Ein Stück Arkadien – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen

Heidrun Adriana Bomke, Schreibkunsttage

“Ein Stück Arkadien” – Schreibkunsttage in Teplingen – Impressionen vom 13.&14.6.19

Nächster TERMIN: 7.9.19, 13-17 Uhr, darüber hinaus” – Schreibkunsttag im Museum Wustrow Informationen

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

schrieben die Teilnehmenden im Teplinger Gartenparadies am 13. Juni 2019. Zu Gast bei der Malerin Verena Holzhauser und dem Planetengartenexperten Manfred Brockt. © alle Fotos: Heidrun Adriana Bomke

 

 

 

Meditative Einstimmung im Grün – “Aus dem Kopf heraus” und “Aus dem Herzen heraus” mit genügend Zeit für einen freien Schreibfluss. Worte wie “mäandernder Grünfluss” erfüllten den Gartenraum.

Beim “blinden Wortwechsel” sieht man nicht, was der andere Mensch schreibt.
Und wie viel Gleichklang entstand! Intuitive Führung. Lesen Sie selbst!

“Ein Stück Arkadien – ein blinder Wortwechsel”

1 Ich glaube, es passiert mühe- und schwerelos

2 Dieses Land ist mir Spärenmusik

3 – das Land, wo Milch und Honig fließen.

4 Sonnigliches Sein

5 Aber vielen entgeht etwas – ohne Chance, das zu bedauern.

6 Es ist mir Vollendung. Es ist mir Liebe.

7 Alles fließt dahin.

8 So schön das ganze Leben.

9 Nur, wer loslässt, kann locker sein!

Heidrun Adriana Bomke, Schreibkunsttage

Eine feine und tiefe Spur im Arkadischen legte sich iins Schreiben. Führte kreativ und biografisch in der Natur und auch zu den Bildern der Malerin – eben in das LEBENDIGE.

Herzensreichtum breitete sich aus – ein Schreibkunstfest bei Mutter Natur am 13./14.6.19!

“Liebevolle Heiterkeit im Jetzt – angstfrei vom Irgendwann.” So eine Teilnehmerin.

Sätze aus einem biografischen Schreibsetting, das durch ein selbstgewähltes Bild im Atelier der Malerin Verena Holzhauser inspiriert wurde:

darüber hinaus

Ein arkadisches Bild für mich. Erzähle deine Geschichte, die aus dem Bild zu dir spricht!

 

Miteinander · Verena Holzhauser

Mein Weg nach Arkadien – beginne deine Erinnerungen aus diesem Blickwinkel!
Eine weitere Schreibinspiration.

“Mein Weg begann zu früh.”
“Dann verlässt das Licht den Weg.”
“Was macht das Leben mit mir.”
“Muss ich es zulassen?”
“Erwachen … heißt, sich selbst und der Welt inne zu werden … und dann stiefelte ich furchtlos in den Luftschutzkeller … frei in meiner Aufmüpfigkeit … War das etwas Arkadisches? … meine 1. Vertreibung aus dem Paradies … Es kamen arkadische Lichtblicke – hotspots …”
Dann schrieben wir Teplinger Idyllen … – so viel heitere Tiefe und lustvolles Miteinander!

Birgitt H., schrieb in ihrem Nachklang zu den beiden Schreibkunsttagen:

“… und es ist immer wieder erstaunlich, wie ein passender Rahmen das Unterbewusste zum Schwingen bringen kann. Die Texte fließen auf das Papier. Die Sätze entstehen einfach ohne sie bewusst zu konstruieren. Wenn wir uns einlassen, auf den Impuls, dann entsteht ein Fließen aus dem Kopf, durch den Arm und aus der Hand aufs Papier. So entsteht wirklich authentisches, ureigene Bilder werden zu Zeilen auf dem Papier. Sie haben nichts geformtes und gelenktes, es ist keine Wortakrobatik, sondern nur frei fließendes Entstehen. – Es versetzt mich immer wieder in Staunen , wenn ich es hinterher  lese.

Ich möchte die Impressionen ausklingen lassen mit einem Text von Hein Baumgarten.

Hein ist seit 2008 Teilnehmer an meinen verschiedenen Schreibinspirationen – der “Quotenkerl”, wie er selbst schmunzelnd sagt:

AUS DEM HERZEN

Nein, wes’ das Herz voll ist, des’ läuft der Mund nicht über.

Manchmal; doch wenn das Herz voll bleibt, braucht es der Worte nicht.

„Worte zerstören, wo sie nicht hingehören“, sang einst Daliah Lahvi.

Was im Herzen ist und bleibt, wirkt wortlos verbindend und verbindlich.

Das Zurückhalten dessen, was das Herz birgt, schafft Authentizität und stiftet subtile Solidarität mit Menschen, die selbst offen sind. Hier entfaltet sie ihre Wirkung, die so oft fremd-bemühte, geschundene Aura. Atmosphärisch kommt sie daher, unkostümiert, unschuldig. Sie braucht keine Worte, sondern ruht in sich auf Schichten gestapelter Gedanken – empfindlich wie die Prinzessin auf der Erbse.

Hein Baumgarten, www.hein-baumgarten.de

Nicht verpassen den nächsten Schreibkunsttag im Museum Wustrow/Wendland mit Kunstwerken von drei Künstlern:
7.9.19, 13-17 Uhr, “darüber hinaus” – Schreibkunsttag im Museum Wustrow Informationen und Anmeldung

Von Herzen und bis bald,
Heidrun Adriana Bomke, die Lebensreisebegleiterin mit dem Übermut!

 

Heidrun Adriana BomkeFoto: H. Baumgarten

 

 

 

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