Ein WAGNIS eingehen – sich trauen !

Wandlung wagen _ Heidrun Adriana Bomke

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

ein WAGNIS eingehen – das klingt riskant, ungewiss – doch wissen wir wirklich, was kommt?

Die Zeit ist gerade voller Ungewissheit und Unruhe. Täglich ändert sich etwas, werden wir überschüttet mit neuen Informationen, Anordnungen, so viel Unruhe. Ja, wir werden beschnitten in unserer äußeren Freiheit. Und stehen da … was ommt nun?

Gibt es das nicht auch im eigenen Leben, dieses Ungewisse, dieses Sich-Fragen, auch ohne dieses “Corona-Szenario”?!

Ich begegne in meiner schönen Arbeit, im Schreiben, auf Schreibreisen, immer wieder dieser Situation:

Wohin geht mein Weg? Da, wo ich gerade bin, da ist es nicht mehr gut, das spüre ich deutlich. Doch was kommt, wenn ich den Ort, die unangenehme und doch “sichere” Situation verlasse?

Ich gebe meine Antwort:
Das Ungewisse, Unbekannte und die Freude über die Lebendigkeit, über das Neue und Offene ! Und daraus, langsam wachsend, ein neues Vertrauen in genau dieses Nicht-Wissen und in die eigene innere Stimme und Intuition. Nur diese können wir hören lernen und damit wissen!

Diese Antwort resultiert aus meinen persönlichen Erfahrungen, in denen ich die Gesetzmäßigkeiten des Wandels am eigenen Leibe kennenlernen durfte, sie mit mir mitschreibend in Poesie und Reisetagebuch festhielt und es noch immer tue. Als Biografie- und Transformationsforscherin erkundete ich sie literatursoziologisch. Und mittlerweile erfahre ich die Gesetze des Wandels auch in einer Ausbildung nochmals vertiefend philosophisch, anthropologisch als universelle Lebensweisenheiten.

Gerade las ich in meinem Reisetagebuch “Neumond in Syrakus” (2015). Es hält die ersten Erfahrungen die ersten Monate, eines großen mutigen Aufbruchs mit 52 Jahren fest.

Ja, ich war schon Anfang 50, als ich endlich ins Wagnis ging!

Spät dran, vielleicht, aber doch rechtzeitig! Und da schaue ich mich heute an, wie ich da stand, an fremden Orten, unterwegs: Irgendwie frei, selbst staunend und ich lese auch im Staunen dieses Ungewisse. Und die Texte geben es in Wort und Bild so lebendig wieder! Ein Rondell ist mir besonders aufgefallen. Es ist wie ein Versprechen – ja, ich bin mir treu! Ich zitiere es hier:

Ich bin das Mädchen, das endlich spielen kann – Ein Rondell

Ich bin das Mädchen, das endlich spielen kann
Gehen, wohin es will …
Die Tür ist offen
Ich bin das Mädchen, das endlich spielen kann
Die Natur lacht mich an
In eine Unendlichkeit hinein
Ich bin das Mädchen, das endlich spielen kann
Gehen, wohin es will …

So grüße ich alle ! Wer Lust auf meine “Wandlungsliteratur” hat – gerne bei mir bestellen: info@heidrunbomke.de
Hier eine Lesermeinung dazu:

Liebe Adriana

dein Buch habe ich verschlungen (was mir eher selten bei Büchern passiert!)!

Es trifft auf mich in einer Phase, in der ich auch physisch mehr unterwegs bin, “ausgeliefert” dem Moment – das tägliche Leben fortlaufend weiterentwickeln, planen, ausprobieren, machen, reflektieren. Es gehören dazu jene tristen, öden Momente, wo alles scheint aus dem Ruder zu laufen oder jene beglückenden Momente, wo man sich Eins fühlt, mit dem was ist.

Du hast das alles mit einer Ehrlichkeit beschrieben – hast dein Unterwegssein ausgebreitet – hast dein Gedankenkino miteinbezogen – webst Gedankengänge anderer Menschen ein – lässt eigene Gedichte einfliessen – ein richtiges Feuerwerk der Auseinandersetzung mit dem Jetzt, mit dir, mit der Umwelt! Danke! (Beat, Luzern)

 

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