Wofür ich dankbar bin

Schneerose_Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Dankbar bin ich

für die Lebendigkeit, die ich erlebe in der Natur: für das Licht jeden Tag, für die Sterne am Abend, für die starken Bäume, das Wasser, das fließt …, für die Jahreszeiten, die den Rhythmus angeben …

Dankbar bin ich

für das Leuchten und Lächeln, das Blau des Himmels und die Weite des Kosmos – alles gibt mir so viel Kraft und Vertrauen und dass ich keineswegs alleine bin, auch wenn ich alleine lebe

Dankbar bin ich

für die nahen Menschen und Wesen, die ich liebe und die mich lieben

Dankbar bin ich

für alle Gefühle, die ich fühlen darf: Liebe, Freude, Schmerz, Leere, Hingabe, Leidenschaft, Begeisterung, Frieden, Stille, Weite, Einsamkeit, Verletzung, Selbstzweifel, Vergebung, Freundschaft, wachsende Gelassenheit und Geduld

Dankbar bin ich

weniger zu werten, wenn ich anderen Meinungen, Gewohnheiten etc. begegne, sondern einfach zu schauen, zuzuhören, zu beobachten und das Anderssein zu lassen

Dankbar bin ich

für die Schöpferkraft im großen Leben, in mir und für die tiefen schreibenden Begegnungen mit Menschen während meiner Schreibreisen und Schreibkunsttage

Dankbar bin ich

für Berührungen mit Schreibenden, die sich selbst berühren mit ihren eigenen Worten

Dankbar bin ich

für das Schreiben mit Teilnehmerinnen in Nida / Kurische Nehrung, das einem sanften Märchen glich

Dankbar bin ich

für den Schreibspaziergang auf dem Hexenberg auf der Kurischen Nehrung; für das Schreiben an den starken Plätzen der sizilianischen Südküste (Punta Secca, Randello, Donnafugata, Modica, Camarina, Scicli …), für die stille Schreibkraft in Bremen und Fischerhude, für den Künstlerort Teplingen und die Zusammenarbeit mit meiner Malerfreundin Verena

Dankbar bin ich

für die Worte, die mich finden; für die Gedichte, die ich empfange und aufschreibe und vorlese …

Dankbar bin ich

für meine Lesungen und Vorträge – ich liebe es zu lesen und vorzutragen – ich berühre Menschen mit Worten

Dankbar bin ich

für das Wort “Sanftheit” und für das Mittagsgebet im Dom zu Bremen im Advent

Dankbar bin ich

für den Geruch meines Geburtsortes am Morgen – das Brot des Bäckers – und am Abend – der Geruch der Holzöfen und ebenso für das stille Gehen durch den Wald mit seinem Baumgeruch

Dankbar bin ich

für den fürsorglichen Satz von Beat “und manchmal brauchst du einen Windschutz …” und für den Satz eines 10-Jährigen Mädchens: “Warum nehmen Sie Ihre Bilder ab (Ausstellungsende)? Sie sind so schön!”

Dankbar bin ich

für die Anerkennung, die mir zuteil wurde und auch dafür, dass ich immer mehr fühle, dass ich “in meinem Kern” weniger davon abhängig bin – das befreit mich unglaublich und lässt mich meine Grenzen besser erkennen – vielleicht ist das ein bisschen mehr Selbstliebe

Dankbar bin ich

für meine “Poesie des Lebens” – immer mehr aus mir heraus zu sein und zu tun, weil es so in mir ist und so nach außen möchte – es schafft Verbindung

Dankbar bin ich

für die zwei Jahre gemeinsam mit meiner lieben Hündin und Wegebegleiterin Neringa und auch dafür, dass ich sie in Liebe loslassen konnte

Dankbar bin ich

dass ich mehr meiner inneren Stimme vertraue und so auch für die Fügungen in meinem Leben – auch die Hündin Neringa war letztendlich eine Fügung in einer Wandlungszeit, in der wir uns begleiten durften

Dankbar bin ich

für das Entdecken von “Porto di Ulisse” und “Scirica” an der Südküste Siziliens

Dankbar bin ich

für die Demut, die mehr und mehr in mir hochsteigt und ich erkennen darf, wo ich versagt habe und dafür um Vergebung bitte

Dankbar bin ich

für klare Entscheidungen und dass ich besser aufpasse auf mich

Dankbar bin ich

für das Buch “Sei gut zu dir” von Christa Spannbauer, das mir geschenkt wurde

Dankbar bin ich

für das Vertrauen, das mir Menschen schenken

Dankbar bin ich

für mehr schöne Einfachheit und viel Stille in meinem Leben – ich brauche weniger Materie und mehr Geist

Dankbar bin ich

dass ich Probleme und Konflikte in meinem Leben anschaue und sie mit wachsender Geduld durch schwere Zeiten hindurch auch in Leichtigkeit verwandeln kann – es geht wirklich

Dankbar bin ich für meine Neugier auf das Leben, für meinen Entdeckermut im Innen und Außen und für meine Liebe zum Leben.

30.12.18 · Heidrun Adriana Bomke, Gründerin von

mit Leichtigkeit in Punta SeccaPoesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Advent im Dom zu Bremen
Augen-blinder Wortwechsel
Augen-blinder Wortwechsel

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Paula Modersohn-Becker-Museum

Böttcherstraße Bremen
schreiben an der Wümme in Fischerhude – mein Herbstblatt

 

Mein Herbstblatt

Kranichschrei

Wolkenhimmel, klarstes Blau

feine Kälte, Atemhauch

Blätterwirbel im Hümme Wasser

HerbstSONNtag in Fischerhude

 

 

Blondes Mädchen ein Rondell

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

du träumst

blondes Mädchen im roten Kleid

dunkel das Wasser

doch hell der Horizont

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

Gelber Mantel HAIKU

leise Stimmen dort

ein gelber Mantel leuchtet

Efeu umrankt den Baum

 

Mit dem Hiersein als einer Seite des Seins, wie der Mystiker Rilke es ausdrückt, erlebten wir zwei Schöpfertage. Jetzt, im November, dem Monat, wo Tod und Leben sich so nahe. Ende und Anfang. Dann den “Bremer Stadtmusikanten” auch. Wir gingen zum 1. Museum für eine Künstlerin in der Welt, zum 1927 begründeten “Paula Modersohn-Becker” Museum

Lavasteinherzfinderin – Ein Ausstellungsmorgen in den Weserterrassen

4. Februar 2018, Weserterrassen Bremen
aus meinem Ausstellungsbuch zur Vernissage:
LAVASTEINHERZFINDERIN · Mein Sizilien · 4.2.-14.3.18

Solch weiche sanfte Worte und Bilder — ein Hauch von Ruhe, stiller Freude und gemeinsamer Lebendigkeit bei tänzelnden Schneeflöckchen an der Eis-durchfluteten Weser! danke für diesen schönen Sonntagvormittag, eine erfüllende Begegnung! Jeana · Bremen

 

 

 

 

Vielen Dank für diesen wundervollen Sonntagmorgen im leichten Schneefall von Bremen! Herzlichst, Antje R. · Bremen

Ein wundervoller Sonntagmorgen, wundervolle Bilder, ergreifende Poesie, eine beeindruckende Frau — Adriana. Brigitte K. · Berlin

Du Poetin im blauen Gewand reichst mir mit deinen Worten immer wieder
meine Hand — Danke für deine tiefen Seelen-Berührungen! Deine Katrin M. · Hamburg

 

 

 

 

Tief wieder berührt — erfreut, hergekommen zu sein; kraftgebend im Lebensstrom. Danke für deinen Kreativgeist! Brigitte St. · Berlin

Danke. Du hast ein tolles Gespür für das Positive im Leben. Danke, dass du am heutigen Sonntagmorgen etwas in uns hineingelegt hast. Tvb, Gisela H. · Sizilien und Brixen, Südtirol

Danke für den wunderbar poetischen Sonntagvormittag in den Weserterrassen Bremen — mit den Bildern vom heißen Ätna und der Vorstellung von Sizilien und dem Schnee vor dem Fenster und der ziehenden Weser. So der Himmel uns hilft, sind wir im März auf Sizilien und vielleicht sehen wir uns dann wieder. Petra R., Gaby P. · Bremen

Sehr gerne!
Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Ich danke von Herzen allen Menschen, die mit mir gemeinsam meine Ausstellung “LAVASTEINHERZFINDERIN – Mein Sizilien. Fotografie und Poesie”
eröffnet haben. Ich danke Katrin Matschenz für Ihre poetischen Begrüßungsworte. Ich danke Claudia Strauss, Weserterrassen Bremen e.V. für Ihre liebevolle Unterstützung meiner Ausstellung. Mögen sich noch viele Menschen berühren lassen von den Urkräften der größten Insel im Mittelmeer: Sizilien.

Und hier hören Sie einen Auszug aus meinem Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! unterwegs in den Süden. Reisetagebuch 2011-2017:

LAVASTEINHERZFINDERIN · Was ist das? – Brief an meine Übersetzerin

Erwachendes Herz

Das “Erwachende Herz” ist bereits verkauft!

 

 

 

Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke · www.heidrunbomke.de

Sie möchten öfter eine solche Mail mit Poesie, Bildern, Reiseeindrücken, Terminen haben?
Mein Lesecafé kann man abonnieren!

 

 

 

Danke an die lieben Menschen, die zur Eröffnung der Ausstellung “LAVASTEINHERZFINDERIN — Mein Sizilien” am 4.2.18 um 11 Uhr in den Weserterrassen Bremen e.V. dabei waren!

Das Geschenk des Lebens annehmen

Schreibreisen-Heidrun Adriana Bomke

Die Drei Weisen aus dem Morgenland haben ihre Geschenke gebracht. Sie beschenken das neue Leben mit den reichsten Gaben der damaligen Zeit: Gold, Weihrauch, Myrrhe. Epiphania ist vergangen. Ich erinnerte noch einmal das Gespräch mit meiner lieben Freundin und Malerin Verena. Das Leben ist doch ein Geschenk! Ja, so fühle ich tief. Das ist es.

Das Geschenk des Lebens annehmen

Was heißt das?, so frage ich mich, während draußen die Olivenzweige wild im Wind tanzen und zum neuen Jahr winken und meine junge Hündin neben mir liegt und ruhig atmet. sie kam vor über einem Jahr in mein Leben gelaufen, hatte mich nicht gefragt, “ob mir das passt” und ich fühle heute ganz tief, das auch sie ein großes Geschenk ist. Wir hören Mozart, die “Musikalische Schlittenfahrt”, hier am Meer von Punta Secca auf Sizilien. Vor mir brennt eine Kerze, in deren Flamme ich sehr gerne und lange schaue. Was heißt das: Das Geschenk des Lebens annehmen? Ich sehe ihn leuchten den Lebensstern, der wohl immer aufgeht, wenn ein Wesen geboren wird und die Welt reicher macht. Merkt sie es die Welt? Ist es ihr egal? Nein, das glaube ich nicht. Auch das unscheinbarste Wesen hat seinen Platz. ich merke es immer an dem kleinen Vogel, der mich jeden Morgen aus dem Dunkel der Nacht zwitschert. E ist schon wach, bevor ich es bin. Wie schön!

Es heißt wohl, lebendig zu werden und zu sein. Und so ein Geschenk zu werden. Sich zu verschenken, ohne sich zu verlieren.

Dazu darf man sich zunächst entdecken.

Dazu gehört für mich die Neugier! Ich stelle mir vor, wie ich ein Geschenk auspacke! Immer bin ich neugierig, öffne die Schleifen, das Geschenkpapier und staune dem entgegen, was da ist. Und in diesem Fall “entpacke ich mich selbst” – staune ich mir zunächst selbst entgegen. Ist das nicht schön? Ja, das ist es.

Sich selbst staunend entdecken

Ja, mich selbst entdecken, das ist ein großes Geschenk. Und es dauert wohl ein Leben lang. Jedenfalls erscheint es mir so, als käme ich dem, wer ich bin, da tief innen, immer näher und dazu auch dem, was das Leben von mir möchte. Und da entfalten sich Schönheit und etwas sehr Geborgenes. Denn während ich das Peitschenknallen und Pferdegewieher der “Schlittenfahrt” höre, diese schöne Lebensfahrt vor mir sehe, sehe ich auch von mir ab und auf diese schöne große Natur mit so viel Millionen Sternen, die aufgehen. Die leuchten möchten und sich freuen und spüren: Ja, das ist mein Leben! Ich bin hier. Ich fühle mich wohl! Ich liebe und werde geliebt. Mit jedem Atemzug. Ich habe eine Aufgabe, die ich gerne erfülle. Ich bin auf dem Weg dahin. Ich bin verbunden. Und ich erstrahle und mir wird Licht zuteil.

Orangenweg

Was möchte das Leben von mir oder wie werde ich zum Geschenk?

Ich nenne es in  meiner inspirierenden künstlerischen Arbeit auch: die ureigene Poesie finden!

Da ist ein großer Kosmos voller Leben und ich tanze darin, gehe spazieren, lausche hinein: Was ist davon mein? Was atme ich ein und aus?

Mein Weg war und ist das Schreiben und Reisen, das Mich-im-Unterwegssein-Erfahren. Denn das Leben ist eine Reise. Ein Entdecken, Staunen, auch Irren, wieder auf den Weg gehen … – und dieser Weg kann ein ganz fruchtiger werden. Auch in den Wechseljahren! Und diese Erfahrungen inspirierend nach außen geben. In meinem Hörbuch “Übermut tut gut! unterwegs in den Süden. Reisetagebuch 2011-2017” erzähle ich davon. Immer wieder auch Anstrengendes, Krisen, Dunkles mit Zuversicht und Liebe zu verwandeln in Lebensfreude. Immer wieder. Ja, es geht. Ich darf! Man darf! Alle dürfen es!

mein Hörbuch

Die Lebensfreude darf der Kern des Seins sein!

Heraus aus der Enge ins Freie! Die Enge existiert meist in unserem Kopf. Sie heißt: Angst, Bedenken, Ärger über Vergangenes, Vorwurf, Selbstzweifel … sie hat viele Namen. Und wir können heraus. Immer wieder ins Freie! Nein, das geht oft nicht mit einem Satz, aber mit dem Bewusstwerden dessen, was einengt und auch dessen, was wir uns wünschen, welche Sehnsüchte wir haben!

Schauen Sie doch einmal, wie Sie im Jahr 2018 das Geschenk Ihres Lebens und sich selbst weiter entdecken! An fremden schönen Orten weiten wir oft unseren Blick – nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Wozu wären wir sonst hier?

Lassen Sie mehr Leichtigkeit in Ihr Leben. Sie können aufatmen? Ja, es geht. Durchatmen auch. Schauen Sie sich um. Und Sie sind nicht alleine damit.

Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Probieren Sie es mit einer Haikur am Meer von Punta Secca oder auch mit einer Poetischen Sommerreise zur Kurischen Nehrung oder einfach von Zuhause mit einem Fernschreibkurs!

Begegnen Sie so Ihrer ureigenen Poesie.
Staunen Sie einmal wieder über sich selbst und die Wunder des Lebens!

Das wünsche ich Ihnen zum neuen Jahr 2018!

Ihre und eure Heidrun Adriana Bomke

Fernschreibkurs “Leben im großen Rhythmus” – Schreibbeispiele November: Ich und der Tod

Meinen Novemberschreibinspirationen folgten Texte.
Ich möchte hier einige Novemberrondelle von Brigitte veröffentlichen – danke!
Das Thema war: Der Tod und ich.
Ich finde es wesentlich, dazu zu schreiben, diese Erfahrungen zu thematisieren. Der Tod begleitet uns – ist der andere Pol des Lebens, ist schon immer da und es ist gut, auch mit ihm in Resonanz zu gehen. Sonst fühlt er sich vielleicht vernachlässigt und „macht sich sichtbar“. Klopft an …

Brigitte schreibt unter anderem über die Begegnung mit dem Sterben der Eltern.

I Ein tiefes Empfinden und in mir Spüren

Brachte mich nach Hause

Es war die Todesstunde meines Vaters

Ein tiefes Empfinden und in mir Spüren

Und so konnte ich Vater in seiner Todesstunde aus dem Leben begleiten

Meine feine seelische Verbindung gab mir dieses kraftvolle Erleben

Ein tiefes Empfinden und in mir Spüren

Brachte mich nach Hause

II Vater in seiner Todeszeit

Dankt für die (meine) Begleitung

Will nun zu Charlotte-so seine Vorstellung

Vater in seiner Todeszeit

Sein Atem wird schwächer,langsamer

Vater holt sich noch einmal zurück

Vater in seiner Todeszeit

Dankt für die Begleitung

III Was war sein Zurückholen

Verließ seine Seele seinen Körper

Was für Gedanken tauchen auf

Was war sein Zurückholen

Darf ich fragen-wo geht seine Seele hin

Wo geht unsere Seele hin

Was war sein Zurückholen verließ seine Seele seinen Körper

IV Dem Tod nah

Seine Zeit ist gekommen-das spürte Vater

Sich innerlich bereit machen und loslassen können

Dem Tod nah

Bin auch ich bereit

Bereit zum Loslassen im friedlichen Sterben

Dem Tod nah

Seine Zeit ist gekommen-das spürte Vater

V Ein Telefonat schreckte uns auf

Mutter dem Sterben nah

Wir packten unsere Sachen zusammen

Ein Telefonat schreckte uns auf

Auf der Autobahn die untergehende Sonne im Feuerball

Gedanken an Mutter –es war der Zeitpunkt ihres Todes

Ein Telefonat schreckte uns auf

Mutter dem Sterben nah

VI Ich schickte Mutter Botschaften

Warte auf mich-ich komme gleich-bin unterwegs zu dir

Sei nicht allein in deiner Todesstunde

Ich schickte Mutter Botschaften

Ich war nicht anwesend-doch mit meiner Seelenkraft

Zur Tür herein,ich wusste,ich spürte-sie war aus dem Leben gegangen

Ich schickte Mutter Botschaften

Warte auf mich-ich komme gleich. ich bin unterwegs zu dir

 

Von Herzen Dank, liebe Brigitte, für deine Rondelle, die uns als LeserInnen fühlend mitnehmen in das Miteinander von Leben und Tod.

Gehen auch Sie auf den Schreibweg mit EMILIA-Fernscheibkursen!

Ich freue mich auf unsere schreibenden Begegnungen.
Ihre Heidrun Adriana Bomke, https://heidrunbomke.de/kontakt/

 

Fernschreibkurs: “Leben im großen Rhythmus – Schreibend durch das Jahr”

Baumtanz

Fernschreib-Kurs: “Leben im großen Rhythmus – Schreibend durch das Jahr!”
Scheibanregung für den November

Mein EMILIA-Fernschreibkurs “Leben im großen Rhythmus” sind monatliche Schreibinspiration durch den Jahreslauf, eine schreibende Verbindung zum natürlichen Rhythmus des Lebens. Ein poetischen Schreibkalender über zwölf Monate, eingebettet “in das große Ganze”. Ab März, zum Frühlingsbeginn, bis Februar des Folgejahres, oder ab Januar des neuen Jahres oder wann Sie auch immer den Kurs buchen, gibt es jeweils am 1. des Monats eine schön gestaltete Schreibkalenderseite von mir, im Rhythmus der Monate, Jahreszeiten …, von Sonne und Mond … zum Erspüren des eigenen Seins und der Verbindung zum ganzen Leben. Haikus, Rondelle, Märchen, „Spaziergänger”, Elfchen … viele schöne Formen fallen Ihnen zu. Es gibt immer ein Beispiel dazu. Oft sind es auch Anregungen zum freien Schreiben. Ein geschriebener Text wandert gerne einmal zurück zu mir und bekommt eine weitere Inspiration! So kann das für den ganzen Monat, das ganze Jahr reichen zum schreibenden Sich-Entdecken, zum Sich-Geborgenfühlen im großen Reigen der Natur.

Damit Sie es sich vorstellen können, wie es aussehen kann:
Hier eine Beispiel für den (grauen) Monat November, der so viel Schreibmuße bringen kann.

“EMILIA – NOVEMBERSCHREIBINSPIRATIONEN”

Das Jahr geht den Novemberweg … ja, wir sind im November angelangt.
Auch die Uhren sind wieder umgestellt. November, der Monat, der zwischen dem goldenen Oktober und dem Advent steht. Zwischen zwei Leuchtpunkten im Jahr: dem großen goldenen Ernten und dem Wiederfinden des Lichts. Für jeden Menschen hat dieser meist dunklere Monat unterschiedliche Bedeutungen. Man rückt dem Tod näher mit dem Totensonntag, der vor dem 1. Advent liegt. Oder?

Meine Schreibanregungen für diesen Monat:

1. Mein Novemberweg – Schreibe alle deine Gefühle, Gedanken zu diesem Monat spontan auf! Tue es gleich! Lass dich ganz auf deine Empfindungen ein. Schreibe mindestens eine halbe Stunde. Tue es in Ruhe mit dir – alleine. Besser am Abend.

2. Der Tod und ich: Welchen Platz hat der Tod in deinem Leben? Er ist ja schon immer da – neben uns, in uns. Wie siehst du es? Schreibe Rondelle – du kennst die Form schon!

3. Schreibe Abendseiten! Was heißt das? Setze dich jede Woche einmal hin, vielleicht Sonntagabend, und schreibe einen Bewusstseinsstrom – frei aus dir heraus. Wie erlebst du dich im November, genau an diesem Tag? Wie geht der November für dich seinen Weg? Was passiert in dir? Was taucht auf? Was vergeht? Was möchte kommen? Geborenwerden?

Ich wünsche allen einen feinen tiefen leichten November-Schreibweg!
© Heidrun Adriana Bomke

Mein plätscherndes Leben – Poesie am Meer von Caucana-Sizilien

Ich schreibe am Meer von Caucana im Süden Siziliens eine Morgenpoesie. Es ist das Gedicht vom plätschernden Leben. Voller Leichtigkeit und Lebendigkeit!

Mein plätscherndes Leben

du bist mir gegeben

ich lasse es fließen
ganz sanft und ganz rein

die großen Wogen
die hab ich durchschwommen
bin immer wieder ans eigene Ufer gekommen

mein plätschernd luftiges Leben
ich lade dich ein