Ätnaausbruch am 1.10.19

Ätnaausbruch, Heidrun Adriana Bomke

Ätnaausbruch am 1.10.19

Wieder am Ätna. Eine Woche Ende September, Anfang Oktober 2019. Und der Vulkan, er begrüßt mich mit seinen Kräften! Maga Ätna, die Zauberin Ätna ist am Wirken. Tief in die Feuer- und Erdkraft fühle ich mich geschleudert und gestellt. Unterwegs mit meiner Freundin Petra. Ich bin wieder begeistert und voller Demut angesichts dieser Elementar-Kräfte, die ich seit 8 Jahren erkunde und bestaune.

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensIch rufe der Maga Ätna mein Gedicht zu!

Ätnaausbruch, Heidrun Adriana Bomke
Ätnauasbruch am 011019

Ätnaausbruch_Heidrun Bomke
Ätnaausbruch
Heidrun Adriana Bomke

 

 

 

 

 

MAGA ÄTNA

Bist eine Zauberin

mein Berg

spuckst Feuer und Asche

bläst weiße Wölkchen wie Luftballons

ins blaue Himmerlszeit!

Ich winke allen zu, zwischen Ätna und Meer und grüße aus Sizilien!

Ätnaausbruch_Giardini Naxos

Giardini Naxos

© Foto & Text: Heidrun Adriana Bomke · Posie des Lebens-Lebendig schreiben www.heidrunbomke.de

Ätnaausbruch_011019
Ätnaausbruch_011019

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Heidrun Adriana Bomke · Blog

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Das ist ein Reisetagebuch-Auszug aus meinem Hörbuch
“Übermut tut gut! unterwegs in den Süden.

Noch heute, sieben Jahre später, bin ich begeistert!

Heidrun Adriana Bomke-Ätna-Blog
Dreifaltige Göttin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich erzähle voller Staunen und aus dem Augenblick heraus von einem Hochsommerabend am Vulkan Ätna, wo ich lange lebte. Die Zeit um Ferragasto am 15. August ist immer ein Höhepunkt im sizilianischen Leben. Das tägliche Leben ruht und man feiert den Sommer! Ziemlich genial.
Diese Erfahrung am 14.8.12 hat mir ins Fleisch geschrieben, was es heißt,

DER EIGENEN INTUITION FOLGEN – VERTRAUE IN DEN EIGENEN WEG!

Ätna-Heidrun Adriana Bomke

Und Sie – kennen Sie das? Schreiben Sie gleich einen Text:

Wie ich meiner Intuition gefolgt bin!

Ich gebe Ihnen noch mein Schreibmotto mit auf den Weg:

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gutDIE BESTE ART ZU SCHREIBEN IST MIT DEN UREIGENEN WORTEN UND DIESE FLIEẞEN UNMITTELBAR AUS DEM HERZEN IN DIE HAND.

Viel Freude beim Schreiben!

Folgen Sie gerne den Schreibentdeckungen nach Sizilien und erleben Sie selbst die Magie des Lichts, des Meeres, der Mythen …!

TERMINE Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

© Foto/Text
Ihre Heidrun Adriana Bomke, die Autorin mit dem Übermut! – KONTAKT

Heidrun Adriana Bomke

Herbstzeitlosen — Hilde Domin und ich

Herbstzeitlosen am Ätna

Herbstzeitlosen — Hilde Domin und ich

Hilde Domin (1909-2006) ist mir eine poetische Vorgängerin. Eine Ermutigerin. Nie habe ich sie getroffen – es wäre ja möglich gewesen. Erst um das Jahr 2004 nahm ich ihre so tiefen anderen sinnlichen Liebes- und Naturgedichte genau wahr. Und ihre Auffassungen von Poesie, die sie als magische Gebrauchsartikel bezeichnet. Ihre Poetologie ist mir nahe. Dass sie als Dichterin noch einmal neu geboren! “Mein 1. Gedicht, das war schon mein Leben”, so schreibt sie. Und sie kam mir sehr nahe. Mit ihren Gedichten. Und ich ihr. In meinen Träumen begegnete sie mir mehrfach. Ich kreierte sogar 2009 ein literarisch-musikalisches Programm für sie gemeinsam mit der Akkordeonspielerin Britta Stützer, das wir vielfach bis 2012 mit Begeisterung und viel Erfolg draußen und drinnen aufführten:

DAS ZWEITE PARADIES

Hilde DominHilde DominHilde DominZahllose Bilder berühren mein Herz. Einige davon nahm ich in eigenen Gedichten als Motiv auf. Die “Herbstzeitlosen”, “Worte sind reife Granatäpfel”, “das Klicken des Riegels, der die Stalltür leise schließt” … Es ist wundersam, wie Worte durch die Seelen ziehen … wie wir scheinbar Lebensthemen haben, die ähnlich, obwohl die konkreten Leben ganz anders.
Heute, wo der Herbst so spürbar und die Herbstzeitlosen ihre Köpfe neigen, da denke ich wieder an sie. Lese meinen Traum, den ich hier noch einmal zitiere aus:

“Neumond in Syrakus. Reisetagebuch, 2015”

5. zum 6. April 2011, erste Nacht am Vulkan

Nächtliche Begegnung mit Hilde Domin

Hilde Domin begegnete mir heute im Traum. Die Dichterin, die mich seit Jahren berührt mit ihren Worten. Eine Vorgängerin. Ich trat seit drei Jahren erfolgreich mit einem poetischen Programm auf, begleitet von einer Musikerin: „Das zweite Paradies.“
Letztendlich war es ihr Lebensentwurf, ihre Lebensrettung durch das eigene Schreiben, die mich genauer schauen ließen. Sie lebte an der Seite eines Mannes, dem sie jahrelang diente. Sie, eine so talentierte und für ihre Zeit äußerst fortschrittliche Frau, unterwarf sich einem Mann, legte ihm gar ihr Leben zu Füßen: „ … wenn du nur willst!“ Faszinierend leichte Liebesgedichte! Ihre Ermutigung: „Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten“. Da sprach mich wohl ihre Seele an in diesen Liebesgedichten und den archaisch alltäglichen Bildern vom „Ziehenden Landschaften“.

Die Dichterin gab mir heute Nacht ein Zeichen. Spazierte in meinen Traum. Kam lächelnd direkt auf mich zu nach einer Lesung. Ich hatte keine Lust auf diese Lesung. Machte sie aber doch, artig wie ich war. Die Menschen waren zufrieden. Klatschten. Freuten sich. Ein Herr gab mir einen Strauß.

Dann kam sie. Tänzelnd. Und lachte mich an!

Sagte sie etwas? Das weiß ich nicht. In meinem Gefühl gab sie mir die Ermutigung, meinen eigenen poetischen Weg zu gehen. Was man in der ersten Nacht träumt …

Ja, und dann schrieb ich im Herbst 2011 in den Wiesen am Ätna Süd, am Vulkan, das gedicht von den

“Herbstzeitlosen am Ätna”
Mit einem Motiv von Hilde Domin

Jetzt

wo die Herbstzeitlosen aufstehen

in den müden Gräsern des Sommers

Jetzt seh ich dein Gesicht

Seh dein Lachen zwischen den blauen Trauben

Jetzt

wo auch hier die Hagebutten rot am Strauch

und die braunen Maroni warten auf das Feuer

Jetzt

wo die Herbstzeitlosen ihr lila Haupt langsam neigen

Schau auch ich demütig in den Spiegel

Jetzt ist es Zeit

Dass ich um die Ankunft weiß.

Das Gedicht spricht vom Ankommen.

Wo? Was meinen Sie? Schauen auch Sie manchmal in den Spiegel und fragen sich danach? Gerade jetzt im Herbst? “Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr …”, so schrieb Rilke melancholisch.

Eine Schreib-Anregung für Sie und dich:

Schauen Sie auf den bunten Blätterfall. Vielleicht machen Sie einen raschelnden Spaziergang. Nehmen Sie sich dann ein bisschen Zeit, so eine kleine stille halbe Stunde. Einfach ein leeres weißes Blatt. Und dann schreiben Sie einfach los:

Mein Ankommen (?)

Ich erinnere an mein Schreibmotto:

Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten und diese fließen unmittelbar aus dem Herzen in die Hand.

Viel Schreibfreude! Und schaut doch mal bei meinen Fernschreibkursen vorbei – Anregungen gibt es genug – vielleicht auch für ein Geschenk!

Aus dem Blätterwirbel grüßt poetisch

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Die Wandlungskraft des Ätna und der Poesie – Verjüngung

Die Wandlungskraft des Ätna und der Poesie — Verjüngung

Im Oktober 2017 begleitete ich eine Gruppe von Frauen während einer poetischen Reise zum Ätna, in die Poesie einer alten Kulturlandschaft. Die Frauen spürten die starke Wandlungskraft, die von Ätna und meinen poetischen Worten ausging.

Daisy schrieb mir später von Zuhause eine Mail und schickte ein besonderes Feedback zu dieser Poetischen Reise. Sie spricht von der Wandlungskraft des Vulkans und der Poesie! Fühlt sich jünger geworden – sichtbarer!
Lesen und schauen Sie selbst: Eine Collage mit dem Titel

Frei behütet im Tagesrund!

Herzlichen Dank, liebe Daisy!

Im Park der Zauberin – Reisereportage

Erwachen
Der Ätna ist eine Zauberin!
Eine Reise in einen besonderen Park

Der Ätnapark. UNESCO-Weltnaturerbe seit dem 21. Juni 2013. Diese archaische Kulturlandschaft mit 59000 Hektar Land bietet von Feuerschlünden auf dem Gipfel des höchsten aktivsten Vulkans Europas über erkaltete Krater, Lavaströme, Grotten und fruchtbarste Erde mit Wein, Obst, Mandeln, Wäldern, Pistazien, Blumen und freundlichen Ätnadörfern eine besondere Anziehung!

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Worte sind reife Granatäpfel. Eine Betrachtung

Hier lesen Sie das Vorwort zu meinem zweisprachigen Gedichtband
“Wo das Licht wohnt / Dove abita la luce”,
erschienen 2014 im Catanesischen Verlag Prova d’Autore.

„Worte sind reife Granatäpfel“ – diesen Vers der Dichterin Hilde Domin hatte ich im Gepäck, als ich am 5. April 2011 ohne Rückticket in den Süden flog. Und sie, die Gedichte als „magische Gebrauchsartikel“ bezeichnete, erschien mir in meinem ersten sizilianischen Traum, kam lachend auf mich zu.
Damals ahnte ich nur, dass ein „neues Leben“ in mir auftaucht. Ich spürte, dass „etwas“ unwiederbringlich zu Ende gegangen war. Ich spürte es mit Schmerz und gleichzeitig mit der Freude des Neubeginns. Ich war 52 Jahre, hatte bereits ein volles Leben gelebt. Ich las damals oft die Zeilen Hermann Hesses aus dem Gedicht „Stufen“: „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise/ Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen“. Lesen Sie mehr »