Blaues Wunder – Das Märchen von der blauen Rosentür

E-Mail-Fernschreibkurs Heidrun Adriana Bomke

Das Märchen von der blauen Rosentür

war neben “Rosenrondellen” und einer Liebesgeschichte die Schreibinspiration im Rosenmonat Juni.

Im E-Mail-Fernschreibkurs “Schreibend durch das Jahr – ein Schreibkalender” verbindet man sich fantasievoll mit dem Lebens-Rhythmus.

Zu jedem Monatsbeginn bekommen die Teilnehmenden per E-Mail ein von mir mit Foto und Schreibinspirationen gestaltetes Monats-Kalenderblatt. Monatliche Schreibinspiration durch den Jahreslauf
Eine schreibende Verbindung zum natürlichen Rhythmus des Lebens. Ein poetischer Schreibkalender über zwölf Monate. Lesen Sie gerne mehr zu meinem besonderen Angebot:

Schreibend durch das Jahr – Ein Schreibkalender

Nun im Juni war diese blaue Rosentür zu sehen auf dem Schreibkalenderblatt und dazu die Anregung:

Schreibe zu dem Foto ein Märchen. Dein Märchen von der blauen Rosentür. Gib ihm einen eigenen Titel!

Das wunderschöne Sehnsuchts-Märchen von Gabriele K. ist hier zu lesen. Es trägt den Titel:

Blaues Wunder

Es war einmal ein großer dunkler Wald, in dem man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Und es war einmal eine hübsche, mutige, junge Frau, die tagtäglich in diesen Wald hineinging. Sie sammelte dort Holz und hob Reisig zum Kochen, Backen und Heizen auf. Diese Frau wohnte nahe am Wald in einem kleinen, windschiefen Häuschen, das eher schlecht als recht ihre Herberge war. Doch die junge Frau beklagte sich nicht. Sie kam jeden Morgen aus ihrer baufälligen Haustüre, die fast aus den Angeln fiel und trat hinaus in die Natur. Sie begrüßte die Vögel und Hasen und hatte auch ein gutes Wort für die Ameisen, Käfer und das andere Getier, das ihren Weg kreuzte. Sie atmete tief die frische taugeschwängerte Morgenluft ein und holte das erste Holz um sich ein warmes Wasser und einen kargen Morgenbrei zu brauen.

Frisch gestärkt machte sie sich auf den Weg tief in den Wald hinein.

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Puntaseccaglück – Rückblick auf die Mai-Schreibreise in Sizilien

Scheibparadies Sizilien mit Heidrun Adriana Bomke

Puntaseccaglück

Im Hier und Jetzt sein
Auszeit vom Alltag
Puntaseccaglück

Schreibreise Sizilien-Heidrun Adriana Bomke
Bootstour um Punta Secca

So schreibt Ulli, eine Teilnehmerin der Mai-Schreibreise am Meer von Punta Secca, im Süden Siziliens.

Und Lydia, 63 Jahre:

Drei Frauen im Wind
wir schreiben Morgenhaikus
lüften unser Herz

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
gewischter Himmel mit Meer

Das Herz lüften – welch wunderbares Bild, nicht?

Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Corona über dem Meer

 

Tutto dolci – so heißt der Reiserückblick von Lydia. Hier zu lesen.

Tutto dolci – meine Schreibwoche auf Sizilien

Ein kleiner weißer Lieferwagen mit dieser Aufschrift fuhr vor dem Bus her, der mich von Catania nach Ragusa brachte- in die Schreibwoche nach Punta Secca mit Adriana.

„Tutto dolci“ dachte ich, das ist ein gutes Motto für alles, was mich auf Sizilien erwartet.
Und es waren nicht nur die leckeren Süßspeisen, in ihrer unglaublichen Vielfalt, die mir das Leben versüßten. Auch die Begegnung mit Adriana und unserer kleinen Schreibgruppe, dem Meer, dem „sempre verde“ unserer Pension und ihren freundlichen Betreibern waren bereichernd.

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Frühstück auf der Terrasse
Schreibreise nach Punta Secca-Heidrun Adriana Bomke
Picknick unter einem Olivenbaum

 

 

 

 

 

 

Adrianas leitende Schreibworte für die Reise:
„Sizilien entdecken- die ureigenen Worte wecken“ führten uns durch die Woche.

Ja, in der Morgensonne Haikus schreiben, am Meer sein, schreibend Eindrücke sammeln wie Muscheln am Strand,

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Schreiben am Meer von Punta Secca

mir selbst begegnen auf der Insel des Lichts, mit einem reich gefüllten Tagebuch nach Hause kommen.

Schreibreise Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Schreiben unter der alten Olive

 

 

 

 

 

 

Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana Bomke
Mein süßes Leben

Diese Schreibreise_Punta Secca_Heidrun Adriana BomkeReise habe ich mir geschenkt,

meine inneren Widerstände überwunden, zu weit, zu teuer, zu …… ach, was weiß ich,

ich hatte viele „zus“ .

Und dann den Mut, sie alle wegzuschieben und das Abenteuer wagen und Tutto dolci mit nach Hause bringen!

Schreibreise Heidrun Adriana Bomke
sizilianische dolci

Danke, liebe Lydia, du mutige Frau! Danke an euch, ihr Teilnehmerinnen der Mai-Schreibreise an der Südküste Siziliens mit viel Licht, Meer, Leuchtturm, mit alten Olivenbäumen und Caruba und Dünen und den spätbarocken Städten Modica und Scicli!

Mit viel Poesieund Leichtigkeit und Liebe!

NÄCHSTER TERMIN für die Schreibreise nach Punta Secca:
19.-26.10.19 – bitte für weitere Informationen klicken.

Mit einer herzlichen Einladung von Dr. Heidrun Adriana Bomke
© Fotos und Text

 

“Übermut tut gut” in Bremen!

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

“Übermut tut gut” in Bremen!

Ein besonderer Leseabend endete für mich am 4.4.19 um 22 Uhr in der Bremer Neustadt in der Buchhandlung Buntentor .

Die ehemalige Drogerie, die durch Sven Odens und sein Team seit zwei Jahren ein frischer Buchraum geworden ist, war gut gefüllt zur Frühlingslesung “Übermut tut gut!”. Wein, Bier und Wasser standen auch bereit und ich freute mich auf die Begegnungen mit den Menschen. Ernste Gesichter kamen herein, wie meist.

Was mag so ein Zuhörer denken? Vielleicht: Was erwartet mich da?

Ich schaue die Menschen an, die vor mir sitzen. Eine Frau sieht sehr traurig aus. Eine andere eher resigniert. Wieder eine andere sehr gefasst. Dazwischen ein älterer Herr mit lebendigen Augen. Sie lachen mich an. Die Distanz ist mit dem 1. Gedicht überwunden, das ich auf dem Fußweg zur Lesung geschrieben:

Silbergrauer Abend
Zwitschernd kühle Luft
In den knospenden Zweigen träumt schon
der Frühlingsduft.

Poesie ist Magie! Wie auch die Reisebeschreibungen in meinem Hörbuch: Authentisch und pur.

Unter dem freien Himmel in mir

So heißt es an einer Stelle meines Reisetagebuchs und Hörbuchs. Ich gebe dieses Sprachbild in die Runde. “Totale Öffnung”, so sagt der Herr mit den lachenden Augen und breitet die Arme aus. “Aufatmen”, so traut sich eine fein gekleidete Dame. Ja, davon erzählt mein Buch – vom Weg in die Freiheit, in den Augenblick des Atmens, des Seins. Von den Urelementen des Lebendigen!

mein Weg am Strand von Punta Secca

Ich bin sonst ein nüchterner Mensch

sagt eine Frau mit schöner Haartracht am Ende der Lesung – eher des Vortrags, der performance. Denn ich spreche frei, binde Gedichte und Hörbuchauszüge ein, Stille und Atem und auch die Zuhörerinnen. So verlebendigen sich die Ereignisse noch einmal.
“Ich bin sonst ein so nüchterner Mensch, doch mir kamen bei Ihrer Lesung die Tränen. Das ist sehr besonders für mich.”
Ich danke der Frau, dass sie darüber spricht. Von sich erzählt. Wir reden von äußeren und inneren Bewegungen. Vom Wachsen. Eine Frau spricht von ihrer Tochter, die bei Catania lebt. Für sie war der Abend eine Wiederbegegnung mit der wundervoll kraftvollen und lichten Insel.
Eine andere stimmt ein.
Und so kommen wir ins Gespräch über unsere Leben, unsere Erfahrungen und unsere Gefühle.

Zwischen Etna und Meer

Wie schön ist es sich zu fühlen?!

Berührung, nenne ich es. Berührung mit dem Herzen. Die Kruste fällt ab. Der Zensor, der uns auf unsere ratio reduziert. Die soll ja auch nicht abgeschafft werden. Verstand und Herz gehen Hand in Hand. Geist, Körper und Seele vereinen sich. Doch mir scheint, dass die Krusten über den Herzen fest sind. Schutz, Angst, Notwendigkeit? Ungewöhnlich ist es wohl oft sich vom Gefühl her als Mensch zu offenbaren. Doch da fragt mich der ältere Herr mit den lachenden Augen:

Darf ich Sie umarmen?

Die Frage kenne ich nur aus Italien. Da heißt es “Posso baciare?” – Darf ich küssen?
Dieser Mann umarmt mich fest und herzlich. Er teilt seine Gedanken:

“Es ist gut, dass Sie uns Ihre Erfahrungen erzählen und uns ermutigen, Übermut zu haben. Ich las den Titel und wusste, dass ich komme. Wie kenne ich die Umkehr: Übermut tut selten gut! Wissen Sie, ich bin so ein Hanseat, so gefasst. Vielleicht schaffe ich es nicht mehr, doch dieser Abend hat mir gutgetan.”

Und Herr K. gibt mir auch noch einen Kuss auf die rechte Wange. Ich erzähle ihm vom italienischen Brauch mit den beiden Küssen. Er sagt: “Nein, das kenne ich nicht.” Ja, klar, das ist zu viel des Guten!

Wie funktioniert solch eine Schreib-Reise mit Ihnen?

Das wollen einige wissen. Ich erzähle vom schreibenden Unterwegssein, von der Vielfalt des Entdeckens:

SIZILIEN UND SICH SELBST ENTDECKEN – DIE UREIGENEN WORTE UND LEBENSKRÄFTE WECKEN! (bitte klicken)

Und manchmal braucht es einfach den MUT, etwas Neues zu beginnen – es gibt immer den berühmten 1. Schritt! Eine AUSZEIT.
Damit fing es bei mir genau vor 8 Jahren an! Da landete ich am 5.4.11 52-Jährig in Catania und etwas ganz Offenes, Ungewisses, Abenteuerliches, Unsicheres, Wunder-volles, Gewandeltes … nahm seinen Lauf!

ÜBERMUT TUG GUT! – WANDLUNG WAGEN!

Ich kann es gar nicht genug sagen. Denn dann wirken die Kräfte der Liebe, der Schöpfung!
Und an diesem besonderen Begegnungsabend in der Buchhandlung “Buntentor” in Bremen, da passiert auch noch etwas Einzigartiges. Das Leben zeigt allen, wie gut es ist, Mut zur Veränderung zu haben. Sich ein Herz zu fassen. Dass es einem hilft, das Leben, wenn wir auf dem Pfad der Liebe sind, des Wachsens.

Schreiben am Meer

Unter den Gästen ist die sizilianische Hündin Neringa

Sie kam mit ihrer Familie, die um die Ecke in der Möckernstraße wohnt. Ich begrüße Sie berührt und von Herzen. Wir haben eine gemeinsame Geschichte. Neringa lief mir am 4.12.16 in den Ätnawiesen auf 1.500 m Höhe hinterher. Sie war winzig klein. Kaum 2 Monate. Ich nahm sie an, obwohl ich in diesem Augenblick gar nicht wusste, wie ich das machen sollte! Das Leben und liebe Menschen halfen mir. Über 2 Jahre hinweg. Wir lebten lange zusammen und dann reisten wir gemeinsam mit Schiff und Bahn von Punta Secca an der Südküste Siziliens in Etappen bis nach Bremen! Diese besondere Reise wird immer in meinem Lebensgepäck sein wie auch diese Wiederbegegnung. Denn im November 2018 spürte ich, dass es so nicht mehr geht: nicht für sie und nicht für mich. Und ich bat um Hilfe, schickte meinen Wunsch in den Himmel … – und uns wurde geholfen. Natürlich tat ich etwas dafür, doch wesentlich war der innere liebevolle Entschluss und Wunsch, Veränderung zuzulassen und in Liebe loszulassen!

Liebe wirkt in allem – öffnen wir ihr unsere Herzen!

Was führt meine Hand
Spuren wie feinkörniger Sand
Schreibt es sich ein
Aus dem Leben ins Leben hinein

Heidrun Adriana Bomke · Bremen am 6.4.19 · Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens

Neringa und Adriana
Hundeliebe
Wiederbegegnung

Besuch der Worte – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

wo die Worte wohnen - Poesie

“Jahresklang” heißt mein  Gedicht, das beginnt:
“Schlummernd noch murmelt das Jahr sein Lied …” – hört es gerne nochmal und vielleicht bleibt ein Vers, der besonders gefällt! Lauscht auf den Klang, lauscht auf die Gefühle, die sich in euch regen.

Besuch der Worte

Am frühen Morgen besuchen mich die Worte
kaum aufgewacht sind sie schon wieder fort

Ich frag sie noch
Woher kommt ihr? Wo ist der Ort?

Sie kichern leise tänzelnd
wispern und sind wieder fort!

21.3.19

Woher kommen die Worte? – Zum Welttag der Poesie am 22.3.

Als Dichterin frage ich mich das. Zum Welttag der Poesie, der jedes Jahr am 22.3. ist. Und nicht nur dann. Worte der Poesie jenseits der Alltagsworte kommen aus einem anderen “Raum”. Doch woher?
Sie besuchen mich jeden Tag und ja, oft am Morgen, wie ich im lustvollen Dialog mit den Worten schreibe. In dieser Sphäre zwischen Traum und Tag … gerade die Dichterworte sind von einer großen Zartheit. So tief und flüchtig zugleich. Sinnlich, natürlich, oft leicht wie ein kleiner Sonnenstrahl auf der Nase kitzeln sie. Sie formen sich in Herz und Hand.
Ich spüre, dass ich sie einsammle. Ihnen Gestalt gebe.  Sie wohnen nicht in mir – oder sie sind als Erscheinungen und Empfindungen da: im Großen und Ganzen, in der Weltenseele, dem Weltinnernaum wie R.M.Rilke sagte und im “großen Chor”, wie es im Gedicht “Jahresklang” heißt.

Ich habe die Gabe, Poesie zu spüren und zu materialisieren.

Möge sie mir erhalten bleiben. Ich bin so dankbar, die Poesie des Lebens einsammeln und in die Welt geben zu können. Poesie bleibt immer auch Geheimnis, wie die Dichterin Hilde Domin in ihrem Gedicht
“Worte sind reife Granatäpfel” schrieb.

Granatapfelblüten
Foto: Adriana

Hilde DominLeben ist Poesie

für mich. Als Dichterin lebe ich in einer besonderen Wahrnehmungswelt. Sie ist sehr fein, lebendig, leicht, still mit Natur und Herz verbunden und ein großer innerer Raum voller vielfältigster Wahrnehmungen. Sie ist hochsensibel und möchte beschützt werden. Sie möchte tanzen und fliegen und geerdet werden. Sie ist kein Diskussionsraum. Sie ist einfach da. Ein Hinausgehen aus der Alltagswelt und ein Zurückführen in Gestalt der poetischen Früchte. Dahin, wo wir uns alle versammeln können: In der POESIE des LEBENS.

Ist nicht alles Lebendige voller Poesie, voller Schönheit, Freude, Vielfalt, Verwandlung?

Jeder kleine Vogel, der Ästchen für sein Nest zusammenträgt? Die Wolken, die sich im Wasser spiegeln? Die Knospe, die aufgeht und zu Blüte und Frucht wird …? Der Mensch, der gerne lebt … einen anderen berührt …

Jean Paul schrieb: “Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und in der Seele die Essenz der Schönheit zurück läßt.”

Hilde Domin meinte: “Poesie ist ein großes Glockenläuten, damit alle aufhorchen”

Sich entfalten im eigenen Rhythmus ist Poesie

Poesie bleibt, wie das Leben im Kleinsten auch, Geheimnis. Manches kann man spüren im Innehalten. Erahnen, sich öffnen, mutig sich offenbaren und zeigen. In der Poesie kann man nichts “umlügen”, wie Domin sagt. Es geht um Wahrhaftigkeit. Nicht umsonst nennt man die Poesie die subjektivste der Gattungen. Man spricht von sich. Und gleichzeitig vertraue ich, gebe ich die Gedichte hinaus, auf ein Gegenüber, einen Hörer. Am liebsten lese ich direkt vor den Menschen. Ein poetischer Raum entsteht, in dem Worte berühren und Menschen sich dadurch beruhigen, leise werden, in sich hinein horchen, sich spüren …  – man kann diese Energie einatmen. Es wächst aus dieser schöpferischen Gestaltung Schönheit.

Poesie gibt mir die größte innere Freiheit und Weite

Sie verbindet mich mit all dem Kleinen und Feinen und Wunderbaren des Seins und bindet mich so wie von selbst in den großen lebendigen Rhythmus ein. Dafür bin ich so dankbar. Genießen Sie noch einmal zum “Welttag der Poesie” mein vorgelesenes Gedicht “Jahresklang”. Es drückt auch meine poetische Verbundenheit mit dem Leben aus: mein Einstimmen “in den großen Chor”.

Viel Freude beim Hören! Und:

Schreiben Sie auch Ihr Gedicht! Einfach so – federleicht. Heidrun Adriana Bomke

JAHRESKLANG

© Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Biografin und Lebensreisebegleiterin
Aufnahme: Patrick Penot Musikproduktion GmbH Wiesbaden

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Impressionen in Wort und Bild — Sommerreise zur Kurischen Nehrung vom 23.-31.8.18

am Kurischen Haff in Nida

Die Tage auf der Kurischen Nehrung waren einfach wunderbar, ich bin zutiefst im Innersten berührt worden und spüre es immer noch nach.
Ich glaube, auch einige Freunde haben gemerkt, dass ich eine besondere Woche an einem besonderen Ort verbracht habe.
— Christa, Oecotrophologin aus Hamburg

Ablegen in Kiel
Ablegen in Kiel –

Ablegen

 

 

Sonnenaufgang am Haff

 

 

 

 

Nida
Haffmorgen

 

Nida und Umgebung
Haus in Nida
Nida und Umgebung

 

 

 

auf dem Hexenberg in Juodkrante Die Bank auf dem Hexenberg _  Haiku zum Hexenberg

 

 

Bernsteinmuseum Nida
Bernsteinmuseum
Hohe Düne Nida
Hohe Düne Nida
Neringa
Region Neringa
mit dem Filmemacher Barysas
Küste von Nida
am Meer bei Nida
Kurenwimpel in Nida
Kurenwimpel

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Nicht im Traum

Es ist Wirklichkeit

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Lange über das Meer gefahren

Klaipeda-Nida-Kurische Nehrung

Eine Sehnsuchtsreise beginnt

Nicht im Traum

Räucherfisch am Haff von Nida
Räucherfisch am Haff von Nida

 

 

Eglè, die Natternkönigin                   Märchen von der Natterkönigin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und immer wieder ruft meine Seele mich in Dankbarkeit
wird die Seele wie auf Wellen getragen
wohin
zu mir
eine Schleuse öffnet sich in mir-
ich muss weinen
von tief innen
meine Berührung
streichelt mich hier im Wind
streift durch den ganzen Körper
Ergriffenheit
Ich bin da
Ich bin hier
hier in Nida
hier an der Kurischen Nehrung unter dem Nehrungskosmos
Ja,die Arme ausbreiten zu einer großen Umarmung im großen Ganzen
fließend
Bilder der Maler
Vermittlung kunstvoll diese Landschaft
erzählt vom Leben der Fischer und ihrer Werkzeuge-
der wunderbaren Kurenkähne-
eingefangen das Besondere des Lichts in seiner Einzigartigkeit
stimmungsvoll

 

 

 

 

Poetisch begleitet

Märchen dieser Landschaftserde

Gedichte eingebettet in den Strom des Reisens

Poetisch begleitet

Worte-Gefühle verdichtet

Stimmungsvoll im großen Ganzen

Poetisch begleitet

Märchen dieser Landschaftserde

 

 

 

Haikur-Schreibreise in und um Punta Secca — Feedback

schreibend unterwegs in Sizilien mit Heidrun Adriana Bomke

Haikur-Schreibreise in und um Punta Secca — Feedback

Danke Dir, Adriana, für deine anregende, einfühlsame Schreibbegleitung diese Woche in und um Punta Secca.

Schreiben in Randello/SizilienIch liebte es, wie du uns immer wieder an stimmige Orte führtest, wie du deren Kraft untermaltest mit eigenen Gedichten und Texten von sizilianischen Literaten. Die Orte wurden oft zu Türöffnern, um meine ureigene Poesie in Worte zu fassen und damit wären wir beim Wort, das zu meinem Lieblingswort avancierte im Luafe der Woche, nämlich „fassungslos“.

Es war für mich immer wieder eine Entdeckungsreise, wie mich die Worte fanden,

sich verdichteten; zu merken, wie eine innere Klangmelodie ihnen Gestalt gab und mich an unbekannte Orte führte. Überraschungen zuhauf und die Befriedigung über einen gelungenen Text oder gelegentlich den Wunsch, auf dem Zimmer noch zu vollenden.

Wie spannend war es nach dem Schreiben zu hören, wie andere die Aufgabe lösen. Die Texte waren so verschieden wie die AutorInnen. Unvergleichlich!

Es war für mich eine Freude zu erleben, wieviele Wörter in meinem Innern nur darauf warten, in ihrer Bedeutung erkannt zu werden und wie froh meine Gefühle sind, Ausdruck zu finden.

Grazie Adriana! · 22.5.18, Beato aus Luzern

Hafen von Punta SeccaUnd vier Wochen später schrieb Beato über die “Nachwirkungen” der “Haikur”:

Das Schreiben mit dir war ein sehr intensives Erlebnis, war eine ganz tolle Selbsterfahrung, die du mit deinem großen Engagement ermöglicht hast! Grazie!

Du hast für mich neue Welten eröffnet!

Haikurschreibtreise -DonnafugataVon den eigenen Texten bin ich noch heute begeistert, was sich alles an Wörtern, Gedanken, Redewendungen versammelte auf meinen Blättern!

 

Danke, lieber Beat!

Und vom 13.-20. Oktober gibt es die nächste Haikur: Meersfrau und Westwind!
Fragen Sie gerne nach und erkunden Sie Punta Secca und sich selbst schreibend!
Lassen Sie sich inspirieren!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens
Meereslesung in Punta Secca_Sizilien

 

 

Punta Secca I — Sizilien

Hafen von Punta Secca

Punta Secca — Reisetagebuch vom Oktober 2012

“So verbindet sich manches auf meinen Streifzügen über die Insel … Wie meine neue Bekannte Gisela, mit der ich ans Meer gefahren, nach Punta Secca. Es war noch wunderschöner Sommer! Alles leuchtete weiß!

Punta Secca – Ein Ort, der mir sehr gut tat.

Ich badete. Das Meer war warm. Erst ruhig und dann etwas bewegter. Ich schwamm und spürte, dass es mich treibt. Eine Strömung. Schnell steuerte ich dagegen. Legte mich in die Sonne, auf den Sand. Dieses Gefühl auf dem Sand zu liegen. Auf dem warmen Sand. Ich lache vor mich hin, jetzt, wo ich es aufschreibe. Diese Freude ist mir auch in den Leib geschrieben. Es tut so gut. Und ich weiß schlagartig, dass ich das einfach noch viel zu selten mache. Dann gehen wir am Strand entlang.

An Comissario Montalbanos Film-Haus vorbei. Die kommen doch auch aus Porto Empedocle, die Signori Camilleri und Montalbano … Ein B&B.

Der Gedanke, dort noch zwei drei Tage das Ende des Sommers zu schauen. Denn das spürte ich: Der Sommer bäumt sich auf. Ich nahm den Gedanken mit, diesen schönen. Am nächsten Morgen lief ich nochmal ans Meer. Dort, wo Gisela ihr kleines Ferienhaus hat. Ein Ort mit dem fremd schön klingenden Namen Caucana. …”

Da geht mir der Hut hoch!

 

© Fotos Gisela Hein

Möchten auch Sie an dieses Meer von Punta Secca?

Unter den Leuchtturm, in den kleinen stillen Hafen, die langen Spuren der Geschichten entdecken und sich selbst an einem neuen Ort? Der Meeresfrau begegnen? Möchten Sie Poesie und Schreiben und Meer genießen? Na dann, ins Offene! Es blühen schon die Mandeln und gelben Margeriten am Weg!

Zur Schreibreise HAIKUR AM MEER VON PUNTA SECCA v. 24.2.-3.3.18 ff.

Reisen Sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie eine Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Heidrun Adriana Bomke ·

Foto: Gisela Hein

Unterwegs mit dem Biberstift – Schreibreise im Wendland, 2014

Ausschreibung aus vergangenen Schreibreisen … für Interessierte …

“U N T E R W E G S M I T D E M B I B E R S T I F T ”
Schreibende Erkundungen im Wendland, wo nicht nur die Biber wohnen“

Schreibreise …

Die, 26.8.- Do, 28.8. 2014, Hitzacker und Umgebung

Den Biberstift bekommt man bei
Claus Woeckener, dem Töpfer und NaturKünstler in Hitzacker, der auch die Fahrradvase erfunden hat www.fahrradvase.de…

Am 26.8. starten wir mit dem schönen BiberHolzStift, der schon Geschichte hat, zum Schreiben!

Ich entdeckte vor Jahren diese originellen Stifte und war bereits im April 2010 mit “Biberstiftlern” unterwegs: mit Sagenhaftem in Lübeln, mit Besuchen bei Nicolas Born in Damnatz auf dem Friedhof, mit Grenzgedichten an der alten Eisenbahnbrücke und auch bei den Biberweiden in Gartow … ein wundersames schönes schreibendes Erleben! Lesen Sie mehr »

Schreibreise “Das Unsichtbare sehen …” – Februar 2015

Schreibbild_Schreiben im Dialog im Dunkeln

 

 

 

 

 

 

Dieses Schreib-Bild habe ich aus Worten der Teilnehmerinnen erstellt.
Die Worte kamen aus einer Versspitze, die alle zum Wort “dunkel”schrieben.
Eine Momentaufnahme aus der Schreibreise zum “Dialog im Dunkeln” in Hamburg, Februar 2014

Eisern im Dunkeln
Ein Schlund, in den ich hinein stolpere, er öffnet sich und zeigt sich nicht, ich stecke fest. Um mich herum stochernde Leiber. Immerzu Begrenzung und das Gefühl, dass es dennoch Weite gibt, wie das Weltall ohne Sauerstoff. Eisern halte ich den Zeigestock fest. Bewusst versuche ich mein Herz zu weiten, doch es hat sich zusammengerollt. Lesen Sie mehr »