Deutschland

Norden und Süden literarisch verbinden. Das ist nicht schwer. So viele Dichter und Literaten lebten dieses Miteinander und ließen sich gerade dadurch inspirieren. J.W. Goethe, dessen Italienische Reise ich oft während meiner eigenen las, hat mich berührt im Wahrnehmen des Landschaftlichen als Seelenheimat, als Veränderungsort. Wie er von Italien wiederkommt nach seiner großen Reise – völlig verändert – kaum noch an den Weimarer Hof passend. Und sich verliebt in Christiane. Wir lesen und hören davon während der poetischen Neujahrsreise. Auch die Herzogin Anna Amalia weiß darüber zu erzählen … Oder Fontane und Tucholsky. Alle waren sie Reisende im eigenen Leben. Spüren wir lesend, spazierend, lauschend ihren Landschaften und immer auch uns selbst an neuem Ort nach. Auch mit dem Stift während der Schreibreisen. In Weimar, am Stechlin und anderen Orts in deutschen Landen. Mit Ruhe und Muße. Denn wie schreibt Tucholsky in seinem Gedicht „Luftveränderung“: Wie du auch die Welt durchflitzt ohne Rast und Ruh –: Hinten auf dem Puffer sitzt
du.

Christiane und Goethe — Weimar literarisch
Eine Mußereise zwischen den Jahren

Literarische Wege gehen wir im Klassischen UNESCO-Welterbe Weimar, wenn das Jahr sich neigt. Hinüber über die Brücke zwischen den Zeiten. Das ist leichtfüßig zu machen auf Weimars wunderbaren Spazierwegen, entlang der Ilm, durch den Park, immer gut aufgehoben im Hotel „Anna Amalia“ im historischen Zentrum der berühmten Stadt.

Dabei treffen wir gewiss einige Damen von ehemals!
Wir wandeln auf den Spuren der Herzogin Anna Amalia (Wittumspalais), der weiblichen Regentin von Sachsen-Weimar-Eisenach. An Freifrau von Stein, einer engen Vertrauten Goethes vor seiner Italienzeit, streifen wir in einem Theaterstündchen vorbei hin zu Christiane Vulpius, der „wilden Ehegeliebten“ des Dichterfürsten und Geheimrats, die ihm just im Park an der Ilm im Jahre 1788 nach seiner „Widerburt“ in Italien über den Weg lief. Goethes Gartenhaus mit uralten Bäumen erzählt davon.

Muße haben. Die Seele unter dem Winterhimmel weiten. Der Stille lauschen und sich selbst. Eben das Leben atmen! Wie es die Frauen vor uns auch taten. Den Alltagsgeschichten nachspüren. Damals wie heute. Wir genießen das Silvesterkonzert der Weimarer Staatskapelle, eine literarisch-musikalische Stunde im Palais Schardt „Goethe und seine Frauen“ und noch viel mehr am Silvesterabend. Wir begrüßen das neue Jahr mit einem Neujahrsspaziergang auf dem Weimarer Belvedere, wo auch im Winter Orangen reifen!
Kontaktieren Sie mich für ausführliche Programminformationen! Es gibt zur Zeit noch freie Plätze. Die Reise füllt sich jedoch immer rasch.

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In Zusammenarbeit mit Frauen reisen — Frauen unterwegs.