Buchpremiere: “Splitter und Späne” von Heinz Paulisch

Heidrun Adriana Bomke - Lektorat

Buchpremiere “Splitter und Späne” von Heinz Paulisch

Im September 2018 bekam ich einen Text geschickt. Er trägt den Titel: Bubo bubo. Den Verfasser, Jahrgang 1937, kannte ich aus Gesprächen und schrieb ihm u.a.: “Wenn du einmal deine Texte, Erinnerungen in einem Buch veröffentlichen möchtest, dann begleite ich es gerne als Biografin/Lektorin. Ich ahnte, dass da wahrhaft wertvolle Texte über die Jahrzehnte gewachsen waren. Ermutigung brauchte es. Dann erreichten mich zwei große Textpakete, von Autor, Ehefrau Brigitte und Sohn Svante gesucht und gesammelt. Ich las und wählte aus: Fragmente, Gedichte, Reisebilder. Das waren die eindruckvollsten Genres. Wir sprachen, Inhalte fügten sich zusammen und die Arbeit am Buchprojekt nahm seit November 2018 ihren Lauf.

“Splitter und Späne” soll der Titel sein, so sagte Heinz Paulisch.

Es war eine Antwort ohne ein Zögern auf meine Frage: Hast du eine Titelidee? Da spürte ich, wie tief die Schreibspuren waren und dass es wirklich an der Zeit war, Fragmente, Gedichte und Reisebilder eines intensiven Lebens nach außen zu geben. Der Autor selbst schreibt in seinem Schlusswort:

“Ich denke an eine Tischlerwerkstatt, an den Duft von Holz und an das Zischen eines Hobels, wenn er über ein Werkstück fährt. Was Sie hier in der Hand halten, sind auch nur Splitter und Späne. Also das Produkt, das auf dem Weg, mal links mal rechts, herabfiel.”

Wer ist dieser Autor Heinz Paulisch?

“Heinz Paulisch wurde im März 1937 als erstes von vier Kindern in Berlin-Lichterfelde geboren. Als er eingeschult wurde, war die Familie vor dem Schutz der Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges in das ländliche Klötzen (Kłecko) bei Gnesen (Gniezno) evakuiert worden, in immerwährender Sorge um den fernen Vater, der als Soldat in Russland war. Im Januar 1945 rückte die Front näher, die Familie floh zu Bekannten in die Nähe von Kiel. Bald, nach der Heimkehr des Vaters aus der Kriegsgefangenschaft, zog es die Familie wieder nach Berlin. Als Baumeister und Architekt „krempelte Vater die Ärmel hoch, Berlin wiederaufzubauen“, berichtete Heinz Paulisch seinem Sohn Svante, dem er oft „Frühergeschichten“ aus seiner Kindheit und Jugend erzählte. Ein Freigeist war Heinz Paulisch schon immer. (…)
Im Jahre 1996 ging für Heinz Paulisch ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Endlich ein eigenes kleines rotes Schwedenhäuschen, direkt am See. Selbst geplant, mit Svante selbst ausgebaut. Kaum war es im Herbst 1998 fertiggestellt, ereilte ihn im Frühjahr 1999 der erste von mehreren Schlaganfällen. Auch wenn seither seine Selbstständigkeit eingeschränkt ist, so hat er sich bis heute seinen unglaublichen Scharfsinn, Humor und Freigeist bewahrt.

Heinz Paulisch wohnt in Berlin und lebt (im Sommer) in Schweden.”

So schreibt der Sohn, Svante Paulisch, in seinem Text “Über den Autor”.

Buchpremiere · 21.6.19

Zu Mittsommer – Midsommar – am 21.6.19 feierten wir
Buchpremiere!

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Ein Stück Arkadien – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen

Heidrun Adriana Bomke, Schreibkunsttage

“Ein Stück Arkadien” – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen vom 13.&14.6.19

Nächster TERMIN: 7.9.19, 13-17 Uhr, darüber hinaus” – Schreibkunsttag im Museum Wustrow Informationen

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

schrieben die Teilnehmenden im Teplinger Gartenparadies am 13. Juni 2019. Zu Gast bei der Malerin Verena Holzhauser und dem Planetengartenexperten Manfred Brockt. © alle Fotos: Heidrun Adriana Bomke

 

 

 

Meditative Einstimmung im Grün – “Aus dem Kopf heraus” und “Aus dem Herzen heraus” mit genügend Zeit für einen freien Schreibfluss. Worte wie “mäandernder Grünfluss” erfüllten den Gartenraum.

Beim “blinden Wortwechsel” sieht man nicht, was der andere Mensch schreibt.
Und wie viel Gleichklang entstand! Intuitive Führung. Lesen Sie selbst!

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

1 Ich glaube, es passiert mühe- und schwerelos

2 Dieses Land ist mir Spärenmusik

3 – das Land, wo Milch und Honig fließen.

4 Sonnigliches Sein

5 Aber vielen entgeht etwas – ohne Chance, das zu bedauern.

6 Es ist mir Vollendung. Es ist mir Liebe.

7 Alles fließt dahin.

8 So schön das ganze Leben.

9 Nur, wer loslässt, kann locker sein! Lesen Sie mehr »

Besuch der Worte – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

wo die Worte wohnen - Poesie

“Jahresklang” heißt mein  Gedicht, das beginnt:
“Schlummernd noch murmelt das Jahr sein Lied …” – hört es gerne nochmal und vielleicht bleibt ein Vers, der besonders gefällt! Lauscht auf den Klang, lauscht auf die Gefühle, die sich in euch regen.

Besuch der Worte

Am frühen Morgen besuchen mich die Worte
kaum aufgewacht sind sie schon wieder fort

Ich frag sie noch
Woher kommt ihr? Wo ist der Ort?

Sie kichern leise tänzelnd
wispern und sind wieder fort!

21.3.19

Woher kommen die Worte? – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

Als Dichterin frage ich mich das. Zum Welttag der Poesie, der jedes Jahr am 22.3. ist. Und nicht nur dann. Worte der Poesie jenseits der Alltagsworte kommen aus einem anderen “Raum”. Doch woher?
Sie besuchen mich jeden Tag und ja, oft am Morgen, wie ich im lustvollen Dialog mit den Worten schreibe. In dieser Sphäre zwischen Traum und Tag … gerade die Dichterworte sind von einer großen Zartheit. So tief und flüchtig zugleich. Sinnlich, natürlich, oft leicht wie ein kleiner Sonnenstrahl auf der Nase kitzeln sie. Sie formen sich in Herz und Hand.
Ich spüre, dass ich sie einsammle. Ihnen Gestalt gebe.  Sie wohnen nicht in mir – oder sie sind als Erscheinungen und Empfindungen da: im Großen und Ganzen, in der Weltenseele, dem Weltinnernaum wie R.M.Rilke sagte und im “großen Chor”, wie es im Gedicht “Jahresklang” heißt.

Ich habe die Gabe, Poesie zu spüren und zu materialisieren.

Möge sie mir erhalten bleiben. Ich bin so dankbar, die Poesie des Lebens einsammeln und in die Welt geben zu können. Poesie bleibt immer auch Geheimnis, wie die Dichterin Hilde Domin in ihrem Gedicht
“Worte sind reife Granatäpfel” schrieb.

Granatapfelblüten
Foto: Adriana

Hilde DominLeben ist Poesie

für mich. Als Dichterin lebe ich in einer besonderen Wahrnehmungswelt. Sie ist sehr fein, lebendig, leicht, still mit Natur und Herz verbunden und ein großer innerer Raum voller vielfältigster Wahrnehmungen. Sie ist hochsensibel und möchte beschützt werden. Sie möchte tanzen und fliegen und geerdet werden. Sie ist kein Diskussionsraum. Sie ist einfach da. Ein Hinausgehen aus der Alltagswelt und ein Zurückführen in Gestalt der poetischen Früchte. Dahin, wo wir uns alle versammeln können: In der POESIE des LEBENS.

Ist nicht alles Lebendige voller Poesie, voller Schönheit, Freude, Vielfalt, Verwandlung?

Jeder kleine Vogel, der Ästchen für sein Nest zusammenträgt? Die Wolken, die sich im Wasser spiegeln? Die Knospe, die aufgeht und zu Blüte und Frucht wird …? Der Mensch, der gerne lebt … einen anderen berührt …

Jean Paul schrieb: “Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und in der Seele die Essenz der Schönheit zurück läßt.”

Hilde Domin meinte: “Poesie ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen”

Sich entfalten im eigenen Rhythmus ist Poesie

Poesie bleibt, wie das Leben im Kleinsten auch, Geheimnis. Manches kann man spüren im Innehalten. Erahnen, sich öffnen, mutig sich offenbaren und zeigen. In der Poesie kann man nichts “umlügen”, wie Domin sagt. Es geht um Wahrhaftigkeit. Nicht umsonst nennt man die Poesie die subjektivste der Gattungen. Man spricht von sich. Und gleichzeitig vertraue ich, gebe ich die Gedichte hinaus, auf ein Gegenüber, einen Hörer. Am liebsten lese ich direkt vor den Menschen. Ein poetischer Raum entsteht, in dem Worte berühren und Menschen sich dadurch beruhigen, leise werden, in sich hinein horchen, sich spüren …  – man kann diese Energie einatmen. Es wächst aus dieser schöpferischen Gestaltung Schönheit.

Poesie gibt mir die größte innere Freiheit und Weite

Sie verbindet mich mit all dem Kleinen und Feinen und Wunderbaren des Seins und bindet mich so wie von selbst in den großen lebendigen Rhythmus ein. Dafür bin ich so dankbar. Genießen Sie noch einmal zum “Welttag der Poesie” mein vorgelesenes Gedicht “Jahresklang”. Es drückt auch meine poetische Verbundenheit mit dem Leben aus: mein Einstimmen “in den großen Chor”.

Viel Freude beim Hören! Und:

Schreiben Sie auch Ihr Gedicht! Einfach so – federleicht. Heidrun Adriana Bomke

JAHRESKLANG

© Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Biografin und Lebensreisebegleiterin
Aufnahme: Patrick Penot Musikproduktion GmbH Wiesbaden

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Wofür ich dankbar bin

Schneerose_Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Dankbar bin ich

für die Lebendigkeit, die ich erlebe in der Natur: für das Licht jeden Tag, für die Sterne am Abend, für die starken Bäume, das Wasser, das fließt …, für die Jahreszeiten, die den Rhythmus angeben …

Dankbar bin ich

für das Leuchten und Lächeln, das Blau des Himmels und die Weite des Kosmos – alles gibt mir so viel Kraft und Vertrauen und dass ich keineswegs alleine bin, auch wenn ich alleine lebe

Dankbar bin ich

für die nahen Menschen und Wesen, die ich liebe und die mich lieben

Dankbar bin ich

für alle Gefühle, die ich fühlen darf: Liebe, Freude, Schmerz, Leere, Hingabe, Leidenschaft, Begeisterung, Frieden, Stille, Weite, Einsamkeit, Verletzung, Selbstzweifel, Vergebung, Freundschaft, wachsende Gelassenheit und Geduld

Dankbar bin ich

weniger zu werten, wenn ich anderen Meinungen, Gewohnheiten etc. begegne, sondern einfach zu schauen, zuzuhören, zu beobachten und das Anderssein zu lassen

Dankbar bin ich

für die Schöpferkraft im großen Leben, in mir und für die tiefen schreibenden Begegnungen mit Menschen während meiner Schreibreisen und Schreibkunsttage

Dankbar bin ich

für Berührungen mit Schreibenden, die sich selbst berühren mit ihren eigenen Worten

Dankbar bin ich

für das Schreiben mit Teilnehmerinnen in Nida / Kurische Nehrung, das einem sanften Märchen glich

Dankbar bin ich

für den Schreibspaziergang auf dem Hexenberg auf der Kurischen Nehrung; für das Schreiben an den starken Plätzen der sizilianischen Südküste (Punta Secca, Randello, Donnafugata, Modica, Camarina, Scicli …), für die stille Schreibkraft in Bremen und Fischerhude, für den Künstlerort Teplingen und die Zusammenarbeit mit meiner Malerfreundin Verena

Dankbar bin ich

für die Worte, die mich finden; für die Gedichte, die ich empfange und aufschreibe und vorlese …

Dankbar bin ich

für meine Lesungen und Vorträge – ich liebe es zu lesen und vorzutragen – ich berühre Menschen mit Worten

Dankbar bin ich

für das Wort “Sanftheit” und für das Mittagsgebet im Dom zu Bremen im Advent

Dankbar bin ich

für den Geruch meines Geburtsortes am Morgen – das Brot des Bäckers – und am Abend – der Geruch der Holzöfen und ebenso für das stille Gehen durch den Wald mit seinem Baumgeruch

Dankbar bin ich

für den fürsorglichen Satz von Beat “und manchmal brauchst du einen Windschutz …” und für den Satz eines 10-Jährigen Mädchens: “Warum nehmen Sie Ihre Bilder ab (Ausstellungsende)? Sie sind so schön!”

Dankbar bin ich

für die Anerkennung, die mir zuteil wurde und auch dafür, dass ich immer mehr fühle, dass ich “in meinem Kern” weniger davon abhängig bin – das befreit mich unglaublich und lässt mich meine Grenzen besser erkennen – vielleicht ist das ein bisschen mehr Selbstliebe

Dankbar bin ich

für meine “Poesie des Lebens” – immer mehr aus mir heraus zu sein und zu tun, weil es so in mir ist und so nach außen möchte – es schafft Verbindung

Dankbar bin ich

für die zwei Jahre gemeinsam mit meiner lieben Hündin und Wegebegleiterin Neringa und auch dafür, dass ich sie in Liebe loslassen konnte

Dankbar bin ich

dass ich mehr meiner inneren Stimme vertraue und so auch für die Fügungen in meinem Leben – auch die Hündin Neringa war letztendlich eine Fügung in einer Wandlungszeit, in der wir uns begleiten durften

Dankbar bin ich

für das Entdecken von “Porto di Ulisse” und “Scirica” an der Südküste Siziliens

Dankbar bin ich

für die Demut, die mehr und mehr in mir hochsteigt und ich erkennen darf, wo ich versagt habe und dafür um Vergebung bitte

Dankbar bin ich

für klare Entscheidungen und dass ich besser aufpasse auf mich

Dankbar bin ich

für das Buch “Sei gut zu dir” von Christa Spannbauer, das mir geschenkt wurde

Dankbar bin ich

für das Vertrauen, das mir Menschen schenken

Dankbar bin ich

für mehr schöne Einfachheit und viel Stille in meinem Leben – ich brauche weniger Materie und mehr Geist

Dankbar bin ich

dass ich Probleme und Konflikte in meinem Leben anschaue und sie mit wachsender Geduld durch schwere Zeiten hindurch auch in Leichtigkeit verwandeln kann – es geht wirklich

Dankbar bin ich für meine Neugier auf das Leben, für meinen Entdeckermut im Innen und Außen und für meine Liebe zum Leben.

30.12.18 · Heidrun Adriana Bomke, Gründerin von

mit Leichtigkeit in Punta SeccaPoesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

Du zeigst, wie man Wandel leben kann! – Feedback einer Teilnehmerinn

Meer der Odyssee

Das folgende Feedback kommt von einer jungen Frau, einer Ärztin, die ihren 40. Geburtstag im Mai 2018 unterwegs auf Sizilien am Meer feierte. Vier Tage begleitete ich sie schreibend in Punta Secca, Randello, Kamarina, Caucana, Donnafugata.
Eine Einzelbegleitung

  • für Menschen, die wahrhaft Wandlung wagen und sich spüren möchten
  • für Menschen, die noch Angst spüren vor dem Neuen, Offenen und gleichzeitig Sehnsucht danach haben
  • für Menschen, die für Übergänge (ob beruflich, privat) eine hilfreiche ganzheitliche und kreative Begleitung wünschen
  • für Menschen, die das Abenteuerliche lieben: im Innen und Außen
  • für Menschen, die sich schreibend entdecken und wachsen möchten

Mein Angebot: WANDLUNG WAGEN – Gehe auf die Reise zu dir!
Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu sich selbst.

“Du zeigst, wie man Wandel leben kann! (das Feedback)

Ich bin hierher gekommen und wusste nicht, was geschieht. Was auf mich zukommt …

Ich habe eine tiefe Berührung erfahren – ich habe mich selbst hier so sehr spüren können, habe einen offenen Zugang zu mir gewonnen!

Wandlung wagen
Südküste Siziliens

Deine Verbindung zu mir:

Du hast mit deiner Begleitung eine unglaubliche Gabe, im Reisen nach außen die Reise zu sich selbst zu machen!

Im Alltag bin ich abgelenkt von mir, entferne mich immer wieder von mir … – es passiert so oft!

Mit den Themen, die du vorgibst, mit deiner intuitiven und hellfühligen Art und Gabe, geht man tief auf eine tiefe Reise.

Man nimmt die Impulse auf oder spürt selbst, was einen öffnet – das ist sehr heilsam.

Auch dass du mich zum Schreiben hinbewegst – mit Atem- und Körperübungen, das ist achtsam und fein.

Ich bekomme das Gefühl: ES GEHT NUR UM MICH!

DU HAST EIN UNGLAUBLICHES GESPÜR FÜR INNERE PROZESSE.
(Ja, ich bin auch Biografieforscherin und Biografin)

DU ZEIGST, WIE MAN WANDEL LEBEN KANN.

ES IST ECHT, WAS DU ZEIGST, WEIL DU ES LEBST!

DU TRÄGST DIE ELEMENTE IN DIR!

DU ZEIGST AUF, DASS POLARITÄT ZUSAMMENGEHÖRT.

EHRLICH GESAGT, WAR DIESE REISE EINE WIEDERGEBURT!

DAS SEIN AM MEER BIETET ÖFFNUNGSMÖGLICHKEITEN.

Eine Kostbarkeit für Menschen mit hoher Sensitivität, die Öffnung suchen. Freude, Leichtigkeit und Wohligkeit entfalten sich. Entspannung.

Totale Öffnung …

Ich bin in die Freiheit gegangen und habe mich hineingeschrieben!

Es ist auch eine Erweckung des Herzens – das seelische Potential wird erfasst.

ES GEHT NUR UM DICH! – GEHE AUF DIE REISE ZU DIR SELBST
Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu sich selbst!”

Wandlung wagen - Ins Offene
Aus der Enge ins Offene

Fragen Sie sehr gerne nach.

Diese besondere Schreibbegleitung für Einzelpersonen auf Sizilien (und an ausgewählten anderen Kraftorten) sind ab 3-7 Tage buchbar.

WANDLUNG WAGEN – Gehe auf die Reise zu dir selbst! Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu dir.

Heidrun Adriana Bomke · +49 176 380 910 94Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Advent im Dom zu Bremen
Augen-blinder Wortwechsel
Augen-blinder Wortwechsel

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Paula Modersohn-Becker-Museum

Böttcherstraße Bremen
schreiben an der Wümme in Fischerhude – mein Herbstblatt

 

Mein Herbstblatt

Kranichschrei

Wolkenhimmel, klarstes Blau

feine Kälte, Atemhauch

Blätterwirbel im Hümme Wasser

HerbstSONNtag in Fischerhude

 

 

Blondes Mädchen ein Rondell

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

du träumst

blondes Mädchen im roten Kleid

dunkel das Wasser

doch hell der Horizont

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

Gelber Mantel HAIKU

leise Stimmen dort

ein gelber Mantel leuchtet

Efeu umrankt den Baum

 

Mit dem Hiersein als einer Seite des Seins, wie der Mystiker Rilke es ausdrückt, erlebten wir zwei Schöpfertage. Jetzt, im November, dem Monat, wo Tod und Leben sich so nahe. Ende und Anfang. Dann den “Bremer Stadtmusikanten” auch. Wir gingen zum 1. Museum für eine Künstlerin in der Welt, zum 1927 begründeten “Paula Modersohn-Becker” Museum

Vollmondmorgen in Sizilien am 29. Juni 2018

Verwandlung

Vollmondmorgen in Sizilien am 29. Juni 2018

Um 4.30 Uhr sitze ich im Garten des Häuschens in Caucana an der Südküste Siziliens. Ein Vollmondmorgen. Seltsames Wort. Vollmondmorgen. Meinen Rücken habe ich an die Stuhllehne vor dem Oleanderbusch mit den weißen Blüten gelehnt. Vor mir ragt der Granatapfelbaum hinauf, dessen dunkelgrüne verspielte Zweige sich abheben vor dem hellblaugrauen Himmelsdach. Die Engelskerze zeigt ihr sanftes Licht auf dem Gartentisch. Es mag 4.30 Uhr sein. Ich habe mir einen Tee und einen Kaffee gemacht. Honigbrötchen dazu. Manchmal habe ich sehr früh am Morgen Hunger.

Mein sizilianisches Tagebuch – Schöne sanfte Stille

Wenn die Stille kommt / höre ich nur mich …

Ich kann mich gut hören. Dieses Versinken in mir selbst und mit der Natur. Ich schreibe mein sizilianisches Tagebuch. Die Worte finden mich und so finden Heimat wir gemeinsam.
Meine Hündin liegt zusammengerollt auf ihrer Decke. Die Nacht ist angenehm frisch. Mein Stuhl war feucht. Es kühlt ab und besänftigt die steigende Sommerhitze.

Die Sterne, die Boten der Nacht leuchten noch.

Die Sterne und der Vollmond. La luna, so heißt es im Italienischen. La luna piena – der Vollmond. Mir erscheint sie fast silbrig, die späte oder auch frühe Mondfrau. Und schaue ich länger hin, dann bekommt sie eine Corona, einen Kranz. Gibt sie mir ein Zeichen mit diesem vielfältigen Strahlen? Denn ich habe ihr eine Bitte geschickt. Und sie antwortet mit diesem so schönen Farbenspiel. Spiele!, sagt sie mir. Im Spiel findest du Leichtigkeit, erkennst du die vielen Möglichkeiten. Spiele!

Nun zwitschert auch der erste frühe Vogel sein Lied. So ein lustiges Völkchen, diese Vögel, geht es mir durch den Kopf. Und so leicht! Da ist es meist so kurz vor 5 Uhr. Auf der Antenne in Blickrichtung sitzen zwei Elstern. La gazza, die Elster. Die letzten Granatapfelblüten zeigen sich nun in ihrem kräftigen Orange zwischen den schon prallen grünen Früchten, die sich langsam rötlich einfärben. Immer wieder bewundere ich dieses so feine und auch widerständige Bäumchen! Filigran fruchtig und es schützt sich selbst mit seinen so pieksigen und kaum sichtbaren Dornen. Auch wenn der Frühlingswind es ordentlich gezaust hat. Es erfreut sich des Lebens! Der Granatapfel ist mir Lehrmeisterin. Wie auch die Olive rechts von mir, die immergrüne, wie der Jasmin mit seinen weiß duftenden betörenden Blüten und der Hibiskus mit seinen einladenden Kelchen.

Granatapfelblüten

Hibiskuskelch

Die wunderweisen alltäglichen Verwandlungen

Nun begegnen sich Mond und Aurora. Ich denke kurz an den schönen Vers von Erich Fried

“Wenn die Nacht keine Türe hätte woher käme der Tag? Und zuletzt wohin ginge er wenn die Nacht keine Türe hätte?”

Die Türen zwischen Tag und Nacht. Die Übergänge jeden Tag. Diese wunderweisen alltäglichen Verwandlungen! La Luna steht nun tiefer im schimmernd hellgelben Umhang. Angestrahlt von der Morgenröte. Eos im Griechischen, im Römischen die Aurora. Und wer einmal in Stille dieses Verwandeln erlebt, der kann fühlen, wovon Homer in der Odyssee spricht, wenn er so oft seinen Helden Odysseus sagen lässt:

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern uns weckte

Sizilianischer Sonnenaufgang

Der Morgen hat sich ausgebreitet an der sizilianischen Küste vor Punta Secca.

Die Tauben gurren. Eine Alarmanlage schrillt von weitem. Meine Kerze wird gleich verlöschen. Schon höre ich Klopfen und erste Autogeräusche. Das Wachleben beginnt. Ein Freitag. Der letzte im Juni. Kaffee und Tee sind ausgetrunken. Herz und Hände fühlen sich warm an. Freude an der Verwandlung und an meinem Worten. Ruhe in mir. Vertrauen.

Und ich ahne es schon, bevor ich auch nur aufstehe und losgehe zum Meer mit meiner Hündin. La luna piena verschwindet irgendwo … Und das Wunder ist wieder geschehen. Ich glaube daran. Ich spüre es tief. Jeden Tag. Immer wieder. Das Leben ist Magie und Verwandlung!

… und in der Nacht legen sich die Sterne in das Wellenbett und bringen den Himmel auf Erden.

… e la notte le stelle cullate dalle onde portano il cielo in terra.

Sizilianisches Sternenmeer
Perlen des Lebens

Genießen auch Sie die stille schreibende Verbindung mit dem Lebendigen! Geborgenheit im Schreiben finden. Im Kreativen. Eine große Wandlungskraft!

Entdecken Sie meine inspirierenden Schreibangebote in Deutschland und Sizilien.

Oder probieren Sie einen Fernschreibkurses aus!

Una buona giornata, einen schönen Tag wünsche ich allen!

© Heidrun Adriana Bomke, die poetische Lebensreisebegleiterin mit dem Übermut!

Meereslesung in Punta Secca_Sizilien

 

 

 

© Katrin Matschenz

Die Magie der Poesie – Lesung zum Welttag der Poesie am 22. März

Zum Welttag der Poesie am 22. März lese ich für Sie zwei meiner Gedichte.

Poesie ist meine Gabe. Mir gegeben. Sie begleitet mich durch mein wandelndes Leben. Gedichte sind Magie und Lebensbegleitung. Sie haben eine besonders feine Kraft! Sie scheinen in mir zu wohnen oder mich zu finden. Sie kommen aus der Seele, aus dem Herzen und verbinden so ganz leicht und wie selbstverständlich mit dem zyklischen großen Ganzen. Sie “sprechen” unmittelbar von feinen Empfindungen.

Beide Gedichte sind am 22. März geschrieben:

Kleines Haus der Rosen. Frühlingsbeginn am Ätna (2017)
Dieses Gedicht fand Eingang in den Band der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte 2017.
Und High noon von 2011. (Aufnahme: Patrick Penot, Wiesbaden)

Viel Freude beim Hören!

Heidrun Adriana Bomke

Für Heidrun — Begrüßungsworte zur Ausstellung “LAVASTEINHERZFINDERIN”

Von Katrin Matschenz · Ärztin und Fotografin · Hamburg
Begrüßungsworte zur Ausstellung LAVASTEINHERZFINDERIN

Für Heidrun

Ich möchte mit einem Gedicht von Heidrun Adriana beginnen, welches mich sehr berührt hat und stets auf Reisen begleitet … ein Gedicht, welches mir in den Ohren klingt:

Stille

Wenn die Stille kommt
Höre ich nur mich
An unglaublichen Orten
Suchen
Die leeren Gefäße
Raum
Pulst das Blut

Herzwärts
Zu ruhen am
Sprudelnden Quell

 

Im März 2015 machte ich mich auf, zu einer Literaturreise an den Ätna

und begegnete einem Menschen mit einer so wunderbar tiefen lebenslustigen Neugierde, einem Menschen voller Lebendigkeit und feinem einfühlsamen Blick …

Ich sah eine Poetin mit einer tanzenden Seele, voller Liebe und Verbundenheit mit der Natur.

Und in einem stillen Moment entstand der Eintrag in meinem Reisetagebuch:

…Viele Engel habe ich in Gegenwart von Heidrun erlebt und gespürt, so viele magische Momente mit ihr geteilt – sie zieht wie ein Zauber die Bilder voller Musik an sich, füllt sie mit beschwingender Poesie und Lebendigkeit, eröffnet ungeahnte Weite und hinterlässt ein Lächeln auf dem Weg. …

Sie würde auch sagen:

„Was kommen will, kommt von ganz allein!“

Am Rande des Ätna, zwischen all den Lavasteinen, der Stille der Ätnawiesen und dem zischendem Meer lud sie mich ein, ganz im Hier und Jetzt zu sein –

Ich erlebte einen Raum für Fiducia – Vertrauen – und schrieb wie nie zuvor…

Ich möchte Ihnen gerne ein Rondell daraus vorlesen:

Für Heidrun-Adriana

Du Poetin im blauen Gewand

Adriana, Dein Tanz mit dem Zauberer

Verteilst lebendig Deine Verse

Du Poetin im blauen Gewand

Dichtest uns ein Meer

Wir werfen uns hinein, erfrischen uns daran

Du Poetin im blauen Gewand

Adriana, Dein Tanz mit dem Zauberer

 

San Valentino – Von der Liebe

14. Februar 2018 · San Valentino
Für meine Leserinnen und für meine Leser !

Schneerose

© Text und Foto · Adriana

Im warmen Lächeln meiner Haut atmet der Duft der Liebe.
Nel sorriso caldo della mia pelle respira l’odore dell’ amore.

Ja, meine L i e b e   z u m   L e b e n , sie wächst!

Ich kann es wahrhaftig ablesen an
Sie ist spürbar. Sie lässt mich fühlen. Sie lässt mich lächeln. Sie lässt mich weinen.
Sie lässt mich meine eigene Wärme und Fülle fühlen.
Sie lässt mich vertrauen.
Sie lässt mich schreiben, gestalten, weitergeben, berühren.

Lesen und hören Sie gerne heute meinen besonderen Lebenslauf in Poesie!

Seit 2009, nach einer heftigen Lebenserschütterung, habe ich mich anders auf den Weg gemacht.
Das Geschenk des Lebens auszupacken.:-)

LEBENDIG ZU SEIN.

Ich bin wirklich dankbar für diese Lebensreise.

Die mich inspiriert. Von der ich schreibe.

Nein, sie ist auch nicht immer einfach. Sie fordert Entscheidungen.
Doch ich erfahre immer wieder, dass Probleme und auch Schweres mit Freude, Liebe, Vertrauen und Geduld wandelbar sind in Leichtigkeit und Lachen.:-)

Mein Dank heute an alle und alles für Begleitung, Inspiration und Schutz.

So wünsche ich allen einen liebevollen Valentinstag!

Hier blühen Sie schon, die Lichtnelken und der Mohn auch …

Eine Schreibanregung als mein Geschenk zu San Valentino:

Schreiben Sie einen Liebesbrief an das Leben!

Wenn das vielleicht zu abstrakt ist: Gerne auch an einen Menschen, an ein anderes Wesen, einen Baum, an den Himmel, den lieben Gott, … an jemanden, dem Sie von Ihrer Liebe und Dankbarkeit sprechen möchten.

Das tut gut. Schreiben verbindet mit der Freude!

Die beste Art zu schreiben ist mit den ureigenen Worten.
Und diese fließen aus dem Herzen unmittelbar in die Hand !

Meine Einladung gilt in 2018!

Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Hier finden Sie meine Termine.

Von Herzen
Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke mit Freude auf alle Begegnungen und dem

Ü B E R M U T ! 🙂
Ja, er tut wirklich gut … , der Mut zum eigenen Wandel …