Auferstehung an Ostermontag

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

Auferstehung an Ostermontag

Das ist ein Auszug aus meinem Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! – Unterwegs in den Süden”, Reisetagebuch 2011-2017. Ich erzähle, wie ich “ein Kreuz ablege”, den Ort am Ätna verlasse, den ich sehr liebte und noch immer liebe, auch einen Menschen lasse, den ich mochte. Es hat mich zuletzt beschwert und mir nicht mehr guttat. Das war ein Prozess von ungefähr einem Jahr. Ein Bewusstwerden, ein Gehen durch den Schmerz, denn er gehört dazu wie auch die Trauer beim Abschied. Und dann auch das: Mit Klarheit und ohne faule Kompromisse, ja, mit Schwung gehen!

Heidrun Adriana Bomke-Hörbuch Übermut tut gut

Auferstehung geschieht immer wieder neu in meinem Leben!

Meine Erfahrungen zeigen mir, dass Auferstehung immer wieder neu geschehen darf. Ich darf es mir erlauben, aus dem Leiden, aus dem  Schmerz, aus der Tiefe … heraufzukommen. Ja, ich darf und muss es tun! Das ist meine Lebendigkeit – Wandel im Innen, der bei mir sehr viel auch mit Bewegung im Außen zu tun hat – das ist

Schreiben am Meer

Lebensreise!

Erleben Sie den Schwung des Wandels, die einfache und so natürliche Kraft bei Schreibreisen auf Sizilien 

und in Deutschland mit “Ein Stück Arkadien”

Viel Mut und Vertrauen wünsche ich!

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut!

 

Wofür ich dankbar bin

Schneerose_Heidrun Adriana Bomke

Wofür ich dankbar bin

Dankbar bin ich

für die Lebendigkeit, die ich erlebe in der Natur: für das Licht jeden Tag, für die Sterne am Abend, für die starken Bäume, das Wasser, das fließt …, für die Jahreszeiten, die den Rhythmus angeben …

Dankbar bin ich

für das Leuchten und Lächeln, das Blau des Himmels und die Weite des Kosmos – alles gibt mir so viel Kraft und Vertrauen und dass ich keineswegs alleine bin, auch wenn ich alleine lebe

Dankbar bin ich

für die nahen Menschen und Wesen, die ich liebe und die mich lieben

Dankbar bin ich

für alle Gefühle, die ich fühlen darf: Liebe, Freude, Schmerz, Leere, Hingabe, Leidenschaft, Begeisterung, Frieden, Stille, Weite, Einsamkeit, Verletzung, Selbstzweifel, Vergebung, Freundschaft, wachsende Gelassenheit und Geduld

Dankbar bin ich

weniger zu werten, wenn ich anderen Meinungen, Gewohnheiten etc. begegne, sondern einfach zu schauen, zuzuhören, zu beobachten und das Anderssein zu lassen

Dankbar bin ich

für die Schöpferkraft im großen Leben, in mir und für die tiefen schreibenden Begegnungen mit Menschen während meiner Schreibreisen und Schreibkunsttage

Dankbar bin ich

für Berührungen mit Schreibenden, die sich selbst berühren mit ihren eigenen Worten

Dankbar bin ich

für das Schreiben mit Teilnehmerinnen in Nida / Kurische Nehrung, das einem sanften Märchen glich

Dankbar bin ich

für den Schreibspaziergang auf dem Hexenberg auf der Kurischen Nehrung; für das Schreiben an den starken Plätzen der sizilianischen Südküste (Punta Secca, Randello, Donnafugata, Modica, Camarina, Scicli …), für die stille Schreibkraft in Bremen und Fischerhude, für den Künstlerort Teplingen und die Zusammenarbeit mit meiner Malerfreundin Verena

Dankbar bin ich

für die Worte, die mich finden; für die Gedichte, die ich empfange und aufschreibe und vorlese …

Dankbar bin ich

für meine Lesungen und Vorträge – ich liebe es zu lesen und vorzutragen – ich berühre Menschen mit Worten

Dankbar bin ich

für das Wort “Sanftheit” und für das Mittagsgebet im Dom zu Bremen im Advent

Dankbar bin ich

für den Geruch meines Geburtsortes am Morgen – das Brot des Bäckers – und am Abend – der Geruch der Holzöfen und ebenso für das stille Gehen durch den Wald mit seinem Baumgeruch

Dankbar bin ich

für den fürsorglichen Satz von Beat “und manchmal brauchst du einen Windschutz …” und für den Satz eines 10-Jährigen Mädchens: “Warum nehmen Sie Ihre Bilder ab (Ausstellungsende)? Sie sind so schön!”

Dankbar bin ich

für die Anerkennung, die mir zuteil wurde und auch dafür, dass ich immer mehr fühle, dass ich “in meinem Kern” weniger davon abhängig bin – das befreit mich unglaublich und lässt mich meine Grenzen besser erkennen – vielleicht ist das ein bisschen mehr Selbstliebe

Dankbar bin ich

für meine “Poesie des Lebens” – immer mehr aus mir heraus zu sein und zu tun, weil es so in mir ist und so nach außen möchte – es schafft Verbindung

Dankbar bin ich

für die zwei Jahre gemeinsam mit meiner lieben Hündin und Wegebegleiterin Neringa und auch dafür, dass ich sie in Liebe loslassen konnte

Dankbar bin ich

dass ich mehr meiner inneren Stimme vertraue und so auch für die Fügungen in meinem Leben – auch die Hündin Neringa war letztendlich eine Fügung in einer Wandlungszeit, in der wir uns begleiten durften

Dankbar bin ich

für das Entdecken von “Porto di Ulisse” und “Scirica” an der Südküste Siziliens

Dankbar bin ich

für die Demut, die mehr und mehr in mir hochsteigt und ich erkennen darf, wo ich versagt habe und dafür um Vergebung bitte

Dankbar bin ich

für klare Entscheidungen und dass ich besser aufpasse auf mich

Dankbar bin ich

für das Buch “Sei gut zu dir” von Christa Spannbauer, das mir geschenkt wurde

Dankbar bin ich

für das Vertrauen, das mir Menschen schenken

Dankbar bin ich

für mehr schöne Einfachheit und viel Stille in meinem Leben – ich brauche weniger Materie und mehr Geist

Dankbar bin ich

dass ich Probleme und Konflikte in meinem Leben anschaue und sie mit wachsender Geduld durch schwere Zeiten hindurch auch in Leichtigkeit verwandeln kann – es geht wirklich

Dankbar bin ich für meine Neugier auf das Leben, für meinen Entdeckermut im Innen und Außen und für meine Liebe zum Leben.

30.12.18 · Heidrun Adriana Bomke, Gründerin von

mit Leichtigkeit in Punta SeccaPoesie des Lebens-Lebendig schreiben

 

Der Vulkan Ätna und ich – la maga Etna ed Adriana

Ätnaausbruch - Foto Heidrun Adriana Bomke

Der Ätna – la maga Etna ed Adriana

Fast sieben Jahre habe ich zu ihren Füßen gelebt. Zu Füßen der Zauberin Etna, la maga. Zu Füßen des aktivsten Vulkans Europas. Und das ist keine Floskel. Ich war direkt an der Südseite des Berges, la montagna, wie die Sizilianer sagen, auf 1.300 m inmitten der fruchtbaren stillen Ätnawiesen zu Hause. Der Vulkan war direkt hinter mir. Ich begrüßte ihn jeden Morgen! Solch ein Geschenk!

ÄtnaÄtnaausbruch April 2013_Heidrun Adriana Bomke
Ätnaausbruch 2013

Wie ich heute Morgen in der kleinen Bar unter dem Leuchtturm von Punta Secca an der Südküste Siziliens die Rauchwolken im Fernseher sah und die glühende Lava vom Vulkan herab, da sprach mein Herz zu mir:

Wie dankbar bin ich für die Zeit, die ich am Fuße dieser Feuerkraft verbringen durfte! Wie dankbar, diese Wandlungskraft einatmen zu können. 2015 schrieb ich das Gedicht “Maga Etna”:

Maga Etna

Bist eine Zauberin mein Berg
Spuckst Feuer und Asche
Bläst weiße Wölkchen wie Luftballons

Ins blaue Himmelszelt

Wie dankbar bin ich, diese unglaubliche Weite zwischen dem Vulkan Ätna und dem Meer einatmen zu können. Wie dankbar, dass mich das Leben dorthin geführt hat und ich den großen großen Mut hatte, seinen Ruf anzunehmen.

Tausend Wege bin ich am Ätna alleine und mit dem Hund Rocky gelaufen.

Rocky und ich am Ätna_Foto Katrin Matschenz

Über Lava und Gräschen und Asche. Begegnet sind wir der weiten Natur, dem Ginster, den Kastanienbäumen, den Eichen, den alten Obstplantagen und Resten von Gartenanlagen mit den alten “Pagliaia di pietra”, meinen “Lavabienenkörben” aus dem 18. Jahrhundert, alten Zisternen … . Gemauert ohne Mörtel mit Lavasteinen. Noch heute kommt kein Regentropfen herein.  Begegnet bin ich der größten und weitesten Stille meines Lebens, die mir neues Leben einhauchte. Ich erlebte dort wirklich heiße Sommer. Und war im Winter eingeschneit. Ich sammelte Maroni, erntete Mandeln, bereitete Carcioffi – oh ich liebe sie die Artischocken. Ich sammelte Holz für den Ofen und ich half meinem Freund Santo die Zisterne zu säubern. Ich erntete meine ersten Feigen. Es war wie ein Wunder! Und nicht nur das:

Der Ätna war mein Ashram und mit dem immer unten sichtbaren Meer mein Schöpferquell. Wie Phönix aus der Asche erlebte ich eine Wiedergeburt und entdeckte die Poesie meines Lebens!

Blauer Winterblick am Ätna_Heidrun Adriana Bomke
Blauer Winterblick
Ginster und Lavahütte am Etna
Ginster und Lavahütte
mein Lavaweg am Etna sud
Heidrun Adriana Bomke am Ätna
Etnaausbruch April 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe die Götter spazieren gehen sehen, bin Proserpina und Plutone begegnet und Empedokles auch und Vulcanos hörte ich über 20 mal auf den Amboss hauen und dann sprühten die Funken aus dem Berg. Die Mythologie erzählt, dass die einäugigen Riesen ihm helfen. Polyphemos, der von Odysseus geblendet. Ich sah ih stehen an der Ostküste bei Aci Trezza. Für mich ist er der weise Hüter der Küste dieser so alten und oft gebeutelten Insel.

Und ich wurde Lavasteinherzfinderin. Ich entdeckte eine neue andere Liebe:

LEBENSLIEBE!

Lavaherz am Ätna Süd
Erwachendes Herz am Ätna Süd
Erwachen_Heidrun Adriana Bomke
Erwachen · 40×60 · Leinwand

Sonnenaufgang am Ätna, 3. August 2014

Ätnaausbruch und Knospen
Ätnaausbruch und Blüten

Ich schrieb und schrieb und schrieb, die Wörter fielen in mich. Ich lernte im Handumdrehen italienisch. Ich machte tausende Fotos, erstmals in meinem Leben.

Mögen die Urkräfte anhalten und die Menschen an die natürlichen Kräfte und den natürlichen Rhyth

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden
Übermut tut gut

mus erinnern. Mögen sie die Menschen auch verschonen. Oder bricht die Zeit der Zyklopen wieder an? Wer weiß das schon. Ich spreche heute mein Gebet für den Ätna.

Hier hört man hinein in mein Hörbuch “Übermut tut gut”, das so viel vom Vulkan Ätna erzählt!

Und: Kommen Sie doch einfach mal mit zu einer besonderen Schreibreise nach Sizilien:

Sizilien und sich selbst entdecken – Die ureigenen Worte wecken!
Lesen Sie gerne mehr dazu.

Heidrun Adriana Bomke · Poetessa · Lebensreisebegleiterin · Literaturwissenschaftlerin (Dr. phil.)

Lesung am Ätna Süd
Lesung am Ätna
Foto K. Matschenz

Du zeigst, wie man Wandel leben kann! – Feedback einer Teilnehmerinn

Meer der Odyssee

Das folgende Feedback kommt von einer jungen Frau, einer Ärztin, die ihren 40. Geburtstag im Mai 2018 unterwegs auf Sizilien am Meer feierte. Vier Tage begleitete ich sie schreibend in Punta Secca, Randello, Kamarina, Caucana, Donnafugata.
Eine Einzelbegleitung

  • für Menschen, die wahrhaft Wandlung wagen und sich spüren möchten
  • für Menschen, die noch Angst spüren vor dem Neuen, Offenen und gleichzeitig Sehnsucht danach haben
  • für Menschen, die für Übergänge (ob beruflich, privat) eine hilfreiche ganzheitliche und kreative Begleitung wünschen
  • für Menschen, die das Abenteuerliche lieben: im Innen und Außen
  • für Menschen, die sich schreibend entdecken und wachsen möchten

Mein Angebot: WANDLUNG WAGEN – Gehe auf die Reise zu dir!
Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu sich selbst.

“Du zeigst, wie man Wandel leben kann! (das Feedback)

Ich bin hierher gekommen und wusste nicht, was geschieht. Was auf mich zukommt …

Ich habe eine tiefe Berührung erfahren – ich habe mich selbst hier so sehr spüren können, habe einen offenen Zugang zu mir gewonnen!

Wandlung wagen
Südküste Siziliens

Deine Verbindung zu mir:

Du hast mit deiner Begleitung eine unglaubliche Gabe, im Reisen nach außen die Reise zu sich selbst zu machen!

Im Alltag bin ich abgelenkt von mir, entferne mich immer wieder von mir … – es passiert so oft!

Mit den Themen, die du vorgibst, mit deiner intuitiven und hellfühligen Art und Gabe, geht man tief auf eine tiefe Reise.

Man nimmt die Impulse auf oder spürt selbst, was einen öffnet – das ist sehr heilsam.

Auch dass du mich zum Schreiben hinbewegst – mit Atem- und Körperübungen, das ist achtsam und fein.

Ich bekomme das Gefühl: ES GEHT NUR UM MICH!

DU HAST EIN UNGLAUBLICHES GESPÜR FÜR INNERE PROZESSE.
(Ja, ich bin auch Biografieforscherin und Biografin)

DU ZEIGST, WIE MAN WANDEL LEBEN KANN.

ES IST ECHT, WAS DU ZEIGST, WEIL DU ES LEBST!

DU TRÄGST DIE ELEMENTE IN DIR!

DU ZEIGST AUF, DASS POLARITÄT ZUSAMMENGEHÖRT.

EHRLICH GESAGT, WAR DIESE REISE EINE WIEDERGEBURT!

DAS SEIN AM MEER BIETET ÖFFNUNGSMÖGLICHKEITEN.

Eine Kostbarkeit für Menschen mit hoher Sensitivität, die Öffnung suchen. Freude, Leichtigkeit und Wohligkeit entfalten sich. Entspannung.

Totale Öffnung …

Ich bin in die Freiheit gegangen und habe mich hineingeschrieben!

Es ist auch eine Erweckung des Herzens – das seelische Potential wird erfasst.

ES GEHT NUR UM DICH! – GEHE AUF DIE REISE ZU DIR SELBST
Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu sich selbst!”

Wandlung wagen - Ins Offene
Aus der Enge ins Offene

Fragen Sie sehr gerne nach.

Diese besondere Schreibbegleitung für Einzelpersonen auf Sizilien (und an ausgewählten anderen Kraftorten) sind ab 3-7 Tage buchbar.

WANDLUNG WAGEN – Gehe auf die Reise zu dir selbst! Aus der Enge ins Offene – Schreibend zu dir.

Heidrun Adriana Bomke · +49 176 380 910 94Poesie des Lebens-Lebendig schreiben

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Advent im Dom zu Bremen
Augen-blinder Wortwechsel
Augen-blinder Wortwechsel

Impressionen zu den Schreibkunsttagen in Bremen & Fischerhude

Paula Modersohn-Becker-Museum

Böttcherstraße Bremen
schreiben an der Wümme in Fischerhude – mein Herbstblatt

 

Mein Herbstblatt

Kranichschrei

Wolkenhimmel, klarstes Blau

feine Kälte, Atemhauch

Blätterwirbel im Hümme Wasser

HerbstSONNtag in Fischerhude

 

 

Blondes Mädchen ein Rondell

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

du träumst

blondes Mädchen im roten Kleid

dunkel das Wasser

doch hell der Horizont

blondes Mädchen im roten Kleid

da sitzt du, an den Birkenstamm gelehnt

Gelber Mantel HAIKU

leise Stimmen dort

ein gelber Mantel leuchtet

Efeu umrankt den Baum

 

Mit dem Hiersein als einer Seite des Seins, wie der Mystiker Rilke es ausdrückt, erlebten wir zwei Schöpfertage. Jetzt, im November, dem Monat, wo Tod und Leben sich so nahe. Ende und Anfang. Dann den “Bremer Stadtmusikanten” auch. Wir gingen zum 1. Museum für eine Künstlerin in der Welt, zum 1927 begründeten “Paula Modersohn-Becker” Museum

Vollmondmorgen in Sizilien am 29. Juni 2018

Verwandlung

Vollmondmorgen in Sizilien am 29. Juni 2018

Um 4.30 Uhr sitze ich im Garten des Häuschens in Caucana an der Südküste Siziliens. Ein Vollmondmorgen. Seltsames Wort. Vollmondmorgen. Meinen Rücken habe ich an die Stuhllehne vor dem Oleanderbusch mit den weißen Blüten gelehnt. Vor mir ragt der Granatapfelbaum hinauf, dessen dunkelgrüne verspielte Zweige sich abheben vor dem hellblaugrauen Himmelsdach. Die Engelskerze zeigt ihr sanftes Licht auf dem Gartentisch. Es mag 4.30 Uhr sein. Ich habe mir einen Tee und einen Kaffee gemacht. Honigbrötchen dazu. Manchmal habe ich sehr früh am Morgen Hunger.

Mein sizilianisches Tagebuch – Schöne sanfte Stille

Wenn die Stille kommt / höre ich nur mich …

Ich kann mich gut hören. Dieses Versinken in mir selbst und mit der Natur. Ich schreibe mein sizilianisches Tagebuch. Die Worte finden mich und so finden Heimat wir gemeinsam.
Meine Hündin liegt zusammengerollt auf ihrer Decke. Die Nacht ist angenehm frisch. Mein Stuhl war feucht. Es kühlt ab und besänftigt die steigende Sommerhitze.

Die Sterne, die Boten der Nacht leuchten noch.

Die Sterne und der Vollmond. La luna, so heißt es im Italienischen. La luna piena – der Vollmond. Mir erscheint sie fast silbrig, die späte oder auch frühe Mondfrau. Und schaue ich länger hin, dann bekommt sie eine Corona, einen Kranz. Gibt sie mir ein Zeichen mit diesem vielfältigen Strahlen? Denn ich habe ihr eine Bitte geschickt. Und sie antwortet mit diesem so schönen Farbenspiel. Spiele!, sagt sie mir. Im Spiel findest du Leichtigkeit, erkennst du die vielen Möglichkeiten. Spiele!

Nun zwitschert auch der erste frühe Vogel sein Lied. So ein lustiges Völkchen, diese Vögel, geht es mir durch den Kopf. Und so leicht! Da ist es meist so kurz vor 5 Uhr. Auf der Antenne in Blickrichtung sitzen zwei Elstern. La gazza, die Elster. Die letzten Granatapfelblüten zeigen sich nun in ihrem kräftigen Orange zwischen den schon prallen grünen Früchten, die sich langsam rötlich einfärben. Immer wieder bewundere ich dieses so feine und auch widerständige Bäumchen! Filigran fruchtig und es schützt sich selbst mit seinen so pieksigen und kaum sichtbaren Dornen. Auch wenn der Frühlingswind es ordentlich gezaust hat. Es erfreut sich des Lebens! Der Granatapfel ist mir Lehrmeisterin. Wie auch die Olive rechts von mir, die immergrüne, wie der Jasmin mit seinen weiß duftenden betörenden Blüten und der Hibiskus mit seinen einladenden Kelchen.

Granatapfelblüten

Hibiskuskelch

Die wunderweisen alltäglichen Verwandlungen

Nun begegnen sich Mond und Aurora. Ich denke kurz an den schönen Vers von Erich Fried

“Wenn die Nacht keine Türe hätte woher käme der Tag? Und zuletzt wohin ginge er wenn die Nacht keine Türe hätte?”

Die Türen zwischen Tag und Nacht. Die Übergänge jeden Tag. Diese wunderweisen alltäglichen Verwandlungen! La Luna steht nun tiefer im schimmernd hellgelben Umhang. Angestrahlt von der Morgenröte. Eos im Griechischen, im Römischen die Aurora. Und wer einmal in Stille dieses Verwandeln erlebt, der kann fühlen, wovon Homer in der Odyssee spricht, wenn er so oft seinen Helden Odysseus sagen lässt:

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern uns weckte

Sizilianischer Sonnenaufgang

Der Morgen hat sich ausgebreitet an der sizilianischen Küste vor Punta Secca.

Die Tauben gurren. Eine Alarmanlage schrillt von weitem. Meine Kerze wird gleich verlöschen. Schon höre ich Klopfen und erste Autogeräusche. Das Wachleben beginnt. Ein Freitag. Der letzte im Juni. Kaffee und Tee sind ausgetrunken. Herz und Hände fühlen sich warm an. Freude an der Verwandlung und an meinem Worten. Ruhe in mir. Vertrauen.

Und ich ahne es schon, bevor ich auch nur aufstehe und losgehe zum Meer mit meiner Hündin. La luna piena verschwindet irgendwo … Und das Wunder ist wieder geschehen. Ich glaube daran. Ich spüre es tief. Jeden Tag. Immer wieder. Das Leben ist Magie und Verwandlung!

… und in der Nacht legen sich die Sterne in das Wellenbett und bringen den Himmel auf Erden.

… e la notte le stelle cullate dalle onde portano il cielo in terra.

Sizilianisches Sternenmeer
Perlen des Lebens

Genießen auch Sie die stille schreibende Verbindung mit dem Lebendigen! Geborgenheit im Schreiben finden. Im Kreativen. Eine große Wandlungskraft!

Entdecken Sie meine inspirierenden Schreibangebote in Deutschland und Sizilien.

Oder probieren Sie einen Fernschreibkurses aus!

Una buona giornata, einen schönen Tag wünsche ich allen!

© Heidrun Adriana Bomke, die poetische Lebensreisebegleiterin mit dem Übermut!

Meereslesung in Punta Secca_Sizilien

 

 

 

© Katrin Matschenz

“Macht es dich glücklich?” – vom Loslassen

Was macht dich glücklich?_ Loslassen von Sachen

Macht es dich glücklich? – vom Loslassen

Da stand ich mal wieder mit 5 Kisten mit Büchern und mit viel Papier und Sachen und Fotos. Die letzten, die ich noch bei einer Freundin am Ätna hatte. Seit ich in 2010 ein ganzes großes Familienhaus im Wendland / Niedersachsen räumte, beschäftigt mich das Thema:

Materie loslassen – Lebenswandel leicht machen!

Das ist wirklich ein guter Prozess! Nein, nicht unanstrengend, aber sehr erleichternd, wenn ich mich so erinnere an all den Ballast. Ein Familienhaus von 180 Quadratmetern mit Boden und zwei Garagen und unausgebautem Abstellraum über den Garagen und 800 Quadratmeter Garten … – das war heftig. Damals nahm ich mir ein Hilfe, um das zu berappen. Und ich wuppte es wirklich! Im Juni 2010 stand ein großer Container vor dem Haus. Am 22. März 2011 schrieb ich genau um 12 Uhr!:

High noon-Aufbruch um 12 Uhr

High noon

Heute Mittag um 12 ist mein altes Leben davon gefahren
Als es um die Ecke bog winkten wir uns noch einmal zu und lachten!

Das war wortwörtlich zu nehmen, denn der Umzugswagen der Firma Süßmilch fuhr um die Ecke mit meinen 13 Kubikmeter Restsachen – sie verschwanden ganz in der Ecke in dem großen Auto. Die Fahrer winkten mir wirklich nochmal zu – alles war so heiter! Nein, ich konnte noch nicht alles loslassen – es blieb dieser kleine Rest Materie von vielen Bücherkisten – sie waren alle gut beschriftet, das sollte sich “bezahlt” machen – und ein ein paar Lieblingssachen. Ich stand damals vor der Entscheidung: Alles weg? Und da sagte eine innere Stimme: Nein, damit überforderst du dich!
Ich wählte das aus, was mir irgendwie am Herzen lag und verabschiedete sehr sehr viel mit einem Dankeschön, eines auch mit einer Axt! Auch das musste sein. Ich erlebte dabei, dass ich aus einem anfänglichen Drama – Warum passiert mir das? Ich Arme!!! – in eine Freude und Leichtigkeit kam. Denn ich spürte das WOZU? Und es sagte in mir: Um leichter zu leben, um Platz für Neues zu schaffen, vor allem für neue Lebenserfahrungen. Zum Losgehen musst du loslassen! Es geht sich leichter ohne ein Haus auf dem Buckel, ohne den inneren Ballast: Was wird damit? Wow! Es war ein tolles Gefühl, damals, ich spüre es noch heute!!!

Ich fühlte mich unendlich erleichtert und trank einen Prosecco mit meinem Helfer!

Dann ging ich gleich auf Reisen in den Süden – eine Auszeit, meine erste mit 52 Jahren!

Und die ersten vier Monate davon sind nachzulesen im Reisetagebuch “Neumond in Syrakus”

Neumond in Syrakus-Reisetagebuch eines AufbruchsAus dieser Auszeit wird ein anderes Leben – Leben ist Wandel eben!

Auszeit in Sizilien
unterwegs auf Sizilien

Das schrieb ich dann schon 2017 und zu hören ist die ganze Reisewandlungsgeschichte in meinem Hörbuch “ÜBERMUT TUT GUT! unterwegs in den Süden – Reisetagebuch 2011-2017

Und seitdem habe ich Materie losgelassen und bin leichter geworden! Im Dezember 2013 löste ich das Depot bei der Firma Süßmilch aus. Da ist zu hören (Auszug “Übermut tut gut!”):

Übermut tut gut! unterwegs in den Süden4.12.13, Depot aufgelöst

Heute habe ich es beschlossen und schon umgesetzt:
Mein Depot bei der Firma Süßmilch in Uelzen, dass ich seit dem 22.3.11 bezahle und in dem ich manchmal “zu Gast“ war, löse ich nun zum 31.12.13 auf. Von 49 Bücherkisten bleiben 14 und wandern zu Freunden. Ich habe sehr spontan die genommen, die mir bei der Frage: Welche Bücher gehören zu dir? in den Sinn kamen: Bilderbücher, Märchen, Gedichte, Reisebücher, Kunstbände, E.T.A. Hoffmann und seine Zeit, Bibliothek der Klassik, Frauen, die Russen, die Afrikaner, Anna Seghers, Spiritualität, Hörbücher. Manchmal einzelne Titel: Der Afrikaner und Onitsha von Le Clezio, Transit von Anna Segerhs. Dazu noch ein Tischchen, das der Sohn getischlert und einen Lesestuhl und alles andere wird verschenkt. Das war ein langer Prozess des Loslassens und jetzt viel Erleichterung. Voilà!

So ging das dann weiter … denn auf Sizilien und im Unterwegssein begann ich ein richtig neues Leben!

Ich sehe mich noch mit meinem großen roten Koffer, der am Anfang 28 Kilo wog – heute habe ich meist nur noch Handgepäck, wenn ich fliege – … dann mit meinem kleinen schönen roten Nissan 2012 durch ganz Deutschland und Italien und Sizilien kurven und halten, wo ich Lust hatte, wo mich etwas “rief”. In diesem kleinen Auto hatte ich etwas Materie mitgebracht: meine Yogamatte!, eine Reisebibliothek, zwei drei Kisten mit kleinen schönen Dingen, Erinnerungen, Schachteln … ich hatte dann ein Zimmer unter dem Vulkan, inmitten der Natur und einer Stille und Weite! Ich richtete mir das Zimmer ein, kaufte mir lediglich ein Schlafsofa, einen kleinen Bambusschreibtisch, eine Bambustruhe und einen Teppich … und lernte die Sprache, fotografierte, schrieb Bücher, machte Ausstellungen, begleite Menschen poetisch in die Seele dieser phantastisch kraftvollen Insel … –

Zwischen Ätna und MeerViel reiches einfach schönes natürliches Leben und wenig Materie !!!

So das Fazit dieser  neuen Lebensreise, des großen Wandels … und so stand ich dann am 26. und 27. April nochmal bei meiner Freundin auf dem Reiterhof, wo letzte Sachen auf mich warteten. Ich hatte am 17. April 2017 mein Leben am Ätna beendet und war in den Süden Siziliens, nach Punta Secca / Caucana gezogen. Ein großer Schritt! Und kurz zuvor lief mir aus den Ätnawiesen ein kleines Hündchen zu … sie gehört jetzt zu meinem “Lieblingsgepäck”!

Der Leuchtturm von Punta SeccaAm sizilianischen Meer-Adriana und NeriingaDa habe ich ein kleines Häuschen mit Garten zur Miete und weiß schon, dass ich auch hier wieder gehe … – weiterziehe –

Nun komme ich zu der Frage, die mir eine junge Frau, Marlies, 18 Jahre, am 26. April 2018 auf dem Reiterhof meiner Freundin Petra am Ätna stellte, als sie mich mit den paar Kisten sah, die ich zu sortieren hatte. Ich hatte Marlies noch nie gesehen, sie war erst seit wenigen Tagen bei Petra. Sie schaute zur Tür herein: “Du sortierst? Habe ich auch gerade gemacht.”

Ja, sage ich, ich sortiere mich seit 2009 durch mein Leben!

Wir reden ein bisschen über das Sortieren und Loslassen. Ich frage sie: Was hat dir geholfen dabei? Da sagt sie diesen Satz. “Frage dich bei jeder Sache, jedem Buch, jedem Ding, jedem Schuh …:

“Macht es dich glücklich”

Ich staunte. Es war so ein leichter wertvoller Satz! Ich schaute Marlies an. Ein dreiviertel Jahr war sie schon in Nordfinnland mit minus 30 Grad Kälte … nun der Kontrast Sizilien. Sie geht einen ganz unorthodoxen Weg – ihren ganz ureigenen Lebensweg! Hat die Schule gelassen … macht Lebensschule, Erfahrungen! Und sie tut das mit ihren 18 Jahren schon sehr bewusst. Complimenti!
So sortierte ich mich durch die Kisten mit der Frage: Macht es mich glücklich?
Und wusste plötzlich, dass ich die Fotokiste von 2015 nicht mehr zum Glück brauchte und auch nicht das Schmuckdöschen …, wohl aber den Ordner mit all meinen Schreibangeboten, die ich seit 10 Jahren in die Welt gebe. Da hüpfte sogar mein Herz, da lachte ich, als ich ihn in den Händen hielt! …

schreibend unterwegs auf Sizilien
Foto Petra Dorau

Und so ging das ein paar Stunden und am nächsten Tag kam Gott sei Dank die Papiermüllabfuhr am Ätna und alles wanderte weg …! Marlies sagte auch:

Du kannst stolz auf dich sein!

Du hast viel losgelassen …
Das tat mir gut. Danke, liebe Marlies! Wie überhaupt an der Stelle ein Dankeschön steht. Denn immer begegnen mir im rechten Moment Helfer.
Ich danke ihnen allen. Und ich danke mir!
Ja, entscheiden und gehen und loslassen, das muss man schon alleine tun! Die Wegbegleiter gesellen sich dann dazu. Darauf kannst du immer vertrauen, wenn du im Fluss deines Lebens bist.

Und ich habe mich belohnt!

Ja, ich habe mir einen lang geheim gehegten Wunsch erfüllt – einen sizilianischen Tisch aus Lavastein mit den Früchten der Insel! Mit Limoni, uva (Trauben), melograni – Granatäpfeln, denn Worte sind ja reife Granatäpfel, wie Hilde Domin sagte und ich am eigenen Leib erlebte! Da ist mein ganzes fruchtbares Leben in den Wechseljahren drauf und drin, mein ganzes schönes Entdecken des neuen Lebens!
Tania Mazzaglia, eine Künstlerin in Nicolosi, die mit Lavasteinen arbeitet, hat es mir gemacht. Zu ihr bringe ich immer die Menschen, die ich in die Seele Siziliens begleite. Tania gehört für mich zu dieser Seele. Eine Frau in den 30ern, zwei Kinder, verheiratet, eine Künstlerin mit ganz eigenem Anspruch. “Ich arbeite mit den Steinen, mit denen ich aufgewachsen bin.”
Oft haben wir uns unterhalten … doch das ist eine andere Geschichte!

mein sizilianischer TischIch sage dem Leben ein Dankeschön! Und ich weiß, dass dieser Tisch mich begleiten wird … ich habe ihn sogar eigenhändig getragen und aufgestellt – Lava ist nicht leicht, nein. Doch es ging ganz leicht, denn dieses Tischchen – mein neues Schreib-Mehrzwecktischchen

Macht mich glücklich! Ja – überglücklich!

Worte siind reife Granatäpfel_Heidrun Adriana BomkeHeidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut und der Poesie des Lebens

ÜBERMUT TUT GUT! – Zum Welttag des Buches vorgelesen

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

ÜBERMUT TUT GUT! – Zum Welttag des Buches vorgelesen
von Heidrun Adriana Bomke, der Frau mit dem Übermut!
Hören Sie hier zwei Episoden aus meinem 2017 im Sorriso Verlag erschienenen Hörbuch ÜBERMUT TUT GUT! unterwegs in den Süden, Reisetagebuch 2011-2017:

Am 17. April 2017 schreibe ich von einer mutigen Veränderung:
Ich lasse meinen geliebten Platz am Ätna, wo ich in den letzten sechs Jahren oft war und auch meinen sizilianischen Freund. Das Leben dort tat mir nicht mehr gut. Ich habe Vertrauen, gehe in den Süden der Insel Sizilien, doch vor allem ins Offene … “unter den freien Himmel in mir”, “an die Küsten meines Lebens” … – lasse wieder eine Wandlung zu!
Und dann am 12. Juni 2017 erleben Sie mich auf dem Rad am Meer, wie ich Angst habe und plötzlich entdecke, dass Übermut gut tut!!! Wie ich ein altes Muster in mir erlebe, das dem Hörbuch dann auch seinen Namen gab!

Hören Sie gerne mehr! Sie können das Hörbuch ÜBERMUT TUT GUT! in jeder Buchhandlung, beim SORRISO Verlag und auch bei mir erwerben: info@heidrunbomke.de

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut!

Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut
Heidrun Adriana Bomke

Als ich mich selbst zu lieben begann – Ein Gedicht von Charlie Chaplin

Mohn auf Sizilien

Als ich mich selbst zu lieben begann … Charlie Chaplin

Heute hätte er Geburtstag, der große weise Komiker des Lebens!
Heute Morgen, beim Durchblättern  meiner eigenen Gedichte fand ich zwischen den Seiten sein Gedicht. Es begleitet mich seit vielen Jahren und ich liebe es, weil der weise Clown des Lebens so liebevoll ehrlich von dem großen Phänomen der Selbstliebe spricht. Einem Wandlungsprozess zu sich selbst hin.

Genau das ist die Magie der Poesie – ist die ureigene Poesie eines Menschen, in diesem Fall des Menschen Charlie Chaplin – ist

Mit einem Lächeln auf den Lippen schreibe ich hier das Gedicht auf.

Als ich mich selbst zu leben begann –
Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Als ich mich selbst zu lieben begann…
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig
ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man
SELBST-BEWUSST-SEIN
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen
meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man
AUTHENTISCH SEIN
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann,
wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken,
obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit,
und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich: Das nennt man
RESPEKT
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach
einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
REIFE
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus.
Heute weiß ich, das nennt man
EINFACHHEIT
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder
hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist
SELBSTLIEBE
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man
BESCHEIDENHEIT
.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag,
Tag für Tag, und nenne es
BEWUSSTHEIT
.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann.
Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam
der Verstand einen wertvollen Verbündeten.
Diese Verbindung nenne ich heute
HERZENSWEISHEIT
.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal auf einander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN !
Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Eine Ermunterung, meine, unsere, Ihre ureigene Poesie zu finden und zu leben – immer ins lebendig liebevoll Leichte und Offene!

Lieben Sie sich eigentlich selbst? Wie fühlt sich das an?

Genau dazu inspiriere ich! Zu Liebe und Leichtigkeit, zur ureigenen Poesie!
Reisen sie mit mir, schreiben Sie sich frei, genießen Sie ein Lesung und Sie werden spüren, wie Ihre Seele Flügel bekommt!

Eine poetische Reise zur Kurischen Nehrung, eine Schreibreise an die Südküste Siziliens – ein Fernschreibkurs .

Entdecken Sie Ihre ureigene Poesie – spielerisch leicht mit Heidrun Adriana Bomke, der Poetin mit dem ÜBERMUT!

unterwegs auf Sizilien

Will dir den Frühling zeigen – Ostergruß!

Granatapfelblüte in Sizilien

Will dir den Frühling zeigen – mein poetischer Ostergruß!

Das Gedicht, das ich Ihnen und euch vorlese ist nur 40 Sekunden lang. Ich habe es im Frühling 2010 geschrieben. Nach dieser kurzen Lese-Zeit ist Stille. Der Stille lauschen tut auch gut. Nicht gleich weiter zum nächsten … –

Will dir den Frühling zeigen … fühlen den Weltentausch!

Einfach mal lauschen in sich hinein. Was summt denn da nach dem Winterdunkel? Was darf neu und wieder sein? Was möchten Sie, was möchtest du im Frühling finden mit den Ostereiern und erleben? Was möchtest du einem anderen Menschen zeigen? Das Grün, die Freude … Gehen wir in Wald und Feld, genießen wir die Natur und ihren Ruf zum Werden!

In Goethes Osterspaziergang,

lese ich ihn, liegt ein großes Be-Freien – ein Öffnen zum Lebendigen hin!

“Denn sie sind selber auferstanden …”

Ich wünsche euch und Ihnen allen so lebendig schöne, bunt geschmückte und auch einfach natürliche Ostertage!

Heidrun Adriana Bomke mit der