spinnwebfein · vorgelesen zum Altweibersommer 2019

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensHeidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

 

Altweibersommer, Heidrun Adriana Bomke

Ein poetischer Gruß von Dr. Heidrun Adriana Bomke
Dichterin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterin

Möchten auch Sie die Poesie entdecken, im Rhythmus der Natur und mit Freude schreiben, im Licht sein? Lesen sie mehr über meine SCHREIBANGEBOTE, auch nach Sizilien, dahin, wo das Licht wohnt!

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© alle Rechte für Text und Bilder bei der Autorin; Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Sommerduftende Zeit – Poesie

Naturgedichte, Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensS o m m e r d u f t e n d e  Z e i t

 

Kamille im Haar

fahr ich auf dem Deich zur Elbin

hin zum kaum noch fließenden Fluss

Auf dem Wege grüße ich dich Artemisia

schöne zarte Wilde unter den Weiden

zauberst du

zauberst mir den Duft auch unter die Füße

So streif ich verwunschen durch die spinnwebfeinen Wiesen

Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin

finde mich wieder unter meiner Eiche mit dem offenen Herzen

Heidrun Bomke

die mir leise fächelt

d a s   e r s t e   m ü d e   B l a t t

© Heidrun Adriana Bomke

Möchten auch Sie Gefühle und Erfahrungen IN LANDSCHAFTEN MIT POESIE entdecken?

Kommen Sie mit zu Schreiblust und Schreibreisen!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensTERMINE

Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog

Die weißen Kühe von Fambach oder Von einem heiligen Moment
Fambach am 14. August 2019

Als ich heute mit dem Fahrrad am Nachmittag um 15 Uhr aus Fambach, meinem Geburtsort, Richtung Heßles fuhr – am Waldrand und an Wiesen entlang, da waren sie plötzlich wieder da: die weißen Kühe.
Ich staunte und mein Herz lachte vor Freude! Ich spürte das Besondere des Augenblicks.

Ich stieg vom Fahrrad und sah sie so friedlich gegenüber am Wiesenhang. Die weißen Flecken unter noch grünen Eichen und Ahorn, im so satten grünen Gras. Gerade liefen sie nach oben. Waren an der Tränke gewesen. Ja, da waren sie wieder, die Mutterkühe mit ihren Jungen. Und wie die Kälbchen gewachsen sind!

Ich freute mich so sehr über den Anblick, dass mir wieder die Tränen über die Wangen liefen.

Wann war es gewesen, dass ich sie bei meinen Fahrradausflügen im Frühsommer gesehen?

Wohl Ende Mai. Damals blühte der Ginster und alles war hellgrün.

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog
Mai in Fambach

Schon damals war ich tief berührt von diesem friedlichen unerwarteten Anblick. Auch dass sie so weiß waren. Hier in Thüringen.  Damals war ich Zeuge des Geborenwerdens geworden. Die kleinen Kälbchen waren erst wenige Tage alt. Dicht bei ihren Müttern. Und eines war wohl gerade geboren.

Heidrun Adriana Bomke_Lebensreiseblog

Fast heilig erschien mir das Bild.

Ich weiß noch, wie ich auch einen kleinen Schreck bekam. Ich sah vom Weg aus, etwa 10 m entfernt, eine Kuh liegen und einen großen Blutfleck auch und etwas entfernt ein kleines Wesen. Beide unbewegt. Lebten sie? Die Herde war hundert Meter entfernt. Die Kuh hatte sich wohl zur Geburt abseits begeben. Am nächsten Tag fuhr ich damals wieder hin. Und welcher Anblick bot sich mir! Alle Kühe und Kälbchen lagen dicht beieinander. Der Geburtsfleck war schon von der Sonne getrocknet. Manche Kälbchen liefen schon freudig umher. Die Kühe leckten ihre Jungen ab. Ich mache viele Fotos.

Es war für mich ein Bild des gebärenden, natürlichen und beschützten Lebens.
Alles geschah mit einer Selbstverständlichkeit. Einfach so.

Darin liegt wohl das Wunder der Lebendigkeit.

Das sie ist. Sein darf. „Man“ sie gewähren lässt. Es braucht keine Erlaubnis. Keine Gedanken. Sie genügt sich selbst. Geschieht ohne Ansage. Lesen Sie mehr »

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Heidrun Adriana Bomke · Blog

INTUITION – Ferragosto – Heiliger Sommer am Ätna!

Das ist ein Reisetagebuch-Auszug aus meinem Hörbuch
“Übermut tut gut! unterwegs in den Süden.

Noch heute, sieben Jahre später, bin ich begeistert!

Heidrun Adriana Bomke-Ätna-Blog
Dreifaltige Göttin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich erzähle voller Staunen und aus dem Augenblick heraus von einem Hochsommerabend am Vulkan Ätna, wo ich lange lebte. Die Zeit um Ferragasto am 15. August ist immer ein Höhepunkt im sizilianischen Leben. Das tägliche Leben ruht und man feiert den Sommer! Ziemlich genial.
Diese Erfahrung am 14.8.12 hat mir ins Fleisch geschrieben, was es heißt,

DER EIGENEN INTUITION FOLGEN – VERTRAUE IN DEN EIGENEN WEG!

Ätna-Heidrun Adriana Bomke

Und Sie – kennen Sie das? Schreiben Sie gleich einen Text:

Wie ich meiner Intuition gefolgt bin!

Ich gebe Ihnen noch mein Schreibmotto mit auf den Weg:

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gutDIE BESTE ART ZU SCHREIBEN IST MIT DEN UREIGENEN WORTEN UND DIESE FLIEẞEN UNMITTELBAR AUS DEM HERZEN IN DIE HAND.

Viel Freude beim Schreiben!

Folgen Sie gerne den Schreibentdeckungen nach Sizilien und erleben Sie selbst die Magie des Lichts, des Meeres, der Mythen …!

TERMINE Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

© Foto/Text
Ihre Heidrun Adriana Bomke, die Autorin mit dem Übermut! – KONTAKT

Heidrun Adriana Bomke

Frei ! – Sommererlebnis

 

 

Das ist ein Auszug aus dem Hörbuch

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

EIN BESONDERS FREIES UND NATÜRLICHES SOMMERERLEBEN ! an der Südküste Siziliens, gemeinsam mit meiner Freundin Petra im Sommer 2012. Unvergesslich und essentiell für immer.

Heidrun Adriana Bomke

DIE SCHÖNE EINFACHHEIT DES SEINS!

Hier erfahren Sie mehr über das HÖRBUCH!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensEinen frohen Sommer weiterhin,

 

Herzlichst
Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut! – KONTAKT · TERMINE

unterwegs im Mai & Juni & Juli 2019

Heidrun Adriana Bomke

unterwegs im Mai & Juni & Juli 2019

Wie ich hier so an meinem kleinen Schreibtisch sitze – heute, an einem so blauen Juli-Sommertag – fliegen viele Begegnungen und Bewegungen der letzten beiden Monate noch einmal an mir vorbei. Von Punta Secca an der Südküste Siziliens nach Berlin und Thüringen und ins Wendland; von da an die Ostsee nach Stellshagen und Parin und wieder nach Berlin und nach Westfalen und von da nach Bremen und Thüringen zu meinen Eltern und weiter zum Feiern nach Lostau und dann nach Lüneburg und wieder nach Thüringen und nun an den Chiemsee und wieder nach Berlin … doch das kommt ja erst … und in all der äußeren Bewegung so viele Begegnungen mit Menschen und Wesen. So viel Fülle und Freude. Lesungen und Schreibkunsttage, Buchpremieren und Fernschreibkurse und Arbeit an meinen Konzepten … und ja: Inneres Wachsen ist da – es “rundet” sich etwas. Ich lächle vor mich hin.

Ich höre mein Herz sagen: Wie reich doch mein Leben ist! Notizen und Bilder wandern an dieser Stelle in den Lebensreiseblog.

5.5., Elfchen aus Punta Secca

Blaufrau
am Meeresort
lässt es fließen
möge alles sich weiten
erblaut!

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
gewischter Himmel mit Meer

9.5., Modica – Tagebuch
Ich möchte einmal einen Monat in Modica wohnen. Vielleicht im nächsten Mai. Der Mai, der schöne Mai. Sizilien mit deinen Kräften – du wohnst in mir. Ich sehe Modica, die Silhouette einer Stadt in den Monte Iblei – wie ich ganz oben bei “San Giorgio” bin und die Schokolade bei Bonaiuto koste. Bei Quasimodo wieder das “Herz der Erde” vorlese und den “Brief an die Mutter” … und Mariella, die Schöne uns führt … und dann werde ich auch Alessandro kennenlernen, den Sohn von Salvatore Quasimodo. Du musst kommen, wenn er da ist!, sagt Mariella. Das werde ich, ganz bestimmt.
“Wir haben Platz genommen in einer unglaublichen Unendlichkeit bis zum Horizont – nur – wir fühlen es nicht.”
Irgendwo las ich das auch und schrieb es auf. Ich fühle es oft, immer wieder …

Schreibreise - Modica_Heidrun Adriana Bomke11.5., Punta Secca
UNABHÄNGIG!
Nur dieses Wort steht da.


17.5., Schlachtensee, Berlin

Fremd bin ich hier
doch ich bin bei mir:
So bleibe ich beschützt.

Traum am 29.5., Fambach/Thüringen

Von allen Seiten das Meer, heller Sommer, Wellen. Ich bin da mit einem Mädchen, so um die 5 Jahre. Dabei ein jüngerer Mann, wir spielen alle!

Heidrun Adriana Bomke13.6., Teplingen, Schreibkunsttage “Mein Arkadien” –
Sehnsucht nach dem Weiß oder Verlockung

Du, weißes Bild, so leer und so einladend, bist mein Arkadien. Jungfräulich schaust du mich an – möchte mich mit dir vermählen – mit dir, du unbemaltes Blatt. Dann, vielleicht verwandeln wir uns gemeinsam.
Was meinst du?
Nein, wir können es noch nicht genau wissen – ich lade dich einfach ein und du lädtst mich ein – offen und frei und froh wollen wir sein!

17.6., Parin, Tagebuch

Heidrun Adriana BomkeIch schaue aus dem Fenster in hohe alte Bäume und auf den kleinen Teich hier in Parin. Gegenüber auch der Hengst, der wohl eine Frau sucht? Es sieht ganz so aus. Ihm liefen gestern Tränen aus den Augen. Sein Glied war riesig – ob er wohl alleine ist, denke ich bei mir? Da sehe ich ein Schild. Er ist ein Zuchthengst und muss deshalb alleine stehen. Ich weiß nicht, mir kommt das traurig vor.
Seit heute habe ich gar keine Kopfschmerzen mehr, die mich die ganze Zeit in Deutschland begleiteten! Die Ostsee, der Sand – ich war wieder Kind – einfach so in der Sonne.

Heidrun Adriana BomkeDa verwandle ich mich augenblicklich und das schwere Land hier fällt von mir ab …. mir tut die Zeit hier gut und vor allem die Klarheit, mir meine alleinige Zeit zu gönnen.

19.6. Zugfahrt von Grevesmühlen nach Berlin

Mit der ODEG fahre ich, aus Mecklenburg durch den Osten hin nach Berlin. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft – ich rolle dahin und freue mich. Erinnerungen … – im November 2010 habe ich im Auftrag der Geschäftsführung der ODEG eine Literaturwoche gestaltet; in den Zügen gelesen, einfach mitgefahren mit einem kleinen Lautsprecher und Gedichte gelesen,  Bahngeschichten – das war eine Freude! Die fahrgäste interviewt, wohin sie fahren … dann mit alten Eisenbahnern eine Stellwerkslesung; eine Sonderfahrt gab es auch im alten Mitropa-Wagen … – das war ganz meins!
Nun gehts nach Berlin hinein … mit Aufenthalt in Bad Kleinen. Da wachsen die Malwen ..

Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke

22.6., Berlin, Morgen, Nibelungenstraße

Kiefer im Garten
Still heute dein zartes Haupt
Efeu umrahmt deinen Stamm

Saxophonmusik, die S-Bahn rollt und getaktet das rollende Leben. Berlin ruft!
In allem ein Leuchten
Sommer ist’s und das Feuer des Lebens strahlt!

22.6., 11 Uhr, 7-Seen-Tour ab Berlin Wannsee

Fahrkarte 60+ – ich bekomme jetzt Ermäßigung! – Und ab geht es in neue Fahrwasser über 7 Seen. Der Käptn gefällt mir, sabbelt nicht so viel und erzählt pointiert. Strandbad Wannsee seit 1907 – vorher durfte man bei preußens nicht in Flüssen baden; 1,5 km lang und damit das größte Strandbad Europas. Der Glienicker See. Die Glienicker Brücke auf der einen Seite NATO-Grün und auf der anderen NVA-Grün … und so viele kleine Wunder an den Ufern; Kälberwerder, Pfaueninsel und Schloss Babelsberg auch, und dann auch über den Griebnitzsee – in der Mitte, wo ich unbegrenzt fahre, da war die Grenze mal und dort die “Churchill-Villa” so viele Seen aber auch! Mein Herz hüpft, hier gibt es viel zu sehn! Jungfernsee, Tiefensee, Stölpchensee, Pohlesee und dann der kleine Wannsee. Heinz Rühmann wohnte in einem alten Blockhaus da … und ja dann land ich wieder an. Man, vielleicht fang ich doch noch mit dem Rudern an!

Heidrun Adriana Bomke22.6., 15 Uhr, Mit Sophie schreibend über den Wannsee!
Sophie ist 18 Jahre und zeigt mir ihren Lieblingsplatz in Kladow an der Havel. Und wir schreiben. Sie schreibt über ihre Visionen. Klar und beschützt. Wir machen gemeinsam Picknick! Sie hat von allem doppelt dabei … – solch Freude aber auch!

Heidrun Adriana Bomke25.6. – Sacrower See, abends

Ein Abendbadewunder. Geradelt von Alt- Kladow nach Sccrow, mitten über die ehemalige Grenze in den Osten! Heiß, heiß, heiß! Einen Mann am Weg nach dem Weg gefragt. “Nach Sakrow möchte ich zum Baden!” “Oh ja, das machen Sie gut, zum Baden!”
Charmanter Typ. “Rechts zum Rittersaal dann …”
Ein einziges Staunen, ein einziges Lachen … – auf der ganzen Fahrt. Und eine Gärtnerei mit lauter Rosen am Weg! Und am Sacrower See eine Dame mit Hund, der ist schon alt. Ich nicht, ich springe in den märchenhaften See und schwimme auf die Mitte – ind dann ein Abendwunderbild. Und die Dame sagt:
“Ja, das war hier mal Osten, deshalb ist es auch noch so schön … ”
Dann kommen Menschen mit irgendwelchen Rettungsballons um die Taille, falls man sich in den Algen verfängt und dann … – ich radle davon und beschließe: Beim nächsten Mal kehre ich im “Rittersaal” ein, kleine Gaststätte so am Weg …

1.7., Dom zu Bremen – Mittagsgebet

Alles hat seine Zeit. Das Geborenwerden hat seine Zeit. Das Sterben hat seine Zeit.

Wie die Pastorin aus dem alten Testament liest und erzählt, das berührt mich in der Tiefe. ich fühle das Geborenwerden und ich denke an meine alten Eltern … – ich sitze lange.

Advent im Dom zu Bremen
Advent im Bremer Dom

7.7., Strandbad Breitungen, Kindersommertag

Heidrun Adriana Bomke14.7., Lüneburg

Ich lese bei Christina Kessler:
Eine echte Beziehung zu sich selbst und durch sich zur Welt will sich voller Freude entfalten … doch ist ihre typische Aktivität nicht als bloße “Arbeit”, als Muss zu verstehen. Es ist ein DÜRFEN:  die Erlaubnis und das Versprechen an sich selbst, das zu leben, WAS DURCH MICH SEIN UND WERDEN WILL. MEINEM WILDEN HERZEN AUSDRUCK ZU VERLEIHEN. OHNE WENN UND ABER.
Eine neue Lebens-Reise-Begegnung!
DA GEHTS LANG, LIEBE HEIDRUN, LIEBE ADRIANA!
Wir wissen das ja und üben weiter!

Danke an das Leben, das mir viel gibt! Grazie alla vita che mi da tanto! Ich fühle: … bewusst in die Welt leuchten … und sich ausbreiten … wo alles sich vereint …

Heidrun Adriana Bomke, 24.7.19 · TERMINE

Heidrun Adriana Bomke

 

 

Übermut tut gut! – Im Interview mit Karen Christine Angermayer

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

Viel Freude beim Zuhören von “Übermut tut gut”:
Karen Christine Angermayer im Gespräch mit Heidrun Adriana Bomke

“Übermut tut gut! Unterwegs in den Süden” ist der Titel meines Hörbuchs, das im Sorriso Verlag 2017 erschienen. Karen Christine Angermayer ist Geschäftsführerin der Sorriso Verlags GmbH.  Am 28. Juni 2019 interviewte mich die Verlegerin. Wir sprachen über mein Buch, Sizilien, den Übermut, den Mut zum wandelnden Leben … Danke, liebe Christine Angermayer, für die wertvolle Begegnung.

Geben Sie den Link auch gerne weiter!

Ihre Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut!

Heidrun Adriana Bomke, Autorin
Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

Buchpremiere: “Splitter und Späne” von Heinz Paulisch

Heidrun Adriana Bomke - Lektorat

Buchpremiere “Splitter und Späne” von Heinz Paulisch

Im September 2018 bekam ich einen Text geschickt. Er trägt den Titel: Bubo bubo. Den Verfasser, Jahrgang 1937, kannte ich aus Gesprächen und schrieb ihm u.a.: “Wenn du einmal deine Texte, Erinnerungen in einem Buch veröffentlichen möchtest, dann begleite ich es gerne als Biografin/Lektorin. Ich ahnte, dass da wahrhaft wertvolle Texte über die Jahrzehnte gewachsen waren. Ermutigung brauchte es. Dann erreichten mich zwei große Textpakete, von Autor, Ehefrau Brigitte und Sohn Svante gesucht und gesammelt. Ich las und wählte aus: Fragmente, Gedichte, Reisebilder. Das waren die eindruckvollsten Genres. Wir sprachen, Inhalte fügten sich zusammen und die Arbeit am Buchprojekt nahm seit November 2018 ihren Lauf.

“Splitter und Späne” soll der Titel sein, so sagte Heinz Paulisch.

Es war eine Antwort ohne ein Zögern auf meine Frage: Hast du eine Titelidee? Da spürte ich, wie tief die Schreibspuren waren und dass es wirklich an der Zeit war, Fragmente, Gedichte und Reisebilder eines intensiven Lebens nach außen zu geben. Der Autor selbst schreibt in seinem Schlusswort:

“Ich denke an eine Tischlerwerkstatt, an den Duft von Holz und an das Zischen eines Hobels, wenn er über ein Werkstück fährt. Was Sie hier in der Hand halten, sind auch nur Splitter und Späne. Also das Produkt, das auf dem Weg, mal links mal rechts, herabfiel.”

Wer ist dieser Autor Heinz Paulisch?

“Heinz Paulisch wurde im März 1937 als erstes von vier Kindern in Berlin-Lichterfelde geboren. Als er eingeschult wurde, war die Familie vor dem Schutz der Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges in das ländliche Klötzen (Kłecko) bei Gnesen (Gniezno) evakuiert worden, in immerwährender Sorge um den fernen Vater, der als Soldat in Russland war. Im Januar 1945 rückte die Front näher, die Familie floh zu Bekannten in die Nähe von Kiel. Bald, nach der Heimkehr des Vaters aus der Kriegsgefangenschaft, zog es die Familie wieder nach Berlin. Als Baumeister und Architekt „krempelte Vater die Ärmel hoch, Berlin wiederaufzubauen“, berichtete Heinz Paulisch seinem Sohn Svante, dem er oft „Frühergeschichten“ aus seiner Kindheit und Jugend erzählte. Ein Freigeist war Heinz Paulisch schon immer. (…)
Im Jahre 1996 ging für Heinz Paulisch ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Endlich ein eigenes kleines rotes Schwedenhäuschen, direkt am See. Selbst geplant, mit Svante selbst ausgebaut. Kaum war es im Herbst 1998 fertiggestellt, ereilte ihn im Frühjahr 1999 der erste von mehreren Schlaganfällen. Auch wenn seither seine Selbstständigkeit eingeschränkt ist, so hat er sich bis heute seinen unglaublichen Scharfsinn, Humor und Freigeist bewahrt.

Heinz Paulisch wohnt in Berlin und lebt (im Sommer) in Schweden.”

So schreibt der Sohn, Svante Paulisch, in seinem Text “Über den Autor”.

Buchpremiere · 21.6.19

Zu Mittsommer – Midsommar – am 21.6.19 feierten wir
Buchpremiere!

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Im Best ! State-Podcast-Interview mit Jürgen Zwickel

Heidrun Adriana Bomke - Lesung

Am 26.6.19 interviewte mich Jürgen Zwickel in seiner Reihe:

Best ! State Podcastinterview Ausgabe 154:
Jürgen Zwickel im Interview mit Dr. phil. Heidrun Adriana Bomke

Ich lernte Jürgen während des Impulstages am 30. September 2018 in Radolfzell kennen. Sein Vortrag hatte Kraft und Klarheit. Und seine täglichen 200 Liegestütze als Morgenritual und Frühsport begeisterten mich! Jürgen Zwickel lebt seine Berufung als Keynote-Speaker, Persönlichkeitscoach, Autor und Impulsgeber. Und er lud mich zu seinem Podcastinterview ein. Es hat mir viel Freude gemacht, denn seine Fragen führen in die Tiefe. Mein herzliches Dankeschön an Jürgen Zwickel!
Und hier geht es:

!Zum PODCASTINTERVIEW Best ! State  auf Youtube (einfach klicken)

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Blaues Wunder – Das Märchen von der blauen Rosentür

E-Mail-Fernschreibkurs Heidrun Adriana Bomke

Das Märchen von der blauen Rosentür

war neben “Rosenrondellen” und einer Liebesgeschichte die Schreibinspiration im Rosenmonat Juni.

Im E-Mail-Fernschreibkurs “Schreibend durch das Jahr – ein Schreibkalender” verbindet man sich fantasievoll mit dem Lebens-Rhythmus.

Zu jedem Monatsbeginn bekommen die Teilnehmenden per E-Mail ein von mir mit Foto und Schreibinspirationen gestaltetes Monats-Kalenderblatt. Monatliche Schreibinspiration durch den Jahreslauf
Eine schreibende Verbindung zum natürlichen Rhythmus des Lebens. Ein poetischer Schreibkalender über zwölf Monate. Lesen Sie gerne mehr zu meinem besonderen Angebot:

Schreibend durch das Jahr – Ein Schreibkalender

Nun im Juni war diese blaue Rosentür zu sehen auf dem Schreibkalenderblatt und dazu die Anregung:

Schreibe zu dem Foto ein Märchen. Dein Märchen von der blauen Rosentür. Gib ihm einen eigenen Titel!

Das wunderschöne Sehnsuchts-Märchen von Gabriele K. ist hier zu lesen. Es trägt den Titel:

Blaues Wunder

Es war einmal ein großer dunkler Wald, in dem man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Und es war einmal eine hübsche, mutige, junge Frau, die tagtäglich in diesen Wald hineinging. Sie sammelte dort Holz und hob Reisig zum Kochen, Backen und Heizen auf. Diese Frau wohnte nahe am Wald in einem kleinen, windschiefen Häuschen, das eher schlecht als recht ihre Herberge war. Doch die junge Frau beklagte sich nicht. Sie kam jeden Morgen aus ihrer baufälligen Haustüre, die fast aus den Angeln fiel und trat hinaus in die Natur. Sie begrüßte die Vögel und Hasen und hatte auch ein gutes Wort für die Ameisen, Käfer und das andere Getier, das ihren Weg kreuzte. Sie atmete tief die frische taugeschwängerte Morgenluft ein und holte das erste Holz um sich ein warmes Wasser und einen kargen Morgenbrei zu brauen.

Frisch gestärkt machte sie sich auf den Weg tief in den Wald hinein.

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