschenden Tiefen des Meeres
sie klopfen an meinen Schlaf:
Wach auf, steh auf!
Komm!
Und ich gehe ruhigen Schrittes hinaus
an das überspülte Ufer

Nur Meer und Himmel
Himmel und Meer.

Von weit  
schon hüpfen deine Wellentöchter reiten
schaumgeboren im brodelnden Kessel
rollen heran ans Ufer zu frohlocken im Sprung!

In mir eine smaragdgrüne Sehnsucht einfach so zu bleiben
mit dir Meer mit dir Wintermeer
Nur mit dir.

© Heidrun Adriana Bomke

Ich begleite Sie, begleite dich am Meer von Punta Secca vom 23.2.-2.3.19: Schreibreise ans Meer!

Gerne nachfragen und anmelden. Es gibt noch zwei freie Plätze!

Punta Secca
Wintermeer
Wintermeer Punta Secca
Punta Secca

EXCLUSIV: Übermut tut gut! – Rückblick auf eine Neujahrsreise mit Leichtigkeit

Schreiben am Meer - Sizilien

Übermut tut gut! –
Rückblick auf eine exclusive Neujahrsreise mit viel Leichtigkeit

Vier Frauen mit meiner poetischen Begleitung vom 29.12.-4.1.19 in und um Punta Secca.

Die Worte in den Sand geschrieben – Orangen geerntet und gut gegessen. Gesungen und getanzt. Viel gelacht und auch geweint. Alten Stimmen gelauscht und weit über’s Meer geschaut. Die Lebensuhr beschrieben. Durch spätbarocke Städte wie Modica und Scicli gegangen. Gefangenen Frauen begegnet, Labyrinthe begangen und alte alte Bäume bestaunt. Vielen Gedichten gelauscht.

Poesie eingeatmet und zum Neujahr im Mittelmeer gebadet – Eigenzeit für die Seele!

Geschichten geschrieben. Übermut – Leichtigkeit – Freude pur und Energie für 2019!

Orangenernte
Insalata a Modica
weiter Blick in Camarina
Grenzen
Orangenernte

 

Geschrieben: Unter dem freien Himmel in mir

UNTER DEM FREIEN HIMMEL IN MIR…

Tanzen meine Sinne

Lausche ich

Dem Rauschen des Windes

Schnuppre Kaffeeduft

Schmecke seine bittere Süße

Kuschle mich

In meinen weichen Pulli

Lasse mich von meiner Stimme

Hoch und tief tragen

Meine Augen nah und fern schauen

Neues im Vertrauten entdecken

Unter dem freien Himmel in mir

Flüstert meine Seele mir zu

Meine Gedanken schlagen Purzelbäume

Ohne sich zu stoßen

An den To-Do-Listen

Des Alltags

Jena, 4.1.19

 

Garten von Donnafugata
Donnafugata-adliges Landgut mit Historie

 

Wofür ich dankbar bin

Schneerose_Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Dankbar bin ich

für die Lebendigkeit, die ich erlebe in der Natur: für das Licht jeden Tag, für die Sterne am Abend, für die starken Bäume, das Wasser, das fließt …, für die Jahreszeiten, die den Rhythmus angeben …

Dankbar bin ich

für das Leuchten und Lächeln, das Blau des Himmels und die Weite des Kosmos – alles gibt mir so viel Kraft und Vertrauen und dass ich keineswegs alleine bin, auch wenn ich alleine lebe

Dankbar bin ich

für die nahen Menschen und Wesen, die ich liebe und die mich lieben

Dankbar bin ich

für alle Gefühle, die ich fühlen darf: Liebe, Freude, Schmerz, Leere, Hingabe, Leidenschaft, Begeisterung, Frieden, Stille, Weite, Einsamkeit, Verletzung, Selbstzweifel, Vergebung, Freundschaft, wachsende Gelassenheit und Geduld

Dankbar bin ich

weniger zu werten, wenn ich anderen Meinungen, Gewohnheiten etc. begegne, sondern einfach zu schauen, zuzuhören, zu beobachten und das Anderssein zu lassen

Dankbar bin ich

für die Schöpferkraft im großen Leben, in mir und für die tiefen schreibenden Begegnungen mit Menschen während meiner Schreibreisen und Schreibkunsttage

Dankbar bin ich

für Berührungen mit Schreibenden, die sich selbst berühren mit ihren eigenen Worten

Dankbar bin ich

für das Schreiben mit Teilnehmerinnen in Nida / Kurische Nehrung, das einem sanften Märchen glich

Dankbar bin ich

für den Schreibspaziergang auf dem Hexenberg auf der Kurischen Nehrung; für das Schreiben an den starken Plätzen der sizilianischen Südküste (Punta Secca, Randello, Donnafugata, Modica, Camarina, Scicli …), für die stille Schreibkraft in Bremen und Fischerhude, für den Künstlerort Teplingen und die Zusammenarbeit mit meiner Malerfreundin Verena

Dankbar bin ich

für die Worte, die mich finden; für die Gedichte, die ich empfange und aufschreibe und vorlese …

Dankbar bin ich

für meine Lesungen und Vorträge – ich liebe es zu lesen und vorzutragen – ich berühre Menschen mit Worten

Dankbar bin ich

für das Wort “Sanftheit” und für das Mittagsgebet im Dom zu Bremen im Advent

Dankbar bin ich

für den Geruch meines Geburtsortes am Morgen – das Brot des Bäckers – und am Abend – der Geruch der Holzöfen und ebenso für das stille Gehen durch den Wald mit seinem Baumgeruch

Dankbar bin ich

für den fürsorglichen Satz von Beat “und manchmal brauchst du einen Windschutz …” und für den Satz eines 10-Jährigen Mädchens: “Warum nehmen Sie Ihre Bilder ab (Ausstellungsende)? Sie sind so schön!”

Dankbar bin ich

für die Anerkennung, die mir zuteil wurde und auch dafür, dass ich immer mehr fühle, dass ich “in meinem Kern” weniger davon abhängig bin – das befreit mich unglaublich und lässt mich meine Grenzen besser erkennen – vielleicht ist das ein bisschen mehr Selbstliebe

Dankbar bin ich

für meine “Poesie des Lebens” – immer mehr aus mir heraus zu sein und zu tun, weil es so in mir ist und so nach außen möchte – es schafft Verbindung

Dankbar bin ich

für die zwei Jahre gemeinsam mit meiner lieben Hündin und Wegebegleiterin Neringa und auch dafür, dass ich sie in Liebe loslassen konnte

Dankbar bin ich

dass ich mehr meiner inneren Stimme vertraue und so auch für die Fügungen in meinem Leben – auch die Hündin Neringa war letztendlich eine Fügung in einer Wandlungszeit, in der wir uns begleiten durften

Dankbar bin ich

für das Entdecken von “Porto di Ulisse” und “Scirica” an der Südküste Siziliens

Dankbar bin ich

für die Demut, die mehr und mehr in mir hochsteigt und ich erkennen darf, wo ich versagt habe und dafür um Vergebung bitte

Dankbar bin ich

für klare Entscheidungen und dass ich besser aufpasse auf mich

Dankbar bin ich

für das Buch “Sei gut zu dir” von Christa Spannbauer, das mir geschenkt wurde

Dankbar bin ich

für das Vertrauen, das mir Menschen schenken

Dankbar bin ich

für mehr schöne Einfachheit und viel Stille in meinem Leben – ich brauche weniger Materie und mehr Geist

Dankbar bin ich

dass ich Probleme und Konflikte in meinem Leben anschaue und sie mit wachsender Geduld durch schwere Zeiten hindurch auch in Leichtigkeit verwandeln kann – es geht wirklich

Dankbar bin ich für meine Neugier auf das Leben, für meinen Entdeckermut im Innen und Außen und für meine Liebe zum Leben.

30.12.18 · Heidrun Adriana Bomke, Gründerin von

mit Leichtigkeit in Punta SeccaPoesie des Lebens-Lebendig schreiben