“spinnwebfein” · vorgelesen zum Altweibersommer 2020

Gutspark Sacrow_Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin,spinnwebfein

Mein Gedicht “spinnwebfein”, vorgelesen für Sie und Euch

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensHeidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

 

Altweibersommer, Heidrun Adriana Bomke

Ein poetischer Gruß von Dr. Heidrun Adriana Bomke
Dichterin · Literaturwissenschaftlerin · Biografin · Lebensreisebegleiterin

Möchten auch Sie die Poesie entdecken, im Rhythmus der Natur und mit Freude schreiben, im Licht sein? Lesen Sie mehr über mich und meine ANGEBOTE, auch nach Sizilien, dahin, wo das Licht wohnt!

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© alle Rechte für Text und Bilder bei der Autorin; Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Pusteblumen … Junipoesie

P u s t e b l u m e n  …

Tausend Pusteblumen

Fallschirmchen schweben durch die Luft

Ich liege lang ausgestreckt im grünen Juniduft

Sogar Grillen höre ich musizieren

Nachtigallen ihr helles Liedlein tirillieren

Froh hebt der Juni seinen Zauber an

Ich bin so neugierig

Was er wohl alles noch bringen kann?

Mit diesem Gedicht wünsche ich allen einen zauberhaften Juni!

© Heidrun Adriana Bomke, eure Dichterin mit dem Übermut!

Süßer Maienduft – Poesie

Maigedicht,Heidrun Adriana Bomke

SÜẞER MAIENDUFT

Süßer Maienduft schwebt in der lichten Luft

Ähren so grün
Kornblumen blühn

Süßer Maienduft schwebt in der lichten Luft

Vom Wiesenrain grüßt mich ein Füchslein klein
Ich kehre unter den alten Linde ein
An ihren Wurzeln bin ich daheim

Süßer Maienduft schwebt in der lichten Luft …

Unter der alten Linde in Fambach

 

 

 

Heidrun Adriana Bomke, Dichterin, Fambach, 20. Mai 2020

Zum Welttag der Poesie

welttag der Poesie_Heidrun Adriana Bomke

Zum Welttag der Poesie

Das Leben ist Poesie. Die Natur. Die Wesenheiten alle.
Wir Menschen.

Ich sehe und fühle in allem so viel Schönes, so viel Liebes, so viele Farben, so viel Licht,
so viele Gaben, so viele Möglichkeiten!

Ich liebe das Leben.

Das fühle ich so stark, nachdem ich es fast einmal verloren hätte. Im Mai 2015.
Seitdem sehe ich noch viel mehr Poesie in allem. Seitdem “weiß” ich noch viel mehr von diesem Lebensschatz. Mich interessieren die Menschen und Wesen, meist finde ich die kleinen sehr schön. Nein, mich interessieren keine Autos, Häuser und Investitionen. Manchmal, wenn ich so durch die Gegenden komme, da sehe ich ein kleines Häuschen aus Holz oder Stein mit schönem Fenster. Ich denke niemals: Es wird “mein”. Vielleicht lädt es mich einmal zum Wohnen ein. Ich “weiß”, das wird irgendwann so sein.

Gerade komme ich von meiner kleinen Fahrradtour in Kladow am Rande Berlins zurück. Beglückt!
In der “BioCompany” mit einem älteren und so feinem Herrn gesprochen. Natürlich auf Abstand, wie sich das gehört in einem anständigen Land. Er war Mediziner. Es gibt viel größere Probleme auf dieser Welt als Corona. Wie viele Kinder sterben täglich an Hunger. Gegen die Malaria wird nichts gemacht. Vielleicht geht es mal wieder um Interessen und um die Untergrabung der Demokratie? Ich höre ihm zu. Wir lachen uns an. Ich kaufe meinen Dinkelzopf. Wie viele alte Zöpfe sind hier noch abzuschneiden?
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WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN

heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des Lebens“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN”

Mit meinem Frühlingsgedicht wünsche ich allen von Herzen ein neues Beginnen, Erwachen … Aufatmen zum März des Jahres 2020!

Kommen Sie doch auch gerne mit zum

P O E T I S C H E N   F R Ü H L I N G S S P A Z I E R G A N G

am Welttag der Poesie, Sonntag, 22. März 2020, 15 Uhr
im Schlosspark Sacrow, wenn ich allen zurufe:

“WILL DIR DEN FRÜHLING ZEIGEN!” –
mehr Informationen dazu gibt es HIER

Heidrun Adriana Bomke, Poetischer Spaziergang

 

 

 

 

 

 

Mit poetischen Grüßen,
Heidrun Adriana Bomke · Dichterin, Lebensreisebegleiterin, Literaturwissenschaftlerin (Dr. phil.)

Novembergedichte

Novembergedichte

Novembergedichte

Meine Novembergedichte laden ein, den eigenen inneren Raum zu betreten.
Leer wird es um uns.

Wir sind in der Zeit des stillen Wandels. Die Blätter, die so lange sich noch am Ast halten, fallen nun langsam wie müde goldene Herzen. Schweben ins Irdische hinab. Die Tage werden kühler und das Dunkel umfängt uns nachmittags immer früher. Ich mag diese unaufgeregte Zeit des Dunkels als Raum der inneren Einkehr.

Novembergedicht_Rilke_Hölderlin
Silberlicht an meinem Fenster. Eigenartig und magisch zieht es mich an.

Fast unwirklich manchmal befinde ich mich in einem magischen Seelenzustand.

Die Grenzen verschwimmen im großen kosmischen Raum. Der November ist eine poetische Einladung, mich selbst in diesen Übergängen zu erleben und zu fühlen. Das Vergehen geht bildhaft mit mir mit. Der Tod ist an meiner Seite. Ich kann es spüren. Fahr ich manchmal über’s Wasser, dann ist es wie eine Überfahrt ans andere Ufer. Es hat eine anmutige Schönheit. Führt mich auch zum Gebet. Eine Demut vor dem Sein. Rilkes Texte über den Tod, Hölderlins “Hälfte des Lebens” sprechen zu mir.

Meine Novembergedichte kommen aus dieser seligen Dunkelheit, den stillen Übergängen.

Ich wünsche Ihnen und euch Verbundenheit beim Lesen meiner Novembergedichte aus den Jahren 2009 bis 2019. Vielleicht auch Inspiration zur schreibenden Einkehr.
Herzlich
© Heidrun Adriana Bomke

NOVEMBERBILD I

Glasperlenspiel

ein Silberlicht auf Fäden gezogen

ein stilles Mosaik

Himmelsfenster.

NOVEMBERBILD II

Ich schaue den tänzelnden Blättern zu

sie schweben schweben schweben

langsam

vom Himmel

herab

Müde goldene Herzen

finden mühelos

ihr irdisch Grab.

© Kladow, Berlin am 16.11.19

SANFTGRAUER NOVEMBERMORGEN

Ich mag diesen sanftgrauen Morgen

Wenn das Licht kaum scheint aus der Nacht hervor

Wenn Apollon nicht öffnet das große Tor

Ich mag diesen sanftgrauen Morgen

Meine ruhigen Schritte im Sand

Ohne Hast gehe ich am Strand

Ich mag diesen sanftgrauen Morgen

Eine kleine Möwe noch schaukelt auf ihrem Wellenbett

Eine andere findet das leichte Himmelssegeln sehr nett

Ich mag diesen sanftgrauen Morgen

Meine Seele schmiegt sich süß hinein

Ein Novembertag lässt mich geborgen sein.

© 29.11.17, am Strand von Puntasecca

DER NOVEMBER LEGT SICH SANFT ZUR RUH
Für Beata

Meine ruhigen Schritte auf dem nassen Herbstlaub.

Fast tonlos mein Gehen.

Ich verweile.

Lausche dem leisen Tropfen des Novemberregens.

Das aufgeschreckte Flattern eines Vogels neben mir.

Am Himmel küssen sich die Abendwolken.

Da ist er auch schon der erste Stern.

Leuchtet ohne Laut.

Feierlich am Neumondtag unter dem Vulkan.

So still sein ewig Feuer in der blauen Stunde.

Nur im Kamin jetzt züngelt das Holz.

Heult eine ferne Stimme mir zu.

Seelige Dunkelheit fällt herab.

Der November legt sich sanft zur Ruh.

© 29.11.16, 17.25 Uhr, Contrada Monte Arso nr. 2, am Ätna Süd

MEIN BUNTES SOMMERKLEID

Das Jahr geht den Novemberweg.

Mein buntes Sommerkleid

zerschlissen

hängt am Schrank.

Ich schneide es in Fetzen

winke der Sonne zu

und mache mich auf

die Reise.

NOVEMBERHERZEN

Die grauen Wolken tropfen.
Auf den Steinen spielt das Wasser.

Ein Eichelhäher sitzt in der Weide.
Er zählt die fallenden Blätter und ruft

Die Zeit aus wie der Kuckuck im Frühling.

Ich betrachte die gepflanzten Herzen im Garten und verbrenne noch einen Brief.

© Breselenz, Wendland 3./4.11.09

Poesie des Lebens-Lebendig schreiben
Heidrun Adriana Bomke · www.heidrunbomke.de

 

 

Kranichtag – ein Oktobergedicht

Sacrow, Mittsommer,Heidrun Adriana Bomke

Kranichtag — ein Oktobergedicht

Heute höre ich lange eure Rufe

Immer wieder fliegt ihr am hohen Himmel ins Licht

Davon wohl
Davon …

Im Schwarm im Pflug
Tönt klar der Wechsel

Gebt ihr das Zeichen
Der milde Herbst wird bald weichen

Die Kühle kommt

Der Wind dann wirbelt erbarmungslos die bunten Blätter
Wir reden wieder über das kalte Wetter

Doch ihr seid lang lang

Davon wohl
Davon …

Oft werde ich hinaufschauen
Die Augen schließen

Euren so leichten Flug
In meinem Herzen genießen.

© Heidrun Adriana Bomke Heidrun Adriana Bomke · Lebensreiseblog

Sommerduftende Zeit – Poesie

Naturgedichte, Heidrun Adriana Bomke

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensS o m m e r d u f t e n d e  Z e i t

 

Kamille im Haar

fahr ich auf dem Deich zur Elbin

hin zum kaum noch fließenden Fluss

Auf dem Wege grüße ich dich Artemisia

schöne zarte Wilde unter den Weiden

zauberst du

zauberst mir den Duft auch unter die Füße

So streif ich verwunschen durch die spinnwebfeinen Wiesen

Dr. Heidrun Adriana Bomke,Schreiben,Berlin

finde mich wieder unter meiner Eiche mit dem offenen Herzen

Heidrun Bomke

die mir leise fächelt

d a s   e r s t e   m ü d e   B l a t t

© Heidrun Adriana Bomke

Möchten auch Sie Gefühle und Erfahrungen IN LANDSCHAFTEN MIT POESIE entdecken?

Kommen Sie mit zu Schreiblust und Schreibreisen!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensTERMINE

Frei ! – Sommererlebnis

 

 

Das ist ein Auszug aus dem Hörbuch

Heidrun Adriana Bomke, Übermut tut gut! Hörbuch unterwegs in den Süden

EIN BESONDERS FREIES UND NATÜRLICHES SOMMERERLEBEN ! an der Südküste Siziliens, gemeinsam mit meiner Freundin Petra im Sommer 2012. Unvergesslich und essentiell für immer.

Heidrun Adriana Bomke

DIE SCHÖNE EINFACHHEIT DES SEINS!

Hier erfahren Sie mehr über das HÖRBUCH!

Heidrun Adriana Bomke · Poesie des LebensEinen frohen Sommer weiterhin,

 

Herzlichst
Heidrun Adriana Bomke, die Frau mit dem Übermut! – KONTAKT · TERMINE