SCHÖPFEN ! Schreibritual am Meer von Punta Secca | Sizilien

Schreibritual Sizilien-kreatives Schreiben_ Heidrun Adriana Bomke

SCHÖPFEN !
Schreibritual am Meer von Punta Secca (Sizilien)
4 Teilnehmer*innen

Termine für das Jahr 2024:
A: 5.-12. Mai 2024 (noch ein freier Platz)
B: 20.-27. Oktober 2024 (noch zwei freie Plätze)

 

Schreibreisen ins Licht, SizilienIch begleite Sie als Lebensreisebegleiterin und Dichterin liebevoll und bewusst in ein SCHREIBRITUAL voller Ruhe, Freude und Inspiration: Ein tiefes Atemholen in Leichtigkeit, Licht und Liebe. In poetischer Demut und Hingabe inspiriere ich aus dem tiefen Bewusstseins des Ganzen, des Teilhabens von uns Menschen an einem großen, lebendigen Rhythmus. Wir schwingen uns mit jedem Atemzug und jedem Wort gemeinsam ein in die große Ordnung des Lebens, den universellen Prozess (Christina Kessler) und erspüren dabei auf schöpferische Weise die eigene innere Bewegung, die als innere Stimme spricht und schreibend in den unterschiedlichsten Formen Ausdruck erhält: Eine große Quelle von Schönheit, Freude und Magie des Seins! Ich freue mich auf diesen natürlichen Raum der Liebe, in dem wir uns als kleine Gruppe in Punta Secca an der Südostküste Siziliens, meiner 2. Heimat, schöpferisch bewegen! Eine kraftvolle Verbindung mit sich selbst ❤️ im Einklang mit den kosmischen Kräften.

Das SCHREIBRITUAL widmet sich diesem schöpferischen Hineingleiten in die Lebendigkeit des Seins.

Eine äußerst feine Kommunikation mit der Insel, den Elementen, Menschen und allen Wesen entfaltet sich.”, so schreibt Kateryna K. 2022 in einem Feedback.

Ein Schöpfungsakt nimmt im natürlichen Rhythmus der kosmischen Kräfte seinen Lauf.

Das Meer um Punta Secca ist unser Raum zum Lauschen, Gehen, Atmen, Schreiben –
zum SchÖPFEN, um aus der Quelle zu empfangen und die eigene Quelle zu nähren. Ich begleite sensitiv kraftvoll aus dem weiten Lebensatem heraus. Das ist kein “Naturcoaching”. Mein Ansatz entspringt dem Bewusstsein universeller Ganzheit. Alles fließt in eins, denn jeder Mensch ist direkt im Mittelpunkt des Universums, am Puls des Lebens, den wir in der Natur, am Meer kraftvoll spüren können. Das ist uraltes indigenes Wissen, das sich durch meine Ausbildungen bei der Ethnologin Dr. Christina Kessler organisch mit meinem eigenen poetologischen Ansatz verbindet. In meinem Verständnis hat jeder Mensch eine eigene Poesie. Wird sie entdeckt und genährt, können wir uns entfalten, aufblühen und glücklich werden: Auge in Auge mit dem Licht!

Ein schöpferischen Hineingleiten in die Poesie des Lebens ist möglich.

Schreiben wird genau aus dieser Anbindung geboren und viel weniger aus der eigenen Lebensgeschichte oder aus starr vorgegebenen Settings. Tief berühren wir den  eigenen Schöpfungsgrund, unser Herz, das mit dem Herz der Erde schlägt. Am Meer von Punta Secca öffnet es sich und darf Impulse empfangen. Diese Poesie des Lebens führt in ihrer Symbolkraft in und durch die innere Landschaft eines jeden Menschen und kann Ur-Kräfte wecken, die sich ordnen und ihre Bestimmung finden möchten. Welch inneres Entdecken wartet da!

Ein Erlebnis von Reinigung, Entdeckung seiner selbst und Neubelebung!

Die tägliche Poesie im Spiel des kosmischen Reigens, meine Poesien, die Gedichte sizilianischer Dichter*innen sowie die eigenen Herzenstexte  füllen den Raum im weiten blauen Atem unseres Schreibrituals und sind bei jedem Atemzug unser “Kompass”, unser ganz freier Rhythmus – Raus aus immer gleichen, mechanistischen Abläufen! Alleine in diesem Sich-Hingeben an den universellen Prozess (Ch. Kessler), an die Weite und Offenheit des Seins, liegen so viele Möglichkeiten, um loszulassen, um wieder durchzuatmen, zu staunen, um die Magie des poetischen Entdeckens zu erleben! Jeden Tag sind wir auf diese Art und Weise liebevoll schreibend verbunden. Es gibt genügend Raum auch für die eigene Einkehr und das Atemholen. Der letzte Tag ist uns ein Poetischer Lebens-Festtag! Wir feiern unser Miteinander, gestalten ein Lesefest und essen, singen, tanzen mit der Familie unseres Hotelchens. Natürlich schön und wundervoll!

Weite

Ich fühle, dass mein Leben sich neu weitet
Aus Herz und Hand heraus sich neu verzweigt
Die Wurzeln wachsen tief in meinem Leibe
Verankern sich
in Ewigkeit von Raum und Zeit.

© Heidrun Adriana Bomke

So breiten sich unsere schönen Tage vertrauensvoll im schöpferischen Rhythmus aus:

Direkt an der Küste des Meeresfleckchens Punta Secca unter dem Leuchtturm; dann unweit im Naturschutzgebiet Randello am Meer oder am Fiume Irminio; auf den Hügeln von Kamerina und vielleicht im Park des Castello Donnafugata – alles magische Kraftorte für unser Miteinandersein und unser Schöpfen. Nichts ist “festes” Programm, alles ist Möglichkeit. Der Kompass ist die immer wieder gefühlte lebendige Verbindung mit sich selbst und dem großen Rhythmus. Wir werden uns täglich durch Herzmeditationen und andere meditative Rituale fragen, was das Leben in diesem Moment von uns möchte und wir von ihm. Wir lauschen unserem Herzen am Pulsschlag der Erde. Die Tage sind auf diese Weise so wundervoll überraschend und magisch mit immer wieder neuen Entdeckungen im Innen und Außen gefüllt. Ein “festes Programm”, das einzuhalten ist, gibt es also nicht. Unsere gemeinsamen Tage füllen sich auf magische Weise mit dem, was sein möchte. Das ist wahre Offenheit für das Lebendige! Raus aus festgezurrten Programmen. Nur um ein Beispiel zu geben: Gedacht war vielleicht ein langer Meeresspaziegang von Punta Secca nach Marina di Ragusa. Der Morgen zeigt sich jedoch schon sehr heiß und nicht einladend zum langen Laufen. ES darf etwas Anderes sein: Nämlich ein kleiner Spaziergang am Strand von Caucana nebst Meeresbad, Atemsequenz und Schreibinspiration: Lebensfluss eben! Energie- und Atemübungen nach den Prinzipien der Holotropen Energie- und Atemlehre (Christina Kessler) fließen organisch ein und reinigen uns am und im Meer. Diese sind von mir poetisch verbunden und eingebettet.


14 | Offenheit | Öffnung

Was auch immer mir
in der Welt des Wandels
begegnen mag –
ich halte mein Herz offen.
Ich blicke dem Neuen in die Augen
und atme mich in es hinein, bis ich
Wahrheit, Liebe und Freude empfinde.

© Christina Kessler, 33 Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe, 2014, S. 98

Schreibritual am MEER VON PUNTA SECCA_HEIDRUN ADRIANA BOMKE

© Meeresherz

Ein feiner Prozess schöpferischer Freiheit kann sich entfalten.

Lebensfluss

Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang
Mal tauch ich mal hüpf ich
mal ufer ich an
Ich bin eine Welle im großen Strom
und ich fließe den Fluss entlang.

© Heidrun Adriana Bomke

 

32 | Freiheit

Mein innerster Kern ist frei.
Hier und Jetzt.
Immer und überall.
In der allumfassenden Liebe bin ich frei.

© Christina Kessler, 33 Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe, 2014, S. 156

Dr. Heidrun Adriana Bomke, Schreibritual am MEER VON Punta Secca
Der Leuchtturm von Punta Secca
Kreatives Schreiben_Schreibritual Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke
Kreatives Schreiben_Schriebreise_Punta Secca

Was Sie schöpfen können

  • Eine erholsame und beglückende Auszeit in einer kleinen Gruppe (4 Teilnehmer*innen)
  • Licht, Leichtigkeit und Lebensfreude im Miteinander von Natur 🌱 Kultur 🌱 Mensch
  • Poesien, die aus der Quelle sprudeln, Ihre Seele berühren und das Herz weit öffnen
  • Herzheilung: die Fähigkeit, dem Herzen und der inneren Stimme zu lauschen
  • ein Schreibreisejournal mit eigenen Texten – Herzworte für Ihr weiteres Leben
  • Mut und Kraft für Ihren Lebensweg, für ihre ganz individuelle Lebensreise
  • wirksame Schreibinspirationen für Ihren weiteren schöpferischen Weg
  • Meditationen und Atemübungen, die Sie leicht in den Alltag integrieren können
  • Anregungen zum bewussten Umgang mit Wandlungsprozessen
  • Impulse für schöpferische Freiheit und Ganzheit
  • Heilungsimpulse aus den Elementen der sizilianischen Landschaft
  • ein kraftvolles Seelenbild der sizilianischen Landschaft
  • authentische, liebevolle Erlebnisse und Begegnungen rund um Punta Secca
  • Schönheit!

Was ich Ihnen von Herzen in dieser Zeit gebe

  • Wärme, Fürsorge, Lebensliebe
  • Weite – den inspirierenden Atem der Poesie
  • meine ganze künstlerische Präsenz: Auge in Auge mit dem Licht!
  • Begeisterung – die Fähigkeit, den Augenblick zu verlebendigen
  • Leichtigkeit, Liebe und Vertrauen zum Leben sowie die Liebe zur Insel Sizilien
  • Lesungen in der Natur, die sich mit den kosmischen, heilsamen Kräften verbinden
  • die Fülle erfrischend leichter und wirksamer Schreibinspirationen beim Unterwegssein
  • zwei Jahrzehnte Schreib- und Lebensreisebegleitung auf Sizilien und an anderen Kraftplätzen Europas
  • die spirituelle Gabe einer feinfühligen Dichterin mit Ausbildung in “Poesietherapie und Schreiben als Heilmittel”
  • Wandlungsimpulse als “Beraterin für Selbstrealisation und Bewusstseinsentwicklung”, Dr. Christina Kessler, 2022
  • Energie- und Atemarbeit nach dem Universellen Prozess: “Kessler Breathwork”, Dr. Christina Kessler, 2023
  • die inspirierende Kraft und den Reichtum meines eigenen Lebens im Wandel
  • die Fähigkeit, durch Poesie zur Quelle zu führen

    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca
    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
    Kreatives Schreiben_Schreibritual am MEER VON Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
    Schreibritual am Meer von Punta Secca, Heidrun Adriana Bomke

Die Basis meiner Arbeit

sind der fundierte, jahrzehntelange Erfahrungsschatz einer Dichterin, Lebensreisebegleiterin und promovierten Wissenschaftlerin mit einem reichen, reifen Leben im Wandel. Intuition und Intelligenz, Gefühl und Verstand vereinen sich im praktischen Tun zur Liebesintelligenz (Ch. Kessler) und in meinem künstlerischen Bestreben, im Ganzen, im Weltenrauschen, unterwegs und zuhause zu sein: Das ist Lebendigkeit! Wahrhaftig, begeistert und schöpferisch zu leben. Gerade in den letzten sehr herausfordernden Jahren habe ich weitere Ausbildungen absolviert, um meine Liebe zum Leben, meine poetische Kraft für eine neue Schöpfungs-Kultur im Miteinander zu gestalten: zum Wohle aller Geschöpfe!
Der Universelle Prozess, die Liebesintelligenz, der wunderbare ethische Weg der Herzensqualitäten sowie die kraftvolle Holotrope Energie- und Atemlehre – alles aus dem Ansatz und der Lehre von Dr. Christina Kessler (Ethnologin, Philosophin, Relogionswissenschaftlerin) verbinden sich mit meiner poetischen Kraft und Schönheit, der Poesie des erlösten Ich, zu einem wahrhaften SCHÖPFEN. Dafür bin ich sehr dankbar. Und das gebe ich von Herzen gerne in die Welt.

Lesen und hören Sie mehr zu meinem Werden und Wirken auf den Seiten:
“Dr. Heidrun Adriana Bomke”. “Blättern Sie” in meinen Büchern.

Ein Interview mit mir wurde am 21.11.22 in der “La Sicilia” veröffentlicht:
Insegno la poesia della Sicilia

STIMMEN

„Ich denke mit großer Dankbarkeit an unsere Reise. Bin positiv überrascht, sehr überrascht über die heilsame Nachhaltigkeit. In welche Gebiete die Poesie hineinwirkt. Trotz der wirklich intensiven Zeiten, die sich ja kosmisch und irdisch zuspitzen, bin ich sehr in meiner Mitte. Sogar so, dass ich bei Transformationsprozessen, eigenen innere Themen, die kommen, ein ganz anderes inneres Stehen habe. Es ist wunderbar!” – Susanne Jass-Grabski, Psychologin, November 2023

“Mein Wunsch, zurückzufinden in die Worte, hat sich erfüllt. Es war wie ein Sog.” – Anja-Clarissa Gill, Heilpraktikerin & Musikerin

“Eine atmende Zeit […]
Adriana hat eine besondere Art der Führung: Mit ihrer sensitiven Wahrnehmung und künstlerischen Präsenz stellt sie ihre ganze Fülle zur Verfügung. So wird der Raum an jedem Ort, ob unter dem Leuchtturm, an der Mündung des Flusses Irminio, im antiken Kamerina, unter dem Olivenbaum, beim Baden im Meer … zur Quelle von Inspiration und Heilung: Eine äußerst feine Kommunikation mit der Insel, den Elementen, Menschen und allen Wesen entfaltet sich. Beispielsweise fängt durch die Wiederholung von Gedichten, die in ihrer Einfachheit zu M
antren werden, der Raum an zu schwingen und zu klingen und scheint aus der Gegenwärtigkeit zu Ewiglichem zurückzukehren.” – Kateryna Korobova, Musiktherapeutin, 2022

“Du hast mit deiner Begleitung eine unglaubliche Gabe, im Reisen nach außen die Reise zu sich selbst zu machen! 
Im Alltag bin ich abgelenkt von mir, entferne mich immer wieder von mir – es passiert so oft! Mit den Themen, die du vorgibst, mit deiner intuitiven und hellfühligen Art und Gabe, geht man auf eine tiefe Reise.” – Katrin Matschenz, 2018 

Weitere Eindrücke vom Oktober 2023 sind HIER zu lesen. 

Ich freue mich auf unsere Poetischen Begegnungen im frühlingshaften Sizilien, das schon ein weicher, bunter Sommer ist, und erwarte Sie voller Freude und mit einem offenen poetischen Herzen zu: 

SCHÖPFEN! SCHREIBRITUAL AM MEER VON PUNTA SECCA !

Dr. Heidrun Adriana Bomke,
Lebensreisebegleiterin, Dichterin, Literaturwissenschaftlerin

ORGANISATORISCHES |RAHMEN

Kosten*:
Basis-Honorar für Konzept, Organisation & Durchführung des Schreibrituals in einer Gruppe von vier Teilnehmer*innen für eine Woche: 1080 €

Förder-Honorar für Konzept, Organisation & Durchführung des Schreibrituals in einer Gruppe von vier Teilnehmer*innen für eine Woche: 1350 € (oder gerne nach eigener Wahl)

* Ich habe mich als Freiberuflerin für ein Honorarmodell entschieden, das auch die Möglichkeit gibt, meine besondere künstlerische Arbeit individuell zu fördern (Förder-Honorar). Ich möchte wertschätzend gegenüber mir selbst und den Teilnehmenden bleiben und das unverschämte Preiskarussell ins Unendliche nach oben möglichst nicht mitgehen. Dafür ist das Basis-Honorar die Grundlage. Ermäßigungen sind nicht möglich. Das ist eine bewusste Entscheidung bei einer Kleinstgruppe von  vier Plätzen. Eine Teilnehmerin sagte im November 2023: “Diese Arbeit ist unbezahlbar.” Es ist eben auch nicht alles mit Geld “aufzuwiegen”. Der geistige Austausch auf einem hohen schöpferischen Niveau ist auch ein Geschenk für alle und an das Universum.

Die ANMELDUNG erfolgt schriftlich und ist mit einer Anzahlung von 200 € verbindlich. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung mit allen Informationen sowie eine Rechnung. Eine frühe Anmeldung ist empfehlenswert, da es nur vier Plätze gibt. Auch sollten die Flüge rechtzeitig gebucht werden.

Kreatives Schreiben, Schreibritual , Punta Secca Heidrun Adriana Bomke
Schreibreise,Sizilien
Schreibreisen nach Sizilien
Schreibritual, Punta Secca,Sizilien, Heidrun Adriana Bomke

Unterkunft:
In Punta Secca ist das ökologisch aus Lehm und Stroh gebaute und familiengeführte
B&B Atelier “SEMPREVERDE” mit vier Zimmern reserviert (Ü/F, 65 € im EZ; 85 € im DZ).
Die Bezahlung erfolgt individuell vor Ort.

Eine tiefe Freundschaft verbindet mich mit Licia Perna und ihrer Familie. Es ist für alle eine Freude, bei solch liebevollen und authentischen Menschen Gast zu sein. Auf der großen Dachterrasse frühstücken wir im Sonnenlicht, grüßen den Leuchtturm und das Sternenmeer und beginnen jeden Tag mit einer poetischen Einstimmung. Manchmal ist sie auch unser Schreib – und Leseraum. Von dort schauen wir in die Weite; schauen, wohin uns der natürliche Rhythmus führen möchte …
Dreimal dürfen wir mit Pia, Gino, Peppe und Licia ein sizilianisches Abendessen genießen. Gino ist außerdem unser Capitano, wenn es mit dem roten gummone (Gummiboot) zu einer poetischen Meeresfahrt hinausgeht. Das ist Teil des Schreibrituals und wesentlich dafür, ein authentisches Ganzes genießen zu dürfen. 

SCHREIBRITUAL_pUNTA sECCA_HEIDRUN aDRIANA bOMKE
SCHREIBRITUAL_KREATIVES SCHREIBEN_SEMPREVERDE_HEIDRUN ADRIANA BOMKE
SCHREIBRITUAL PUNTA SECCA_SEMPREVERDE
SCHREIBRITUAL_Heidrun Adriana Bomke_SEMPREVERDE

Zeiten

Anreise: A: 5.5.2024 / B: 20.10.2024, Beginn 19 Uhr, poetischer Spaziergang unter dem Leuchtturm und Abendessen im Haus
Abschluss: A: 11.5.2024 / B: 26.10.2024, 15-22 Uhr, poetisches Fest mit Lesung, Musik und Essen im Haus
Abreise: A: 12.5.2024 / B: 27.10.2024
Es ist auch möglich (und sehr empfehlenswert), den Aufenthalt individuell und in Absprache mit dem Haus (Licia Perna) zu verlängern.

Die Anreise ist individuell. Flüge nach Catania sind empfehlenswert. Von dort aus kann man mit dem Bus bis Ragusa/Marina di Ragusa fahren. Von dort bietet unser “B&B” einen Transfer. Oder man fährt ab Catania mit dem Taxi. Dazu verständigen wir uns gerne bei Fragen zeitnah. Wer es langsamer mag, kann auch mit Bahn und Schiff anreisen. Es ist wundervoll, die Meeresenge von Messina mit dem Schiff zu durchqueren und die Insel Sizilien im frühen Morgenlicht wahrzunehmen! Ich kann es sehr empfehlen.

Für Fragen schreiben Sie mir gerne  oder rufen Sie mich an: +49 176 380 91094

Schreibreisen ins eigene Licht, Sizilien, Heidrun -Adriana BomkeMit begeisterten poetischen Grüßen
Heidrun Adri
ana Bomke

© Rechte für Text und Fotos

Warum gerade Sizilien ? Lesen Sie bitte HIER.

Schreibreise ins eigene Licht,Heidrun Adriana Bomke, Sizilien
Lesung am Meer von Punta Secca

 

WILLKOMMEN

Dem Leben lustvoll die Arme ausbreiten
wie einem lang erwarteten Gast!

Ein Willkommen sagen
Die Hand hinhalten

– offen –

Mit herzvollem Takt die Einladung wagen!

© Heidrun Adriana Bomke

 

 

DIE INNERE STIMME ❤️ Junigrüße aus Kreta

Kreta - Die innere Stimme, Reiseskizze von Heidrun Adriana Bomke

Liebe Leserinnen und liebe Leser, liebe Interessierte,
liebe Schreibende!

Kalimera! Ich grüße alle ganz herzlich an diesem wundervoll leuchtend langen Junitag von der Südküste Kretas, wo die Zikaden zirpen. Meine innere Stimme hat mich geradewegs hierher geführt, wo ich vor 18 Jahren letztmals mit meiner Familie war. Nun für mich alleine. Wie es kam?

Ich saß in meinem “Berliner Nest” und ganz warm sagte mir mein Herz: Innehalten, Rückzug, Sammlung, Stille, Weite, Einfachheit: Kreta! Ich lauschte der Wahrheit und gehorchte. Die Reise war dann mühelos in drei Stunden organisiert. Alle Ampeln auf Grün! Wir wissen ja, wie das ist, wenn sich alles fügt, weil es stimmig ist. Es geht mühe-los und sogar preiswert. Kostbar aber nicht kostspielig.

Und so bin ich einfach hier. Ich gehe durch die Berge wie eine Bergziege, höre die Schafe durch die Hänge laufen, laufe selbst zwei Kilometer und 450 Höhenmeter hinab zum Meer und wieder zurück. Koche, hole Quellwasser, das ich literweise trinke, empfange Gedichte, gebe mich dem hin, was ohne Druck sein möchte. Es sammelt sich. So dicht waren meine letzten Monate im Übergang in eine neue wundervolle Lebensepoche. ES zeigt sich nun langsam … nimmt erste Formen an im Schreiben … Ideen sprießen.

Ich entspanne mich in das Neue hinein.

Die winzige Bergkapelle in der Hirtenlandschaft oberhalb des Dorfes ist ein würdevoll einfacher Ort, um genau das zu tun, meiner inneren Stimme zu lauschen.
Und ich fühle mich geführt und reich beschenkt. Ich sinke in meinen Wesensgrund hinein. Spüre dahinein. Eine Vision nimmt im Miteinander von Natur und Geist Gestalt an. Heiliges ist da. Ein Poetisches Manifest ist entstanden. Ich erlebe Reinigung und Heilung im Einklang mit der Natur und auch für sie. Gut für mich und gut für alle und ALLES!

Ist sie nicht Die Führung überhaupt – DIE INNERE STIMME ?

Das wäre wieder der Moment, den Stift in die Hand zu nehmen, sich ein schönes Plätzchen zu suchen und zu schreiben: MEINE INNERE STIMME, WAS SAGT SIE? WAS NEHME ICH WAHR?
Manchmal braucht es Zeit, um sie, die eigene Stimme, zwischen all den vielen Stimmen um uns herum wieder zu hören. Eine wertvolle Zeit ist das. Und da gilt es diszipliniert und verbindlich mit sich selbst zu sein. Lauschen, wahrnehmen, die Gedanken ins Herz rutschen lassen, Geduld mit sich haben. Ruhig atmen ubnd sich selbst annehmen, wie man gerade ist.

Christina Kessler, meine spirituelle Begleiterin,

schreibt in ihrem Buch 33 Herzensqualitäten. Die Intelligenz der Liebe: “Die innere Stimme offenbart sich in reiner Weisheit, bedingungsloser Liebe und immerwährender Freude. Sie ist sowohl persönlich als auch überpersönlich. Sie vermittelt uns auf immer neue Weise, wie wir unsere individuelle Wahrheit mit der kosmischen Wahrheit in Einklang bringen können.”

Ja, so ist es. Sich in Einklang bringen. Mit sich selbst und mit dem Ganzen. Und das fühlt sich freudig und einfach beglückend an. Man kommt ins Schwingen mit dem Universum! Und manchmal, wenn man sie fühlt, diese Innere Stimme, da kommen auch schon ganz schnell die Zweifel um die Ecke, die inneren Kritiker, die Ängste, das Kleinmachen, was werden die anderen sagen … – und wir bleiben im Ansatz stecken. Blockieren unsere eigene schöne Lebensenergie. Wirklich schade.
Warum eigentlich? Auch das ist eine immens starke Schreibinspiration:
WIE UND WODURCH BESCHRÄNKE UND BLOCKIERE ICH MICH?
Denn so erleben wir leider niemals unsere volle Schöpferkraft!

Vor ein paar Tagen erreichte mich diesbezüglich eine Nachricht von Theresia. Ich möchte sie hier einmal wiedergeben. Sie begleitete immer etwas die Angst, wenn sie alleine unterwegs war. Sie beschränkte sich lieber auf Weniges und programmierte ihre Unternehmungen stark. Unbekanntes, Unerwartetes mied sie. Sie hatte mein Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! …” gekauft und gehört und schrieb mir:

“Dein Reisebericht hat mich sehr berührt. Und die Energie hat mich auf meiner letzten Reise begleitet. Ich war offen und hatte viele schöne Begegnungen. Aus Angst ist Vertrauen geworden. Mehr ist nicht zu schreiben außer: Dankeschön.”

Wie schön ist diese Offenheit! – Eine Einladung der Lebendigkeit.

Das sind meine Impressionen und Inspirationen aus Kreta, die ich gerne mitteile. 

Und natürlich ist es möglich, mehr von diesen Inspirationen zu erleben und meine Angebote wahrzunehmen.

Wie beglückend war der Poetische Pfingstspaziergang “Leichtigkeit” im Fränkelschen Garten! Danke an alle, die gekommen sind.
Ja, Menschen machen sich auf den Weg, wieder bewusster und in stimmiger Ganzheit zu leben. Das ist das Neue, die Zukunft, die Erlösung.
Ich bin dabei und begleite genau diesen Prozess des Ganzwerdens, der schöpferischen Freiheit, der Erlösung!

Heute verweise ich explizit auf meine

POETISCHE MUßEREISE IN WEIMARS NATUR UND KULTUR 
7.-11. August 2023; in Kooperation mit “Frauen unterwegs – Frauen reisen”

Das ist kein Event, kein Kulturkonsum und auch keine Bildungsreise. Gebildet sind wir alle ziemlich und manchmal auch verbildet. Es ist ein offenes Wandern durch Weimars Natur und Kultur, um zu finden: Die Seele eines Ortes und sich selbst in der Magie des Ganzen. Freude pur!

GEFUNDEN, WEIMAR,HEIDRUN BOMKE

TERMINE AUF EINEM BLICK 

So freue ich mich auf alle, die einstimmen. ❤️ Einen magischen Mittsommer wünsche ich und auf ganz bald.
Kalimera!

Eure Heidrun Adriana Bomke
Dichterin · Lebensreisebegleiterin · Literaturwissenschaftlerin
Sonntag, 11. Juni 2023, Agalianóu

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Weihnachten bedeutet: Das Leben willkommen heißen!

Heidrun Adriana Bomke, Sizilien

Das Leben willkommen heißen

Ja, die Weihnachtsgeschichte bedeutet: Das Leben willkommen heißen!
Das war mein tiefes Gefühl, als ich am 21.12. in der Chiesa in Santa Croce der Orgelmusikprobe lauschte und dabei auf die besondere Weihnachtskrippe sah. Ich erzähle hier meine diesjährige Weihnachts-Geschichte.

21.12.19, Ein Vormittag in Santa Croce

Heute Vormittag bin ich mit dem Rad von Punta Secca nach Santa Croce gefahren. Circa 5 Kilometer, immer an der Straße lang. Den Rucksack aufgeschultert. Weihnachtseinkäufe. Meine Grundversorgung über die Weihnachtstage, die ich wie im vergangenen Jahr alleine im “Sempreverde” in Punta Secca verbringe, bevor am 28.12. die vierköpfige Frauengruppe zur Übermuts-Neujahrsreise eintrifft.
Mein 1. Weg führte mich zu Gugliemlo, “meinem” Schneider von Santa Croce. Ein winterblaues Kleid ist zu kürzen, auch wenn Loredana in Ortigia/Syrakus meinte, es wäre so gut. Eine Handbreit unter dem Knie ist für mich nicht gut, es fühlt sich trampelig an. Das meinte mein Schneider mit seiner besonderen Werkstatt auch und versprach mir die Arbeit bis lunedi mezzogiorno, also Montagmittag. Der kleine Mann mit dem Lächeln, der 20 Jahre in Amerika gelebt hat und deshalb über den Kleiderbergen auch die amerkanische Flagge gehisst hat. Ich war erleichtert und ging gleich nebenan in die Bar Eduardo, wo ich noch immer für 2,20 € ein Cornetto und einen Cappuccino bekomme. Einfach dasitzen. Kurz und gut.

Dann den bekannten Weg zu Käse, Brot und Fisch

Ich schiebe mein Rad die Straße hoch. Noch blühen Hibiskusbäume. Orangen und Zitronen strahlen mit ihren Farben. Ich lande direkt in der Pescheria und kaufe zwei Filets. Die beiden jungen Fischhändler. Die Frau ist hochschwanger. Ende Januar sagt sie. Wir wünschen uns “Buone feste” e “tante cose belle”.
Um zwei Ecken und vorbei an Padre Pio geht es zum Laster mit Gemüse und frischen Eiern. Hier managen Mutter und Tocher den besonderen Gemüseladen. Nur Petersilie haben sie nicht. Va bene- Buone feste! Zwanzig Meter weiter ist der beste Bäcker, il Panificio “San Vincenzo”. Da kauf ich mein rundes dunkles Brot. Das wird gewogen und kostet 1,20 €. Wieder “Buone feste” und zum letzten Geschäft, dem Käseladen, der vor Ort Ricotta macht. Noch ein paar Oliven, alles für vier Euro.

Geschenke, die das Leben mir zuwirft

Mit meinem Rucksack und Fahrrad über die kleine Piazza kommend höre ich Orgelmusik aus der Kirche von Johannes dem Täufer. Ich trete ein in das recht einfache katholische Gotteshaus und setze mich. Lausche dem leidenschaftlichen Spiel. Besinnung. Ein völlig unerwarteter Moment der Einkehr. Ich liebe solche Augenblicke! Geschenke, die das Leben mir zuwirft.- ich fange sie auf. Ich öffne ganz bewusst die Augen, sehe den beleibt und wild spielenden Musiker und dann schaue ich zum Altar. Die Krippe, la presepe. Sie ist so einfach, schlicht und dadurch berührend. Maria und Josef und die Krippe und darüber im Altarraum der Stern vor blauer Wand.

Heidrun Adriana Bomke, Sizilien
Krippe in der Chiesa San Giovanni di Battista a Santa Croce, Foto: Adriana

Wie ich so bin, laufen mir die Tränen und ich freue mich gleichzeitig. Mein Gefühl ist ganz klar:

Weihnachten bedeutet: Das Leben willkommen heißen!

Genau das spüre ich! Die Freude, dass Leben geboren, dass Leben eben lebendig ist und dass wir alle einen Stern mit ins Leben bringen. Einen Stern, der leuchtet! Wie wundervoll ist das denn? Und so sitze ich eine ganze Weile, der Organist haut weiter wild in die Tasten, ich gehe zum Altarraum, andere kommen hinzu und sprechen laut über die besonders einfach dargestellte Weihnachtsgeschichte. Wir freuen uns gemeinsam!

Ja, uns ist ein Stern aufgegangen. Lassen wir ihn leuchten!

Das ist die Weihnachtsbotschaft, die ich auf meinem Fahrrad mitnehme, hinab durch Santa Croce bis ans Meer von Punta Secca.

Heidrun Adriana Bomke
das Weihnachtsmeer von Punta Secca, Sizilien · Foto: Adriana

BUON NATALE A TUTTI !

© 24.12.19 · Adriana Bomke · Punta Secca, Sizilien

Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

 

Wahre Liebe

Schreibreise Sizilien

“Wahre Liebe ist wie die Sonne, die ihr eigenes Licht aussendet und es gleichermaßen auf alle erstrahlen lässt.”

Thich Nhat Hanh

In den letzten Wochen begegneten mir immer wieder diese Worte des vietnamesichen Zenmeisters Thich Nhat Hanh. Auf einer Postkarte, auf einem Zettel, der aus meinem Kalender fiel. Ich mag diese Zetteleien, die sich mir dann im rechten Augenblick neu offenbaren. Mir Mitteilung geben. Meine Aufmerksamkeit vertiefen.

Wahre Liebe

Ich lausche den Worten. Immer tiefer legen sie sich in mich hinein. Ganz tief, ganz tief in mir beginnt eine große Ahnung Raum zu greifen. Immer ist sie mit einem Lächeln verbunden. Bereits 2011 und 2012 hatte ich in der alten Stadt Syrakus am Meer Sonnenaufgangsgedichte geschrieben. “Wo das Licht wohnt” – damals begann das Staunen und Ahnen einer wundervollen Verbindung. Kontemplation gepaart mit tiefem Erkennen. Eine Anbindung an “etwas”. Es gab mir Zeichen. Ich konnte sie einatmen, fühlen, sogar hören und aufschreiben. Eine Offenbarung, so scheint mir.

Wie die Sonne

Schreibreise Syrakus
© Sonnenaufgang in Syrakus am 20.10.2019 – ich stehe lange am Ufer der alten Stadt an der Ionischen Küste. Meditiere, fotografiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vergleich ist sinnbildlich. Ich habe im Oktober sehr oft am Meer von Punta Secca und Syrakus auf Sizilien dem Sonnenaufgang zugeschaut. Von der ersten zarten Morgenröte über das Ausbreiten des Lichts bis hin zum Aufsteigen des Sonnenballs. Es dauert ca. eine halbe Stunde. Und dann erlebe ich das Gold, das alles überflutet. Und ich erlebte es als Wunder. Ja, das Wort ist treffend.

Ihr Licht aussendet

Mich erfasste das wahrhafte Gefühl, dass es eine liebevolle Kraft ist, ein liebevoller Kosmos, der uns so beschenkt. Unglaublich schön, magisch, bestaunenswert. Und ich mitten darin. Welch Glück! Wir alle inmitten des Wunders. Ich werde beschenkt. Jeden Tag. Immerzu. Und nicht nur ich.

© Corona am 8.5.19 über Punta Secca. Während einer Bootsfahrt mit Schreibenden im Mai 2019 war der Strahlenkranz plötzlich über uns. Und blieb eine ganze Weile da. Ich sah es als Zeichen. Schon einmal, 2015 im April, hatte ich mit einer anderen Gruppe die Corono gesehen, auf dem Kultfelsen der Demeter in Enna.

Und es gleichermaßen auf alle erstrahlen lässt

Das klingt selbstverständlich und einfach. Natürlich. Die Sonne sendet ihr Licht auf alles, auch wenn wir nicht immer ihre volle Kraft sehen und spüren. Die Sonne wertschätzt alles und alle. Sie ist bedingungslos.

Auf alle

Ich spüre so viel Frieden in diesen beiden Worten, die nicht trennen. Die herabfallen wie Gold. Warm und schön. Gnade.

Und ich möchte es weiter versuchen und von der Sonne lernen.

Eure Heidrun Adriana Bomke · 5.11.19 Posie des Lebens-Lebendig schreiben

Wandlung wagen!
Junger Fischer in Punta Secca. Ich traf ihn oft mit einem alten Holzboot dort, wo auch die grünäugige Meeresfrau Gabriela wohnt. Wir wechselten immer ein paar liebevolle Worte am frühen Morgen.

 

 

 

Luzern – Richard Wagner und die Erbfolgen

Luzern-Tribsche terrasse

Luzern – Osterspaziergang und Richard Wagner

Ostersamstag, den 20.4.19, Tribsche Terrasse – Richard-Wagner-Museum Luzern

Ich gehe aus dem Tribschen Haus auf der Höhe über dem Vierwaldstetter See in Luzern.

Im Hof und Garten ein Ausflugscafé. Einfache Holztische. Holzstühle mit originellen runden Kissen. Ich sitze auf einer Limone. Kleine Kiesel unter den Fußen. Man hört alle Schritte. Die Bedienung ist freundlich, jung und unkompliziert. Über uns hellgrün blühende Bäume und die Pracht der Magnolien – der leichte Wind bläst die Magnolienblätter herab.

Das Schwyzerdütsch gleitet an meinen Ohren vorbei.

Mir gegenüber ein älteres Ehepaar mit einem Eis. Ich verstehe „genau“ nur „nein“ und mehr nicht. Am Nebentisch ein junges Paar mit einem Baby. Der Papa hat es liebevoll in einem Brusttuch auf seinem nackten behaarten Oberkörper. Ich muss immer wieder hinschauen. Es berührt mich. Vorhin wurde mir auch klar, wie gut es ist, die kleinen Menschenkinder so mit sich zu tragen. Sie sind ja die Bewegung und menschliche Wärme gewohnt von ihrer Zeit im Bauch. Wusste ich das, als ich meinen 1. Sohn mit 27 Jahren bekam? Doch Wissen und Tun sind nicht immer deckungsgleich. Es gibt noch den Instinkt und die Intuition.

In mir wogen noch die Eindrücke des Museums – Richard Wagner gewidmet, der hier in der Tribschen Villa von 1866-1872 wohnte.

Wagner ist mir bis heute fremd. Manchmal fühlte ich den Bann dieser gewaltigen Zyklen und gerade weil sie so gewaltig für mich waren, konnte ich nicht hinein. Ich blieb eher abgeschreckt oder erschreckt davor. Vielleicht fehlt mir einfach der Zugang zu seiner Genialität. Denn genial muss er gewesen sein für solche Musik.

Nun ging ich durch die Räume. Viel Wille und viel Größe und viel Musik und auch Zartheit, wenn ich List anschaute und die Darstellung der Brünhild aus der “Wallküre” – solch eine Enttäuschung im Gesicht.

In der Sonderausstellung zu Siegfried Wagner dann die aufgereihte Ahnenreihe – da gehe ich hinaus.

Dynastien, welcher Art auch immer, sind nichts für mich. Dafür habe ich keine Anlage. Noch nicht einmal für kleinere Familiendynastien. Nie hat mich mein Stammbaum interessiert. Vielleicht ein Mangel. Ich habe kein Standesbewusstsein. Hat das etwas mit Selbstbewusstsein zu tun? Neiin, für mich nicht. Mir mangelt nichts bis heute. Wie ich hier sitze in der Natur als Schreibende bin ich schon ahnungsvoll.
Immer wieder scheint mir bei solchen Überanstrengungen hervor, wie schnell eine Überhöhung zu Machtwillen deformiert und dann möglicherweise zu Druck, Zwang, Abwertung, gar Gewalt.
Wagner als Nationalheld – „Der Ring der Nibelungen“ als Nationalmythos. Die Nähe Siegfrieds und seiner Frau zu Hitler. Woher kommt das alles, dieses größenwahnsinnige Beladensein?

Das „Darstellenwollen“ und das „Darstellenmüssen“.

Die Villa „Wahnfried“, der Nationalismus, der Anti-Semitismus, der Anti-Feminsimus. Die Überhöhung der Mutter, der göttlichen Liebe als Mythos, der Nibelungentreue.

Ludwig der II. fühlte sich als Regent genau davon gerufen. Mäzenatentum.

Als ich im ehemaligen Kinderzimmer von Siegfried stehe, da erschrecke ich doch. Dunkel muss es hier gewesen sein für den endlich männlichen Nachfolger. Ein traurig-zusammengekniffenes, fast abwesendes Gesicht sehe ich neben dem stolzen Vater.

Siegfried lebte als hochbegabter Mensch das Künstlertum und die Homosexualität und seine Rolle als Erbfolger auch. 1930 bewahrt ihn der Herzinfarkt vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten? Was wäre aus ihm als Homosexueller geworden? So viel Ambivalentes. Fassade und Essenz.

Die „Siegfried-Idylle“ erreicht mich beim Hören in ihrer Zartheit. Da fühle ich verspielte Liebe.

Dann hinaus aus dem irgendwie machtvoll engen Haus.

In die Weite des Gartens, der Wiesen. So blau ist der Osterhimmel und so viele Osterspaziergänger schmücken die grüne Landschaft mit dem See.

Die junge Kellnerin meint, dass ich höchstens drei Wochen brauche zum Schyzerdütsch und dann hab ich es kapiert. Ich bin nur eine Woche hier und werde immer wieder fragen: Wie bitte?

Unten das Tönen des Dampfschiffs, das gerade ablegt.

Heidrun Adriana Bomke, die reisende Autorin mit dem Übermut · 20.4.19, Luzern

Zum Beispiel Christa Wolf — literarisches Kalenderblatt

Schreibreisen ins eigene Licht, Sizilien, Heidrun -Adriana Bomke

Zum Beispiel Christa Wolf

Gestern, am 18.3., dachte ich einmal wieder an die Autorin Christa Wolf. Es war ihr Geburtstag – am 18.3.1929 ist sie in Wartenberg geboren – und irgendwie hat es sich mir tief eingeprägt, dieses Datum.
Mir, dem Thüringer Kind, dem Mädchen aus Ostdeutschland, der DDR-Frau- und späteren Literaturwissenschaftlerin, Biografieforscherin, heutigen Autorin und Lebensreisebegleiterin.
Ich habe meine literarische Sozialisierung genauso mit Christa Wolf erlebt wie mit Grimms Märchen und Tolstois Anna Karenina und Zolas Nana und Ditte Menschenkind und dem Meininger Theater und Tschingis Aitmatow … den Volksliedern meiner Vorfahren, den Weihnachtsliedern und den kleinen Gebeten am Abend, Goethes Osterspaziergang und Scholochows Menschenschicksal … – und eben sie.

Christa Wolf – Berührung

Ja, es berührt mich etwas im Innern, wenn ich an die Autorin denke, die ich auch persönlich kannte. Sie hatte eine Eigenschaft, die ich sehr schätze: Wahrhaftigkeit. Die Suche nach Authentizität in ihrem Schreiben – sie sprach von “subjektiver Authentizität”. Ein Jahrzehnt schon habe ich ihre Bücher nach Jahren der Vermittlung in Lehre und Forschung zur Seite gelegt, verschenkt …, doch ein paar sind noch in meiner Reisebibliothek. Letztmalig sprach ich zu ihr an der Universität von Catania (Sizilien) – es war im Juni 2012. Da war sie bereits ein halbes Jahr tot, die weltbekannte deutsche Schriftstellerin Christa Wolf.  Wer mag, schaue einmal auf meine Vortragstätigkeit. Manchmal braucht es Pausen. Auch das Vergessen. Neues nimmt Platz, so viel Südliches, Italienisches, Sizilianisches … – und ich spüre, dass auch sie nochmal und anders Platz nehmen wird in meinem eigenen Schreiben, das auch ein Erinnern einschließt. Ein Neu-Sehen.
Ich erinnere heute vor allem ein Buch, das mich sehr früh berührt hat:

Nachdenken über Christa T.

Eigentlich ein melancholisches Buch, wie viele ihrer Bücher, die sie im Balanceakt zwischen eigenen Erfahrungen und eigenem Erkennen sowie einer großen Utopie geschrieben hat.
Christa T. – da bläst eine junge Frau Trompete, findet ihren Ton. Entdeckt sich als einzeln, besonders – sie wird krank werden und sterben. Doch man vergisst sie nicht, wenn man das Buch einmal gelesen.
Ich war Studentin der Germansitik und Slawistik. Da klang etwas in mir an, das gesellschaftlich nicht verordnet war – dieses individuelle Lebensgefühl. Es gab im philosophischen Wörterbuch der DDR das Wort Individualität zu dem Zeitpunkt nicht. Da keimte etwas in mir auf … heute steht es in voller Blüte:

Das Eigene – Die Poesie des eigenen Lebens

Und ich entdeckte gestern beim Blättern in meinen eigenen vielen Texten, dass ich seit 2004 einen Text zu Christa Wolf geschrieben – eine Collage, wenn man so will – eine Textmontage aus vielen ihrer Bücher, aus eigenen Gedankenfetzen. Und ich habe sie sogar in Sizilien 2011 ergänzt und bin Christa Wolf in Gestalt einer Ausstellung vn Arbeiten der Künstler, die ihre Werke illustrierten oder Eigenes dazu schufen, dann 2015 im Tucholsky-Museum in Rheinsberg wieder begegnet. Unverhofft.
In Erinnerung blieb mir das Gefühl, dass Wolfs Bücher und diese Kunstwerke zu meiner Geschichte gehören. Sie beschweren mich nicht mehr – sie sind.
Und ich habe die Illusion der Vollendung abgelegt, dieses Große, Allwissende, auch Dominante, Bessere … – alle Utopien. Nein, danke!, das sage ich laut und deutlich.

Machen wir menschliche Entwürfe von uns selbst – wagen wir lebendig und friedvoll zu sein

Hier könnt ihr ihn lesen, meinen Text zu Christa Wolf (einfach klicken):

begreifen, dass wir ein entwurf sind – für christa wolf

Heidrun Adriana BomkeVon Herzen

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem

Wind im Haar

Hier geht es zu meinen Büchern.

Nächste LESUNG am 4.4., 20 Uhr in Bremen

 

Meine 13 magischen Wortweisheiten für das Jahr 2019

Himmelskugel, Heidrun Adriana Bomke

Meine 13 magischen Wortweisheiten für das Jahr 2019

All mein Schreiben und zunehmend mein Leben durchzieht die tiefe lebendige Verbindung mit dem Kosmischen, dem Großen und Ganzen. Spiritualität sagt man auch dazu. Eine andere Dimension der Liebe

Lebensliebe, die Magie und meine ureigene Poesie in sich birgt.

Essenzen daraus sind mir zugefallen, durfte ich auf den Punkt bringen. Ich gebe sie weiter als

13 Magische Wortweisheiten für das Jahr 2019

Öfter einmal “Wind im Haar” macht leicht und froh dich Jahr um Jahr!

Geh, wohin deine Sehnsucht dich findet.

Lausche lange deiner ureigenen Stimme und dann: Folge ihr!

Lebe mit einem Lächeln und du wirst Freude und Liebe entdecken!

Schenke der Welt deine Gaben, sie wird sich daran laben.

Geh in die Stille, wenn sie dich ruft.

Springe in die Fluten, wenn du sie brauchst.

Lebe mit viel Leichtigkeit! Das Leben ist schon schwer genug.

Feuer, Wasser, Erde, Luft – Natürlichkeit bringt Lebensduft!

Wenigstens einmal im Leben darfst du eine ganz neue Chance dir geben!

Öfter im Leben darfst du dir die Erlaubnis geben!

Mensch sei weise, geh auf deine ureigne Lebensreise!

Übermut tut wirklich gut!

Finde deine Zauberformel! Wie heißt sie?:

Du willst mehr über die Magie der Worte erfahren, sie in dir selbst erleben? Dann empfehle ich meine Frühlingsschreibreise vom 20.-24.3.2019 in die Mark Brandenburg:

“Die Magie der Poesie”– Schreibend Frühlingskraft wecken

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Wind im Haar

 

 

 

Was mir wirklich wichtig ist – liebevoll sein

Weihnachtslichter Heidrun Adriana Bomke

Was mir wirklich wichtig ist – liebevoll sein

Wissen Sie genau – und wissen meint hier die Herzweisheiten – was in Ihrem Leben wichtig und wertvoll ist? Was für Sie zählt? Was sofort als innere Stimme in Ihnen und dir aufsteigt bei dieser Frage?

Ich habe es für mich einmal gesammelt – seit Monaten bewegt mich die Frage.
Sicher ist meine Herzensaufzählung nicht vollständig – ich werde sie laufend ergänzen.

· Mit dem ganzen Herzen sein – aus dem vollen Herzen tun.

Nur so fühle ich tief, was wesentlich ist. Das ist eine Übung, in jedem Moment.
Und da tauchen vor meinem inneren Auge Bilder auf: meine Söhne, meine Eltern, der Himmel und das Meer, meine Begegnung mit dem Kosmischen, die Poesie des Lebens, die ich spüre, schreibe und weitergebe; meine Klientinnen und Klienten, die ein wertvoller Teil davon sind.

· Das Leben ist für mich eine Reise mit vielen Stationen.
In meinem Hörbuch “Übermut tut gut!” erzähle ich davon.

Ich versuche diese Reise mit Hingabe und in Offenheit lebendig zu leben. Auch die Untiefen, das Dunkle – ich habe auch davon schon einiges erfahren – Es geht darum, alles zu leben!, so sagt Rainer Maria Rilke, mein poetischer Begleiter in allen Lebenslagen.

· Ich schätze den Augenblick und bin eine schreibende Sammlerin von Augenblicken.

Leben ist der freie Atem, in jedem Augenblick. Das ist für mich die Wahrheit geworden. Im Unterwegssein die letzten sieben Jahre habe ich genau das erfahren! SEIN im AUGENBLICK – ÖFFNUNG FÜR DEN MOMENT, egal wo. So habe ich so viel Schönes und Neues erleben dürfen.

UNTER DEM FREIEN HIMMEL IN MIR!,
das ist ein Lebensmotiv für mich.

· Ich spüre mit zunehmenden Alter, dass Leben und Tod zusammengehören.

Zwei Pole des Seins, die ein Gleichgewicht möchten. Da verstehe ich Rilke immer ebsser, der sagte, dass es die Anforderung des Todes an uns ist, das Hiersein ganz auszuschöpfen.

· Selbstliebe und Liebe gehören für mich fest zusammen.

Ich lerne es, gut für mich zu sorgen: Was brauche ich? Womit geht es mir gut? Nur dann kann ich gut und liebevoll für andere dasein. Bin ich selbst nicht gut gefüllt, dann kann ich schlecht geben. So lerne ich auch

· Grenzen zu setzen und ich mache mich nicht mehr zum Opfer.

Ich sage auch einmal Nein oder: Jetzt nicht, später vielleicht.

· Ich lerne immer mehr, meiner sehr feinen Intuition und Hochsensibilität zu vertrauen.

Ich entwickle sie weiter. Mein Schreiben, das unbedingte Sein in der Natur, in Stille und Natürlichkeit, der Austausch mit Seelenverwandten, die Beachtung meiner Träume, mein poetisches Schatzkästlein, kleine Rituale und Begleitungen (Yoga, meditation, Spaziergänge, Stille, Astrologie, Tarot, Engel und Gött*innen, Märchen) pflege ich.

· Ich begegne allen Wesen respektvoll, friedlich und freundlich – ich versuche es wirklich:

Den Menschen jeden Tag, den Tieren, den Bäumen, den Blumen, meinen Klienten … – ich übe mich in Toleranz und versuche nicht zu werten. Es so stehen lassen und meine Ansicht hinzufügen.

· Ich diene dem Leben da, wo es mich um Hilfe bittet.

Das geschah beispielsweise, als mein Vater sehr krank wurde und ich die Chance hatte, ihn wirklich über einen langen Zeitraum zu begleiten. Oder als mir in den Ätnawiesen eine kleine Hündin nachlief – ich konnte irgendwie gerade keinen Hund gebrauchen, doch ich nahm die Aufgabe und das kleine Wesen an. Und das Leben hat mir geholfen, sie zu hüten und weiterzugeben!

· Ich bin davon überzeugt, dass das Leben mich liebt!

Und ich hier bin, damit auch ich es wahrhaft lieben und leben lerne – mit all seinen Seiten.

· Ich schätze und achte mich selbst.

Ich bin es wert, mich selbst gut zu behandeln und gut behandelt zu werden. Ich beende alle Beziehungen etc., die mir nicht mehr guttun und pflege alles, was meinem inneren Wachstum dient.

· Ich liebe und gestalte meine Arbeit als Freiberuflerin und Gründerin von Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

· Ich gestalte meine besondere künstlerische Arbeit mit all den Gaben und den Professionen,

die ich als Basisausbildungen habe (Lehrerin, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Biografieforscheriin mit Ausbildung in Poesietherapie). Ich habe herausgefunden und finde heraus, was genau meine Besonderheiten und Kostbarkeiten sind: lebendige Lesungen, sehr individuelle Schreibreisen zum Entdecken im Außen und Innen, biografische Arbeit und Schreibbegleituung, Begleitung von Wandlungsprozessen, die Arbeit mit Kleinstgruppen bis 7 Personen.

· Ich kreiere und inspiriere zu Leichtigkeit, Schöpferkraft und Muße.

Das ist eine wahre Kostbarkeit, die auch ihren Preis verdient. Ich arbeite sehr individuell, meine Klienten haben meine volle Hingabe in der Zeit der Begegnung.

· Ich inspiriere Menschen, ihre eigene Schöpferkraft immer tiefer zu entdecken,

um sich als Wesen liebevoll und lebendig zu entfalten und mit der Schönheit des Lebens zu verbinden. Ich nenne das die “Poesie des Lebens” entdecken!

· Ich glaube an die Magie der Poesie und bringe sie als Dichterin in die Welt.

Da halte ich es mit Jean Paul und seinem Satz:
“Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt ud in der Seele die Essenz der Schönheit zurück läßt.”

· Poesie macht reich – in jeder Weise!

· Ich liebe und schätze wahre Begegnungen:

Geben und nehmen, wirklichen Austausch. Auge in Auge, von Seele zu Seele. Flüchtigkeiten sind mir fremd. Ich entwickle und mag Verbindlichkeiten. Ich pflege meine familiäre Verbundenheit und meine Freundschaften.

· Ich bitte um Vergebung und vergebe anderen Wesen.

Alle kennen das sicher: Wir spüren im Nachhinein, dass wir jemanden verletzt haben, dass wir nicht da waren, als wir da sein sollten … Leider passiert das und es ist auch mir passiert. Ich kann nur eins tun: um Vergebung bitten, dass ich nicht geholfen habe, dass ich nicht im rechten Moment da war, dass ich unangemessen reagiert habe … Und andererseits werden auch wir selbst verletzt. Ich habe das mehrmals kräftig erfahren. Das hat natürlich auch seinen Grund – ich habe auch meinen Anteil daran. Mit einem Ritual vergebe ich den Menschen. Das dauert und gelingt doch gut. So entsteht zwischenmenschlicher Frieden, werden die störenden Energien und Knflikte aufgehoben, können sich ausgleichen.

· Ich traue meiner Wahrnehmung, dass alles mit allem verbunden ist.

und jeder meiner Gedanken, meiner Handlungen einfließt iin den großen “Lebensozean”. Mit meinen positiven, freundlichen, poetischen und Mut machenden Energien kann ich ganz viel tun!

· Ich darf um Hilfe bitten, wenn ich sie brauche.

Das übe ich! Und manchmal hilft mir das Leben auch einfach, gibt mir einen Hinweis. Und ich merke: Oh, du bist mal wieder total an deine Grenze gegangen.

· Ich gehe mit einem Lächeln jeden Tag hinaus.

Auch wenn es mir einmal vergeht, das kommt schon vor. Immer wieder den inneren Frieden finden – auf meine Weise. Achtsam und aufmerksam sein.

· Ich bin mutig und lebe meine Lebendigkeit!

Ich öffne mich jeden Tag dem Neuen, gehe auf, wie es auch die Sonne tut – schaue, was mir das Leben bringt, was gerade ich möchte und tun kann. Stillstand bringt Starre!
Damit ist nicht gemeint, dass ich nicht ausruhe, entspanne – nein. Das gehört sehr zur Lebendigkeit dazu.

· Ich lebe Leichtigkeit und lasse die Dramen sein!

Das ist etwas, das mit mir wächst. Früher habe ich gerne Drama gemacht – “Damendrama”, wie ich es in meinem Reisetagebuch “Neumond in Syrakus” nenne. “Ach ich Arme – was passiert mir da wieder …”
Langsam habe ich – auch durch Begleitungen – erfahren, dass ein Konflikt, ein Dilemma, ein ungutes Gefühl etc. eine wahre Chance ist. Annehmen. Durchleben. Schauen, was einem hilft, um wieder aus der Krise zu kommen. Entdecken, was sie mir sagen möchte.Leider ist es so, dass Dramen oft viel mehr Aufmerksamkeit bekommen als gute Nachrichten, Freude etc. Und Menschen, die ins Drama gehen, wie auch immer, bekommen sie auch. Das habe ich bei mir “durchschaut”.

Und dann konnte ich leichter werden – wirklich auch Ballast im Innen und Außen abladen – und loslassen. Auf meinem Blog erzähle ich, wie ich loslassen konnte … bis ich über Jahre hinweg erkannte:

Es darf mir so richtig gutgehn und ab, ja:

· Neu losgehen – mutig ins Offene!
Ja, Übermut tut gut! – mein Mut zum wandelnden Leben.

“Ich weiß es noch nicht”, das ist ein Satz geworden, den ich seit 2010 öfter gesagt habe. Und das war weder Koketterie noch Lüge, es war einfach so. ich wusste nicht, wo ich in eiinem Monat wohne oder wie ich auf Reisen auch meinen unterhalt verdiene (ich hatte wohl Ahnungen davon). ich weiß auch gerade jetzt noch nicht, wo ich im April wohnen werde. … und so ist so viel entstanden, von dem ich noch nicht einmal geträumt hatte! Drei Reisebücher beispielsweise in sieben Jahren. Ich habe italienisch gelernt und so viele neue Menschen kennengelernt. … – und diese kraftvolle Insel Sizilien!

· Ich kann mich erneuern und muss niemals perfekt sein.

Perfektionismus ist Angst vor dem Versagen. Ich schaue meine Ängste an und habe erfahren, dass ich sie verwandeln kann.

· Ich liebe das Leben und habe mich entschlossen, es tief und möglichst ganz zu entdecken!

Das war irgendwie schon immer so, bereits als Kind hatte ich dieses Gespür, und so möge es bleiben. Das Leben ist ein Geschenk für mich, das ich ein lebenlang auspacken kann! Und ich freue mich, dass ich wirklich die Schleife aufgemacht habe …!

· Ich lebe einfach und natürlich.

Das steht gerade jetzt im letzten Lebensdrittel als Wert für mich ganz oben. genau schauen, womit ich mich umgebe, wofür ich Geld ausgebe, was ich esse, wie ich reise, womit ich mich kleide. ich bin keiine Anhängerin der Konsumwelt und lebe mit wenigem. “Einfach und natürlich” ist mein Motto dabei.

· Die Natur ist meine Lehrerin. In der Kunst, im Schreiben, im täglichen Leben.

· Ich bin dankbar und übe mich wirklich jeden Tag darin.
Ich danke der Sonne und den Elementen, dass sie mir das leben ermöglichen . Ich danke und vertraue.

· Ich habe einen Schutzengel und bitte um Schutz für meine Familie, mich und dass alles natürlich und liebevoll bleibt, Konflikte sich auflösen etc. Ich vertraue, dass ich geleitet bin.

· Und ich habe eine Vision:

Lebendig, leicht und voller Kreativität älter zu werden und der Welt zu geben, was ich geben kann.

Heidrun Adriana Bomke · Poetin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterinmit Leichtigkeit in Punta Secca

Heidrun Adriana Bomke
Heidrun Adriana Bomke

Bremen im Advent

BESINNUNG, Adventslesung via Zoom

Bremen im Advent

Heute bin auch ich ein bisschen angekommen – einfach anders. Avenire – ankommen. Über den Marktplatz mit dem Weihnachtsmarkt. Domsheide. Das leuchtende Rathaus.

Die Mittagsandacht im St. Petri Dom. Lange habe ich gesessen in dieser großen Stille. Die Sätze der Pfarrerin angehört:

Gott, dir vertraue ich. Hilf mir, dass ich nicht verloren gehe.

Tränen rollten mir über die Wangen. Berührung. Ich lasse sie zu. Es tut gut. Tränen sind der Regen der Seele, so spüre ich immer wieder. ich bin berührt vom Leben. Von den Worten der Pfarrerin, von der stillen Andacht, von den Kerzen, die leuchten.

Advent im Dom zu Bremen
Advent im Bremer Dom

Advent – die Ankunft.

Die Ankunft Christi im großen Reigen des Lebens. Schicksal und Möglichkeit zum Lebendigsein. Immer wieder neu, immer wieder anders. Nein, ich bin im strengen Sinne nicht religiös. Doch glaube ich tief an die Liebe und das Heilige im Leben. An eine ganz starke Kraft. Ich vertraue und lächle. Hier, wie ich gerade in ein anderes Stück Bremer Himmel schaue – silbrig glitzernd.

Auch gestern Abend bin ich durch die Menschenmengen gegangen. Plötzlich fühlte ich, dass alle diese so vielen verschiedenen Leute Sehnsucht haben. Mitten im Leben sein möchten. Miteinander sein möchten. Auch wenn sie es nicht zeigen oder vielleicht fast vergessen haben.

Das erfüllte mein Herz. Und unerwartet tauchten in dem ganzen Weihnachtsrummeltreiben engelhafte Gestalten auf. Die Menschen strömten hin. Ich winkte ihnen zu. Ankommen – Advent.

Weihnachtszauber in Bremen
Weihnachtszauber in Bremen