WURZELN & FLÜGEL | Eine WinterWandelSchreibLustWerkstatt

Heidrun Adriana Bomke,Schreiblustwerkstatt

WURZELN & FLÜGEL | Eine WinterWandelSchreibLustWerkstatt
2.2. bis 23.3. 2021
für max. 6 Teilnehmer*innen
via zoom | 6 Begegnungen | 8 Stunden | Script
330 € | 240 € ermäßigt auf Nachfrage | info@heidrunbomke.de

Willkommen!, sage ich. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich schöpferisch zu verwandeln statt auf Veränderung zu warten!

WURZELN  UND  FLÜGELHeidrun Adriana Bomke,winterschreiblustwerkstatt

ein schon „geflügeltes“ Wortpaar, ist das Bild für Verankerung in der Lebendigkeit, für Zentrierung durch die eigene Schöpferkraft. Wer möchte das nicht sein, zentriert, verankert, verbunden, obwohl vieles wackelt? Gerade in dieser so herausfordernden Zeit!

Sechs Schreibbegegnungen im Februar und März, bis zum Frühlingsanfang, laden ein zum schreibenden Verbinden mit der Lebendigkeit und zur Stärkung der eigenen Lebensenergie im schöpferischen Sein.

Der Übergang vom Winter zum Frühling, wir schreiben mit diesem kosmischen Zyklus mit.

Der Winter-was ist er im natürlichen Rhythmus?
Winter, alles Leben wohnt in die Wurzeln
Winter, die Farben sind fast verschwunden
Winter, die Zeit der Leere, der Ungewissheit
Winter, das Licht scheint im Norden verschwunden
Winter, die Zeit der „Geflügelten“, der Vögel
Winter, manchmal wie Erstarrung ohne Hoffnung
Winter, eine Zeit, die mehr Energie kostet und vielleicht in diesem Jahr noch mehr
Winter, tiefste Dunkelheit und doch Wiederkehr des Lichts
Winter, die Zeit für das Erleben innerer Prozesse
Winter, die Zeit der sanften, stillen Betrachtung
Winter, die Zeit der Hoffnung auf Erneuerung
Winter, die Zeit dafür, Keimendes und Erneuerung magisch zu spüren!

Wie möchten Sie, wie möchtest Du die stille, leere und so ungewisse Winterzeit gerade in diesem Jahr 2021 schöpferisch erleben, um kein Opfer, sondern noch lebendiger DU zu werden?

Meine WinterWandelSchreibLustWerkstatt lädt als Schöpfungsraum ein zu:
· herzerwärmenden Inspirationen, berührenden Worten und Seelenbilder
· Muße in der Zeit der Kälte und gezwungenen Vereinzelung
· Selbstwahrnehmung eigener Bedürfnisse, aber auch Ängste, Blockaden, Einschränkungen
· sensibler und kreativ-lustmachender Verwandlung hin zu Selbstliebe
· individueller Begleitung im eigenen biografischen Wandel
· tieferem Verständnis von Wandlung im Rhythmus der Lebensintelligenz
· Wechsel vom Mangel zur Fülle
· Wechsel vom Opfersein zum schöpferischen Mitgestalten
· fühlbarem Spüren des keimenden Aufblühens im Frühling
· Herzensqualitäten | Tugenden (nach Christina Kessler)
· Leichtigkeit und Lebensliebe im schreibenden Miteinander
· liebevoller Verbundenheit und Austausch in vertrauter Gruppe
· einem wiederkehrenden Schreibritual für sich selbst

Poesie und Schreiben verbinden auf besondere Weise mit der universellen Lebendigkeit. Das ist Spirituelles Schöpfen. Sie führen so auch zum inneren Frühling, zur Erneuerung!

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Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

Schreibreise Syrakus, Heidrun Adriana Bomke

Was war für das ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

Sizilien, Syrakus, Punta Secca, Modica, Taormina, Deutschland Berlin, Kladow, Hohengatow, Potsdam, Insel Poel, Stuttgart, Tübingen, Fambach, Chiemsee, Rahden, Bremen, Lüneburg, Hitzacker, Weimar, Eisenach …

das Jahr, das in Punta Secca mit einem Walzer am Meer begann und mich diesem Meeresfleckchen und seinen Menschen noch näherbrachte

das Jahr, das mit der goldenen sizilianischen Sonne begann – ich erlaubte mir eine Ferienwohnung mit Südlicht und sah den goldenen Sonnenball, setzte mich mitten hinein, atmete täglich das goldene Licht ein

das Jahr, in dem ich erstmals in meinem Leben das so helle Gelbgrün der Weiden sah im April – es hat mich elektrisiert und in in Euphorie versetzt!

das Jahr, in dem ich am Havelufer eine Frau sah, die mit einer Ente sprach und sie aus einem Topf fütterte

das Jahr, in dem ich oft sehr bequem in fast leeren Zügen fuhr

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem ich so oft mit kleinen Kindern lachte, meist in Zügen – ihre Lebendigkeit steckt einfach an

das Jahr, in dem ich realisierte, dass mein Haus DAS HAUS MEINER ERFAHRUNGEN ist

So oft hörte ich von Hauskauf, Hausbau, Immobilien, Geldanlage … Materie hinten, Materie vorne … und da wurde es mir ganz klar – Mein Haus ist

DAS HAUS MEINER ERFAHRUNGEN

Das Gedicht mit dem gleichnamigen Titel schrieb ich bereits 2017. Da steht also schon alles. Doch wie es beim Schreiben von Poesie oft ist, waren die Bilder noch gar nicht in meinem Bewusststein “abgelegt”. Sie schwingen in der “Sphäre er Poesie”. Das Gedicht endet mit:

“Ich bin hier.
Bin das lebendige Haus meiner Erfahrungen.

Über-All.”

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem auch meine Freiberuflichkeit auf eine sehr harte Probe gestellt wurde … und ich fast ohne Zweifel und voller Vertrauen weiter gestaltete und gestalte … nun auch via Zoom

Das Jahr, in dem ich begriff, dass ich WANDLUNGSSPEZIALISTIN BIN!
Eine Klientin schrieb nach einer biografischen Wandlungsreise:
“Du bist Wandlungskraft, weil du sie lebst”

Das ist meine Gabe. Ich entfalte sie.

das Jahr, in dem ich mehr denn je spürte, wie viel Angst Menschen vor der kleinsten Veränderung haben – ich kannte diese Erfahrungen von früher

das Jahr, in dem ich fühlte, wie heftig die Auswirkungen der ganzen “bad news” auf die Menschen sind

das Jahr, in dem ichaber auch nicht einer whatsapp-Gruppe oder irgendeiner Plattform zu “Corona” angehörte – NEIN!

das Jahr, in dem mir noch mehr bewusst wurde, dass alles BEI UND IN MIR BEGINNT:
“Schaue zuerst bei dir!”

das Jahr, in dem ich schlussendlich sagte: “Mir reicht das jetzt mit euren Kriegserfahrungen. Meine Seele hält das nicht mehr aus – Schluss!”

das Jahr, in dem ich sagte: “Ich bleibe mir treu und trage die Poesie des Lebens zu den Menschen.”

das Jahr, in dem ich auch die Aufgabe annahm und in einer Waldorfschule in der Oberstufe Kreatives Schreiben und Deutsch zu unterrichten

das Jahr, in dem ich tief spürte, wie viel Liebe wir brauchen, wie viel gutes Miteinander, wie viel Zuhören und wie wesentlich das für junge Menschen ist in dieser so unsicheren Zeitqualität

das Jahr, in dem mir junge Menschen sagten, dass sie beim Kreativen Schreiben Ruhe im Alltag fanden und sich ernst genommen fühlen

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem ich noch “tiefer” sah: Gestalten mir begegneten am See, im Wald mir erschienen

das Jahr, in dem ich wirklich die Luft sehen konnte! Lauter silberne Perlenschnüre bei einer Atemsession

das Jahr, in dem ich die Herzatmung in mein tägliches Sein integrierte

das Jahr, in dem ich oft Albert Schweitzer zitierte:
“Ich bin Leben, das Leben will inmitten von Leben, das auch leben will.”

das Jahr, in dem mir immer wieder Hunde begegneten – sie kommen einfach zu mir und ich begleite sie ein Stück des Wegs

das Jahr, in dem ich oft einem Graureiher und den Schwänen zusah un d spürte, was mir der Reiher an Reife geben wollte und die Schwäne an wundervoller Schönheit mitteilten

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem ich erleben durfte, dass meine Poesie zutiefst aus der Urquelle des Seins kommt und schlichtweg “Poesie des Wandels” ist

das Jahr, in dem ich eine wunderbre Sternschnuppe sah und mir jeden Morgen im November und Dezember die Venus ins Bett schien

das Jahr, in dem ich auf einer Hochzeit tanzte, die Insel Poel erkundete und mir ein Mann sagte: “Du wirst immer schöner.” Ist das nicht wundervoll!

das Jahr, in dem ich den Satz schrieb: “Ich wünsche mir einen Mann, der mich mit Leib und Seele liebt” und klar Nein sagte zu allem anderen, zu faulen Kompromissen

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem ich auch viel reiste und ab April mit Maske immer ruhig und ohne Angst; immer mit netten Begegnungen und mit Kaffee

das Jahr, in dem ich nur fünf Wochen auf Sizilien war – ja, das war neu. Seit 2011 war ich immer viele Monate in meiner 2. Heimat.

das Jahr, in dem mir bewusst wurde, dass ich selbst noch einmal in einer tiefgreifenden Wandlungsphase bin

das Jahr, in dem meine Astrologin sagte: “Was würden Sie denn sagen, wenn ich Ihnen sage, dass Sie nochmal in einem großen Wandel sind und erst 2023 Wurzeln schlagen?”
Ich antwortete: “Das ist in Ordnung. Gut! Ich fühle es ja …”
Und was hatte sich da geändert im Vergleich zu 2009, wo sie mir Ähnliches sagte und ich dachte: “Die Welt bricht zusammen”! Mein Leben war schon Ewigkeiten von Pluto, Saturn und Uranus bestimmt … ja, das Leben gibt mir genau die Auf-Gabe mit:
Wandlung leben und Wissen darüber weitergeben!

das Jahr, in dem mir wie “aus dem Nichts” meine erste kleine Wohnung in Berlin “vom Himmel fiel”, nachdem ich ziemlich “abenteuerliche” Zimmer-Mietverhältnisse durchlebt hatte

das Jahr, in dem ich auch einfach sagen konnte:
“Ja, okay. Lass in Liebe los. Ich bin nicht für andere verantwortlich. Hab Vertrauen in andere Menschen. Sie gehen ihren Weg. Alles andere ist anmaßend.”

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem mir immer im rechten Moment Hilfe zuteil wurde: Danke!

das Jahr, in dem ich noch mehr den Wert von Familie und wahren Freundschaften spürte

das Jahr, in dem ich liebste Freundinnen im Alter zwischen 20 und 85 Jahren habe

das Jahr, in dem ich nch tiefer erlebte, wie wundervoll meine Söhne sind und wie wertvoll die Beziehung zu meinen alten Eltern mit ihren Erfahrungen ist

das Jahr, wo ich sagte: Ja, ich übernehme Verantwortung, aber ich opfere mich nicht auf.

Was war das für ein Jahr !? – Mein Jahresrückblick 2020

das Jahr, in dem ich mehr Geschichten als Poesie schrieb

das Jahr, in dem ich viel träumte und viele Träume notierte

das Jahr, in dem ich wieder erfuhr, wie kostbar Gesundheit ist – zwei meiner Freundinnen wurden sehr plötzlich sehr krank

das Jahr, in dem ich oft und ohne Angst mit dem Tod sprach, vielleicht weil meine Eltern so alt, vielleicht, weil er einfach da ist und ich ihn wahrnehme

das Jahr, in dem ich jeden Abend betete und erlebte, dass Wünsche erhört werden – Danke!

das Jahr, das ganz still und mit innerer Freude an der Havel endete

Das Jahr, in dem ich das Leben noch mehr liebe und gespannt bin auf Neues!

Von Herzen,
Heidrun Adriana Bomke, die Lebensreisebegleiterin mit dem Übermut, dem Mut zum eigenen Wandel

Ja, ich habe diesen Traum

Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensJa, ich habe diesen Traum und ich träume ihn
mit offenen Augen.

Sie lächeln und sie weinen. Sie schauen ins Blau. In die hohen Spitzen der Bäume. In den Himmel. Schauen auf die Erde. Auf das grüne Gras. Auf die Enten, die da sitzen. Auf die Hunde, die hurtig vorbei flitzen. Sie schauen auf die weiße Möwe, die gerade über mir fliegt. Auf den bunten Schmetterling, der sich flügelleicht wiegt. Meine Augen. Sie schauen weit über das Meer, das am Horizont sich neigt.
Schauen dahin, wo alles sich zeigt.

Ja, ich habe diesen Traum und ich träume ihn mit offenen Augen.

Sie lächeln und sie weinen. Sie schauen zu den Kindern, die gar fröhlich toben. Sie freuen sich am Wind, am Duft der Morgenluft. An des Meeres hohen Wogen. Am Rauschen der Blätter, am Blütenduft. Sie lächeln und sie tanzen sogar. Sie leuchten manchmal gar wunderbar. Meine Augen. Sie senden einen Lebensgruß und geben manchmal ganz beiläufig einen Kuss: dem traurig schlurfenden Alten, der bitter enttäuschten schmallippiggrauen Frau, dem Straßenmusicus.
Meine Augen. Sie reinigen sich oft im Tränenfluss.

Sie finden auch dich und schauen dich an:

Kennst du sie, diese Sehnsucht, diese Lebendigkeit, diese Kraft, diese Liebe, die vom Herzen in die Augen steigt? Deiner Seele die Lebensfreude verleiht? Eine Sehnsucht,
die Dein Herz in wachsenden Ringen umkreist?

Ja, ich habe diesen Traum und ich träume ihn mit offenen Augen.

© Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke,Poesie des Lebens-Lebendig schreiben
Heidrun Adriana Bomke

Vom Wunsch zu wirken – eine Berliner Straßenbetrachtung

Heidrun Adriana Bomke

Als ich heute den Kladower Damm in Berlin entlangging, da kam mir diese Wortgruppe in den Sinn:

Vom Wunsch zu wirken

Sie berührt mich. Berührt mich tief. So tief, dass mir bein Gehen an diesem frostelig-klaren Wintermorgen die Tränen kamen. Tränen der Wahrheit. Nicht ohne Grund.
Wie es manchmal im Leben so ist, sagt “jemand” in einem bestimmten Moment einen Satz, den wir schon lange kennen. Unsere innere Stimme hat ihn schon leise formuliert. Manchmal auch schon deutlicher. Mir kam er auch schon über die Lippen und nicht nur das. Doch dann rückt er in die Ferne, entfernt sich. Bis er sich wieder bemerkbar macht. Im Gegenüber, als Spiegelbild.

Die Ärztin vor mir sagte: Weiblichkeit ist auch anders gemeint. Ich glaube nicht, dass alle Frauen Kinder bekommen sollen. Es geht doch um dieses ganze Weibliche … viel mehr.
Ich sagte: Um das schöpferische Gebären, Kreieren, nicht?
Ja.

Und daraus wurde ein Gespräch und dann beim Spaziergang ein Gespräch mit mir selbst und der Satz:

Vom Wunsch zu wirken

Gebären, sich gebären, und Wirkenwollen gaben sich in meinem Geiste die Hand. Wirken als geistige Ausstrahlung. Für mich als Künstlerin ist es das Essentielle am Sein. Ja, es ist ein tiefer Wunsch, geistig zu wirken. Wirken, bewirken, Gewirke … ich schaue nach: Wirkware (gegenüber Strickware)/Herstellungstechniken … – das finde ich interessant. Masche für Masche, in einem industriellen Prozess … da sind wir wieder bei der Materie, dem Greifbaren.

Ich denke an meine Bücher.

Wirken sie? Schon, indem sie da sind, höre ich jemanden sagen. Ja??? Ich höre meiner Stimme zu. Ein Stück schwingt leise Trauer mit, wie ich da so gehe. Manchmal tun sie mir leid, meine Bücher. Meine Bücher in dem Meer von Millionen …? Amazon und co … da gehören sie nicht hin, meine Worte. Ist das nicht überheblich? Nein, ehrlich. Diese Worte im Milliardenmeer der Worte. Dieser Blog, diese Newsletter, diese diese diese? Wirkungslos? Ich weiß es nicht. Wirkungslos?

Aber geschöpft!

Das sagt mein Geist, das sagt auch der Weltengeist. Sie sind aus der Quelle geflossen. Sie mussten hinaus. Und müssen es. Es gibt eine Notwendigkeit. Das hat Kraft. Vielleicht ist die Wirkung nicht so wesentlich. Und trotzdem spüre ich einen leichten Schmerz.
Nein, es geht nicht vordergründig um Erfolg. Es geht um das Empfinden einer wirkenden Kraft. Ich spüre sie oft und ich spüre auch, dass es diese Kräfte in einer Welt voller Materie, vollgestopft mit Häusern, Autos, Dingen, Milliarden von Geldscheinen … nicht leicht haben. Poetische Worte, die wie ein Hauch sind, finden sie Einlass, Gehör? Lange schon beschäftigt mich das Thema. Ob in der Biografieforschung als “Gestaltwerdung”, ich forschte dazu ein Jahrzehnt, ob in meinen Geburtentexten, Poesien, ob in Büchern wie “Der Weg des Künstlers”, ob in anderen Künstlerbiografien.  Immer wieder ziehe ich meinen Hut vor Paula Modersohn-Becker mit ihrem Schöpferwillen.

Unbändig, wild, einmalig, unkonventionell. Und das schaffte nachhaltig Wirkung! Neues, bis dahin Nicht-Gemachtes – Avantgarde!

Ich denke an Joseph Beuys: Jeder Mensch ist ein Künstler. Das Bild der sozialen Plastik.
Der Mensch als Gedicht, das sehe ich oft. Als sich gestaltendes Wesen inmitten und mit anderen Wesen. Das schöne Wirken zwischen uns. Wirkt es wirklich ? Bevor ich weiter vor mich hin denke, lenkt mich ein kleiner Laden rechterhand ab. Da steht “Mini-Berliner”. Das wirkt auf mich und ich gehe hinein … und was sehe ich? Gewirke – Wirkwaren – Stoffe laden mich zur Begutachtung ein! Vielleicht muss ich einmal alles gründlich vergessen … ganz unbändig mich verwandeln … ist ja bald Fasching!

©Heidrun Adriana Bomke, 24.1.2020

 

Mein Weg zum Schreiben – Plädoyer für das Schreiben

Schreiben

Mein Weg zum Schreiben
Ein Plädoyer für das Schreiben, 30.4.17

Wie die Sprache im Schreiben zu mir kam: Eine Einladung zu sich selbst.

Ein innerer Dialog begann, mich mit alten Mustern konfrontiert zu erleben … aus der Schulzeit … diese Bewertungen … du genügst nicht … das kannst du nicht …. das schaffst du nicht … !

Dagegen sprach es aus dem Inneren heraus, nicht diesen Beurteilungen die Macht geben …!

Öffne dich … zeig dich … wag dich hinaus!

Und dann Heidrun Adrianas feinfühlige Art in der sinnlichen Gestaltung ihrer Angebote mit Wort und Bild — ein Gleichklang. Und ich wurde eingefangen in diese Poesie … gefangen mit dieser Poesie …

Ja, sie ist “Poesie des Lebens” und begleitet mich täglich immer wieder neu.

Ich habe etwas Ungeahntes empfangen und kam zum tieferen Erkennen meines Selbst.

ES drang zu mir durch.

Wagt euch hinaus in eure Schöpferkraft, sie wohnt in euch / in uns … und ihr werdet so viel Freude an und mit euch erleben …!

Ein mutiges Erkunden.

B. Straube-Paulisch, Psychologin, 72 Jahre

Danke, lieben herzlichen Dank für diese Öffnung in deine Schreibbewegungen hinein!
Mögen sie auch anderen Menschen Mut machen zu ihrer schreibenden Kreativität – zu sich selbst!
Eine Einladung zu meinen
EMILIA- FERNSCHREIBKURSEN

Herzlich, Heidrun Adriana Bomke, Poesie des Lebens