Will dir den Frühling zeigen – Ostergruß!

Granatapfelblüte in Sizilien

Will dir den Frühling zeigen – mein poetischer Ostergruß!

Das Gedicht, das ich Ihnen und euch vorlese ist nur 40 Sekunden lang. Ich habe es im Frühling 2010 geschrieben. Nach dieser kurzen Lese-Zeit ist Stille. Der Stille lauschen tut auch gut. Nicht gleich weiter zum nächsten … –

Will dir den Frühling zeigen … fühlen den Weltentausch!

Einfach mal lauschen in sich hinein. Was summt denn da nach dem Winterdunkel? Was darf neu und wieder sein? Was möchten Sie, was möchtest du im Frühling finden mit den Ostereiern und erleben? Was möchtest du einem anderen Menschen zeigen? Das Grün, die Freude … Gehen wir in Wald und Feld, genießen wir die Natur und ihren Ruf zum Werden!

In Goethes Osterspaziergang,

lese ich ihn, liegt ein großes Be-Freien – ein Öffnen zum Lebendigen hin!

“Denn sie sind selber auferstanden …”

Ich wünsche euch und Ihnen allen so lebendig schöne, bunt geschmückte und auch einfach natürliche Ostertage!

Heidrun Adriana Bomke mit der

San Valentino – Von der Liebe

14. Februar 2018 · San Valentino
Für meine Leserinnen und für meine Leser !

Schneerose

© Text und Foto · Adriana

Im warmen Lächeln meiner Haut atmet der Duft der Liebe.
Nel sorriso caldo della mia pelle respira l’odore dell’ amore.

Ja, meine L i e b e   z u m   L e b e n , sie wächst!

Ich kann es wahrhaftig ablesen an
Sie ist spürbar. Sie lässt mich fühlen. Sie lässt mich lächeln. Sie lässt mich weinen.
Sie lässt mich meine eigene Wärme und Fülle fühlen.
Sie lässt mich vertrauen.
Sie lässt mich schreiben, gestalten, weitergeben, berühren.

Lesen und hören Sie gerne heute meinen besonderen Lebenslauf in Poesie!

Seit 2009, nach einer heftigen Lebenserschütterung, habe ich mich anders auf den Weg gemacht.
Das Geschenk des Lebens auszupacken.:-)

LEBENDIG ZU SEIN.

Ich bin wirklich dankbar für diese Lebensreise.

Die mich inspiriert. Von der ich schreibe.

Nein, sie ist auch nicht immer einfach. Sie fordert Entscheidungen.
Doch ich erfahre immer wieder, dass Probleme und auch Schweres mit Freude, Liebe, Vertrauen und Geduld wandelbar sind in Leichtigkeit und Lachen.:-)

Mein Dank heute an alle und alles für Begleitung, Inspiration und Schutz.

So wünsche ich allen einen liebevollen Valentinstag!

Hier blühen Sie schon, die Lichtnelken und der Mohn auch …

Eine Schreibanregung als mein Geschenk zu San Valentino:

Schreiben Sie einen Liebesbrief an das Leben!

Wenn das vielleicht zu abstrakt ist: Gerne auch an einen Menschen, an ein anderes Wesen, einen Baum, an den Himmel, den lieben Gott, … an jemanden, dem Sie von Ihrer Liebe und Dankbarkeit sprechen möchten.

Das tut gut. Schreiben verbindet mit der Freude!

Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten.
Und diese fließen aus dem Herzen unmittelbar in die Hand !

Meine Einladung gilt in 2018!

Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Hier finden Sie meine Termine.

Von Herzen
Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke mit Freude auf alle Begegnungen und dem

Ü B E R M U T ! 🙂
Ja, er tut wirklich gut … , der Mut zum eigenen Wandel …


Lavasteinherzfinderin – Ein Ausstellungsmorgen in den Weserterrassen

4. Februar 2018, Weserterrassen Bremen
aus meinem Ausstellungsbuch zur Vernissage:
LAVASTEINHERZFINDERIN · Mein Sizilien · 4.2.-14.3.18

Solch weiche sanfte Worte und Bilder — ein Hauch von Ruhe, stiller Freude und gemeinsamer Lebendigkeit bei tänzelnden Schneeflöckchen an der Eis-durchfluteten Weser! danke für diesen schönen Sonntagvormittag, eine erfüllende Begegnung! Jeana · Bremen

 

 

 

 

Vielen Dank für diesen wundervollen Sonntagmorgen im leichten Schneefall von Bremen! Herzlichst, Antje R. · Bremen

Ein wundervoller Sonntagmorgen, wundervolle Bilder, ergreifende Poesie, eine beeindruckende Frau — Adriana. Brigitte K. · Berlin

Du Poetin im blauen Gewand reichst mir mit deinen Worten immer wieder
meine Hand — Danke für deine tiefen Seelen-Berührungen! Deine Katrin M. · Hamburg

 

 

 

 

Tief wieder berührt — erfreut, hergekommen zu sein; kraftgebend im Lebensstrom. Danke für deinen Kreativgeist! Brigitte St. · Berlin

Danke. Du hast ein tolles Gespür für das Positive im Leben. Danke, dass du am heutigen Sonntagmorgen etwas in uns hineingelegt hast. Tvb, Gisela H. · Sizilien und Brixen, Südtirol

Danke für den wunderbar poetischen Sonntagvormittag in den Weserterrassen Bremen — mit den Bildern vom heißen Ätna und der Vorstellung von Sizilien und dem Schnee vor dem Fenster und der ziehenden Weser. So der Himmel uns hilft, sind wir im März auf Sizilien und vielleicht sehen wir uns dann wieder. Petra R., Gaby P. · Bremen

Sehr gerne!
Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Ich danke von Herzen allen Menschen, die mit mir gemeinsam meine Ausstellung “LAVASTEINHERZFINDERIN – Mein Sizilien. Fotografie und Poesie”
eröffnet haben. Ich danke Katrin Matschenz für Ihre poetischen Begrüßungsworte. Ich danke Claudia Strauss, Weserterrassen Bremen e.V. für Ihre liebevolle Unterstützung meiner Ausstellung. Mögen sich noch viele Menschen berühren lassen von den Urkräften der größten Insel im Mittelmeer: Sizilien.

Und hier hören Sie einen Auszug aus meinem Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! unterwegs in den Süden. Reisetagebuch 2011-2017:

LAVASTEINHERZFINDERIN · Was ist das? – Brief an meine Übersetzerin

Erwachendes Herz

Das “Erwachende Herz” ist bereits verkauft!

 

 

 

Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke · www.heidrunbomke.de

Sie möchten öfter eine solche Mail mit Poesie, Bildern, Reiseeindrücken, Terminen haben?
Mein Lesecafé kann man abonnieren!

 

 

 

Danke an die lieben Menschen, die zur Eröffnung der Ausstellung “LAVASTEINHERZFINDERIN — Mein Sizilien” am 4.2.18 um 11 Uhr in den Weserterrassen Bremen e.V. dabei waren!

LAVASTEINHERZFINDERIN – Einladung zur Vernissage am 4.2.18, 11 Uhr, Weserterrassen Bremen

Lavaherz am Ätna Süd

Herzliche Einladung zur Vernissage meiner Ausstellung
am 4.2.2018, 11 Uhr, Weserterrassen Bremen!

Plakat_Lavasteinherzfinderin

L a v a s t e i n h e r z f i n d e r i n – was oder wer ist das?

“Seit ich am Ätna laufe und ich bin sehr oft seit April 2011 achtsam unterwegs gewesen, habe ich auf Schritt und Tritt Lavasteine gefunden, die eine Herzform hatten. In groß und klein, unter Bäumen und im Gras und sogar im getauten Schnee. Das hat mich besonders gerührt – ein Herz, das unter dem getauten Schnee sichtbar wird, drumherum ist schon Grün.

Ich habe es “Erwachendes Herz” genannt. Mich rühren diese Herzsteine aus fester Lava. Ein Gebilde, das alles in sich trägt: Feuer, Minerale, Festigkeit, Leben in Wandlung, und ja, da ist Liebe. …”
(Auszug aus dem Hörbuch “Übermut tut gut! unterwegs in den Süden. Reisetagebuch 2011-2017″, sorriso Verlag 2017)

Ich freue mich auf unsere Begegnungen !
Heidrun Adriana Bomke,

mein Weg am Strand von Punta Secca

Was war das für ein Jahr? oder Ich will leben!

Was war das für ein Jahr? oder Ich will leben!

Vielleicht fragen Sie sich das auch gerade? Halten Sie Ausschau nach hinten und nach vorne? Für viele, so entnehme ich den Stimmen der Frauen und Männer, die mit mir gereist sind, geschrieben haben, die bei Lesungen mit mir sprachen, war es ein bewegtes. Warum auch nicht?

Leben ist Bewegung! Leben ist Wandel.

Nein, das ist keine Floskel. Ja, auch für mich gab es Veränderungen, viel Neues. Ich habe Entscheidungen getroffen. Menschen und Orte losgelassen, die mir nicht mehr gut taten. Habe meine neue Homepage “Poesie des Lebens” in die Welt gebracht! Und

Mein 1. Hörbuch mit dem Titel: ÜBERMUT TUT GUT!

Und das alles nicht allein, sondern verbunden mit lieben Menschen und dem großen schönen ganzen Leben. Danke an alle!

Im Dezember 2017 ist mein Reisetagebuch der Jahre 2011-2017 als Hörbuch erschienen: ÜBERMUT TUT GUT!

Zwei Hörproben nehmen Sie mit in das Jahr 2015, das den Titel trägt:
ICH WILL LEBEN! Ich lebe bereits vier Jahre zwischen Deutschland und Sizilien.

Jahresbeginn 2015 – ich träume vom Vulkanausbruch, bin eingeschneit am Ätna, sitze auf einem Felsen, betrachte Sizilien aus der Luft, begegne dem Tod … liebe und lebe.

Jahresende 2015 – ich schreibe einen Brief an eine Freundin und resümiere mein Jahr –
“Nein, ich möchte mich nicht mehr im Stich lassen.”, so heißt es am Ende.

Viel Freude, viel Inspiration beim Hineinhören in ÜBERMUT TUT GUT!

Und vielleicht greifen auch Sie einmal zum Stift unter dem Titel:

Ich will leben!

Was macht Ihr Leben aus? Was macht Sie gelassen, zufrieden? Was beseelt Sie? Ja, wo wohnt gar Ihre Seele? Was hat Sie irritiert, verletzt gar oder traurig gemacht? Haben Sie Sehnsüchte? Wo ist Ihr Zuhause?

Es tut wohl, bewusst und “aufgeräumt” durch das Jahrestor zu gehen.

Schreiben bringt Gefühle und Gedanken ins Bewusstsein.

Nun geht es zu Ende, das Jahr 2017. Es ist gut, mit Ruhe zu schauen. Ja, auch abzuschließen, was nicht mehr zu einem gehört. Das darf man tun! Und sich fragen: Wohin geht meine Lebensreise 2018? Das darf man fragen. Je bewusster es geschieht, um so klarer werden wir in unseren Handlungen.

Schreiben ist auch Klarheit finden.

Ja, vielleicht schreiben auch Sie einen Brief – an eine Freundin, an sich selbst, an das Jahr. Schreibend sich betrachten. Dem Herz mit dem Stift in der Hand Raum geben. Fragen Sie sich vielleicht auch, wo Ihre Seele wohnt? Ich tue es beim Tagebuchschreiben öfter. An vielen Orten. Schreiben kann man überall!

Meine Fern-Schreibkurse

geben Ihnen die Möglichkeit, sich schreibend zu verbinden, zu erspüren, auszuprobieren …: einfach von zu Hause. Für sich alleine. Fragen Sie gerne nach und lesen Sie auch Schreibbeispiele hier in meinem Lesecafé. Sie können es gerne auch abonnieren.

Und schreibend können Sie sich und auch Sizilien entdecken, schon ab Ende Februar: Haikur am Meer

Mein Schreibcredo ist:

Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten und diese fließen direkt aus dem Herzen in die Hand.

Dank zum Jahresende 2017

Ich bedanke mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern, bei Freundinnen und Freunden, bei den Menschen, die mit mir geschrieben haben, mit mir gereist sind nach Sizilien, zwischen Ätna und Meer und an andere Orte. Menschen, die mich inspiriert und unterstützt haben. Ich freue mich an all diesen kreativen Begegnungen:

Ja, ÜBERMUT TUT GUT!

Vertrauen in den eigenen Weg mit all seinen Wandlungen, die Geduld brauchen. Das Leben ist kein Programm und auch keine Studienreise – es ist ein Mosaik von vielen Erfahrungen. Reisen Sie mit mir, schreiben Sie mit mir, genießen Sie ein Lesung und Sie werden spüren, dass Ihre Seele Flügel bekommt!
Schaue Sie gerne auf meine Termine. 

Fragen Sie gerne nach! Ich freue mich auf unsere Begegnungen.

Möge Ihr Übergang in das Jahr 2018 voller Freude, Zuversicht, in Gesundheit, in Vertrauen und in guter Gemeinschaft sein. Herzlichst Heidrun Adriana Bomke,
30.12.17, Weimar

Fotos: Petra Dorau, Heidrun Adriana Bomke

 

3. Advent in Lüneburg

Herz

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden. Gott hat die Menschen lieb.“ (Lukasevangelium)

3. Advent 2017 in Lüneburg

Gegen 17 Uhr gehe ich aus der kleinen Gasse im Wasserviertel, wo mein schönes gemütliches „Lüneburg-Zuhause-Zimmer“ in Richtung Marktplatz. Das Gefühl, den Adventsabend zu beschauen. Zu lauschen in diese Zeit hier.

Klarer Abend. Sterne. Ich höre von weitem die Posaunenklänge. Die Blechbläser. Sie stehen auf der Treppe des Rathauses. Eine große Kapelle. Ich stelle mich sofort dazu. Ich Musikantentochter. Und nicht nur das. Ich lausche in den Advent mit diesen Klängen. Um mich herum Familien, ältere Ehepaare, junge Leute. „White Christmas“. Mein Herz lächelt. Schön, wenn sich Menschen versammeln, musizieren, singen. Einfach so. Wie es hier vor dem Weihnachtsmarkt geschieht.

Leuchten in den Gesichtern. Eine Frau moderiert. Erzählt, dass der Komponist mit dem Namen Berlin keine Noten lesen konnte – er konnte spielen und ein anderer schrieb die Noten auf. Und er sagte: „Das ist das beste Lied, was ich je geschrieben und es wird die bestverkaufte Single werden.“
Selbstvertrauen mangelte ihm nicht, sagt die Moderatorin.

Ich fühle: Klasse, dass er das so hatte und sich vertraute!

Und so kam es.
Die Sehnsucht nach einer weißen Weihnacht ist in uns. Das Weiße macht weich. Leuchtet. Lässt auch uns leuchten. Leicht sind sie auch, die Schneeflocken … zauberhaft. Engelsgleich.

Und dann singen wir alle zusammen oder wenigstens manche:

„O du fröhliche …“

Ja, die gnadenbringende Zeit. Gnade, welch schönes Wort. Wohlwollen, göttliche Gnade.

Gnade. Grazia.

Mir kommen wieder die Tränen von tief unten. Das geschieht immer in diesen Momenten der Berührung und Verbundenheit.

Ich freue mich. Gehe weiter. Stehe an einer der Vitrinen mit den Märchen. Neben mir eine Mutter mit einem kleinen Mädchen. Sie hält es lieb an den Schultern. „Rotkäppchen“: Was hast du für große Ohren … Was hast du für einen großen Mund??? … Und am Ende ist alles gut. Ja, das brauchen wir doch: Das ist gut ausgeht.

Komme zur Johanniskirche in Lüneburg, wo es Turmmusik gibt.

Ich stehe wieder zwischen Menschen und empfinde dieses Schöne, Weiche. Die Gesichter verlieren jegliche Anspannung, jegliche Hast. Frieden. Vor der Kirche der kleine Weihnachtsmarkt. Neben GlühweinGlühweinGlühwein auch eine Tafel mit der Weihnachtsgeschichte. Ich lese aus dem Lukasevangelium:

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden. Gott hat die Menschen lieb.“

Wie schön ist denn das, fühle ich. Gott hat die Menschen lieb.

Ich fühle mich geborgen unter dem großen Himmel. Ich lächle. Das sichere Zeichen, dass ich da bin, wo ich bin.

Gestern Abend kam ich aus Sizilien in Hamburg an. Fuhr mit der Bahn nach Lüneburg.
Die Menschenmassen unterwegs. Was suchen die alle hier?, so dachte ich. Und ich fühlte: Sie suchen Liebe! Irgendwas, was sich so anfühlt wie Liebe! Die Pommes, der Glühwein, die Bierflaschen … irgendeine Geborgenheit. Ich hatte plötzlich so ein Mitgefühl mit allem. Auch wenn ich betrunkene, Bier trinkende Männer zum Teufel nicht ausstehen kann! Nein, gar nicht. Sie torkelten in Lüneburg über den Bahnsteig, konnten nicht mehr gerade gehen. Und ich spürte: Sie suchen Liebe! Ja.

Und dann steht da mein Sohn, den ich lange und fest umarme. Wie schön. Wir gehen durch die Stadt. Der Fluss. Die Brücke. Ich mag Städte mit Flüssen. Wo ich doch am Meer bin.

O, das Meer von Caucana und Punta Secca mit dem Leuchtturm.
Ich habe es verabschiedet am – wann war das gleich? – am 14.12.17. Nochmal hinein in das Element des Lebens. Ja, es hat mich benetzt und immer reinigt es.

Und jetzt in Lüneburg. Anders als noch vor einem Jahr. Ganz anders als vor sechs Jahren.
O mein Gott. Ja. Ich möchte noch so viel Schönes geben!

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden. Gott hat die Menschen lieb.“

Worte sind reife Granatäpfel. Eine Betrachtung

Hier lesen Sie das Vorwort zu meinem zweisprachigen Gedichtband
“Wo das Licht wohnt / Dove abita la luce”,
erschienen 2014 im Catanesischen Verlag Prova d’Autore.

„Worte sind reife Granatäpfel“ – diesen Vers der Dichterin Hilde Domin hatte ich im Gepäck, als ich am 5. April 2011 ohne Rückticket in den Süden flog. Und sie, die Gedichte als „magische Gebrauchsartikel“ bezeichnete, erschien mir in meinem ersten sizilianischen Traum, kam lachend auf mich zu.
Damals ahnte ich nur, dass ein „neues Leben“ in mir auftaucht. Ich spürte, dass „etwas“ unwiederbringlich zu Ende gegangen war. Ich spürte es mit Schmerz und gleichzeitig mit der Freude des Neubeginns. Ich war 52 Jahre, hatte bereits ein volles Leben gelebt. Ich las damals oft die Zeilen Hermann Hesses aus dem Gedicht „Stufen“: „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise/ Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen“. Lesen Sie mehr »